Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs ZARO news für September, 2011.
- Allgemein (1347)
- Beziehung (273)
- Fachpublikation (504)
- Familie (333)
- Gesundheitstipps (201)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (115)
- Medizin (512)
- Natur-Bio (445)
- Politik (153)
- PR (500)
- Pressebericht (906)
- Sonstiges (408)
- Spirituell (154)
- Wirtschaft (278)
- 16.5.2012: Raubbau am Planeten Erde spitzt sich zu
- 14.5.2012: Unbewusstes Wissen wirkt bewusst
- 14.5.2012: Stammzellen-Schild schützt Krebspatienten
- 14.5.2012: Neue Pille ahmt Östrogen der Frau nach
- 14.5.2012: Chromosomen: Männer sterben nicht aus
- 14.5.2012: Erziehung und Freunde fördern Suchtprävention
- 26.4.2012: Kleiner Atomkrieg kostet eine Mrd. Hungertote
- 26.4.2012: Rote Kleidung: Für Männer Einladung zum Sex
- 24.4.2012: Männer nähern sich Lebenserwartung von Frauen
- 24.4.2012: Insekten lösen künftiges Ernährungsproblem
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für September 2011
Pilzheilkunde gegen Demenz und Alzheimer
27.9.2011 von zaro.
Vielversprechende Therapieansätze mit natürlichen Behandlungsmethoden
Limeshain - Vergesslich? Demenzerkrankungen nehmen dramatisch zu, werden häufig aber leider viel zu spät erkannt. Anlässlich des am 21. September 2011 stattgefundenen Welt-Alzheimertages, der seit 1994 in aller Welt die Öffentlichkeit mit vielfältigen Aktivitäten auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam machen möchte, sind auch die zahlreichen Behandlungsansätze für die verschiedenen Formen von Demenz und Alzheimer in den Fokus des Interesses gerückt.
Auch natürliche Therapien wie die Pilzheilkunde können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. In Heilpilzen sind etliche Substanzen enthalten, die vielversprechende Ansatzpunkte liefern, die Zellen der an den verschiedenen Demenzformen erkrankten Patienten vor schädlichen Effekten des oxidativen Stresses zu bewahren und so die fatale Zelltod-Kaskade unterbrechen zu können.
Was ist Demenz - Was ist Alzheimer?
Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die mit fortschreitendem Krankheitsverlauf dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Dazu zählen die Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz und weitere Demenzformen. (Internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision).
Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz (”Alzheimer”). Rund 60 Prozent aller Demenzen werden durch eine Alzheimer-Demenz hervorgerufen. Bei dieser Krankheit gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns durch Störungen des Gleichgewichts des Botenstoffs Glutamat Nervenzellen zugrunde. Man spricht auch von einer neurodegenerativen Demenz.
Fakten aus dem aktuellen Welt-Alzheimerbericht:
Im soeben veröffentlichten Welt-Alzheimer-Bericht 2011 schätzen die Forscher, dass rund 36 Millionen Menschen weltweit an Alzheimer leiden und rund zwei Drittel (bisher) nichts davon wissen. Wie auch schon in den vorangegangenen Jahren prognostiziert der Bericht, dass sich die Anzahl der Demenzkranken alle 20 Jahre verdoppeln wird. Als Grund nennen die Wissenschaftler das steigende durchschnittliche Lebensalter. Weil Demenz vor allem ältere Menschen trifft, nimmt also auch die Anzahl der Demenzkranken stetig zu. Um die Größenordnung zu illustrieren heißt es im Bericht: “Wenn Demenzkrankheiten ein Land wären, hätte es die achtzehntgrößte Wirtschaft der Erde.” Laut des Berichtes ist die Diagnose der Krankheit und eine Behandlung in den frühen Stadien insbesondere bei Alzheimer sehr wichtig.
Heilpilze sind wirkungsvolle und natürliche Helfer bei Demenzerkrankungen:
Die Therapie mit Heilpilzen eröffnet diverse viel versprechende Ansätze, um die fatale Zelltod-Kaskade bei Demenzerkrankungen zu unterbrechen. Die in ihnen enthaltenen Substanzen können wirksam die Symptome der Demenz bessern bzw. den Krankheitsverlauf verzögern.
Das antioxidative Enzym Superoxiddismutase (SOD) gehört zusammen mit der Katalase und der Peroxidase zu einem Schutzsystem vor freien Radikalen. Die in den Heilpilzen enthaltene SOD spielt deshalb eine bedeutende Rolle bei Alterung, Giftüberlastung und somit auch bei Alzheimer. Sie stellt, in Verbindung mit der Katalase, die Aktivität der natürlichen Killerzellen wieder her. Die SOD wird durch folgende Pilze aktiviert:
Der Hericium oder Igelstachelbart ist der wichtigste Heilpilz bei allen Demenzformen. Er wirkt stärkend und regenerativ auf das gesamte Nervensystem, regeneriert die Nerven und schützt die Neuronen. Zusätzlich übt dieser Heilpilz eine stimulierende Wirkung auf den Nervenwachstumsfaktor (NGF) aus. Der NGF trägt maßgeblich zum Wiederaufbau der Myelinscheiden bei, die bei Schutz und Ernährung der Nervenzellen beteiligt sind. Außerdem wird bei Demenzpatienten die Konzentrationsleistung und die Orientierung im Raum verbessert.
Der Reishi verbessert neben der Sauerstoffversorgung auch die Engiftungsfunktionen des Organismus. Toxische Substanzen können schneller ausgeschieden werden, entzündliche Prozesse werden positiv beeinflusst.
Auricularia wirkt antithrombotisch, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und hat sich zudem zur Prävention von zerebraler Ischämie gut bewährt.
Beim Vorliegen spezieller Blutwerte (Homozystein, HDL, Triglyzeride) in bestimmten Demenz-Fällen empfiehlt sich zusätzlich zu den oben genannten Pilzen eine Therapie mit Pleurotus, Shiitake und Maitake. Der Pleurotus korrigiert zu hohe Homozysteinwerte, die einen bedeutenden Risikofaktor für arteriosklerotische Gefäßerkrankungen darstellen, nach unten. Shiitake senkt die Cholesterinwerte und erhöht den HDL-Wert, während der Maitake die Triglyzeridwerte zu senken vermag.
Alle hier beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Gabe von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde.
Besonders bei Demenzerkrankungen ist eine frühzeitige Diagnose für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend. Die hier angeführten Informationen über die Einsatzmöglichkeiten von Heilpilzen beruhen auf langjährigen Erfahrungen und Studien des MykoTroph Institutes, ersetzen aber keinen Therapeuten. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten oder von den Experten bei MykoTroph beraten.
Gut zu wissen:
Ausführliche Informationen zur Pilzheilkunde finden Interessierte auf der Website von MykoTroph unter http://www.HeilenmitPilzen.de . Bei persönlichen Fragen steht das Team von MykoTroph montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Hotline 06047-988530 für eine kostenfreie und individuelle Beratung zur Verfügung. Umfassendes Informationsmaterial und DVDs können kostenlos angefordert werden.
