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Archive für Oktober 2011
Sieben Milliarden: Menschheit wächst und schrumpft zugleich
31.10.2011 von zaro.
Neue Weltkarten zeigen Rückgang selbst in vielen Regionen Chinas
Sheffield - Am heutigen Montag erreicht die Einwohnerzahl unseres Planeten laut UNO erstmals die Sieben-Milliarden-Grenze. Pünktlich zum Ereignis sind Bevölkerungsentwicklung und Ressourcenknappheit wieder in aller Munde. Vor allzu vereinfachenden Darstellungen warnt aber Benjamin Hennig, Mitarbeiter im Worldmapper-Projekt http://www.worldmapper.org an der Universität Sheffield, gegenüber pressetext. Mit neuen Weltkarten, die die Veränderung der Bevölkerung zwischen 1990 und 2015 abbilden, zeigt der Geograph, dass es global sowohl Wachstums- als auch Schrumpftendenzen gibt.
Extremer Rückgang in China
Selbst in den “Boomländern” lässt der genaue Blick in die Regionen Entwicklungen erkennen, die sich teils extrem von der öffentlichen Wahrnehmung unterscheiden. Allem voran gilt das für China, dessen Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten rasant angestiegen ist. Zwar geht das Wachstum an den Küsten wie etwa am Perlflussdelta unvermindert weiter, doch im Hinterland ist der Trend genau entgegengesetzt. “Die Landbevölkerung Chinas schwindet enorm, und zwar viel stärker als in Westeuropa. Das gilt sogar für das Hinterland der dicht besiedelten Provinzen im Osten”, so Hennig.
In der Karten der Zu- und Abnahme der Bevölkerung zeigt sich auch Europa als Fleckenteppich, wenngleich in deutlich kleinerem Maßstab. “Die Zahl der Deutschen geht tendenziell zurück - besonders im Osten, während die Bewohner in den Industriegebieten der Rhein-Ruhrzone zunehmen. Auch in England ist die starke Landflucht in Richtung der Metropolregion im Süden zu bemerken”, so der Geograph. Dafür verantwortlich sind nicht nur fehlende Geburten, sondern auch Abwanderungstendenzen, die etwa in einigen Regionen Osteuropas sinkende Einwohnerzahlen zur Folge haben.
Indien und Afrika auf der Überholspur
Im auffälligen Kontrast zu China zeigt sich das Nachbarland Indien mit einem großflächigen, einheitlichen Positivtrend auch in ruralen Regionen. Ähnlich auch die Entwicklung im nahen und mittleren Osten sowie in Südostasien, wo die UNO die Geburt des siebtmilliardsten Menschen - eines Mädchens - feiert. Die achte Milliarde, schätzt Hennig, wird wohl nach Afrika verlegt, worauf die Kartendarstellung schließen lässt: In den verschiedenen Projektionen der Bevölkerungsentwicklung der kommenden Jahrzehnte schlägt eindeutig die demografische Stunde von Europas südlichem Nachbarn.
Sieht man diese Zukunftsprojektionen der UNO bis 2100 an, wird die enorme Unsicherheit der Demografen offenbar: Manche Szenarien rechnen mit einem langfristigen Absinken der Bevölkerungszahl unter heutigen Stand, business-as-usual-Modelle spekulieren mit einem Anstieg auf sogar 25 Mrd., während eine als “realistisch” eingestufte Perspektive vom Einpendeln auf acht bis zehn Mrd. Menschen ausgeht. Das Ausmaß des Ressourcenproblems dürfte jedoch nur marginal von der Bewohnerzahl abhängen: Der ökologische Fußabdruck der Industrieländer ist ein Vielfaches größer als jener etwa Indiens oder auch Chinas.
Paradoxe Ängste
Die reichen Staaten haben Ängste, die konträr zueinander stehen, resümiert Hennig. “Die Angst davor, dass ihre Renten nicht mehr gesichert sind, und Ängste vor einer Überbevölkerung der Erde sowie vor jungen Einwanderern aus armen Erdteilen wie etwa Afrika. Alle diese Trends sind miteinander verknüpft, werden jedoch stets getrennt diskutiert.” Der Dynamik der Bevölkerung werde man eher durch Lösungen gerecht, die ohne die starren Grenzziehungen und ohne kaum angebrachtes, verallgemeinerndes Denken auskommen. Anstöße für neue Perspektiven geben die worldmapper-Weltkarten. (Ende)
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Klimawandel bringt nie dagewesene Extremhitze
31.10.2011 von zaro.
