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Archive für April 2011
Achtung nur noch 2 TAGE ZUR RETTUNG VON PFLANZLICHEN ARZNEIMITTELN
29.4.2011 von zaro.
Hallo liebe Freunde, die von uns gewählten Volksvertreter, wollen uns die natürlichen Heilmittel wegnehmen, bitte schnell nocht dagegen stimmen, es geht um uns und unsere Gesundheit!
161,542 haben in 24 Stunden unterzeichnet. Gemeinsam erreichen wir 1,000,000
In 2 Tagen will die EU viele pflanzliche Arzneimittel verbieten, und mehr von uns dazu zwingen, pharmazeutische Arzneimitteln einzunehmen und die Profite der großen Pharma-Konzerne noch weiter zu mehren.
Die EU-Richtlinie errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Arzneimitteln, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren – einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin. Es ist eine drakonische Maßnahme, die die Pharma-Konzerne weiter stärkt und Tausende Jahre medizinischen Wissens einfach ausklammert.
Dagegen brauchen wir einen massiven Aufschrei! Gemeinsam können wir mit unseren Stimmen bewirken, dass die EU-Kommission die Richtlinie überarbeitet und damit unsere nationalen Regierungen sich weigern, sie umzusetzen. Außerdem legitimieren wir damit eine gerichtliche Anfechtung.
CLICK auf den LINK http://www.avaaz.org/de/eu_herbal_medicine_ban/?rc=fb
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Thema Wasser: Gratwanderung zwischen Ware und Menschenrecht
28.4.2011 von zaro.
Globale Lösungen nötig - Privatisierungen vergrößern Notsituationen
Gießen - Nach Schätzungen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen haben mehr als eine halbe Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Folgen: Jährlich sterben etwa zwei Mio. Kinder an durch verschmutztes Wasser übertragene Erkrankungen. Einige Länder, wie etwa Südafrika oder Uruguay, haben ein Grundrecht auf Wasser in ihrer Verfassung verankert. Eine Garantie auf eine angemessene Wasserversorgung haben die Bevölkerungen aber nicht.
“Deutschland und Spanien konnten im September 2010 eine Resolution vor dem UN-Menschenrechtsrat durchsetzen, die das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung garantiert”, sagt Regina Kreide von der Universität Gießen http://uni-giessen.de im Gespräch mit ZAROnews. “Die gegenwärtige Wasserproblematik ist kein Schicksal, dem wir - oder korrekter: viele Menschen in Entwicklungsländern - ausgeliefert sind”, sagt ihr Kollege Michael Krennerich.
Wasser als Wirtschaftsgut fraglich Not
Eine Unterversorgung mit dem kostbaren Nass ist meist eine politische Angelegenheit, so Krennerich weiter. Die Privatisierung der Wasserversorgung bringe keine Verbesserung und vergrößere die Notsituationen. Die Wasserproblematik brauche eine globale Lösung. Das Menschenrecht auf Wasser verneint nicht, dass Wasser auch ein Wirtschaftsgut darstelle.
“Für die Befürworter einer privatwirtschaftlichen Wasserversorgung ist Wasser längst schon zu Ware geworden”, sagt Krennerich. Kritiker der Privatisierung bezweifelten, dass die Versorgung Armer lukrativ genug für private Investoren sei. Forscher vom Netzwerk “Academic Partnership for Environment and Development Innovations in Africa” an der Justus-Liebig-Universität Gießen beschäftigen sich mit der Verkaufbarkeit von Wasser.
www.zarobiotec.com - Wasserwissen
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Fachtagung: “Zum Kriminellen geboren?”
27.4.2011 von zaro.
Waren “Boston Strangler”, Ted Bundy und Charles Manson Opfer und Täter zugleich?
Ebenfurth - Es gibt ihn wirklich den “geborenen Verbrecher”. Dieser zeichnet sich durch bestimmte körperliche und psychische Merkmale wie zum Beispiel Henkelohren, blasse Haut, Tätowierungen oder Arbeitsscheu aus. Diese Behauptung stellte der italienische Psychiater Cesare Lombroso im 19. Jahrhundert auf und löste damit einen wahren Tumult in Fachkreisen aus.
So absurd es für heutige medizinische und neurowissenschaftliche Verhältnisse klingt, war diese Theorie die Initialzündung für die Entstehung der modernen Kriminologie.
Kriminalität - was sind die Wurzeln dieses Übels? Mögliche Erklärungen dafür, präsentieren am 17. Oktober 2011 Dr. Manfred Spitzer und Roland Stübi im Kardinal König Haus in Wien 13.
Diese Pressemitteilung steht online zum Download zur Verfügung auf: http://www.therapeutische-gemeinschaften.org
Pressekontakt:
Mag. Tanja Visnjevski
Therapeutische Gemeinschaften
Telefon 0262452988
info@t-gemeinschaften.org
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Mögliche MS-Auslöser: Virus und Sonnenmangel
27.4.2011 von zaro.
Forscher erklären unterschiedliche Verteilung der Krankheit
St. Paul/Graz - Wesentliche Faktoren, die zur Entstehung der Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose (MS) beitragen dürften, sind fehlendes Sonnenlicht und das Epstein-Barr-Virus. Das berichten englische Forscher in der Fachzeitschrift “Neurology”. “Die Krankheit wurde schon bisher mit den beiden Umweltfaktoren in Verbindung gebracht. Wir wollten überprüfen, ob man anhand von ihnen die unterschiedliche Verbreitung der Erkrankung in England erklären kann”, erklärt Studienleiter George C. Ebers von der Universität Oxford http://www.ox.ac.uk .