Über MykoTroph:
Das MykoTroph Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde mit Sitz in Limeshain, wurde 2003 von Franz Schmaus gegründet. Der Dipl. Agraringenieur beschäftigt sich bereits seit mehr als 30 Jahren mit der Wirkung und Anwendung von Heilpilzen und gehört zu den renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Ziel des Instituts ist es, das Wissen um die vorbeugende und heilende Wirkung von Pilzen in Deutschland und in Europa einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Geschrieben in PR, Gesundheitstipps, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Süddeutsche leben länger als Bürger im Norden
19.9.2011 von zaro.
Max-Planck-Institut für demographische Forschung unterscheidet Cluster
Rostock - Ganz so einfach ist der Zusammenhang zwischen Region und Lebensalter nicht, doch das Max-Planck-Institut für demographische Forschung http://www.demogr.mpg.de arbeitet daran zu erkennen, wo genau Unterschiede in der Lebenserwatung in Deutschland auftreten und welche Gründe es dafür gibt. Lange Jahre ergaben sich die größten Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Osten und Westen. Heute zeigt sich im aktuellen Forschungsbericht: “Stärker als die Differenzen zwischen Ost und West sind die Differenzen zwischen den einzelnen Regionen Deutschlands ausgeprägt.”
Gründe für geringere Lebenserwartung gleich
Konkret heißt das zum Beispiel, dass ein Mann, der in Freiburg lebt, im Durchschnitt vier Jahre älter wird als einer, der auf Rügen zu Hause ist. Bei Frauen in denselben Regionen beträgt der Unterschied in der Lebenserwartung gut zwei Jahre. “Diese großen Unterschiede stehen im Zusammenhang mit der regionalen Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur sowie der Qualität der Gesundheitspolitik”, so der Forschungsbericht weiter.
Um die Unterschiede zu erkennen, haben die Forscher Deutschland in verschiedene “Cluster” zerlegt und diese miteinander verglichen. Um der Frage nachzugehen, warum es in Deutschland deutliche Unterschiede in der Lebenserwartung gibt, wurde die Sterblichkeit auf der Suche nach der Todesursache in den einzelnen Clustern miteinander verglichen. Das Ergebnis des Vergleichs ist auch für die Forscher überraschend, denn die Ursache für eine geringe Lebenserwartung ähnelt sich in allen Clustern.
“Der größte Anteil entfällt auf Herz- und Kreislauferkrankungen - die sogenannte kardiovaskuläre Sterblichkeit. Dahinter folgen Krebs - hierbei vor allem der gefürchtete Lungenkrebs - und Atemwegserkrankungen.” In einigen Clustern kommen dann vermehrt Tod durch Alkoholkonsum und externe Todesursachen, zum Beispiel durch Unfälle, hinzu.
Problemfelder für die Regionalpolitik
Die Ursachen ließen sich, wenn es nach den Forschern geht, jedoch verändern. “Regionale Unterschiede in der Lebenserwartung zeigen immer auch Problemfelder für die Regionalpolitik, die Gesundheitsplanung und Gesundheitsversorgung vor Ort auf.” Ziel ist es, mit weiteren Forschungen das Zusammenspiel von Individual- und Regionalfaktoren zu erkennen und mit adäquaten Maßnahmen anzugleichen, “damit die Bewohner auf Rügen irgendwann genauso viel vom Leben erwarten dürfen wie die Menschen in Freiburg.”(Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, Fachpublikation, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Äpfel und Birnen schützen vor Schlaganfall
19.9.2011 von zaro.
Günstige Wirkung von Obst und Gemüse mit weißem Fruchtfleisch
Wageningen/Linz - Wer regelmäßig Äpfel, Birnen, Bananen, Karfiol, Chicoree oder Gurken isst, schützt sich damit vor Schlaganfall. Das behaupten zumindest holländische Forscher in der Zeitschrift “Stroke”. Dank vieler Carotenoide und Flavonoide haben Obst und Gemüse mit weißem Fruchtfleisch eine besondere präventive Wirkung, so ihre Annahme. “Scheinbar ist ein Apfel pro Tag das einfachste Rezept, Schlaganfall vorzubeugen”, so Studienleiterin Linde M. Oude Griep von der Wageningen University http://www.wageningenuniversity.nl .
Nur Weißes wirkt
Die Forscher befragten 20.000 gesunde Erwachsene mittleren Alters danach, wie häufig sie Obst und Gemüse aßen. Dabei trennte man nach Farben: Grün wie etwa Kohl, Salat und dunkelblättriges Gemüse, Orange und Gelb wie etwa Zitrusfrüchte, Rot und Lila für rote Gemüsesorte sowie Weiß, das mehrheitlich durch Äpfel und Birnen konsumiert wird. Zehn Jahre später hatten die Untersuchten insgesamt 233 Schlaganfälle erlitten. Kurioserweise war die Gruppe mit hohem Weiß-Verzehr um 52 Prozent seltener betroffen, während bei den anderen Farben kein Zusammenhang aufschien.
Noch detaillierter berechnet, sank pro 25 Gramm von täglichem Weißobst oder -gemüse das Schlaganfall-Risiko um neun Prozent, womit ein rund 120 Gramm schwerer Apfel bereits eine Schutzwirkung von über 40 Prozent hätte. Weitere Studien sind noch erforderlich, ehe Ärzte zu mehr Äpfeln und Birnen raten können, bemerkt Griep. Zudem sollte man auf andersfarbiges Obst und Gemüse auf keinen Fall verzichten, da andere Farben Vorteile für andere chronische Erkrankungen liefern dürften.
Lebensstil entscheidet
Verwundert über das Ergebnis ist der Linzer Neurologe Peter Haring, Vizepräsident der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft http://www.oegsf.at . “Es gibt keine operative oder medizinische Maßnahme, die eine derart hohe Senkung des Risikos - umgerechnet fünf Prozent pro Jahr - zustande bringt”, so der Experte gegenüber der Presse.
Für gut möglich hält Haring allerdings, dass die getesteten Weißfrucht-Esser grundsätzlich gesünder leben. “Der Lebensstil bestimmt die klassischen Schlaganfall-Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Cholesterin und Zuckerwerte wesentlich mit. Bisher liefern Studien zu Ernährungsgewohnheiten und Schlaganfall noch keine einheitlichen Ergebnisse. Dennoch sind Länder mit mediterraner Ernährung besser vor Herz-Kreislauf-Problemen und Schlaganfall geschützt als Mitteleuropäer. Der hohe Anteil von Obst und Gemüse dürfte hier mitspielen.” (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Gesundheitstipps, Natur-Bio | Drucken | Keine Kommentare »
Lokales Antibiotikum stoppt Zeckenkrankheit
17.9.2011 von zaro.
