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Archive für Mai 2011

Dr. Spitzbart: Burn-out und Depression, wenn Hormone verrückt spielen

Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.

Bad Aibling - Denken Sie positiv - bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten zwei Jahren - man lese und staune - um 30 % gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom.

Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burn-out (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten.

Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüsselt, wie diese Massenleiden das menschliche Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch “mit links” erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: Hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden,
sinkt die Belastbarkeit.

Damit beginnt der fatale Kreislauf: Denn jetzt werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers - das Eiweiß - wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich.

Depression und Burn-out sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

Dr. Michael Spitzbart
http://www.spitzbart.com

Jugendliche Mäuse dank Nahrungsergänzung

Zürich - Kanadische Forscher haben einen viel versprechenden Anti-Aging-Cocktail entwickelt, der die körperliche Beweglichkeit bis in hohe Alter hinein erhält - allerdings bisher nur bei Mäusen. Bei denen hatte der Cocktail jedoch durchschlagenden Erfolg. Die Forscher entwarfen ihren Cocktail gezielt so, dass er gleich mehrere biochemische Mechanismen beeinflusst, die als Ursache für das Altern von Körper und Körperzellen gelten. Im Fokus standen dabei vor allem die winzigen Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien. Ihre Leistung sollte erhöht und gleichzeitig ihre Emission - die so genannten freien Radikale - verringert werden. Diese aggressiven Teilchen sind die Hauptverdächtigen für den körperlichen Verfall im Alter, denn sie können die Erbsubstanz DNA angreifen und schädigen.

Unter anderem enthielt der Verjüngungstrank: Vitamine B1, B3, B6, B12, C, D und E sowie Folsäure und Beta-Carotin, das für den Energiestoffwechsel wichtige Carnitin, einige sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu kamen die Spurenelemente Mangan, Selen, Kalium und Magnesium, Coenzym Q10, sowie Knoblauch-, Ingwer-, Ginkgo-, Ginseng- und Grüner-Tee-Extrakte und Öl aus Kabeljau-Leber und Leinsamen. Bei Lebensgold sind die Zusamensetzungen von OPC+ACE sowie das begehrte Reveratrol die Nahrungsergänzungen für die ewige Jugend, http://www.lebensgold.net . Lebensgold Produkte sind exklusiv nur im Online-Shop für Gesundheit, Schönheit und Jugendlichkeit erhältlich http://www.clixa.de .

Viel versprechend ist laut den Forschern, dass nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit im Alter besser war, sondern dass auch die Hirnchemie der Tiere weniger Veränderungen zeigte als bei den Mäusen, die keinen Anti-Aging-Cocktail bekommen hatten. Die Mischung verlängere also nicht einfach das Leben an sich, sondern sie erhalte sozusagen die Lebensqualität der Tiere bis ins hohe Alter. Nahrunsgergänzungen sind ideal um Krankheiten vorzubeugen und Vitalität und Fitness sicher zu stellen.

Quelle: Vadim Aksenov et al. (McMaster University, Hamilton et al.: Experimental Biology and Medicine 2010, 235: S.66)

Colostrum als Nahrungsergänzungsmittel kann den Heilungsprozess bei Darmerkrankungen fördern

Um bei den betroffenen Patienten den Verlauf von Darmerkrankungen zu verkürzen und die Symptome auf ein Minimum zu reduzieren, empfiehlt sich eine diätetische Zusatzbehandlung mit Colostrum.

Viele Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Lebensmittelunverträglichkeiten werden auf die gestörte Darmpermeabilität zurückgeführt. Colostrum kann die Heilung der Darmschleimhaut
bei Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen fördern. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl klinische Studien, wie auch zahlreiche Praxiserfahrungen.

Immunfaktoren aus Rindercolostrum, die oral eingenommen werden, wirken nachweislich gegen krankheitserregende Organismen im Verdauungstrakt. Der Konsum von Immunglobulinen aus Rindercolostrum könnte eine neue Methode sein, passiven Immunschutz gegen einen Wirt Darm-bezogener Erkrankungen zu bieten, der Antigene verursacht (viral und bakteriell). Colostrum konnte zum Beispiel in Studien bei Kindern Durchfälle reduzieren, die durch Bakterien vom Typ EHEC (entero-hämorrhagische E. coli) ausgelöst wurden. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung zu einer weiteren schwerwiegenden Komplikation führt, ließ sich dadurch senken. Das ist besonders interessant, da Antibiotika bei solchen Infektionen oft nicht wirksam sind und darüber hinaus zu Nebenwirkungen beitragen. Wissenschaftler konnten in klinischen Tests nachweisen, dass Rindercolostrum auch einen positiven Effekt auf duodenale Entzündungen hat, die durch die Einnahme von sog. nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) verstärkt werden. Aber nicht nur bei Darmerkrankungen kann Colostrum hilfreich sein, bestätigt uns auch Thomas Osl, (Geschäftsführer von OCS Colostrum Vitalplus GmbH) http://www.colpur.at im Interview, sondern auch bei allen anderen durch Immunschwäche hervorgerufenen Erkrankungen.

Da im Colostrum, Proteine, Enzyme, Vitaminen, Mineralien, Wachstumsfaktor Aminosäuren und Antikörper in hohem Maße enthalten sind, fördert diese Nahrungsergänzung nicht nur die Leistungsfähigkeit sondern das Zellwachstum im Besonderen. Gerade die Unterstützung des Zellwachstums und die Stärkung des Immunsystems durch Colostrum hat das Interesse von Ärzten und Heilpraktikern besonders geweckt. Die Wirkungsweise von Colostrum ist somit sowohl in der Infektprävention als auch zur Förderung des Heilungsprozesses bei bereits bestehenden Verletzungen und Wunden, sowie im Zusammenhang mit Operationen von großem Wert,

„Der hohe Gehalt an Immunglobulinen scheint geeignet, bei umfangreichen Operationen die Abwehrkräfte des Körpers zielgerichtet zu unterstützen und anderweitige Medikationen, z. B. von Antibiotika, damit weniger wichtig werden zu lassen. Demnach ist Colostrum die Präventivwaffe aus der Natur.