Ungewöhnliche Reaktion
Die Wissenschaftler analysierten alle Spitalseinweisungen Englands aus sieben Jahren, wobei 56.681 Fälle von Multipler Sklerosis und 14.621 des vom Epstein-Barr-Virus ausgelösten Pfeiffer-Drüsenfieber aufschienen. Zudem berücksichtigten sie NASA-Daten zur ultravioletten Intensität der Sonne über England. Das Ergebnis war eine Übereinstimmung der MS-Verteilung mit dem Sonnenlicht von 61 Prozent, die sich bei zusätzlicher Berücksichtigung des Epstein-Barr-Virus noch auf 72 Prozent erhöhte. “Vielleicht führt Vitamin D-Mangel zu einer ungewöhnlichen Reaktion auf das Virus”, vermutet Ebers.
Sind die genauen Entstehungsmechanismen der MS auch noch unbekannt, hält die Medizin ein Zusammenwirken mehrere Faktoren für wahrscheinlich. “Am wichtigsten ist wohl eine genetische Disposition für Autoimmun-Erkrankungen allgemein. Weiters dürften auch der Kontakt mit anderen Krankheiten eine Rolle spielen, wie etwa das Epstein-Barr-Virus und andere Herpesviren, sowie Umwelteinflüsse wie das Rauchen”, erklärt der Grazer Neurologe Franz Fazekas vom Vorstand der MS-Forschungsgesellschaft http://forschung.msges.at, im Interview.
Sonne ist der beste Schutz
Das “Sonnenvitamin” D schützt vor der Krankheit, indem es das Immunsystem des Körpers stärkt. “Beachtete man früher die Rolle von Vitamin D bei der Osteoporose, so wird nun zunehmend auch seine Bedeutung als Entzündungshemmer sowie in der immunologischen Reifung und Differenzierung bewusst”, so Fazekas. Manche Mediziner bezeichnen das Vitamin sogar als Schutz vor Krebs.
Multiple Sklerose ist in sonnenarmen Ländern wie etwa Grönland, Kanada und Skandinavien weitaus häufiger als in Ländern in Äquatornähe. “Ob Vitamin D-Verabreichungen die MS-Entstehung reduziert, ist jedoch kaum erforschbar. Einerseits enthalten die gängigen Präparate sehr unterschiedlichen Dosen, andererseits ist MS extrem selten. Die Krankheit kommt nur bei etwa einem von tausend Menschen vor”, betont der Grazer Mediziner.
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Insektenmittel macht Kinder dumm
27.4.2011 von zaro.
Forscher entdecken Langzeit-Folgen nach Kontakt im Mutterleib
New York/ChapelHill/Wien - Gängige Insektenmittel können die Intelligenz von Kindern herabsetzen, da sie in die Gehirnentwicklung eingreifen. Darauf lässt eine Reihe von unabhängigen Forschungen schließen, die in der Zeitschrift “Environmental Health Perspectives” veröffentlicht wurden. Auf mehrfache Weise konnten US-Forscher zeigen, dass bereits der Kontakt einer schwangeren Mutter mit der Chemikalie Chlorpyrifos dazu führen kann, dass das Kind bei Schuleintritt Rückstande in der kognitiven Entwicklung hat.
Schädigung der Kindernerven
Das Organophosphat Chlorpyrifos ist ein Kontakt-, Fraß- und Atemgift, das Insekten über deren Nerven angreift und sie dadurch tötet. Es wird vor allem gegen Bodenschädlinge sowie gegen saugende oder beißende Insekten eingesetzt, jedoch auch etwa gegen Ameisen, Hausfliegen, Kleidermotten, Moskitos oder als Stallspritzmittel. “Im konventionellen Obst-, Wein- und Gemüsebau findet sich die Chemikalie überall dort, wo Insekten ein Problem sind”, erklärt der Agrartechniker Kurt Stockinger vom Pestizidreduktions-Programm bei Global 2000 http://www.global2000.at gegenüber uns.
In den ländlichen Regionen ist der Kontakt mit Chlorpyrifos besonders hoch - wie Forscher in einer Obst- und Gemüsebauregion nahe San Francisco gezeigt haben. Doch auch Stadtbewohner bleiben nicht verschont, was in den USA besonders bis 2001 zutraf, als der Haushalts-Einsatz von Chlorpyrifos gegen Ungeziefer verboten wurde. Forscher der Columbia Universität http://www.columbia.edu untersuchten Kinder aus New Yorker Altbauten, die vor der Geburt mit Chlorpyrifos in Kontakt kamen, wie die Nabelschnurblut-Untersuchung ergab. Bei Schuleintritt war ihr Intelligenzquotient um 5,3 Punkte niedriger, wobei besonders das Arbeitsgedächtnis beeinträchtigt war.
Jeder Dritte kann Gift nicht abbauen
Auf dasselbe Ergebnis kommen Forscher aus Berkeley http://berkeley.edu . Sie beobachteten Kinder werdender Mütter, in deren Urin man Abbauprodukte von Organophosphaten entdeckt hatte. Im Alter von sieben Jahren verzeichneten die Kinder einen um sieben Punkte schlechteren IQ als Alterskollegen - auch nachdem man den Einfluss von Erziehung, Einkommen oder anderen Umweltgifte weggerechnet hatte. Gene entscheiden, ob Organophosphate die Hirnentwicklung schädigen, berichten Wissenschaftler der University of North Carolina http://www.unc.edu . Jeder dritte US-Amerikaner kann Organophosphate aufgrund eines fehlenden Enzyms nicht abbauen.
Andere Studien, die im Vorjahr in der Zeitschrift “Pediatrics” veröffentlicht wurden, zeigten bereits deutliche Zusammenhänge von Organophosphaten mit dem vermehrten Auftreten des ADHS-Syndroms im Jugendalter. “Organophosphate greifen die Nerven-Reizleitung an, können jedoch auch hormonell wirken, das Erbgut schädigen oder Krebs auslösen. Viele der langfristigen Auswirkungen auf den Menschen wurden noch gar nicht untersucht”, so Global 2000-Experte Stockinger. Über das Risiko für den Menschen hinaus sei zudem eine lange Reihe von Schädigungen der Umwelt bekannt.