Gel gibt Hoffnung auf einfachere Vorbeugung der Lyme-Borreliose
München - Ein lokal aufgetragenes Antibiotikum könnte künftig beim Menschen die Entwicklung einer Lyme-Borreliose nach einem Zeckenstich verhindern. Forscher der LMU München http://www.uni-muenchen.de , des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und der Züricher Pharmafirma Ixodes AG testen derzeit ein Gel, das bis zu drei Tage nach Zeckenbiss auf die Einstichstelle aufgetragen wird und dabei Borrelien-Erreger abtötet. “Gemeinsam mit guter Aufklärung und täglichem Zecken-Check verspricht das Gel bei rechtzeitigem Beginn der Behandlung gute Erfolge”, so Studienleiter Reinhard Straubinger gegenüber uns.
Lokal statt systemisch
Die Lyme-Borreliose ist hierzulande die mit Abstand häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit. “Findet man eine Zecke bereits auf der Haut, sollte sie möglichst rasch abgenommen werden. Manche heben das Tier auf und lassen es auf Borrelien untersuchen. Verläuft dieser Test positiv, stellt sich die Frage, was man tun soll”, erklärt der Münchner Veterinärbakteriologe. Nur mancherorts ist zur Vorbeugung einer Infektion die mehrwöchige orale Einnahme von Doxycyclin, Amoxicillin oder Cefuroxim üblich, deren Nebenwirkungen etwa die bakterielle Besiedelung des Darms stark stören können.
Speziell in den ersten drei Tagen nach dem Stich reicht jedoch nach der Zeckentfernung ein lokal aufgetragenes Antibiotikum als vorbeugende Maßnahme. Azithromycin bietet sich hier an, zeigen die Forscher im “Journal of Antimicrobial Chemotherapy”. “Die Borrelien sitzen noch einige Tage nach dem Stich nur in einer rund Zwei-Euro-Münze-großen Region der Haut und vermehren sich, ehe sie mit der Besiedelung des Körpers beginnen. Das drei Tage lang per Gel aufgetropfte Antibiotikum trocknet unter einem Pflaster ein, dringt in die Haut und tötet die Borrelien, ohne dabei systemisch zu wirken”, berichtet Straubinger.
Verlässliche Abwehr
Ein Azithromycin-Gel wurde am IZI Fraunhofer entwickelt und an der LMU München bisher im Tierversuch getestet. Bisher erfolgreich - denn bei allen Versuchstieren verhinderte die Anwendung eine Infektion nach Stichen Borreliose-infizierter Zecken. Auch die ersten Tests an Menschen verliefen positiv und ohne Nebenwirkungen selbst für die Haut. Derzeit suchen die Forscher nach Freiwilligen mit frischen Zeckenstichen für die Phase-III-Studie http://www.zeckenstudie.com . Bei Erfolg rechnet Straubinger mit einer Zulassung für 2013.
Später als drei Tage ab Stich verliert das Gel allerdings seine Schutzwirkung, erklärt der Experte. “Ein Antikörper-Nachweis ist ab drei Wochen nach Zeckenstich möglich. Die meisten lassen es darauf ankommen, ob binnen sechs bis acht Wochen akute Borreliose-Symptome auftreten - etwa Wanderröte-Hautausschlag, Gelenksentzündungen oder neurologische Veränderungen, sowie speziell bei Kindern blaue Stellen an Ohrläppchen oder Nasenflügel. Selbst dann bestehen noch sehr gute Erfolgschancen, um eine chronische Borreliose zu verhindern.”
Abstract der Originalstudie unter http://jac.oxfordjournals.org/content/early/2011/09/14/jac.dkr371.abstract (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, PR, Gesundheitstipps, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Fernsehen lähmt Eltern-Kind-Interaktion
17.9.2011 von zaro.
Folgewirkung für Lesefähigkeit und sprachlichen Ausdruck
Columbus/Charlottesville - Das Fernsehen lässt Eltern und Kinder weniger miteinander reden und behindert auch die Entwicklung von Lesen und Sprache. Das berichten Forscher der Ohio State University http://osu.edu in der Zeitschrift “Human Communication Research”. Sie zeigten, dass Mütter ihren Kindern vor laufendem Bildschirm weniger Antworten und Beschreibungen liefern und weniger auf neue Worte reagieren als beim Büchervorlesen. Die Empfehlung der Experten: Weniger TV-Konsum bei Kindern - der Eltern-Kind-Beziehung und auch dem Lesen zuliebe.
Eltern werden unaufmerksam
Die Forscher beobachteten, wie 73 Kinder zwischen anderthalb und sechs Jahren gemeinsam mit ihren Müttern ein Kinder-Fernsehprogramm schauten, Kinderbücher sahen oder mit Spielzeug spielten. Die Interaktion zwischen Mutter und Kind war beim Büchervorlesen qualitativ und quantitativ viel besser als beim Fernsehen, zeigte sich. Die Spielzeug-Interaktion schnitt hingegen mittelmäßig ab. In weiteren Tests lagen die Kinder umso besser in ihrer altersgemäßen Sprache und Lesefähigkeit, je weniger sie täglich TV schauten.
Als entscheidenden Punkt sehen die Forscher jedoch, dass die Zeit vor dem Bildschirm die Eltern-Kind-Kommunikation verschlechtert. “Eltern gehen beim Fernsehen weniger auf Kinderfragen ein als bei anderen Tätigkeiten. Fehlt diese Aufmerksamkeit und Nähe, so verstärkt dies im Kind Ängste sowie auch die Auffassung, dass die Welt unvorhersehbar und unveränderbar ist”, glaubt Studienleiterin Amy Nathanson. Gerade weil Kinder sich in einer entscheidenden Entwicklungsphase befinden, sollten Eltern sie nicht vor dem Fernseher alleine lassen und möglichst oft positive Alternativen suchen.
Auch Kinderfernsehen ungeeignet
Ein ähnliche Warnung vor dem Fernseher liefern Forscher der University of Virginia http://virginia.edu in der Zeitschrift “Pediatrics”. Kinder-Cartoons wie etwa “SpongeBob” überlasten aufgrund der häufigen Schnitte und der Bilderfülle das Gehirn von Vierjährigen und beeinträchtigen damit schon nach zehn Minuten das Lernen und die Konzentration. Ruhigere Serien wie etwa “Caillou” sind günstiger, können im Ergebnis aber dennoch nicht mit Aktivitäten abseits des TV-Gerätes mithalten - Malen mit Buntstiften etwa.
“Noch immer hegen viele Eltern den Irrglauben, das Fernsehen nütze dem Gehirn ihrer Kleinkinder”, kritisiert Dimitri Christakis von der University of Washington http://washington.edu . Der US-Pädiater hat vielfach gezeigt, wie das Fernsehen der Sprache, den kognitiven Fähigkeiten und der Aufmerksamkeit von Kindern schadet. Für jede TV-Stunde sinkt die Kommunikation zwischen Eltern und Kleinkind laut seinen Ergebnissen um 770 Wörter - da Kinder vor der Glotze geparkt oder die Eltern selbst durch den Bildschirm abgelenkt werden. (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Beziehung, Familie | Drucken | Keine Kommentare »
Krebs: Zwei Mio. Frauen 2010 weltweit erkrankt
17.9.2011 von zaro.