ZAROnews – Antony Zettl
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol

Reaktion auf Alkohol wird vererbt

Höhere Stimulierung bei Vorbelastung in der Familie

Göteborg/Köln - Die Alkoholsucht eines nahen Angehörigen erhöht das Risiko, selbst an Alkoholproblemen zu leiden. Warum es diesen Zusammenhang gibt, haben schwedische Forscher nun genauer erforscht. Familiär Vorbelastete reagieren stärker auf Alkohol und empfinden dessen Effekte als positiver, berichten sie in der Fachzeitschrift “Alcohol: Clinical & Experimental Research”.

Reaktion noch positiver
Untersucht wurden Kinder eines Elternteils mit Typ I-Alkoholismus. Bei dieser Variante der Alkoholsucht nimmt man an, dass sie vor allem durch das Zusammenspiel genetischer Faktoren mit Umweltbedingungen wie die soziale Umgebung oder Ereignisse im Leben entsteht. Bei Typ II gibt es ein hohes genetisches Risiko für die Entwicklung einer Alkoholsucht, ohne dass die Umgebung eine sonderliche Rolle spielt.

In der Studie verabreichten die Forscher ihren Probanden, die alle gesund waren und keine psychische Störungen oder eigene Suchtprobleme aufwiesen, in Säften geringe Mengen von Alkohol oder eines Placebos. Die Untersuchten berichteten von weitaus positiveren Effekten und höherer Stimulation durch den Alkohol, verglich man sie mit einer Kontrollgruppe von Menschen ohne Alkoholprobleme in der Familie.

Vorsicht bei Vorbelastung
“Da familiär Vorbelastete den Alkohol deutlich positiver wahrnehmen, kann dies zu höhrerem Konsum und Suchtrisiko führen”, so die Studienleiterin Anna Söderpalm-Gordh von der Sahlgrenska Academy http://www.sahlgrenska.gu.se . Menschen mit Vorbelastung sollten daher selbst überprüfen, wie Alkohol auf sie wirkt. “Ist der Effekt positiver als bei den Freunden, sollte man lieber weniger als sie trinken”, rät die Forscherin.

Wissen befähigt zum Ausstieg
“Allein in Deutschland gibt es 2,65 Mio. Kinder mit einem alkoholkranken Elternteil”, erklärt die Diplompädagogin Anna Buning, Leiterin des Projekts “Kidkit” http://kidkit.de am Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung, gegenüber der Presse. “Da sich viele für die Sucht der Eltern schämen oder selbst beschuldigen, zielt unser Projekt vor allem auf Information, Austausch und Weitervermittlung für Kinder aus suchtbelasteten Familien ab. Wissen um die Sucht ist der erste Schritt, um aus dem Teufelskreis auszusteigen”, so Buning. (Ende)

Fukushima: Kernschmelze in drei Reaktoren

Experte: Japan ging Tepco-Schönfärberei auf den Leim

Tokio/Hamburg - Bei der Atomkatastrophe in Fukushima kam es nicht nur in Reaktor Eins, sondern auch in Nummer Zwei und Drei zur Kernschmelze. Was der Betreiber Tepco am heutigen Dienstag eingestand, bestätigt lange Vermutungen der Fachwelt. “Nüchtern betrachtet war es nur logisch, dass die Hitze und die enormen Wasserstoffmengen auch in weiteren Reaktoren Schmelzen auslösten. Tepco hat stets den günstigsten Fall dargestellt und sich dabei an eine sehr geringe Chance geklammert. Zu untersuchen ist, warum die japanische Regierung so spät reagiert hat”, erklärt Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital http://greenpeace.de gegenüber der Presse.

Erschwerte Aufräumarbeiten
Ob Brennstäbe geschmolzen sind oder nicht, bestimmt den Umgang mit einer Atomkatastrophe ganz entscheidend, betont Smital. “Intakte Brennstäbe liefern Rückhaltebarrieren für die Freisetzung von Spaltprodukten und können aufgrund ihrer größeren Oberfläche leichter gekühlt werden. Geschmolzene Stäbe verbleiben hingegen am Boden des Reaktordruckbehälters als heißer Klumpen, der sich durch den Beton fressen kann und zusätzlich Wasserstoff entstehen lässt.” Die Aufräumarbeiten und der Verschluss der havarierten Reaktoren würden somit wesentlich länger dauern als bisher angenommen.

Ausmaß der Freisetzung bleibt unklar
Dass nun bereits alles auf dem Tisch liegt, was infolge des Bebens und des Tsunami in Fukushima passiert ist, bezweifelt der Experte. “Unklar ist noch, wie viel Radioaktivität im und um den Reaktor freigesetzt wurde und wie viel ins Meer gelangte.” Neue Erkenntnisse könnte hier das zehnköpfige Gremium von unabhängigen Atomexperten liefern, das, wie die japanische Regierung soeben angekündigt hat, die Vorfälle untersuchen soll. “Wir brauchen endlich ein objektives Bild von der Katastrophe. Denn scheinbar war selbst Japans Regierung bisher nicht umfänglich informiert und glaubte den geschönten Tepco-Angaben”, so Smital.

Japan fehlt Engagement
Letzteres würde erklären, warum Japan bis zum 12. April mit der Einstufung als INES-7-Störfall wartete - und nicht mit “ganz anderen Kraftakten” der atomaren Bedrohung gegengesteuert hat. “Bei Tschernobyl 1986 war schon Stunden nach dem Unfall eine Hubschrauber-Armada am Unglücksort und 90.000 Arbeiter errichteten in nur sechs Monaten den Sarkophag. In Fukushima kam es nicht nur in einem, sondern in drei Reaktoren zu Kernschmelzen, doch das Engagement ist deutlich geringer.” Das Anhalten der schleichenden Freisetzung langlebiger radioaktiver Substanzen sei dadurch zu befürchten, so der Greenpeace-Sprecher. (Ende)

Palmöl beschleunigt Tod der Regenwald-Tiere

Abholzung für Plantagen geht auf Kosten der Artenvielfalt

London/Hamburg - Die Erzeugung von Palmöl - ein Bestandteil vieler Alltagsprodukte - trägt entscheidend zum Artensterben in Regenwäldern bei. Forscher der Queen Mary University of London http://www.qmul.ac.uk konnten am Beispiel der Fledermaus zeigen, dass der Plantagenanbau durch die ständige Zerstückelung und Zerstörung tropischer Urwälder katastrophale Folgen hat. Speziell die Vielfalt von Tierarten als auch die genetische Vielfalt einer Art gehen dabei verloren, beweisen die in der Zeitschrift “Ecology Letters” veröffentlichten Ergebnisse.