Bio und saisonal kaufen schützt
Das Waschen von Obst oder Gemüse vor dem Verzehr entfernt Pestizide nur bedingt, da man Schädlinge teils damit bekämpft, dass die Pflanzen das Gegenmittel im Saft aufnehmen. “Optimal ist der Kauf von biologischen Produkten. Heimisches Obst ist meist geringer belastet, kauft man jedoch Obst außerhalb der Saison, so sind die Belastungswerte ähnlich wie bei importierten. Besonders problematisch ist dies bei empfindlichen, schwer lagerbaren Produkten wie etwa Glashaussalat im Winter. Da das Gemüse durch fehlende Wärme und Sonne schwächer ist, braucht es deutlich mehr Fungizide”, warnt Stockinger.
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Atomstrom? “Mein Name ist Hase”
27.4.2011 von zaro.
Sechs von zehn Österreichern kennen Herkunft des genutzten Stroms nicht
Wien - Die Katastrophe von Tschernobyl jährt sich in diesen Tagen zum 25. Mal, täglich berichten die Medien von neuen Schreckensmeldungen aus Fukushima - das Thema Atomstrom war kaum jemals präsenter. Geht man allerdings einen Schritt weiter und fragt Konsumenten nach der Herkunft des von ihnen bezogenen Stroms, lautet die Antwort nicht nur zu Ostern: “Mein Name ist Hase”. Oder: “Ich weiß von nichts”.
Das Thema Atomenergie und deren Gefahren stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit wie selten zuvor. Das Thema zeigt technische Grenzen auf und ruft Ängste sowie Forderungen zum Atomausstieg hervor. Doch wie bewusst ist den Österreichern die Herkunft des von ihnen genutzten Stroms? INTEGRAL hat nachgefragt: Sechs von zehn Konsumenten können keine klare Aussage darüber treffen.
19% sind der Meinung, ausschließlich atomfrei gewonnene Energie in ihrem Haushalt zu nutzen. Zu diesem Wissensstand trägt allem Anschein nach die Kommunikation der Energieversorger in einem entscheidenden Ausmaß bei. So sind etwa überdurchschnittlich viele Salzburger, aber nur sehr wenige Tiroler und Vorarlberger der Ansicht, dass sie atomfreien Strom beziehen.
Weiteren 18% ist der Umstand, dass ihr Energie-Mix unter anderem Strom aus Kernkraft enthält, bewusst. Exakt die Hälfte davon plant, daran etwas zu ändern. Besonders ambitioniert, beim eigenen Energiekonsum künftig ohne Kernkraft auszukommen, sind unter 30-Jährige. Die andere Hälfte sieht keinen Veränderungsbedarf für die eigenen vier Wände. Primär sind es Personen ab 60, denen ihre Nutzung von Atomstrom bewusst ist, die aber nicht beabsichtigen, daran etwas zu ändern.
Deutlich wird jedoch vor allem eines: während Kraftwerkbetreiber und sogar ganze Nationen im Kreuzfeuer der Kritik stehen, übersieht man gerne das eigene Konsumverhalten. 50% der Befragten bekennen klar, die Zusammensetzung ihres Strom-Mix nicht zu kennen, weitere 12% äußern sich zu dieser Frage überhaupt nicht.
Diese Informationen wurden von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung im April 2011 in einer Repräsentativbefragung von 500 Personen ab 14 Jahren in Österreich erhoben.
INTEGRAL ist ein Full Service Institut und Anbieter maßgeschneiderter Marktforschungslösungen, von der Datenerhebung bis zur Lieferung handlungsrelevanter Informationen und Empfehlungen. Seit August 2009 ist INTEGRAL Mehrheitseigentümer des Heidelberger SINUS - Instituts und bietet - in enger Kooperation mit den deutschen Kollegen - nun auch in Österreich das komplette Leistungsspektrum von SINUS an.
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Unsterblichkeit aller Krebszellen ist nur ein Mythos
27.4.2011 von zaro.
Telomere spielen eine entscheidende Rolle
London - Weit davon entfernt unsterblich zu sein, scheinen die meisten Krebszellen nicht in der Lage zu sein, sich uneingeschränkt und vermehren und durch den Körper zu verbreiten. Das Team um Dot Bennett von der St George’s University of London http://www.sgul.ac.uk hat nachgewiesen, dass nur vier von 37 Hautkrebsproben, diese allgemein angenommene Eigenschaft aufwiesen. “Wir haben angenommen, sie wären alle untersterblich, aber das stimmt nicht”, erklärte die Wissenschaftlerin laut NewScientist.
Durch die Untersuchung des molekularen Profils der Krebszellen während sie im Labor wuchsen, zeigte sich, dass viele so etwas wie eine Krise der Telomere erlitten und aufhörten sich zu teilen. Telomere schützen die Enden der Chromosome und verkürzen sich bei jeder Zellteilung. Bei einer Krise, nehmen die Zellen an, dass es zu Brüchen der DNA gekommen ist, versuchen sie zu reparieren und schaffen so veränderte Zellen, die entweder absterben oder nicht mehr aktiv sind.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die wenigen unsterblichen Krebszellen die Telomerase Reverse Transkriptase (TERT) aktivieren, einen Teil der Telomerase-Enzyme, die Telomere, wieder herstellen, um eine Krise zu verhindern. Normalerweise ist TERT nur in Sperma oder Eizellen aktiv. Ist sie in einem Tumor nachweisbar, kann vorhergesagt werden, ob diese Zellen unsterblich sind und sich wahrscheinlich ausbreiten werden.