Unter 50-Jährige mit geringem Einkommen am meisten gefährdet
Seattle - Bei zwei Mio. Frauen wurde im vergangenen Jahr Brust- oder Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Zu einem starken Anstieg ist es laut dem Institute for Health Metrics and Evaluation http://healthmetricsandevaluation.org vor allem bei Frauen unter 50 Jahren gekommen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Frauen in reicheren Ländern schnitten aufgrund von Screening-Programmen, Medikamenten, Kampagnen gegen das Rauchen und Impfungen hingegen besser ab schreiben die Wissenschaftler in The Lancet http://thelancet.com .
Screenings wichtig
Die Ergebnisse bestätigen Forderungen offizieller Stellen, der Krebsprävention in den Ländern der Dritten Welt Priorität einzuräumen. Die weltweite Statistik geht von rund zwei Mio. neuen Erkrankungen und 625.000 Todesfällen im vergangenen Jahr aus. Die Anzahl der Brustkrebserkrankungen steigt weltweit jährlich um rund drei Prozent an. Die Zahl der Todesfälle nimmt mit rund zwei Prozent ebenfalls zu. Experten gehen einem BBC-Bericht nach davon aus, dass dafür die älter werdende Bevölkerung und eine Reihe von anderen Faktoren verantwortlich ist. Dazu gehören Ernährung, Fettsucht, Genetik, Wirtschaft und die Verfügbarkeit von Screening-Programmen.
Eine ganze Reihe der Todesfälle könnte durch entsprechendes Screening, Impfungen gegen HPV und die Einschränkung des Rauchens verhindert werden. Offen ist derzeit die Frage, wie derartige Maßnahmen weltweit verfügbar gemacht werden können. Impfungen gegen das Virus, das mit Gebärmutterhalskrebs in Zusammenhang steht, werden zum Beispiel erst dann häufiger, wenn die Kosten fallen.
Deutliche Fortschritte
Alan Lopez von der University of Queensland http://uq.edu.au , einer der Autoren der Studie, betont, dass es deutliche Fortschritte gegeben hat. Trotzdem sei noch viel zu tun, damit die Prävention gegen Brust- und Gebärmutterhalskrebs zum internationalen Standard gehört. Für die Studie wurden Daten aus 187 Ländern für den Zeitraum von 1980 bis 2010 ausgewertet. Die Daten machen deutlich, wie unterschiedlich die Wahrscheinlichkeit ist, an Krebs zu erkranken und ihn auch zu überleben.
In Großbritannien ist das Risiko an Brustkrebs zu sterben von einer von 32 Patientinnen im Jahr 1980 auf eine von 47 im Jahr 2010 gesunken. In Ländern wie Ruanda ist der Trend genau umgekehrt. Heute ist eine von 60 Frauen gefährdet. 1980 war es eine von 97. (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Rutengeher sind in der Welt der Störfelder nicht mehr weg zu denken
15.9.2011 von zaro.
Johann Doppelhofer ist ein Mann der die unterschiedlichen Strahlenmuster versteht und richtig deutet, er schafft damit lebenswerten Lebensraum, gewerblich wie privat für Mensch und Tier.
München - Was genau ist eigentlich ein Rutengeher? Ein ausgebildeter Rutengeher sucht mit der so genannten Wünschelrute (Tensor) nach Erdstrahlen (Wasserader, Gesteinsverwerfung, Gesteinsbruch, Globalgitternetz, Currygitternetz, Benker-Kuben-System), nach Wasseradern für den Brunnenbau, Technosmog, energetischen Phänomenen oder nach Bodenschätzen. In der heutigen Zeit sucht die Vielzahl von Menschen, die mit einer Rute oder einem Tensor arbeiten, nach Erdstrahlen. Einige werden bei Brunnenbohrungen herangezogen und sehr, sehr wenige bei der Erschließung von Bodenschätzen. Im Mittelalter wurden durch Rutenmänner viele Stellen gefunden, an denen Kohlenbergwerke, Kupfer- und Silberminen entstanden, heute kann man sich kaum vorstellen welche Funktion Rutengeher in frühen Zeiten hatten.
Ca. 15000 Jahre soll sie alt sein, die Wünschelrute. Eher sogar noch älter. Unsere Altertumsforscher vermuten, dass die ältesten Erzbergwerke in Südafrika vor ca. 15000 Jahren mit Hilfe der Wünschelrute entdeckt worden sind. Auch als Moses in der Wüste Zinn mit einem Stab an einen Felsen, aus dem dann Wasser floss, geklopft hat, konnte dies eine Wünschelrute, eine sogenannte Stabrute, gewesen sein. In der Bibel heißt es: “Da nahm Moses, wie ihm geboten war, den Stab, der vor dem Herrn lag.” Weitere Hinweise auf die Wünschelrute in vorchristlicher Zeit finden wir etwa 6000 v. Chr. In den Felsenbildern von Tassili oder in den ab ca.4000 v.Chr. in den Buschmann-Malereien, etwa 2200 v. Chr. gab es in China unter Kaiser Kuang Yu ein Edikt, was besagt, dass kein Haus gebaut werden dürfte, bevor die Erdwahrsager (Rutengänger), nicht bestätigt haben, dass die Baustelle frei von Erddämonen sei. Darüber hinaus weisen Ausgrabungen im Tal der Könige und Babylon auf Pendel und Wünschelrute hin. Aus den Funden der vorchristlichen Zeit geht hervor, dass man nicht nur nach Ressourcen gesucht hat, sondern damals schon mit der Wünschelrute den Schlafbereich nach Störzonen (Erdstahlen), die dem menschlichen Organismus schaden, untersucht hat.
Wer kann Rutengehen?
Vielen Menschen ist diese fühlende Gabe zueigen, aber nur wenige nutzen Sie, weil Rutengehen oft noch mit Esoterik in Verbindung gebracht wird, wohl auch deswegen, weil die „allgemein anerkannte Schulwissenschaft“ diese Materie als nicht existent ansieht, meint dazu Johann Doppelhofer http://www.rutengeher-erlebenswert.de .
Es gibt Menschen, die können mit der Wünschelrute hervorragend Brunnen finden, jedoch bei den Erdstrahlen und Gitternetzen wissen sie nicht wie sie danach suchen sollen. Es gibt Wünschelrutengänger, die alle Arten von Erdstrahlen finden, jedoch von Elektrosmog oder Technosmog wie ich es nenne, haben sie kaum eine Ahnung, so Johann Doppelhofer im Presse-Interview. Die Rutenfachkraft unserer Zeit muss alle Arten von Erdstrahlen finden können, nicht nur Wasseradern und sie muß sich mit Technosmog bestens auskennen. Dann ist ein Rutengeher in unserem Sinne ein echter Experte. Eine Grundausbildung http://www.rutengeherverein.com gehört dazu, nur sollte in dieser darauf geachtet werden, dass man sich nicht in Nebensächlichkeiten verliert. Man sollte wissen was man will! Entweder Menschen zu helfen um diesen eine Wohlfühlumgebung zu bringen oder dieses Handwerk eher zum Zeitvertreib und als Hobby auszuüben.