Vielfalt geht verloren
Die Wissenschaftler um Stephen Rossiter zählten in Wäldern der malaiischen Halbinsel die dort vorkommenden Fledermaus-Arten und untersuchten auch die genetischen Variationen innerhalb einiger dieser Populationen. “Fledermäuse gehören zu den besten Indikatoren für biologische Vielfalt in den Tropen”, erklärt Studien-Coautor Matthrew Struebig im pressetext-Interview. Fledermäuse brauchen zum Überleben bestimmte früchte- und samentragende Bäume, gehören jedoch auch zu den wichtigsten Bestäubern und stehen in engem Zusammenhang mit dem Bestand von Insekten.

Artenzahl und genetische Vielfalt werden vor allem durch die Größe des jeweiligen Waldgebietes gesteuert, so das Ergebnis der Studie. Da die Wälder im Zuge der Ausweitung der Palmöl-Plantagen stets schrumpfen, wird dies zum Problem.” Für eine konstante Zahl von Fledermausarten müssen Wälder größer als 650 Hektar sein. Über 10.000 Hektar sind jedoch erforderlich, damit eine Art ihre genetische Vielfalt halten kann. Fehlt letztere, steigt langfristig das Risiko des Aussterbens. Denn mit verkleinertem Genpool kann sich eine Art weit schlechter auf Veränderungen des Lebensraumes evolutionär einstellen”, betont Struebig.

Ökologische Wüsten
Die tropischen Regenwälder zählen zu den artenreichsten Ökosystemen. Die öden, industriellen Monokulturen der Ölpalmplantagen sind jedoch das genaue Gegenteil, erklärt Klaus Schenck, Wald- und Energiereferent bei Rettet den Regenwald e.V. http://www.regenwald.org , gegenüber uns. “Um Ölpalmen nicht Licht zu nehmen, wird jeder Bewuchs weggespritzt oder abgehackt. Bestenfalls wachsen noch Gräser am Boden, von denen sich einige Vögel und Insekten ernähren können. Tiere wie etwa Orang-Utans, die sich aufgrund der verlorenen ursprünglichen Lebensgrundlage von den Ölpalm-Früchten ernähren, werden vertrieben oder getötet”, so der Experte.

Nicht nur die Regenwald-Rodungen für Anbauflächen belasten die Ökobilanz von Palmöl. “Da neue Plantagen erst fünf Jahre später Profit bringen, finanzieren sich die Anbaufirmen durch Regenwald-Rodungen. Sie fällen dafür unberührte Wälder, da sie nur dort die profitablen Edelhölzer finden”, erklärt Schenck. Regenwald-Rodung ist jedoch kein Kavaliersdelikt - lässt sie doch eingelagerten Kohlenstoff freikommen, wodurch ihr Anteil an der Globalerwärmung bei 20 Prozent liegt. Auch die sozialen Folgen des Palmöls - darunter Kleinbauern- und Indigenenvertreibungen - sind verheerend und Gewinne erreichen kaum die Bevölkerung. Die Weltbank stoppte daher 2008 jegliche Förderung der Palmölindustrie.

Öldurst kaum zu bremsen
Ein Umdenken ist noch lange nicht in Sicht, boomt doch Palmöl aufgrund der hohen Nachfrage nach billigen Rohstoffen sowie wegen Spekulationen weiterhin. Kraftstoffe, jedoch auch jedes zweites Supermarkt-Produkt wie Lebensmittel, Reinigungsmittel und Kerzen enthalten heute Palmöl, das meistens bloß durch den Aufdruck “pflanzliche Öle” gekennzeichnet wird. Malaysia, das mit Indonesien die Weltproduktion anführt, setzt auch in Zukunft auf die Ölpalme. Ansätze eines “nachhaltigen” Palmöls - wie etwa vom WWF propagiert - ist in den Augen vieler Umweltorganisationen nur “Etikettenschwindel”.

Auch die englischen Fledermaus-Forscher zeigen nur wenig Hoffnung, dass dem wuchernden Palmöl-Anbau Einhalt bieten kann. Es gebe dennoch Möglichkeiten, die schädlichen Auswirkungen auf die Artenvielfalt zumindest zu verringern. “Die wichtigste Maßnahme wäre, möglichst große Waldgebiete zu erhalten. Zweitens geht es jedoch auch darum, dass die kleineren Urwald-Flecken nicht verschwinden, da sie besonders für Tierwanderungen und als Rückzugsgebiete am Rande von Plantagen wichtige ökologische Funktionen haben”, rät Struebig. (Ende)

Parkinson: Forscher identifizieren Erreger-Bakterium

Helicobacter pylori produziert Chemikalien, die im Gehirn Gift sind

New Orleans - Wissenschaftler des Louisiana State University Health Sciences Center http://www.lsuhsc.edu haben ein Bakterium identifiziert, dass im Verdacht steht, im Zusammenhang mit Parkinson zu stehen. Das Bakterium Helicobacter pylori ist auch für Magengeschwüre verantwortlich. Mit den Bakterien infizierte Mäuse entwickelten Parkinson-entsprechende Symptome. Die bei einer Tagung der American Society for Microbiology http://www.asm.org vorgestellten Studienergebnisse gehen davon aus, dass die Infektion eine entscheidende Rolle spielen könnte. Parkinson führt zu einer Beeinträchtigung des Gehirns, einer Verlangsamung der Bewegung und Zittern.