Impfstoffe im Test
Vergangene Woche startete Cancer Research UK http://www.cancer.org.uk eine Studie, die erforschen soll, wie Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Hilfe eines Impfstoffes mit TERT-Fragmenten an der Ausbreitung gehindert werden kann. Das Immunsystem soll TERT als fremd erkennen und angreifen. Damit geraten alle Krebszellen mit aktivem TERT in die Schusslinie. Ein ähnlich funktionierender Impfstoff gegen akute myeloische Leukämie (AML) wird derzeit von Geron http://www.geron.com getestet. Zusätzlich wird gerade Imetelstat getestet, ein Medikament, das die Aktivität von Tert bei Brustkrebs und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen blockieren soll.
Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Pigment Cell & Melanoma Research http://onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/(ISSN)1755-148X/issues veröffentlicht.
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Von der artgerechten Haltung des Mannes
26.4.2011 von zaro.
Ein neues Buch widmet sich der männlichen Sexualität, Gesundheit und Psyche
Wien/Linz - Männer denken andauernd an Sex und sprechen ständig darüber, sie wollen immer und können immer. Männer müssen ihre Partnerinnen im Bett erbeben lassen - und ihre geschlechtstypischen Verhaltensweisen sind anerzogen und können daher korrigiert werden. Mythen über die Männerwelt und ihre biologischen Eigenarten existieren eine Menge. Was ist dran, womit kämpfen Männer und mit wem sprechen sie über ihre Probleme? Und wer kennt schon die ganze Wahrheit über den Mann?
Über Sex spricht man nicht
Sex begleitet uns durch den Alltag. Von den Bildschirmen, Plakatwänden und aus Magazinen springen uns unaufhörlich sexuelle Fantasien, Andeutungen und Versprechungen an. Was sich tatsächlich in den Betten und Köpfen abspielt, weiß allerdings kaum jemand. Reale Einsichten in das Sexual- und Beziehungsleben von Mann und Frau gibt der Linzer Sexualmediziner und “Männerarzt” Dr. Georg Pfau. In seinem neuen Buch “Männer - Die ganze Wahrheit” (gemeinsam mit Co-Autor Dr. Thomas Hartl, erschienen im April 2011 im Goldegg Verlag) erzählt er, mit welchen - oft recht heiklen - Fragen und Problemen Männer, Frauen und Paare in seine Praxis kommen. Dr. Pfau wagt sich sehr offen an die zumeist totgeschwiegenen Themen und an “perverse” Wünsche und Fantasien heran. Darüber hinaus hinterfragt er Legenden, die sich rund um die männliche Sexualität, seine Biologie und heutige Stellung in unserer Gesellschaft spinnen. “In meinen Männersprechstunden erlebe ich viele beunruhigte Männer, die sich Gedanken über ihre Beziehungen, ihre Gesundheit oder sexuelle Orientierung machen. Manche sind in ihrem Selbstwert total verunsichert, wissen einfach nicht mehr ein und aus und haben niemanden, mit dem sie offen darüber reden können”, so der Autor Dr. Pfau. “Dabei ist es so wichtig, dass auch Männer über ihre Probleme sprechen, denn als soziales Wesen braucht der Mensch Beziehung und Sexualität ganz wesentlich für sein Lebensglück.”
Frauen und die starken Männer
In der Diskussion über Geschlechterrollen, Stereotype und die Stellung von Mann und Frau in der Gesellschaft wird die Existenz zweier Geschlechter gerne geleugnet: Demnach wäre das Geschlecht ein soziales Konstrukt, das aus Kindern Männer und Frauen mit geschlechtstypischen Handlungsweisen macht. Der Mann mit seinen ureigenen, von der Evolution vorgegebenen Rollen - Jagd, Schutz der Gruppe, Kampfesmut und Körperkraft - gerät gegenüber den weiblichen Eigenschaften wie Sozialkompetenz in die Defensive. “Die Idee, dass Geschlechter und sexuelle Orientierung sozial konstruiert sind, ist falsch. Die geschlechtliche Identität ist wie die Geschlechtsorgane von Geburt an nicht veränderbar; wird das versucht, führt das zu psychischen Störungen wie Neurosen oder Depressionen”, weiß der Sexualmediziner Dr. Georg Pfau. Gleichzeitig sind Männer mit weiblichen Verhaltensweisen, die “Softies”, bei den Frauen als Sexualpartner unbeliebt. Heute fehlt in vielen Fällen jedoch der Mann als Erziehungs- und Bezugspersonen und somit als Vorbild, anhand dessen sich ein funktionierendes Selbstverständnis entwickeln kann. Die Unterdrückung oder mangelnde Gleichstellung der Frau kann nicht durch die Abschaffung der Geschlechter oder Verteufelung des Männlichen erreicht werden. “Frauen wollen starke Männer. Der hegemonial agierende Mann, der, der führend und bestimmt auftritt, wird von den Frauen eindeutig bevorzugt. Sie sollten daher ein Interesse daran haben, in sich gefestigte Männer heranzuziehen, damit Beziehungen funktionieren können. Mannsein kann man niemandem abgewöhnen.”