Alles ist Schwingung, erkannte schon der Nobelpreisträger für Physik, Wolfgang Pauli und auch mir ist es wichtig, die dem Körper eigene Schwingung in Ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld, wieder ins rechte Lot zu rücken.
Deshalb ist es mir als Rutengeher wichtig, dass meine Klienten meine Arbeit und die von mir eingesetzten Hilfsmittel, u.a. http://www.vita-tronic.at/vitatronic.html am eigenen Körper erfühlen können und ausprobieren dürfen ohne es sofort kaufen zu müssen!
Ein Rutengeher von heute kennt sich neben den Erdstrahlen auch mit Technosmog aus und nimmt an Fortbildungskursen teil, um auf dem technisch neuesten Stand zu sein. Nur dann kann er aktuell und zeitgemäß beraten und helfend tätig werden. Im Unterschied zum Elektrosmog, der das Kraftfeld betrifft und mit technischen Geräten feststell- und abschaltbar ist, belastet der Technosmog das Körperstromfeld und das Erdmagnetfeld- und damit unsere unmittelbare Wohlfühlumgebung
Johann Doppelhofer ist Experte in Sachen Luginger-Linien. Seit 1997 forscht der Salzburger Rutengeher Hans Luginger an den Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Dabei handelt es sich um keine hochfrequente Strahlung, Funk- oder Sendewellen (Mikrowellen), sondern um ultraschwache magnetische Linien von Basisstation zu Basisstation, die nur über das Erdreich verlaufen. Und somit alles was mit der Erde verbunden ist, durchfließen. (Gebäude in voller Höhe, Bäume und Pflanzen im unteren Wachstumsbereich und natürlich auch Mensch und Tier). Im Zuge dieser Forschungen, siehe auch http://www.rutengeher-erlebenswert.de/heutige-zeit.php/video mussten neue Begriffe wie z.B. Koppelungslinien gefunden werden- die schlussendlich nach Ihrem Erforscher in „Luginger-Linien” umbenannt wurden. Luginger-Linien existieren, seitdem es Radar, Rundfunk und TV Anlagen gibt. Rutengeher können diese Linien problemlos muten, wenn zuerst das Umfeld rund um die betreffende Mobilfunkanlage untersucht wird. Mit einem weltweit einzigartigen, hochempfindlichen sog. „ELF-Magnetometer” welches in zehnjähriger Forschungsarbeit entwickelt wurde, sind die technisch erzeugten Linien physikalisch messbar.
Es besteht die Möglichkeit, Luginger-Linien im persönlichen Umfeld zu neutralisieren. Durch eine neu entwickelte Technologie ist es möglich, jede Mobilfunkanlage (auch Dachantennen), Radar, Rundfunk und TV-Anlagen ohne Zutritt zu den Sendemasten legal zu neutralisieren. Im Laufe der Jahre wurden von Hans Luginger über 250 der unterschiedlichsten Abschirm-, Harmonisierungs- und Neutralisierungsgeräte sowie Matten, Abschirmdecken, Abschirmvorrichtungen, Wellen, Steine, Kristalle, Pyramiden, Farben, Vorhänge, Tapeten etc. auf ihre Abschirmwirkung getestet. Nur ganz wenige der getesteten Gerätschaften konnten schlussendlich für die Neutralisierung von Luginger-Koppelungslinien verwendet werden.
Da nur ganz wenige Rutengeher Kenntnisse über Luginger-Koppelungslinien haben, bietet Johann Doppelhofer Fortbildungen zu dieser Thematik an.
Wenn Sie sicher sein wollen in einem gesunden Lebensumfeld zu arbeiten und zu leben, dann kann ein Rutengeher genau die richtige Alternative zu manchen Arztbesuch sein, helfen sie sich in dem sie ihre Lebensräume untersuchen lassen, es ist nie zu spät eine einfache Entscheidung zu treffen.
Ansprechpartner für Deutschland:
Johann Doppelhofer
Kirchberg 8
D-84434 Kirchberg
Mobil: +49 (0) 179 2241541
E-Mail: info@rutengeher-erlebenswert.de
Geschrieben in PR, Gesundheitstipps, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Krebs: Resistenzen werden genauer erforscht
11.9.2011 von zaro.
Aggressive Zellen agieren wie Autofahrer in einem Stau
Boston - Es könnte möglich sein, die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten durch das Verhindern einer Resistenz in den Tumoren zu verbessern. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Dana-Farber Cancer Institute http://dana-farber.org hat nachgewiesen, dass eine chemische Reaktion beim Entstehen einer Resistenz begann überzureagieren. Es gibt bereits Medikamente, die an diesem Punkt ansetzen. Laut Henry Scowcroft von Cancer Research UK http://cancerresearchuk.org gibt dieser Forschungsbereich sehr viel Anlass zu Optimismus.
Das Team um Pasi Jänne untersuchte das Krebsmedikament Cetuximab, das zur Behandlung von Krebserkrankungen des Dickdarms, Kopfes, Nackens und einiger Arten von Lungenkrebs eingesetzt wird. Es zielt auf das Protein EGFR ab, welches das Tumorwachstum antreibt. Die Wissenschaftler schreiben in Science Translational Medicine http://stm.sciencemag.org , dass alle Patienten irgendwann eine Resistenz gegen dieses Medikament entwickeln werden. Wenig sei jedoch darüber bekannt, was diesen Vorgang auslöst.
Cetuximab oft unwirksam
Experimente zeigten, dass die Krebszellen wie Autofahrer bei einem Stau agieren. War eine Fahrtroute blockiert, wurde eine Alternative gesucht und gefunden. In diesem Fall ersetzten die Tumore die EGFR-Route durch eine, bei der mit ERBB2 ein anderes Protein beteiligt war. In der Folge wuchsen sie einfach weiter. Jänne nach aktiviert ERBB2 einen Signalweg, der von diesem Medikament normalerweise nicht blockiert wird. Damit wird die Wirksamkeit von Cetuximab untergraben. Eine Resistenz gegen das Medikament kann so leicht entstehen.
Mehrere Medikamente, die auf ERBB2 abzielen, sind bereits zugelassen. Aus diesem Grund können laut den Wissenschaftlern die Ergebnisse der aktuellen Studie dazu dienen, neue Behandlungsansätze zu entwickeln. Alle Experten warnen jedoch davor, dass es wahrscheinlich auch dann wieder andere Arten des Entstehens von Resistenzen geben wird. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
99-Cent-Preise schlecht für Luxusgüter
11.9.2011 von zaro.