Weltweite Mitteltemperatur steigt seit Jahrzehnten weltweit steil an
Potsdam - Die Moskauer Hitzewelle der vergangenen Jahre ist eine Folge des Klimawandels, sagen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://pik-potsdam.de . “Es war bisher umstritten, ob natürliche Schwankungen oder der Klimawandel die Hitzewelle ausgelöst hat”, sagt Studienautor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit der Presse. Die Wissenschaftler haben eine Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgeführt: “Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenkommt, ist fünf Mal wahrscheinlicher”, so Rahmstorf.
Wetterextreme nehmen zu
“In vielen Ländern sind in den letzten Jahren nie dagewesene Wetterextreme zu beobachten, zugleich steigt die weltweite Mitteltemperatur seit Jahrzehnten steil an”, sagt Rahmstorf. “Wir haben untersucht, wie das zusammenhängt.” Die Forscher machen in Zahlen fassbar, wie viele zusätzliche Wetterrekorde durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Auch ohne Klimaerwärmung kann es durch natürliche Schwankungen zu neuen Rekorden kommen, aber deutlich seltener. Zunächst wenden die Experten ihre Analysemethode auf Hitzerekorde an, zukünftig sollen auch andere Arten von Extremen untersucht werden.
“Was die Temperaturen betrifft, so konnten wir zeigen, dass der Klimawandel unter dem Strich zu deutlich mehr Extremen führt”, sagt Rahmstorf. Für die Menschen sind diese oft schädlich: Der als Jahrhundertsommer bezeichnete Sommer 2003 hat in Europa Tausende Tote gefordert. Die Rekordhitze 2010 mit Schwerpunkt im westlichen Russland hat europaweit den extrem heißen Sommer 2003 sogar noch übertroffen. Das führte zu Missernten beim Weizen, für den zwischenzeitlich in Russland ein Exportverbot erlassen wurde. Außerdem plagten zahlreiche Großbrände das Land. (Ende)
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Klimawandel bringt nie dagewesene Extremhitze
28.10.2011 von zaro.
Weltweite Mitteltemperatur steigt seit Jahrzehnten weltweit steil an
Potsdam - Die Moskauer Hitzewelle der vergangenen Jahre ist eine Folge des Klimawandels, sagen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://pik-potsdam.de . “Es war bisher umstritten, ob natürliche Schwankungen oder der Klimawandel die Hitzewelle ausgelöst hat”, sagt Studienautor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit der Presse. Die Wissenschaftler haben eine Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgeführt: “Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle mit dem Klimawandel zusammenkommt, ist fünf Mal wahrscheinlicher”, so Rahmstorf.
Wetterextreme nehmen zu
“In vielen Ländern sind in den letzten Jahren nie dagewesene Wetterextreme zu beobachten, zugleich steigt die weltweite Mitteltemperatur seit Jahrzehnten steil an”, sagt Rahmstorf. “Wir haben untersucht, wie das zusammenhängt.” Die Forscher machen in Zahlen fassbar, wie viele zusätzliche Wetterrekorde durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Auch ohne Klimaerwärmung kann es durch natürliche Schwankungen zu neuen Rekorden kommen, aber deutlich seltener. Zunächst wenden die Experten ihre Analysemethode auf Hitzerekorde an, zukünftig sollen auch andere Arten von Extremen untersucht werden.
“Was die Temperaturen betrifft, so konnten wir zeigen, dass der Klimawandel unter dem Strich zu deutlich mehr Extremen führt”, sagt Rahmstorf. Für die Menschen sind diese oft schädlich: Der als Jahrhundertsommer bezeichnete Sommer 2003 hat in Europa Tausende Tote gefordert. Die Rekordhitze 2010 mit Schwerpunkt im westlichen Russland hat europaweit den extrem heißen Sommer 2003 sogar noch übertroffen. Das führte zu Missernten beim Weizen, für den zwischenzeitlich in Russland ein Exportverbot erlassen wurde. Außerdem plagten zahlreiche Großbrände das Land. (Ende)
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Schmerzmittel hilft gegen schweren Prostatakrebs
28.10.2011 von zaro.
Tumorhemmende Wirkung von Rhenium wissenschaftlich nachgewiesen
Berlin/Bonn - Forscher der Klinik für Nuklearmedizin http://charite.de/nuklearmedizin und der Urologischen Klinik in Bonn http://www.meb.uni-bonn.de/urologie haben entdeckt, dass das Schmerzmittel Re-188 HEDP auch Tumore hemmen kann. Bei Patienten mit Prostatakrebs, das sich in den Knochen abgesiedelt hat, konnte der Wachstum von Tumoren aufgehalten werden. “Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Krebserkrankungen. In Deutschland sterben daran fast drei von 100 Männern”, so Hans-Jürgen Biersack, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn, gegenüber der Presse (zaronews).