Der “Kerl” will nicht gehorchen
Sex spielt sich im Gehirn ab, weshalb sexuelle Probleme meist psychosomatische Ursachen haben. Die Erektion kann daher durchaus als Gradmesser für die biologische und psychosoziale Gesundheit des Mannes gesehen werden. Zur sexuellen Identität des Mannes trägt das Hormon Testosteron ganz wesentlich bei: Es ist sozusagen der Inbegriff der männlichen Lebenslust. Das Testosteron macht den Mann zum Jäger - heute zum Sportler oder aktiven Sexualpartner -, es gibt ihm seinen typischen Körperbau und sein männliches Verhalten. Ein Mangel kann zu Stimmungsschwankungen, Energiedefizit, sexuellem Desinteresse und Erektionsstörungen führen, die wiederum Probleme mit dem sozialen Umfeld mit sich bringen. Eine Störung der sexuellen Identität betrifft damit immer auch die Partnerin. Was laut Autor und Sexualmediziner Pfau noch viel zu wenig bekannt ist: Auch Männer kommen in den Wechsel. “Jeder Mann merkt wechselbedingte Beschwerden, die durch den sinkenden Testosteronspiegel auftreten, können sie aber meist nicht richtig deuten. Immer wieder sitzen verzweifelte Männer in meiner Praxis, die klagen, dass der ‘Kerl’ nicht mehr gehorchen will.” Der Mensch ist ein biologisches, psychologisches und soziales Wesen, seine Gesundheit hängt daher von allen drei Faktoren ab. Die Zufriedenheit im eigenen Geschlecht entscheidet wesentlich über das persönliche Lebensglück. “Ich wünsche mir, dass Männer mehr sein dürfen und wollen, wie sie von Natur aus sind und ihr Mannsein pflegen: durch Ausdauer-, Kraft- und Gehirntraining, durch artgerechte Ernährung und gelebte Sexualität. Und nicht zuletzt durch ein ausgeglichenes Zeitmanagement, denn Hektik und Stress sind genau das Gegenteil von Genuss, Lust und Erotik!”
Die Autoren stehen für Interviews zur Verfügung.
Dr. Georg Pfau http://www.sexualmedizin-linz.atDr. Thomas Hartl http://www.thomashartl.at
Buchpräsentation
Donnerstag, 28. April 2011, 19:00
Buchhandlung Thalia
Landstraße 41, 4020 Linz
Männer - Die ganze Wahrheit
Georg Pfau/Thomas Hartl
ISBN 978-3-902729-30-9
Hardcover, 351 Seiten
22,00 EUR [A]; 21,40 EUR [D]; 28,06 CHF UVP
erschienen im April 2011 im Goldegg Verlag
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Selbstbewusste Jugendliche werden keine Koma-Säufer
21.4.2011 von zaro.
Kinder müssen mit Präventivprogramm vor dem Erstkontakt erreichen werden
Jena - “Koma-Saufen”, alkoholisierte Tampons oder Alkopops - in den Medien häufen sich Schlagzeilen über berauschte Jugendliche. “Deutschland steht international über dem Durchschnitt, wenn es um die Menge und den ersten Schluck Alkohol geht”, sagt Karina Weichold von der Friedrich-Schiller-Universität Jena http://www.uni-jena.de im Interview mit der Presse. Mit IPSY geht die Entwicklungspsychologin gegen diese Misere an. “IPSY steht für Information und Psychosoziale Kompetenz und versucht, ganz grundlegende Lebenskompetenzen zu vermitteln”, erläutert Weichold.
“Wir reagieren nicht auf eine kurzfristige Medienpräsenz über dieses Thema”, betont Weichold. Die Entwicklungspsychologin forscht mit ihrem Team schon seit zehn Jahren zu Möglichkeiten der Prävention. Sie weiß: Kinder mit besserem Selbstbewußtsein und Medienkompetenz trinken und rauchen später weniger als Gleichaltrige. “Mit Aufklärung allein ist es nicht getan”, sagt Weichold. Es nütze wenig, den Kindern ein Bild von einer zerfressenen Leber zu zeigen. Prävention müsse deshalb woanders ansetzen.
“Nein” zu Alkohol und Zigaretten
Mit dem Programm IPSY können die Jenaer Forscher Erfolge verbuchen. “Der alterstypische Anstieg im Konsum von Alkohol und Zigaretten ist bei Schülern, die an unserem Programm teilnehmen, geringer als in den Kontrollgruppen. Dazu ist das Einstiegsalter hinausgezögert”, sagt Rainer Silbereisen, der das Projekt gemeinsam mit Weichold leitet. Etwa 1.700 Thüringer Schulkindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren haben das Trainings- und Informationsprogramm durchlaufen.
“Mit unserem Programm wollen wir die Kinder erreichen, bevor sie erstmals mit Alkohol oder Zigaretten in Berührung kommen”, erläutert Silbereisen. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur kooperiert mit den Forschern. “Insgesamt führt IPSY dazu, dass die Kinder weniger leicht durch Gruppendruck zu beeinflussen sind und es ihnen leichter fällt, ,Nein’ zu Alkohol oder Zigaretten zu sagen.”
IPSY ist aber keine Wunderpille
Die Schüler trainieren den Umgang mit Stress und Angst und die Reflexion des eigenen Selbstbildes. Rollenspiele, Bewegungs- und Entspannungsübungen gehören ebenso zum Konzept. “Lernkompetenzprogramme gibt es einige, wir haben das Rad nicht neu erfunden”, sagt Weichold. Mit IPSY habe man aber erreicht, dass die Schüler lieber in die Schule gehen. Das Programm sei aber keine Wunderpille, alle beteiligten - Schule, Kinder und Jugendliche, Lehrer und Behörden - müssten mitziehen. (Ende
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BP-Ölpest: Vertuscht, verzerrt und vergessen
21.4.2011 von zaro.
Zwischenbilanz ein Jahr danach: Die Welt hat nichts gelernt
Washington/Wien - Ein Jahr ist es her, seit am 20. April 2010 die BP-Ölbohrinsel “Deepwater Horizon” verunglückte. Die Katastrophe forderte elf Menschenleben und setzte 780 Mio. Liter Rohöl in den Golf von Mexiko frei. Fischerei und Tourismus der US-Golfküste, jedoch auch zahlreiche Ökosysteme erlitten enorme Schäden. “Obwohl das Unglück bis zum Fukushima-Atomdesaster das Umweltthema Nummer Eins war, hat die Welt daraus nichts gelernt”, so die nüchterne Zwischenbilanz von Greenpeace-Experten Jurrien Westerhof http://www.greenpeace.at im Presse-Interview.