Mäuse mittleren Alters, entsprechend dem Lebensalter zwischen 55 und 65 Jahren beim Menschen, wurden vom Team um Traci Testerman infiziert. Sechs Monate später wiesen sie Symptome auf, die in etwa jenen von Parkinson entsprachen. Sie bewegten sich weniger und verfügten über niedrigere Dopaminwerte im Gehirn. Diese Veränderungen konnten bei jüngeren Tieren nicht nachgewiesen werden.

Entscheidende Rolle

Testerman erklärte, dass diese Forschungsergebnisse nahelegten, dass Infektionen mit H. pylori eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Parkinson beim Menschen spielen könnte. “Die Ergebnisse waren bei älteren Tieren viel drastischer als bei jungen. Die normale Alterung erhöht auch bei Mäusen das Risiko einer Erkrankung.” Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Bakterien Chemikalien produzieren, die für das Gehirn giftig sind. H. pylori könne dem Körper Cholesterin entziehen und es durch Hinzufügung einer Zuckergruppe abbauen.

Diese neue Chemikalie ist laut Testerman fast identisch mit einer in Samen des Palmfarn, der nachweislich bei Menschen in Guam eine Parkinson-ähnliche Krankheit ausgelöst hat. Die Wissenschaftlerin erklärte gegenüber der BBC, das eine Vernichtung von H. pylori in einem späten Stadium von Parkinson kaum eine deutliche Besserung bringen würde. “Bestimmte Neuronen sterben vor dem Sichtbarwerden der ersten Symptome ab und dieser Prozess geht weiter. Diese Neuronen werden nicht nachwachsen.”

Kieran Breen, Forschungsleiter von Parkinson’s UK, http://www.parkinsons.org.uk bezeichnete die aktuelle Studie als interessant. Dennoch sollten die Ergebnisse mit Vorsicht beurteilt werden. Die Tests seien mit Mäusen durchgeführt worden, denen eine relativ große Menge der Bakterien verabreicht wurde. “Sie hatten in der Folge Schwierigkeiten sich zu bewegen. Wir wissen jedoch nicht, ob das Absterben von Nervenzellen wirklich dafür verantwortlich war. Weitere Untersuchungen müssen durchgeführt werden.” (Ende)

Malaysia will “grünen Wohlstand” erreichen

Politik forciert IT-Offensive und nachhaltige Technologie

Kuala Lumpur/New York - Malaysia möchte der Welt vorzeigen, wie man in kurzer Zeit die Armut besiegt und dabei Nachhaltigkeit praktiziert. 42 Experten - darunter US-Ökonom Jeffrey Sachs, Weltklimarats-Chef Rajendra Pachauri, der Verleger Steve Forbes sowie zwei Nobelpreisträger - legen derzeit in New York die Marschroute zu diesem Ziel fest. “Der Plan lautet, dass Malaysia bis 2020 sein BIP pro Kopf von derzeit 6.700 auf 15.000 Dollar steigert - und zwar auf einem nachhaltigen Weg”, erklärt Abdul Hamid Zakri, der wissenschaftliche Berater des malaysischen Premierministers Najib Razak, im pressetext-Interview.

Absprung von Dritter Welt in die Erste
Derzeit zählt der Staat in Südostasien zu den Ländern mit mittlerem Einkommen, billiger Arbeitskraft und Abhängigkeit von Exporten. In den Landregionen kämpft Malaysia mit der Zersiedelung seiner 27 Mio. Einwohner und Lücken in der Strom- und Wasserversorgung, während in der Hauptstadt Kuala Lumpur das Verkehrschaos ein Hauptproblem ist. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und einer Liberalisierung des Finanzmarktes hat die nun seit zwei Jahren amtierende Regierung den Einbruch an Fremdinvestitionen abgefedert. Weit ehrgeiziger sind jedoch die Pläne, die man mit internationaler Expertenhilfe in Zukunft verwirklichen will.

Smart Citys als Jobmotor
Drei Projekte sollen schon in den nächsten beiden Jahren starten, berichtet Zakri. “Zunächst wollen wir die Idee der Smart Cities in Städten und Dörfern umsetzen. Mit Hightech-Infrastruktur werden dabei Wasser, Energie, Verkehr und Kommunikation koordiniert. Die Bildung wird durch E-Learning verbessert, die Gesundheitsvorsorge Internet-gestützt und die Effizienz im Energieeinsatz steigt damit.” Diese Entwicklung sei auch ein Jobmotor für die IT-Branche, auf die sich Malaysia künftig noch mehr spezialisieren will.

Als zweiten Schwerpunkt bezeichnet der Berater die Förderung grüner Technologien. Hier wolle man vor allem die Stärke Malaysias im Bereich der Palmölproduktion und -verarbeitung ausbauen. “Hier geht es darum, mehr Effizienz zu erreichen, etwa indem auch die organischen Abfälle zu Biomasse verarbeitet werden”, so Zakri. Ob die boomende Palmölproduktion nachhaltig gestaltet werden kann, stellten Kritiker bisher infrage (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20090911034 ), doch steht in Malaysia auch die Wiederbewaldung auf der Agenda. Als drittes Großprojekt nennt der Experte eine Wissenschaftsinitiative unter Einbindung heimischer Universitäten.

Modell für Nachahmer
Das “grüne Wirtschaftsmodell” Malaysias beruht vor allem auf einem Engagement des Privatsektors, der 90 Prozent der Kosten tragen wird, während der Staat laut Zakri rund acht Prozent für den Ausbau der Infrastruktur beisteuern wird. “Das Malaysia der Zukunft basiert auf Wissen und bietet den Staatsbürgern deutlich bessere Lebensbedingungen. Ziel ist auch, damit den anderen Entwicklungsländern einen möglichen Pfad aufzuzeigen und den heutigen Industrienationen zu zeigen, dass Wohlstand auf nachhaltigere Weise erreichbar ist als bisher üblich”, so der Wissenschaftler. Ob und wie die Pläne umgesetzt werden, wird sich zeigen. (Ende)

Ist Alkohol wirklich besser als ein Softdrink, Frau Dyckmans?