Letzter Versuch Rhenium
Dem Wissenschaftler nach machen die Tumore im Frühstadium keine Beschwerden, später können Knochenschmerzen, Blasenprobleme und Blutarmut auftreten. “Dann haben sich meist bereits Metastasen in den Knochen gebildet”, weiß Biersack. Die Ärzte versuchen bei Prostatakrebs-Patienten mit Knochenmetastasen die Tumore mit einer antihormonellen Therapie und einer Chemotherapie in Schach zu halten. Zusätzlich sollen die Knochen mit Präparaten gestärkt werden. “Erst wenn diese konservativen Therapieformen nicht mehr greifen, wird die Rheniumtherapie eingesetzt”, sagt Biersack.
Es handelt sich dem Experten nach überwiegend um Patienten, bei denen alle anderen Therapieverfahren ausgereizt sind. Das Rhenium-Präparat mit der hochenergetischen radioaktiven Strahlung trägt den Kurznamen Re-188 HEDP und wurde in den vergangenen 20 Jahren vor allem für die Schmerzbehandlung von Knochenmetastasen eingesetzt. “Unsere Arbeitsgruppe konnte zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik nachweisen, dass auch ein direkter Einfluss auf den Tumor eintritt, wenn die Behandlung mit Re-188 HEDP im Abstand von zwei Monaten erfolgt.”
Über ein Jahr länger leben
In der aktuellen Studie behandelten die Ärzte des Bonner Universitätsklinikums 60 Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen. “Die Überlebenszeit der Patienten konnte bei einer Therapie um etwa 4,5 Monate gesteigert werden, bei zwei um rund zehn Monate und bei drei und mehr Therapien sogar um bis zu 15,6 Monate”, sagt Biersack. Zudem konnte mit dem Präparat bei den Patienten temporär eine Schmerzlinderung erreicht werden. Die Wissenschaftler wollen nun überprüfen, ob die Rheniumtherapie eventuell in Kombination mit anderen Präparaten bereits früher eingesetzt werden kann, um die Lebensspanne der Patienten noch weiter zu verlängern. (Ende)
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Schon Kleinkinder beugen sich der Mehrheit
28.10.2011 von zaro.
Angst um die Akzeptanz lässt gegen Überzeugung handeln
Leipzig - Bereits mit vier Jahren orientieren Kinder ihre öffentliche Äußerungen an der Mehrheitsmeinung der Gleichaltrigen. Das zeigt eine Forschergruppe vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie http://cocoa.eva.mpg.de mit holländischen Kollegen in der Fachzeitschrift “Child Development”. “Menschen passen nicht nur das Äußere an die Mode an, sondern orientieren auch ihre Meinung im Zweifelsfall an jener der Mehrheit. Diese Fähigkeit, die für das Erlernen kulturspezifischen Verhaltens wichtig ist, erwirbt man schon als Kleinkind durch das Nachahmen des Verhaltens anderer”, erklärt Studienleiter Daniel Haun.
Falsche Tierbilder
Die Wissenschaftler untersuchten dazu 96 vierjährige Kinder aus 24 verschiedenen Kindergartengruppen. Jeweils in Vierergruppen erhielt jedes Kind ein Buch mit 30 Doppelseiten, die links eine Tierfamilie, rechts bloß ein Mitglied davon abbildeten. Die Kinder sollten angeben, ob es sich beim Tier rechts um Vater, Mutter oder Kind handelte. Die Bücher waren jedoch nur scheinbar identisch: Jeweils bei einem der vier Kinder wich das Bild rechts von jenem der anderen ab und war deshalb mit aus seiner Sicht falschen Einschätzungen der andern konfrontiert.
Anpassung nur bei lautem Aussprechen
“Von 24 Kindern passten sich 18 Kinder in einem oder mehreren Fällen der Einschätzung der Mehrheit an, obwohl sie es eigentlich besser wussten”, berichtet Haun. Warum diese Anpassung an die Mehrheit erfolgte, zeigte ein zweites Experiment. Abhängig vom Aufleuchten einer Lampe, sollten die Kinder dabei die Lösung laut aussprechen oder still auf das entsprechende Tier zeigen. Beim öffentlichen Aussprechen übernahmen die Kinder falsche Aussagen der anderen viel öfter als beim stillen Deuten, weshalb die Forscher auf die Sorge um die Akzeptanz der anderen als Gruppenzwang-Auslöser tippen. (Ende)
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Tyromed bietet Rasul-Schlämme von höchster Qualität in sieben verschiedenen Farben
27.10.2011 von zaro.