Gekaufte Forschung
Für die Verhinderung jeglichen Wandels macht der Umweltschützer die US-Regierung wie auch den Ölkonzern BP verantwortlich. “Vom ersten Tag der Katastrophe an bis heute haben beide nur beschwichtigt und vertuscht. Schon anfangs hieß es immer, es trete nur wenig Öl aus, zudem vermied BP über lange Zeit mit Erfolg genaue Messungen. Jede Ungenauigkeit in den Angaben half dem Konzern.” Das Herunterspielen des Ausmaßes und der langfristigen Folgen sei nicht nur Frage des Images, sondern habe auch Konsequenzen für Schadenersatz-Forderungen.
Die Gegenstrategie von BP reiche bis weit in die Forschung hinein. “Innerhalb weniger Wochen nach dem Unglück hat BP zahlreiche Wissenschaftler mit viel Geld gekauft. Das Dilemma der Forscher ist immer, dass sie gerne viel tun würden, jedoch keine Mittel dafür haben. In Folge des Unglücks wurden viele von ihnen in BP-Forschungsprogramme eingebunden, wodurch der Ölkonzern die Oberhand bekam. Denn häufig lautet die Taktik, Studien in Auftrag zu geben, die dann erst zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht mehr veröffentlicht werden”,
Ausmaß von US-Regierung heruntergespielt
Noch immer sind heute weite Teile der US-Golfküste verschmutzt, allen voran ökologisch hochsensible Marschgebiete. Im Meer ist der Großteil des ausgetretenen Rohöls laut offiziellen Berichten bereits verschwunden. Das dürfte jedoch nur auf die Meeresoberfläche zutreffen, kontert Westerhof. “Ölrückstände sind im Plankton sichtbar, zudem ist die Tiefsee rund um die Unglücksstelle weiterhin voller Öl. Der hohe Wasserdruck, das fehlende Licht und Temperaturen von zwei Grad Celsius verlangsamen den Abbau.” Gestützt werden diese Aussagen von Ergebnissen von Forschern, die das Greenpeace-Schiff “Arctic Sunrise” als schwimmendes Labor nutzten.
Weitere Hinweise auf Umweltfolgen liefern die Zählungen verendeter Tiere, die an die Küste geschwemmt wurden. Den Tod von 6.000 Vögeln, 700 Schildkröten und 100 Walen und Delfinen bringt die US-Regierung mit dem Ölunglück in Zusammenhang. Auch hier geht Westerhof von deutlich größerem Ausmaßen aus. “An Land geschwemmte Tiere stellen nur einen Bruchteil der auf hoher See verendeten dar. Bei Walen geht man davon aus, dass die Zahl der Opfer jene der tot angeschwemmten um das 50-Fache übersteigt. Derzeit beträgt die Rate der angeschwemmten Delphine das Dreifache des natürlichen Wertes.”
Wettbohren in Risikogebieten geht weiter
Langfristige politische Folgen hatte die Katastrophe keine. Der Tiefsee-Bohrstopp der US-Regierung für bestimmte Regionen im Golf von Mexiko hielt bloß fünf Monate und ist seither wieder aufgehoben. “Moratorien sind die Standardreaktionen der Politik, mit der sie den Anschein erwecken will, dass sie schnell handelt. Fast immer werden diese vorübergehenden Beschlüsse jedoch rasch wieder aufgehoben - wie aktuell etwa auch für die stillgelegten deutschen Atommeiler zu erwarten ist”, so Westerhof.
Die fieberhafte Bohren nach Öl geht weiter, besonders in der Tiefsee und Arktis, wo komplizierte Bedingungen herrschen. Denn immer mehr herkömmliche Förderquellen versiegen oder werden unzugänglich wie etwa aktuell in mehreren arabischen Ländern. Trotz höchster Sicherheitsstandards können Unglücksrisiken nur minimiert, niemals jedoch ausgeschaltet werden. “Wir werden einen ähnlichen Vorfall nie verhindern können”, kommt sogar Thad Allen, der frühere Koordinator der US-Regierungsmaßnahmen im Kampf gegen die BP-Ölpest, zum Schluss.
Greenpeace-Dokumentation der Ölpest heute: http://issuu.com/greenpeacede/docs/mexiko-layout_1504_fin (Ende)
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Ernährung: Mütter bestimmen Fettsucht von Kindern
21.4.2011 von zaro.
Zu viele Kohlehydrate führen zu einer Veränderung der DNA
Southampton - Die Ernährung einer Frau während der Schwangerschaft kann die DNA ihres Kindes verändern und das Risiko einer Fettsucht erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie unter der Leitung von Keith Godfrey von der University of Southampton http://www.soton.ac.uk gekommen. Es zeigte sich, dass viele Kohlehydrate Teile der DNA beeinflussten. Kinder mit diesen Veränderungen verfügten in der Folge über ein höheres Körpergewicht.
Es wird angenommen, dass ein sich entwickelndes Kind versucht vorherzusehen, in welche Umwelt es hinein geboren wird. Dafür nutzt es Hinweise seiner Mutter und passt seine DNA entsprechend an. Studien mit Tieren haben ergeben, dass Veränderungen in der Ernährung die Funktion von Genen verändern können. Diese entwicklungsphysiologischen Veränderungen werden immer intensiver erforscht und sollen helfen zu verstehen, wie Umwelt und Gene miteinander interagieren.