Offener Brief an die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (FDP)

Mils,Tirol/Berlin - Sehr geehrte Frau Dyckmans,

in einem Artikel der BZ http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/unbedenklich-hanf-tee-im-automaten-article1185176.html stellen Sie diverse Mutmaßungen über unser Produkt CSWISS an, die jeder Grundlage entbehren. Weil auf der Dose ein Hanfblatt abgebildet ist, mutmaßen Sie gemeinsam mit sogenannten Experten, ob es sich bei unserem tollen und alkoholfreien Erfrischungsgetränk um eine Einstiegsdroge handelt und ob der Tee Haschischraucher zu mehr Konsum anspornen könnte. Diese Aussagen disqualifizieren sowohl den befragten “Experten” als auch Sie als Drogenbeauftragte der Bundesrepublik.

Doch wir möchten nun für Sie Licht ins Dunkel bringen. Produziert wird CSWISS in Österreich seit 2003 bei der steirischen Landesgenossenschaft Ennstalmilch. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Österreich eines der weltweit strengsten Lebensmittelgesetze hat und dieses Produkt selbstverständlich in Österreich und in Europa unzählige Male analysiert, getestet und geprüft wurde und wird. Da Sie aber über diese Umstände bestens informiert sind, können wir nur vermuten, dass Sie auf unsere Kosten politisches Kapital schlagen wollen. Das dürfte aber Aufgrund der nachstehenden Erklärungen (Aufklärung) schwierig werden.

Hanf in Deutschland

Weltweit, so auch in Deutschland, feiert der Hanf eine Renaissance. Und fast zu allen Lebensbereichen findet die Nutzpflanze Zugang. In der Textilindustrie, bei Ernährung und sogar in der Medizin wurde Hanf wiederentdeckt. Allein Deutschland verfügt über Anbauflächen von 1300 Hektar.

Aber deshalb steigt weder der Anteil der Drogenkonsumenten noch wird zu mehr Rauch angeregt. Derzeit ist sogar das Gegenteil der Fall, wie Ihr eigener Drogenreport zeigt. Der Cannabiskonsum als Droge in Deutschland ist rückläufig und das ist gut so.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften statt THC

Wir verwenden für unsere Produkte einerseits Hanfsamen denen aufgrund ihres Fettanteils gesundheitsfördernde Eigenschaften für den Menschen zugeschrieben werden. Hanföl enthält z.B. die in Ölen nur selten vorkommende Gamma-Linolensäure, die u.a. Neurodermitis, rheumatoide Arthritis und das prämenstruelle Syndrom lindern kann.

Das von Ihnen angesprochene Getränk andererseits besteht aus Schwarztee, Hanfblütensirup, Zucker, Zitronensaft, Schwarzteeextrakt. In CSWISS und in unserem neuen Chillout Energydrink “Chillo” ist selbstverständlich keine psychoaktive Substanz enthalten. Es handelt sich also keinesfalls um ein mit THC angereichertes Getränk, sondern einfach um eine ganz besonderes - und möglicherweise gesundheitsförderndes - Erfrischungsgetränk mit der besonderen Note.

Falsches Signal an Kinder und Jugendliche

Die Frage, die sich uns stellt, Frau Dyckmans, ist, wer eigentlich “ein falsches Signal an Kinder und Jugendliche” sendet: Unser Hanf-Eistee, wie von Ihnen behauptet, oder nicht vielmehr Sie selbst? In diesem Zusammenhang möchten wir Sie an Ihre Aussagen beim Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure erinnern. Das Internet vergisst nie: Alkoholkonsum gehöre nun mal zur Kultur dazu und sei “aus unserem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken”, zitierte Sie damals die taz.

Meinen Sie nicht auch, dass - angesichts der zunehmenden Zahl von “Komasäufern” bei gleichzeitig stark rückläufigem Cannabis-Konsum - die gesellschaftliche Akzeptanz der Volksdroge Nr. 1, dem Alkohol, problematischer ist, als ein Hanf-Blatt auf einem Softdrink? Möchten Sie an unsere Jugend im Sinne der Alkoholindustrie, das Signal senden, dass es zu unserer Kultur gehört sich zu besaufen und das diese Art der Bewusstseinsvernichtung der Entwicklung unserer Gesellschaft zuträglich ist? Jedem verantwortungsbewussten Elternteil eines Jugendlichen kann es wohl nur Recht sein, wenn der/die Jugendliche einen Softdrink mit einem Hanfblatt konsumiert, als ein Getränk das Alkohol enthält.

Richtigstellung

CSWISS, aber auch alle anderen Produkte von SEAGULL haben nichts mit Drogen zu tun. Sie enthalten auch keine suchtfördernden Substanzen, sondern diverse Ingredienzien, die bewiesenermaßen dabei helfen können einen gesunden Lebensstil zu führen.

Sollten Sie weiterführende Informationen zum Thema Hanf benötigen so möchten wir Ihnen die Website www.hempopedia.com empfehlen.

Selbstverständlich sind wir auch jederzeit gerne bereit Ihre Fragen telefonisch zu beantworten.

Pause machen, Chillo trinken.

Wir meinen, dass Sie sich in Ihrem wichtigen Kampf gegen den Drogenkonsum in der Gesellschaft auf die wirklich dringenden Angelegenheiten konzentrieren sollten. Und falls Sie angesichts des vielen Stresses bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit einmal eine Auszeit brauchen: “In der Ruhe liegt die Kraft! Pause machen, Chillo trinken.”

Deutsche fordern mehr Angebote für Kinderbetreuung

Modell des männlichen Ernährers ist überholt, Frauen wollen arbeiten

Berlin - Damit alleinerziehende Mütter mehr Zeit für eine Berufstätigkeit haben, plädieren 95 Prozent der Deutschen für zusätzliche Betreuungsangebote der Kinder durch den Staat. Zur Finanzierung wäre jeder Zweite bereit, auf staatliche Leistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu verzichten. Dies zeigt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

“Um der drohenden Altersarmut zu entgehen, brauchen wir mehr Vollzeitstellen für Mütter oder zumindest flexiblere Teilzeitarbeit”, sagt Liz Mohn, Vorsitzende der Expertenkommission Familie. Die Kinderbetreuung sollte nach der Elternzeit bis weit zur neunten Klasse gewährleistet sein.