Billig-Image in vielen Fällen kontraproduktiv
New Jersey/Graz - Die Preisgebung knapp unter der vollen Summe - also zum Beispiel 9,99 Euro - ist in Supermärkten die Regel. Der winzige Preisunterschied zur nächstgrößeren Einheit lässt Konsumenten glauben, sie würden günstig einkaufen - mit Erfolg, wie viele Händler bestätigen. Doch bei bestimmten Produkten geht die Strategie nicht auf, warnt der Marketingforscher Robert Schindler von der Rutgers University http://rutgers.edu . 99 Cent am Preisschild kann auch Kunden vertreiben, zeigt seine Analyse von über 100 Studien.
Kunde liest von links
“Viele empfinden keinen großen Preisunterschied zwischen 20 und 25 Euro. Wenn der Preis jedoch um bloß einen Cent verändert wird, so erscheinen 19,99 Euro plötzlich viel billiger als 24,99 Euro”, so der Schindler. Der Trick dabei ist, dass der Kunde von links beginnend liest und deshalb nicht auf die letzte Preisziffer, sondern auf die erste achtet. Knapp-darunter-Preise werden deshalb als billiger aufgefasst, als sie tatsächlich sind. “99-Cent-Preise lassen glauben, man kaufe ein Sonderangebot oder im Abverkauf”, erklärt der Wissenschaftler.
Doch nicht immer bringt der eingesparte Cent des Konsumenten dem Verkäufer mehr Einkünfte. “Für das Empfinden des Käufers könnte in diesem Cent auch der Unterschied zwischen einem guten und schlechten Produkt bestehen. Das ist besonders dann ein Problem, wenn die Produktqualität wichtiger als der Preis ist.” Als Beispiel nennt Schindler Luxusprodukte, Dienstleistungen oder auch Risikogeschäfte. Handwerker wollen etwa kaum, dass Kunden ihre Leistung als billig empfinden und an der Qualität der Arbeit zweifeln.
Preis lässt auf Qualität schließen
“Preise sind neben der Marke ein wichtiges Qualitätssignal”, bestätigt der Marketingexperte Thomas Angerer http://dr-angerer.com im Presse-Interview. Speziell wenn der Kunde wenig Markenerfahrung besitzt, steigt die Bedeutung des Preises enorm. Bei Luxusprodukten kann eine unglückliche Preispolitik ebenso nach hinten losgehen wie das Angebot einer Ratenzahlung. “Wer Luxus kauft, will damit anderen zeigen, dass er genug Geld für Teures hat. Alles, was den Anschein von billig hat, wäre hier kontraproduktiv.”
Ebenso wie es Strategien gibt, um Produkte billig wirken zu lassen - Angerer zählt neben 99-Cent-Preisen auch die gezielte Platzierung günstigerer Handelsmarken zwischen Konsumgütermarken dazu - gibt es auch “Teuermach-Tricks”. “Häufig ist die Aufrundung zur nächsten Nullen, also etwa auf 1.500 Euro statt 1.480 Euro. Vielfach werden Preise von Luxusprodukten jedoch gar nicht kommuniziert - um etwa in einem Prospekt den Eindruck zu verstärken, dass das Geld nun wirklich Nebensache ist.” (Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Zahl der Krebserkrankungen steigt weltweit an
11.9.2011 von zaro.
Ein Viertel aller Fälle laut World Cancer Research Fund vermeidbar
London - In weniger als zehn Jahren ist die Anzahl der Krebserkrankungen weltweit um rund 20 Prozent angestiegen. Der World Cancer Research Fund (WCRF) http://wcrf-uk.org kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass fast ein Viertel dieser Erkrankungen hätte verhindert werden können. Diese Zahlen wurden im Vorfeld einer Sitzung der Vereinten Nationen http://un.org veröffentlicht, die Krankheiten wie Krebs auf der Tagungsordnung haben wird.
Lebenswandel entscheidend
Laut dem WCRF besteht die einmalige Möglichkeit, diesen Trend innerhalb einer Generation umzukehren. Das Team um Martin Wiseman geht davon aus, dass 2,8 Mio. neuer Erkrankungen in Zusammenhang mit der Ernährung, körperlicher Aktivität und Fettsucht entstehen. Innerhalb der kommenden zehn Jahre könnten diese Zahlen dramatisch ansteigen.
Wiseman erklärt egenüber, dass die Anzahl der Krebserkrankungen weltweit ansteigt, da die Lebenserwartung zunimmt und sich der Lebensstil verändert. “Je urbaner die Länder werden, desto anfälliger werden sie für westliche Krankheiten. Dabei handelt es sich nicht nur um Krebs, sondern auch um Herzerkrankungen, Diabetes, Fettsucht und Erkrankungen der Lunge.” Vielen Menschen sei noch immer nicht bewusst, dass Risikofaktoren wie Alkohol und Fettsucht das Krebsrisiko beeinflussen. Die Werbung trage ihren Teil dazu bei, dass die Menschen nicht zu einem gesunden Lebensstil motiviert werden. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Soziale Kontakte halten schlank
11.9.2011 von zaro.
Mäuse produzieren bei anregender Umgebung braune Fettzellen
Columbus/Hannover - Einen völlig neuartigen Zugang in der Frage, wie man das Problem Übergewicht lösen kann, präsentieren Forscher der Ohio State University http://www.osu.edu in der Zeitschrift “Cell Metabolism”. Eine Umgebung, die soziale Kontakte sicherstellt und körperlich herausfordernd ist, verhindert demnach die Ansammlung von Bauchfett. Denn dank dieser Anregung wird Körperspeck - das energiespeichernde weiße Fett - in “gutes” braunes Fett umgewandelt, das bei der Energieverbrennung hilft, so die Ergebnisse der Wissenschaftler.
Freunde-Diät
Gezeigt wurde dieser Zusammenhang vorerst bei Mäusen. Teils lebten diese in Gruppen zu je fünf Tieren in Standard-Laborboxen. Weitere Mäuse sperrten die Forscher hingegen mit je 20 Artgenossen in große Container, in denen es Laufräder, Tunnels, Holzspielzeug, ein Labyrinth und Nestmaterial gab. Nur diese Mäuse waren genötigt, körperlich, geistig und sozial aktiv zu bleiben. Die Tiere beider Gruppen bekamen so viel Wasser und fettreiche Nahrung wie sie nur wollten.
Waren anfangs keine Unterschiede feststellbar, so hatten die Mäuse im anregenden Umfeld nach vier Wochen 49 Prozent ihres weißen Fettes verloren und trotz der Hochfett-Nahrung um 29 Prozent weniger Gewicht zugelegt als die Tiere ohne Anregung. “Es beeindruckt, wie viel weißes Fett die aktiven Mäuse verloren haben. Es ist viel mehr, als sie je mit einem Laufrad erreichen könnten”, so Studienleiter Matthew J. During. Statt unterdrücktem Appetit war der Grundumsatz größer, zeigte die höhere Körpertemperatur.