Fettsucht als direkte Folge
Für die aktuelle Studie entnahmen die Wissenschaftler Proben von der Nabelschnur und suchten nach epigenetischen Markern. Frauen, die während der Schwangerschaft viele Kohlehydrate wie Zucker zu sich genommen hatten, hatten in der Folge Kinder, die über diese Marker verfügten. Zwischen diesen Markern und einer Fettsucht der Kinder mit sechs und neun Lebensjahren bestand ein direkter Zusammenhang.
Godfrey erklärte, dass es überraschend ist, dass damit ein Viertel des Unterschieds beim Übergewicht der Kinder sechs bis neun Jahre später erklärt werden kann, berichtet die BBC. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Auswirkungen deutlich größer sind als das Geburtsgewicht. Es spielte dabei keine Rolle wie schlank die Mutter war.
Die Veränderungen zeigten sich in den RXRA-Genen. Sie bilden einen Rezeptor für Vitamin A, der seinerseits eine Rolle dabei spielt, wie die Zellen Fett verarbeiten. Alle Schwangeren erhielten Ernährungsempfehlungen. Sie stünden jedoch nicht immer ganz oben auf der Liste der behandelnden Ärzte. Diese Studienergebnisse legten jedoch nahe, dass diese Empfehlungen befolgt werden sollten, da sie langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit des Kindes haben können.
Details der Studie wurden in den Fachmagazin Diabetes http://diabetes.diabetesjournals.org veröffentlicht. (Ende)
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Antidepressiva fördern Bildung neuer Gehirnzellen
19.4.2011 von zaro.
Wachstum erstmals im Laborvesuch eindeutig nachgewiesen
London - Die ersten eindeutigen Hinweise darauf, wie Antidepressiva die Bildung von Gehirnzellen unterstützen, könnten zu besseren Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen führen. Der Hippokampus ist eine der beiden Gehirnregionen, die dafür bekannt sind, dass sie lebenslang neue Neuronen bilden. Diese Neurogenese ist bei Menschen mit Depressionen unterbrochen. Derzeit ist nicht erforscht, ob es sich dabei um eine Ursache oder ein Symptom der Krankheit handelt. Klar ist jedoch, dass Antidepressiva auch die Neurogenese im Hippokampus fördern. Wissenschaftler des King’s College London http://www.kcl.ac.uk haben jetzt herausgefunden, wie genau das vor sich geht.
Ein Viertel mehr Neuronen
Frühere Studien hatten einen Zusammenhang zwischen manchen Antidepressiva und Stresshormonen, den sogenannten Glucocorticoiden hergestellt, berichtet NewScientist. Das Team um Christoph Anacker beschloss daher zu testen, ob das Medikament Sertralin bei den Glucocorticoid-Rezeptoren von Gehirnzellen wirksam ist. Die Wissenschaftler züchteten menschliche Vorläuferzellen des Hippokampus im Labor und fügten Sertralin hinzu. Zehn Tage später wiesen die Kulturen einen um 25 Prozent höher als erwarteten Zuwachs an neuen Neuronen auf.
Als die Forscher vor dem Sertralin ein Medikament hinzufügten, das die Glucocorticoid-Rezeptoren blockierte, war die Anzahl der neuen Neuronen ungefähr so hoch wie bei einem normalen Wachstum zu erwarten. Das legt nahe, dass das Antidepressivum tatsächlich seine Wirkung über diesen Rezeptor entfaltet. Laut Anacker aktivieren Glucocorticoid-Hormone und Antidepressiva, jedoch geschieht das auf sehr verschiedene Art und Weise. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass diese Forschungsergebnisse die Entwicklung neuer Medikamente ermöglichen werden, die genau auf diesen Bereich abzielen. Details der Studie wurden in Molecular Psychiatry http://www.nature.com/mp veröffentlicht. (Ende)
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Kartoffeln steigern Gemüseappetit von Kindern
19.4.2011 von zaro.
Nur Pommes Frites liefern keinen positiven Effekt
Seattle/Dortmund - Kartoffel helfen dabei, Kindern Gemüse schmackhaft zu machen. Das glauben Forscher der Universität Washington http://www.washington.edu herausgefunden zu haben. Wie sie auf der Konferenz der “Federation of American Societies for Experimental Biology” http://www.faseb.org berichten, ersetzt eine Kartoffel auf einem Kinderteller nicht andere Gemüsearten, sondern steigert eindeutig den gesamten Gemüsekonsum.
Lieferant für Kalium und Vitamin C
Die Forscher um Adam Drewnowski analysierten Daten zur Ernährung von 57.000 Einzelmahlzeiten von Kindern zwischen fünf und 18 Jahren. Blickten die Forscher auf den Gemüseverzehr, so zeigte sich, dass sich zu einer Kartoffel meist auch eine andere Gemüseart gesellte. Das traf dann zu , wenn die Kartoffel gebacken, gekocht, püriert oder geröstet war, nicht jedoch in der frittierten Version.
Da die Kartoffel ein besonders guter Lieferant für Kalium und Vitamin C ist und kaum Fett, Natrium oder Cholesterin enthält, empfehlen die Forscher den Eltern das häufige Kartoffelkochen. “Die Kartoffel ist ein besonders wertvolles pflanzliches Lebensmittel und ein günstiger Fixbestandteil warmer Mahlzeiten, alternativ zu Nudeln oder Reis”, betont auch Mathilde Kersting vom Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund http://www.fke-do.de, im Interview.
Speiseplan der Eltern entscheidet
“Die beste Form, um seinen Kindern Gemüse näher zu bringen, ist selbst Gemüse zu essen. Denn die Ernährungsgewohnheiten werden in der Familie geprägt”, so Kersting. Immer anbieten und nie zwingen, so müsse allerdings die Grundregel lauten. Beeinflussen kann man die Akzeptanz allerdings auch durch die Art der Zubereitung. “Viele Kinder essen Gemüse lieber roh als gekocht - was etwa für Karotten, Gurke, Paprika oder Kohlrabi eine gute Option darstellt.” (Ende)
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Friedensprozesse: Frauen spielen große Rolle
19.4.2011 von zaro.