Kinderbetreuung sollte sicher sein
Fast die Hälfte der befragten Familien und fast 60 Prozent der Alleinerziehenden mit Kindern unter 14 Jahren rechnen damit, im Alter von staatlichen Geldern abhängig zu sein. “Zur Bereinigung der Misere wird eine sichergestellte Betreuung der Kinder der Dreh- und Angelpunkt”, sagt Volker Oetzel von der Bertelsmannstiftung in einem Presse-Gespräch.

Das sei vor allem wichtig, um die Akademikerinnen mit Kindern wieder in den Job zu bringen. Die Verantwortung liege nicht alleine in der Politik. “Die Regierung kann nur den Rahmen setzen”, sagt Oetzel. Das könne etwa über steuerliche Vergünstigungen für Unternehmen laufen, die sich um Familienfreundlichkeit bemühen.

Ostdeutsche Frauen innovativer
Dass Frauen Karriere machen, ist für die Deutschen inzwischen selbstverständlich: Für sechs von zehn Befragten ist der männliche Alleinverdiener ein Auslaufmodell. Der erste Grund dafür ist allerdings nicht die Gleichberechtigung sondern Geldnot. Dementsprechend ist die finanzielle Situation alleinerziehender besonders bedrückend.

Doch immerhin 30 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Frauen grundsätzlich berufstätig und gleichberechtigt sein sollten. Die Verwirklichung der Frau spielt in Ostdeutschland eine größere Rolle als im Westen. Im Osten halten es 17 Prozent für wichtig, dass Frauen auch Karriere machen können. Im Westen meinen dies lediglich fünf Prozent. (Ende)

Drogenkonsum bei Jugendlichen sinkt

Problematisch sind allerdings die Einzel-Exzesse mit Alkohol und Cannabis

Berlin - Jugendliche trinken, rauchen und kiffen weniger. Das geht aus dem aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor. “Der Drogenkonsum ist durchschnittlich zurückgegangen, aber es gibt mehr extreme Einzelfälle”, erläutert Joachim Eul vom Institut für Empirische und Interdisziplinäre Drogen-Forschung im Interview mit uns. Insbesondere Alkohol-Exzesse seien ein neuer Jugendtrend.

Die Jugendlichen trinken zwar durchschnittlich gleich viel Alkohol wie vor 20 Jahren, aber das sogenannte Koma-Saufen ist ein neuartiges Phänomen. Beim Cannabis ist es ähnlich. Zwar konsumieren die Jugendlichen genauso viel wie vor zwanzig Jahren, aber die Hanfsorten tragen mehr von dem berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) in sich. Seit den 90er-Jahren hat sich der THC-Gehalt um das Fünffache erhöht und stagniert jetzt.

Drei Millionen Deutsche kiffen
“Der Durchschnittsgehalt an THC des von der Kriminalpolizei sichergestellten Cannabis ist in den letzten drei Jahren nicht angestiegen”, sagt Eul. Das Konsummuster sei bei Cannabis-Konsum entscheidend: Einige kiffen nur am Wochenende, andere täglich. Täglicher Alkoholkonsum sei allerdings gefährlicher: “Alkohol ist deutlich risikoreicher”, sagt Eul.

Eul plädiert aber nicht für ein Verbot für Alkohol, vielmehr setze er sich für die Legalisierung von Cannabis ein - nur nicht für Jugendliche. “Jugendschutzbestimmungen sollten härter angewendet werden”, sagt Eul. Die berauschende Pflanze werde in Deutschland ohnehin von drei Millionen Menschen geraucht.

Cannabis als Medizin

Cannabis dient nicht nur als Rauschmittel. Erstmals werden auch die Voraussetzungen für die Zulassungs- und Verschreibungsfähigkeit von cannabishaltigen Fertigarzneimitteln geschaffen. “Das ist ein bedeutender Schritt, weil Schwerkranken dadurch eine weitere Therapieoption zur Behandlung von Schmerzen eröffnet wird. Ich wünsche mir jetzt weitere Zulassungsanträge, denn viele Menschen warten auf diese Medizin”, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans.

Für die Befürworter von Hanf sei das nur ein halber Schritt in die richtige Richtung, so Eul. Denn ein Verbot treibe die Konsumenten nur in eine unnötige Illegalität. Derweil wird Cannabis umfangreich in Deutschland illegal angebaut, heißt es im Sucht- und Drogenbericht. Die meisten Plantagen wurden in Bayern registriert.

(Ende)

Ihr Auto ist der Dickmacher Nr. 1

Adipositas stieg in den USA parallel zu den Pkw-Distanzen

Urbana-Champaign/Wien - Das Auto spielt die Schlüsselrolle für die Übergewichts-Epidemie - hat doch die Gesellschaft ihren passiven Lebensstil ganz auf das Gefährt ausgerichtet, das zu wenig Bewegung verleitet. Das behauptet Sheldon Jacobson, Computerwissenschaftler an der University of Illinois http://illinois.edu , in der Zeitschrift “Transport Policy”. Er verglich die Zunahme der täglich mit dem Auto zurückgelegten Strecken in den USA seit 1985 mit dem Adipositas-Anstieg und fand dabei eine 99-prozentige Übereinstimmung. Daten aus China und Indien, wo das Auto dem Gehen und Radfahren zunehmend Konkurrenz macht, würden das bestätigen.

Eine Meile schlankerUm die Wurzel des Übels anzupacken, müsste man die Autofahrten drastisch reduzieren, die durch das ständige Sitzen den Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht bringen, so der Forscher. Laut seinen Simulationen wäre Adipositas bei einer Reduktion der derzeit 33 täglichen Autokilometer auf 13 in den USA bald Vergangenheit. Realistischer sei allerdings eine Verringerung um eine Meile (1,6 Kilometer). Das würde immerhin fünf Mio. Erwachsene in den USA binnen sechs Jahren von ihrem Gewichtsproblem befreien - und hätte auch positive Umwelteffekte.