Die Tiroler Spa & Beautymanufaktur beliefert Wellnesseinrichtungen in der ganzen Welt mit ihren einzigartigen Rasul-Schlamm-Packungen
Niederndorf/Tirol – Schon die schöne Kleopatra im alten Ägypten soll im Schlamm gebadet haben – probieren Sie es doch auch einmal! Was ist eine Rasul- oder auch Serail-Zeremonie genau und woher kommt sie? Die Tradition des Rasul-Bades kommt aus dem alten Orient. Das Wort ist abgeleitet von der semitischen Wurzel “ghasala”, was soviel wie “waschen” bedeutet. Die wohltuende Zeremonie ist jedoch viel mehr als nur das. Am Anfang einer Rasul Behandlung steht immer eine reinigende Dusche. Nachdem sich die zu behandelnde Frau oder der zu behandelnde Mann abgeduscht hat, kann es auch schon losgehen. Schlämme mit heilender Wirkung werden auf den Körper aufgetragen. Diese haben verschiedene Farben und eine jeweils unterschiedliche Konsistenz, also zum Beispiel Schlämme mit groben Körnchen und welche, die sehr fein und sanft sind. In dem Raum, in dem man sich während des Rasulbades befindet, ist es warm und die Luftfeuchtigkeit ist nicht recht hoch. Daher trockenen die Schlämme am Körper an. Um dem entgegenzuwirken, werden die Räumlichkeiten mit duftenden Dämpfen aromatisiert – meist riechen sie nach Kräutern – und damit befeuchtet.
Wenn die Heilschlämme nun wieder weich geworden sind, beginnt die Massage. So werden alte, abgestorbene Hautschüppchen abgetragen und die Anregung des Stoffwechsels findet statt. Insgesamt wird das Hautgewebe gestärkt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man auch die Entschlackung des Körpers unterstützt. Außerdem wird so die Haut aufnahmefähig und bereit für die weiteren Schritte des Rasulbades gemacht. Das ganze Zeremoniell dauert rund 30 Minuten. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Reste der verschiedenen Schlämme vom Körper gewaschen, diesen Vorgang kann man sich wie einen sanften Regenguss vorstellen. Eine abschließende Behandlung mit Ölen, die die Haut pflegen, runden die Rasul Zeremonie perfekt ab.
Herr Oliver Liebminger und seine Frau Friederike Luksch, die die Firma Tyromed, http://www.tyromed.com mit viel Herz zum Erfolg führen berichten uns über das Rasulbad folgendes: Diese wohltuende Zeremonie aus dem Orient wurde dort schon ungefähr 400 Jahre vor Christus praktiziert. Die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft sollen durch eine Rasul-Zeremonie vereint werden. Durch ihren Einsatz soll der Behandelte eine tolle Erfahrung machen und die oben genannten Vorteile voll auskosten können. Das Rasulbad wirkt entspannend, entschlackt die Haut, stimuliert den Stoffwechsel, regt die Durchblutung an, stärkt das Immunsystem und festigt das Bindegewebe. Die Haut wird glatt und geschmeidig. Untersuchungen haben gezeigt, dass in Rasul-Schlämmen, die nach dem Abtragen vom Körper genauer unter die Lupe genommen wurde, große Mengen an Schlackstoffen und vor allem Medikamentenrückständen festgestellt wurden. Darin liegt einer des wesentlichen Gründe, warum man sich als Badegast nach dem Original Rasul so erleichtert fühlt.
Führende Thermen und Wellnesshotels sind seit Jahren begeistert von den Pflegeschlämmen aus dem Hause Tyromed. Diese Rasul- bzw. Serailschlämme zeichnen sich durch eine besonders cremige Konsistenz aus und werden in sieben verschiedenen Farben angeboten.
Die bunten Schlämme enthalten verschieden große Körnungen für die jeweils entsprechende Haut- bzw. Körperpartie und sorgen so für einen gezielten Peeling-Effekt an der richtigen Stelle. Rasul-Anwendungen werden in zahlreichen Thermen und Wellness-Einrichtungen angeboten. Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung, dieses Schlamm-Vergnügen einmal am eigenen Körper zu spüren.
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IQ kann sich im Teenageralter nochmals verändern
25.10.2011 von zaro.