Konflikte führten zu vollkommen verändertem Rollenverständnis
Berlin - Frauen werden in Kriegssituationen in die Opferrolle gezwängt. In ihrer Studie “Frauen als Akteurinnen in Friedensprozessen” untersuchten Jana Arloth und Frauke Seidensticker, wie aktiv Frauen bei Friedensmaßnahmen nach Kriegszuständen agieren. Die Forscherinnen wollten wissen, ob kostenspielige internationale Friedensmaßnahmen die Lebenssituation von Frauen in Kriegsgebieten überhaupt ändern.
Arloth und Seidensticker sahen zwar Defizite, aber auch positive Veränderungen in der Praxis der Friedensmissionen. Eine zentrale Forderung der Studie: Eine Veränderung von Männlichkeitskonzepten gelingt nur mit Männern. Einige Konflikte führten zu einem vollkommen veränderten Rollenverständnis.
Haushaltsvorstand, Geldverdienerin und Beschützerin
“Viele Frauen übernehmen in Kriegssituationen völlig veränderte Rollen als Haushaltsvorstand, Geldverdienerin und Beschützerin. Die Herausforderung ist es, diese Veränderung emanzipatorisch zu nutzen, wenn wieder Frieden einkehrt”, sagt Seidensticker im Gespräch mit uns. Und nur in Kooperation mit den Männern könnten die bannbrechenden Veränderungen auch in Friedenszeiten zugunsten beider Geschlechter funktionieren.
Die Politik habe die Frau als Handelnde in Friedensprozessen erst in den letzten Jahren deutlicher wahrgenommen, betont Seidensticker. “Erst mit dieser Wahrnehmung wird eine Politik eingeleitet, die eine Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen selbstverständlich findet”, sagt die Friedensforscherin. Wesentlich sei, dass diese Rolle überhaupt zum Tragen kommen könne. Erst dann könnten Friedensprozesse beiden Geschlechtern gerecht werden. (Ende)
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Sexleben verläuft häufig desaströs
18.4.2011 von zaro.
Männer-Buch behandelt Mythen und Märchen
Wien/Linz - Die sexuelle Identität beeinflusst den Erfolg oder den Misserfolg im gesamten Leben. “Doch immer häufiger verläuft das Sexleben desaströs”, meint der Sexualmediziner und Buchautor Georg Pfau http://www.sexualmedizin-linz.at im Presse-Interview. Das sei der Grund dafür gewesen, das Buch “Männer - Die ganze Wahrheit” zu schreiben, das soeben im Goldegg Verlag http://www.goldegg-verlag.com erschienen ist. Damit will Pfau mit Mythen und Märchen rund ums Sexleben des Mannes aufräumen.
“Die christliche Kultur hat unser sexuelles Verhalten maßgeblich beeinflusst und dabei nichts Gutes hinterlassen. Sie hat Sex als etwas Schlechtes, als etwas Unmoralisches hingestellt - und das obwohl wir als Menschen sexuelle Wesen sind”, kritisiert Pfau. “Wir wurden dazu angehalten, dass Sexualität im Verborgenen stattfinden muss.” Im christlichen Kulturkreis sei selbst der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit verpönt.
Ewige Lügen der Pornoindustrie
“Dadurch dass Sexualität so stark tabuisiert wird, wird es auf ein Stockerl gehoben, das nicht der Realität entspricht”, kritisiert Pfau. Das sei die große Chance der Pornoindustrie. “Mittlerweile ist das Internet mit seiner 24-Stunden-Verfügbarkeit der Platz, an dem auch die geheimsten Wünsche anonym erfüllt werden. Dazu braucht Mann sich gar nicht erst die Mühe anzutun, sich zu artikulieren.”
“Eine emotional-intakte Zweierbeziehung gehört für die Vielzahl der Menschen zum Lebensglück dazu”, betont der Mediziner. “Im Buch gehen wir den geheimsten Wünschen und Fantasien der Männer nach”, erklärt Pfau, der seit Jahren eine sexualtherapeutische Praxis führt. “Anhand von Fallbeispielen werden Themenbereiche berührt, die kaum je behandelt werden, aber für das Funktionieren einer intakten Beziehung notwendig sind.”
Fehlvorstellungen gesunder Sexualität
“Für das Liebesglück ist nichts so wichtig wie eine Beziehung und erfüllte Sexualität. Frauen sollten deshalb ein großes Interesse daran haben, dass in sich gefestigte Männer herangezogen werden, denn nur sie bieten die Chance auf funktionierende Beziehungen”, schreibt der Experte. Doch die Mängelliste ist lang und reiche von fehlender sexueller Identität durch fehlgeleitete Erziehung bis hin zu Testosteronmangel und nie ausgesprochenen Wünschen beim Sex.
“Ich habe im Buch bewusst Beispiele aus der Praxis genommen, um die Störungen im Liebesleben punktgenau zu erörtern”, meint Pfau. “Trotz der sexuellen Revolution in den 70er-Jahren halten sich Irrtümer und Mythen hartnäckig und die Liste der Tabus ist immer noch viel zu lang.” Mit dem Buch versucht der Autor in klarer Sprache ein genaues Bild zu zeichnen, das allgemein verständlich ist und somit mit Vorurteilen aufräumt. (Ende)
Hilfe bei Potensproblemen liefert Lebensgold, eine natürliches Wundermittel, lässt Männer über sich selbst hinauswachsen und liefert Energie: “ELEMENTS FOR MEN” gibt bei www.clixa.de
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