Zauberformel braunes Fett
Das bestätigt einen Mechanismus, den die US-Forscher schon im Vorjahr entdeckt haben: Eine stimulierende Umgebung verbessert die geistige Gesundheit von Mäusen, indem sie zur Bildung eines Proteins namens BDNF (brain-derived neurotrophic factor) im Hypothalamus verhilft. Wie nun sichtbar wurde, können derartige Proteine Prozesse in Gang setzen, die weißes in braunes Fett umwandeln. Dennoch steckt die Erforschung dieser Verbindung von Geist und Körper noch in den Kinderschuhen.
Auch der Ansatz der braunen Körperzellen als Schlankmittel ist noch jung. “Beim Menschen wandelt sich weißes Fett bei leichter Unterkühlung in braunes Fett”, berichtet der Hannoveraner Pharmakologe Stefan Engeli vom Kompetenznetz Adipositas http://kn-adipositas.de im pressetext-Interview. Seit dieser Erkenntnis sind Forscher emsig auf der Suche nach praktikablen Umsetzungen dieses Effekts, wobei laut Engeli noch “völlig offen ist, was davon für die Therapie nutzbar ist.”
Einsamkeit bekämpfen
Die US-Studienautoren glauben an die Möglichkeit, das BDNF-Protein durch gezielte Anregung zu stimulieren. “Soziale Interaktion und das Aufrechterhalten von Freundschaften sorgen für eine Form von Stress, die durchaus gesund ist. Was dabei zählt, ist die Tiefe und Komplexität dieser Netzwerke, nicht deren Größe. Vielleicht geht das Übergewichts-Problem teils auf den Aufschwung des Internets zurück, da Social Networks die Dynamik der direkten Kommunikation ersetzt haben”, vermutet During. Einsamkeit ist bei Adipositas sehr wohl ein Thema, ergänzt Engeli - bisher jedoch als Folge, nicht als deren Ursache. (Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Beziehung, Familie, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Betrunkenen sind Fehler egal
8.9.2011 von zaro.
Verlust der Selbstkontrolle erklärt peinliche Rauschexzesse
Columbia/Wien - Alkohol macht nicht blind für Fehler, wie Forscher bisher angenommen haben. Vielmehr verringert das Gift mit zunehmender Dosis die Bedenken, die sich eine Person über den Fehler macht. Das erklärt auch die haarsträubenden Dummheiten in Folge von Alkohol, die Menschen nüchtern nie begehen würden, berichten Forscher der University of Missouri http://www.missouri.edu auf der Plattform “PsychCentral”.
“Wenn Menschen Fehler machen, wird das Gehirn in einer Region aktiv, mit der es das Verhalten wahrnimmt. Dabei wird ein Alarmsignal an andere Teile des Gehirns gesandt, das anzeigt, dass etwas falsch gelaufen ist”, erklärt Studienleiter Bruce Bartholow. Dass Alkohol dieses Alarmsignal verringert, war schon bisher bekannt. Gezeigt wurde nun, dass Betrunkene durchaus eigene Fehler wahrnehmen können. Was sich bei ihnen ändert, ist die Reaktion darauf.
Kein Übersehen der Fehler
Die US-Forscher stellten dazu 67 erwachsenen Versuchspersonen Aufgaben am Computer, die diese schnell und ohne Fehler erledigen sollten. Teils bekamen die Probanden zuvor ein alkoholisches Getränk, teils gingen sie nüchtern oder mit einem Placebogetränk an die Arbeit. Alkohol-Trinker zeigten ein deutlich schwächer ausgeprägtes Alarmsignal nach Fehlern, obwohl sie diese genauso treffsicher registrierten wie die anderen Studienteilnehmer. Ein Übersehen eigener Fehler aufgrund des Alkohols schlossen die Forscher somit aus.
Große Unterschiede gab es jedoch in der Reaktion auf die Fehler. Nüchterne Testpersonen gingen die weiteren Aufgaben eine Stufe langsamer und somit auch vorsichtiger an, um dadurch wieder Selbstkontrolle zurückzugewinnen. Bei der Alkohol-Gruppe war das kaum der Fall. Auch die infolge des Alkohols gehobene Stimmungslage, die in einer Befragung überprüft wurde, trug dazu bei.
Bewusstsein weggeschaltet
“Alkohol verschlechtert sehr wohl die Wahrnehmung, da er etwa die Augenbewegungen und auch die Informationsverarbeitung verlangsamt. Zugleich sorgt er dafür, dass das Gehirn primitiver reagiert und weniger vom im Frontalhirn verorteten Bewusstsein kontrolliert wird”, erklärt der Psychiater Zoghlami Ali vom Anton-Proksch-Institut http://www.api.or.at im Presse-Interview. Bei Alkoholkranken kann man feststellen, dass die chronische Vergiftung zu einem Schrumpfen des Gehirns gerade in dieser Frontalregion führt. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
5.9.2011 von zaro.
Väter haben hohen Einfluss auf Intelligenz
Psychologin: Engagement des Vaters bestimmt die Identitätsbildung
Vater und Tochter: Anwesenheit macht großen Unterschied (Foto: FlickrCC/Mae)
Montreal/Wien - Für die Entwicklung eines Kindes macht es einen großen Unterschied, ob ein Vater anwesend ist oder nicht. Denn besonders die Intelligenz, das Verhalten und das emotionale Wohlbefinden werden durch ihn geprägt, berichten Forscher der Concordia University http://crdh.concordia.ca im “Canadian Journal of Behaviour Science”. Die Psychologin Sandra Velasquez http://familien-psychologie.info , Autorin des Erziehungsbuches “Die Brücke zu dir”, erklärt gegenüber der Presse, was einen guten Vater ausmacht.
Grenzen und Struktur
Die kanadischen Wissenschaftler untersuchten 176 Kinder zwischen drei und fünf Jahren und wiederholten dies sechs Jahre später durch Intelligenztests und Befragungen der Mütter und Lehrer. “Ist der Vater in der frühen Kindheit und vor der Pubertät anwesend, so zeigen Kinder weniger Verhaltensprobleme und höhere Intelligenz. Das gilt sogar für sozial benachteiligte Familien”, berichtet die Studienleiterin Erin Pougnet. Den Vater beschreibt sie als “Grenzen- und Strukturgeber”, von dem ein Kind vor allem das Problemlösen sowie das Meistern von Traurigkeit, sozialem Rückzug und Angst lernt.
Velasquez hält nicht nur die Anwesenheit des Vaters für entscheidend, sondern auch, dass er ein guter Vater ist. Das gelingt, wenn der Vater gesundes Selbstvertrauen hat, seine Stärken und Grenzen kennt und diese ehrlich vertritt. Die Wiener Psychologin rät weiters, die Persönlichkeit des Kindes zu kennen und sich über dessen altersmäßige Bedürfnisse zu informieren. Entscheidend ist jedoch auch, wie Vater und Mutter miteinander umgehen. “Eltern sollten sich unbedingt mit Respekt begegnen, egal wie die Beziehung läuft. Denn hier lernen die Kinder am meisten über sich und das andere Geschlecht.”