In kaum einer anderen Gesellschaft der Welt hat das Auto eine derart zentrale Bedeutung wie in jener der USA. In der Autometropole Detroit werden 90 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt - doch auch in Mitteleuropa immerhin 30 bis 60 Prozent. “Rund ein Drittel der Alltagswege fallen in Österreich auf Fuß oder Fahrrad, der Rest auf Pkw und den öffentlichen Verkehr”, erklärt Christian Gratzer, Sprecher des Verkehrsclub Österreichs, gegenüber der Presse.

Auch Europa zu passiv
Dennoch hält der Verkehrsexperte auch hierzulande ein radikales Umdenken für nötig. “Auch unsere Städte sind immer noch auf das Auto hin ausgerichtet, was man an den Parkplatz- und Straßenflächen, jedoch auch am Verhalten der Menschen erkennt. Jede zehnte Autofahrt verläuft über die Fußdistanz von weniger als einem Kilometer, jede zweite innerhalb des fünf-Kilometer-Radius, in dem das Rad die bessere Wahl wäre.” Besonders Gemeinden und Städte sollten ihre Verkehrsstrukturen besser auf Fußgänger und Radfahrer abstimmen, fordert Gratzer.

In der Praxis bedeutet das etwa ausreichende Abkürzungen sowie sichere Fuß- und Radwege. “Aktive Mobilität hält nicht nur gesund, sondern stärkt auch die Nahversorgung und schützt somit die Ortskerne vor dem Veröden”, so der VCÖ-Sprecher. Studien zeigen darüber hinaus, dass Menschen, die ihren Alltag zu Fuß oder per Rad meistern können, mehr Sozialkontakte und höhere Lebensqualität besitzen.

Adipositas ist komplexer
Als alleinige Erklärung für den verstärkten Anstieg des Body-Mass-Index seit den 80er-Jahren taugt das Auto allerdings nicht. “Die Medizin versteht die komplexen Ursachen noch kaum. Ernährung und relativ niedrigen Lebensmittel-Preise, veränderte Arbeits- und Lebenssituationen, die Sozialumgebung, aber auch das Marketing spielen neben rückläufiger Bewegung eine Rolle. Doch selbst in Summe erklären diese Faktoren Adipositas noch nicht”, betont die Sozialmedizinerin Anita Rieder, Präsidentin der österreichischen Adipositas-Gesellschaft http://www.adipositas-austria.org, gegenüber uns. (Ende)
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Gehirn merkt sich Berührungen genau

Menschen können die Erinnerung an Berührungen im Gedächtnis abrufen

Berlin - Sobald eine Berührung aufmerksam registriert wurde, wird sie in dem sogenannten Arbeitsgedächtnis abgespeichert. Neurowissenschaftlern der Charité Universitätsmedizin Berlin konnten ein Signal im Hirn von Probanden nachweisen, sobald sie sich an eine Berührung erinnern konnten. Die Wissenschaftler der Abteilung für Neurologie und dem Bernstein Center for Computational Neuroscience an der Charité prüften, in welcher Form Berührungsempfindungen im Arbeitsgedächtnis abrufbar sind.

Das Arbeitsgedächtnis ist Teil des menschlichen Erinnerungsvermögens. “Vergleicht man das Gehirn des Menschen mit einem Computer entspricht das Arbeitsgedächtnis dem Arbeitsspeicher”, sagt der Mediziner Bernhard Spitzer. Das Arbeitsgedächtnis speichert vorübergehende Informationen, die uns helfen die gegenwärtige umgebende Umwelt zu verstehen. In dem vorliegenden Test wurde den Versuchspersonen über Stimulationsgeräte, Vibrationen mit zwei unterschiedlichen Frequenzen auf den Zeigefinger übertragen.

Vom Fühlzentrum zum Frontlappen
Diese Art von Stimulationsgeräten wird auch für das Lesen von Blindenschrift verwendet. Danach sollten sie die beiden Frequenzen mit einer folgenden Testfrequenz vergleichen. Zunächst zeigte sich im “Fühlzentrums”, wo die Informationen der Tastsinnesorgane zuerst hingeleitet werden, eine systematische Veränderung der Hirnaktivität - nur durch die Erinnerung an die Berührung.

Die Erinnerung an unterschiedliche Berührungen wird nicht mehr im “Fühlzentrum” des Gehirns abgerufen, sondern im sogenannten Frontallappen. Für die weitere Grundlagenforschung ist es bedeutend, dass die Wissenschaftler, die Erinnerung an eine Berührung im Frontlappen sichtbar machen konnten. Künftig werden die Forscher prüfen, ob auch andere Reize - visuelle etwa - auch im Frontlappenbereich messbar sind.

EUROTIME WATCHFAIR ist die Uhrenbörse Deutschland

Die Uhrenbörse Deutschland ist jetzt auf Facebook: http://www.facebook.com/home.php#!/profile.php?id=100002406065357

München, Hamburg, Essen - Die Uhrentechnibörse, das Highlight der Branche ist seit 1989 die Uhrenbörse in Deutschland, Tausende Besucher fanden dort ihr zeitloses Glück in Sachen Zeitmessgeräte. Einzigartige Markenuhren aus allen Epochen, moderne, innovative, Armbanduhren erstklassiger Manufakturen, die großen Namen werden von internationalen Händlern, Uhrmachern und Experten präsentiert. Auf www.eurotime-watchfair.com finden Händler und Uhrenliebhaber alle wichtige Informationen rund um die Werte mit Zeitgeist. Uhren sind Wertanlagen das ist mit ein Grund dass immer mehr Menschen eine erstklassige Uhr einer windigen Geldanlage vorziehen. Die Uhrenbörse Deutschland ist nun auch in Facebook vertreten in der Gruppe “Uhrenliebhaber” kann kräftig diskutiert und ausgetauscht werden und das neueste der Topmarken wird dort gepostet sein.