Erster Mann im Leben
Schließlich wirkt ein Vater auf Töchter anders als auf Söhne. “Mädchen bilden mit Hilfe des Vaters ihren Selbstwert als zukünftige Frauen. Ihre Beziehung zu ihm ist die erste zu einem Mann und hat somit Modellfunktion”, so Velasquez. Für Burschen sind Väter direkte Identitätsstifter. “Söhne schauen zuerst bei ihm ab, was einen Mann ausmacht, wie er Probleme löst und Frauen behandelt. Jungen brauchen spielerisches Raufen ohne Gewalt, um die eigene Kraft zu spüren und Grenzen zu lernen. Gehen sie mit dem Vater zelten oder wandern, erfahren sie Zugehörigkeit, während Buben ohne Vater später oft Gangs suchen.”
Ob der Vater bei den Kindern lebt oder nicht, ist weniger wichtig als seine aktive Rolle in der Erziehung, so die kanadischen Autorinnen. Von der Politik fordern die Experten Maßnahmen, um den Kontakt zwischen Vater und Kind sicherzustellen und zu verbessern - “etwa durch mehr Papamonate oder durch Elternschulungen, die die Rolle des Vaters aufwerten”, erklärt Pougnet.
Vollständige Studie unter: http://psycnet.apa.org/journals/cbs/43/3/173.pdf (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Beziehung, Familie, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Kollegialität: Geschlechter ticken unterschiedlich
5.9.2011 von zaro.
Frauen mit passivem MAOA-Gen kooperativ, Männer eher gewalttätig
Trier - Wissenschaftler der Universität Trier http://uni-trier.de haben nachgewiesen, dass es an den Genen liegt, ob ein Mensch kollegial und kooperativ ist oder nicht. Eine Variante des Monoaminoxidase-A-Gens (MAOA) steuert das Verhalten von Männern und Frauen gegensätzlich. Das MAOA-Gen ist auf dem X-Chromosom lokalisiert. Studien belegen, dass Männer, denen dieses Gen fehlt, gewalttätig sind. Männer mit einer weniger aktiven Variante des Gens zeigen gegenüber anderen Menschen starke Skepsis und sind wenig kooperationsbereit. Ein aktives MAOA stärkt hingegen bei Männern die Kooperationsbereitschaft und das Vertrauen. Bei Frauen ist das Verhalten gegensätzlich.
Gleichgewichte in Evolution
Frauen mit der weniger aktiven Variante des MAOA-Gens verhalten sich kooperativer. Die Forscher schließen daraus, dass evolutionäre Mechanismen das geschlechtsspezifische Verhalten mit Blick auf die Bereitschaft, etwas für die Gemeinschaft beizutragen, geschärft haben. “Über die Gründe, die zu dem geschlechtsspezifischen Verhalten führen, kann nur spekuliert werden”, sagt Studienleiter Jobst Meyer im pressetext-Gespräch. Grundsätzlich haben sich in der Evolution immer Gleichgewichte zwischen Verhaltenstendenzen eingespielt.
“Sind alle gute Kooperierer, würden sich diejenigen in der Evolution durchsetzen, die unkooperativ sind. Sind alle Egoisten, dann hätten die Kooperativen bessere Chancen”, sagt Meyer. Von den Männern mit einer niedrigeren MAOA-Expression hatten Meyer und sein Team während der Studie bereits erwartet, dass sie sowohl unkooperativer als auch pessimistischer hinsichtlich des Beitrags ihrer Mitspieler sind.
Frauen meistens großzügiger
“Eine Überraschung bieten Frauen: Obwohl die mit einer niedrigen MAOA-Expression tendenziell eher pessimistisch in Bezug auf den Beitrag gegenüber den Mitspielerinnen waren, verhielten sie sich großzügig”, sagt Meyer. Über den evolutionären Sinn kann der Experte nur mutmaßen: “Hatten tendenziell aggressivere Frauen in der Steinzeit vielleicht mehr Ressourcen außerhalb der Familie errungen - beispielsweise durch Teilnahme an der männlich dominierten Jagd - und einen evolutionären Vorteil, wenn sie diese Ressourcen großzügig mit der Sippe geteilt haben? Konnten sie in früheren Kulturen tendenziell einen höheren sozialen Rang erringen und hatten mehr zu verteilen? Es bleibt Spekulation.” (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Beziehung | Drucken | Keine Kommentare »
Schlaganfall: Stammzellen-Therapie vor Durchbruch
3.9.2011 von zaro.
Hoffnung auf Wiederherstellung von geschädigten Hirnarealen
Glasgow - Die weltweit erste klinische Studie zur Behandlung von Schlaganfällen mit Stammzellen des Gehirns geht in die nächste Phase. Eine unabhängige Beurteilung der ersten drei Patienten, denen im Southern General Hospital http://nhsggc.org.uk Stammzellen ins Gehirn injiziert wurden, ergab keine negativen Auswirkungen. Diese Beurteilung macht den Weg frei für weitere Tests. Ziel ist es, einen neuen Behandlungsansatz für Schlaganfälle zu finden. Es besteht Hoffnung, dass die Stammzellen das geschädigte Gehirngewebe wiederherstellen.
Keine Föten mehr eingesetzt
Laut dem leitenden Forscher Keith Muir von der University of Glasgow http://gla.ac.uk sind die Ergebnisse zufriedenstellend, schreibt die BBC. “Wir müssen sicherstellen, dass dieser Behandlungsansatz sicher ist, bevor wir seine genauen Auswirkungen erforschen können.” Im vergangenen Jahr wurde als erster Testpatient ein älterer Mann behandelt. In der Zwischenzeit sind zwei weitere Patienten dazugekommen. Diese Patienten haben nur sehr geringe Mengen der Stammzellen erhalten.
Im Laufe des kommenden Jahres sollen bis zu neun weitere Patienten immer größere Mengen der Stammzellen injiziert bekommen. Zusätzlich soll die klinische Studie dazu genutzt werden um festzustellen, wie die Wirksamkeit bei weiteren und größeren Studien zu beurteilen ist. Diese Studien werden frühestens in 18 Monaten beginnen. Kritiker bemängeln, dass ursprünglich Gehirnzellen eines Fötus eingesetzt wurden, um die für die Behandlung notwendigen Stammzellen herzustellen. Michael Hunt, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens ReNeuron http://reneuron.com , betont, dass keine Föten mehr eingesetzt werden.
Klinische Behandlung dauert noch
Weltweit werden immer mehr klinische Studien mit Stammzellen durchgeführt. 2010 startete das amerikanische Unternehmen Geron http://geron.com eine klinische Studie zur Entwicklung eines neuen Behandlungsansatzes bei Lähmungen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis diese Behandlungsansätze wirklich für den klinischen Einsatz zur Verfügung stehen. Laut Hunt ist damit frühestens in fünf Jahren zu rechnen. Der Stroke Association zufolge sterben allein in Großbritannien jährlich rund 67.000 Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Medizin | Drucken | Keine Kommentare »