Alle Termin in Deutschland im Überblick:
München/Munich:

16.01.2011
13.03.2011
22.05.2011
10.07.2011
04.09.2011
16.10.2011
04.12.2011

Location: The Westin Grand München Arabellapark
Arabellastraße 6, 81925 Munich/Germany
Reservierungen/Reservations: +49 (0) 89 9264-0

Essen:

30.03. – 03.04.2011 Location: Messe Essen
Norbertstraße, 45131 Essen/Germany

Hamburg:

30.01.2011
05.06.2011
06.11.2011

Location: Marriott Hotel, ABC-Str. 52, Hamburg/Germany
Reservierungen/Reservations: +49 (0) 40 3505-0

Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr - Veranstaltungsgende: 17.00 Uhr

Kontakt für mehr Informationen: Eurotime-Marketing - E-Mail: info@eurotime-watchfair.com

Schlafstörungen: Gestörte Magnetfelder gefährden unseren Schlaf

Wien/Tullnerbach - Seminar “Biologisch relevante Physik” am 13./14. Mai in Tullnerbach - Vortrag: Gesundheitsrisiko Schlafstörungen am 25. Mai in Wien

BiCoTec veranstaltet ein 2-tägiges Fachseminar zu den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema “Biologisch relevante Physik”. Gleichzeitig werden fachliche Grundlagen hinter der Technologie von “AlphaPrevent” erklärt. Über AlphaPrevent wurde jüngst in den Medien sehr viel berichtet. Der neuartige intelligente Kunststoff stabilisiert natürliche Magnetfelder. Eine im Februar 2011 der Öffentlichkeit vorgestellte klinische Doppelblind-Studie, die unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Walzl an der Schlafmedizin der Landesnervenklinik Graz durchgeführt wurde, zeigt die Bedeutung des Themas in Bezug auf das in der Bevölkerung explodierende Problem der Schlafstörungen. Denn an Schlafplätzen mit durch AlphaPrevent stabilisierten Magnetfeldern konnte die Schlafqualität wieder erheblich gesteigert werden.

Das Seminar “Biologisch relevante Physik” vermittelt aktuelles wissenschaftliches Wissen auf verständliche Weise und richtet sich gleichermaßen an technische Fachleute, Baubiologen sowie Mediziner als auch an alle an der Thematik interessierten Laien.
Das Seminar wird gehalten von Dr. rer. nat. Walter Medinger. Der Biophysiker und Chemiker Dr. Medinger ist wissenschaftlicher Leiter des International Institute for Research on Electromagnetic Compatibility (IIREC). Er gilt als fundierter Experte im Bereich der physikalischen Grundlagen und biologischen Wirksamkeit von elektro-magnetischen Feldern. Schwerpunkte seiner internationalen wissenschaftlichen Arbeit sind elektro-magnetische, quantenphysikalische und biologische Eigenschaften von Wasser.

Die Seminarinhalte sind u.a.:

* Energie und Ordnung als Triebkräfte von Naturprozessen
* Ordnung und Information: Kann man Information messen?
* Kohärenz als Prinzip der maximalen Effizienz
* Energieübertragung durch Kraftwirkung - Ordnungsübertragung durch Resonanz
* Magnetisierung als Prinzip der Informationseinprägung
* Die Informationsprägung von Wasser als Ergebnis magnetischer Faktoren
* Kohärenz und Resonanz in biologischen Systemen
* Magnetobiologie: Die magnetische Empfindlichkeit biologischer Systeme; natürliche magnetische Signale
* Biologisch relevante Effekte in Wasser: Zhadin-Effekt, Montagnier-Effekt

Datum/Zeit: Freitag, 13. Mai 2011, von 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr (mit gemütlichem Beisammensein am Abend) und
Samstag, 14. Mai 2011, 9:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr.

Ort: Seminarhotel Wienerwaldhof, Strohzogl 67 - Irenental, 3011 Tullnerbach, http://www.wienerwaldhof.at .

Kosten: für das Seminar einschl. Mittagessen und Seminargetränke - 125,- Euro. Zimmer stehen für Seminarteilnehmer zu einem Preis von Eur 56,–/Person in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Zimmer-Buchungen: bitte direkt im Hotel (Tel: +43 2233 53107) unter Berufung auf das BiCoTec-Seminar.

Buchungen und Rückfragen: BiCoTec, Telefonnummer 0043 3182 62 608-0.

Videos zur Thematik unter http://www.youtube.com/watch?v=S5qDWgI1TqA, http://www.youtube.com/watch?v=daJFG3aiOKc und http://www.youtube.com/watch?v=-zE6HJV0Tw0 .

Aktueller Pressespiegel zu AlphaPrevent: http://www.alpha-prevent.com/fileadmin/images/pdf_public/Pressespiegel_2011.pdf

Vortrag: Gesundheitsrisiko SchlafstörungenEin- und Durchschlafstörungen? Tagesmüdigkeit und Konzentrationsmangel? Welche Schlafstörungen müssen wie behandelt werden? Wie verbessern wir die Schlafqualität auf natürliche Weise? In Österreich leidet jede/r Vierte an Symptomen und Folgen der Schlaflosigkeit. Mit steigendem Alter erhöht sich diese Zahl sogar auf 45 %. Die Ursachen sind vielfältig wie etwa Angstzustände oder Stress, aber auch gestörte Magnetfelder können uns aus dem Gleichgewicht bringen.

Für alle gilt: Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit reduzieren die Lebensqualität beträchtlich und können ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben. Um die Nachtruhe zu finden, greifen viele auf Schlafmittel zurück, die oft erhebliche Nebenwirkungen auslösen. Das muss nicht sein! Pflanzliche Mittel sind gut verträglich und wirkungsvoll ohne Sucht- und Abhängigkeitsriskio.

Univ. Prof. Dr. Manfred Walzl, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Landesnervenklinik Graz, spricht Mittwoch, 25. Mai, ab 19 Uhr über Ursachen, Auswirkungen und sanfte Therapiemöglichkeiten von Schlafstörungen. Wo? Im Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien.
Der Eintritt ist frei.

Bitte um Anmeldung: telefonisch unter 0664/246 25 15 oder E-Mail an initiative@gesunder-schlaf.at .

(Ende)