Verbesserungen, aber auch Verschlechterungen möglich
London - Geistige Fähigkeiten von Teenagern können sich sehr viel stärker verschlechtern oder verbessern als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wellcome Trust Centre for Neuroimaging at University College London http://www.fil.ion.ucl.ac.uk . Bislang wurde davon ausgegangen, dass der IQ während des Lebens ziemlich gleich bleibt. Tests, die das Team um Cathy Price nun durchgeführt hat, zeigen jedoch ein ganz anderes Bild. Teenager wurden mit 14 Jahren getestet und nochmals als sie fast 18 Jahre alt waren. Es zeigten sich Verbesserungen aber auch Verschlechterungen. Details der Studie wurden in Nature http://nature.com veröffentlicht.
Veränderungen im Gehirn
Die Studienergebnisse haben Auswirkungen darauf, wie Jugendliche beurteilt werden und in welchem Alter Entscheidungen über ihre Zukunft getroffen werden. An der aktuellen Studie nahmen 19 Jungen und 14 Mädchen teil. Alle wurden 2004 und 2008 einer Kombination aus Gehirn-Scans sowie verbalen und nonverbalen IQ-Tests unterzogen. Beim verbalen IQ zeigten sich bei 39 Prozent der Teenager Veränderungen. 21 Prozent wiesen Unterschiede bei der Leistungsfähigkeit auf. Bei diesen Tests geht es um räumliches Schlussfolgern.
Diesen Ergebnissen wird eine größere Bedeutung beigemessen, da erstmals Abweichungen des IQ mit Veränderungen in zwei bestimmten Regionen des Gehirns in Zusammenhang gebracht werden. Ein Ansteigen des verbalen IQ entsprach auch einer erhöhten Dichte eines Teils des linken motorischen Kortex, der während des Sprechens aktiviert wird. Ein Ansteigen des nonverbalen IQ entsprach einer größeren Dichte in der linken Kleinhirnhälfte. Diese Gehirnregion wird mit den Bewegungen der Hand in Zusammenhang gebracht.
Spätentwickler haben Potenzial
Die Forscher glauben auf Basis der neuen Erlenntnisse, dass sich das intellektuelle Potenzial steigern kann. Gleichzeitig ist die Studie aber auch als Warnung für all jene zu verstehen, die sehr früh sehr weit waren. Es ist durchaus möglich, dass sie das erreichte Niveau nicht halten können, berichtet die BBC. Laut Price gibt es den Trend, Kinder sehr früh zu beurteilen und Entscheidungen über ihre Ausbildung sehr früh zu treffen. “Wir haben aber nachgewiesen, dass sich ihre Intelligenz immer noch weiterentwickelt. Wir sollten daher Menschen mit schlechten Leistungen nicht gleich abschreiben. Ihr IQ kann sich in wenigen Jahren deutlich verbessern.”
Die Wissenschaftler untersuchten jedoch nicht, welche Ursachen zu den Veränderungen des IQ führen. Eine mögliche Erklärung geht dahin, dass Teenager zu ganz verschiedenen Zeitpunkten heranreifen. Manche entwickeln sich sehr früh, andere erst relativ spät. Die in der Ausbildung gesetzten Standards dürften ebenfalls eine Rolle spielen. Sebastian Friston, einer der Studienteilnehmer, ist heute 23 Jahre alt. Er steigerte sich von einem Test zum anderen sehr deutlich, von durchschnittlichen Ergebnissen zu einem der besten Werte. Entscheidend war, dass er begann sich für Gegenstände zu interessieren, die ihn wirklich begeisterten. (Ende)

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Kindern fehlt artgerechte Umgebung
25.10.2011 von zaro.
Buch “Menschenkinder” erklärt Erziehungsmythen den Kampf
Ravensburg - Es gibt keinen Gebärstreik der Eltern, sondern die Gesellschaft bestreikt die Kinder: Diese These liefert Herbert Renz-Polster, Kinderarzt und Wissenschaftler am Mannheimer Institut für Public Health http://www.miph.de , im bei Kösel erschienenen Buch “Menschenkinder. Plädoyer für eine artgerechte Erziehung”. “Die Bedingungen für das Aufziehen von Kindern sind denkbar schlecht. Zudem macht den Eltern eine Unzahl von widersprüchlicher und überflüssiger Erziehungstheorien das Leben schwer”, so der Autor im pressetext-Interview.
Nähe schadet nicht
Viel “dummes Geschwätz” ist laut Renz-Polster im Umlauf - etwa, dass Säuglinge durch Tragen einen krummen Rücken bekommen, dass sich Kleinkinder nur mit viel Gemüse gesund entwickeln oder dass zu viel Nähe verwöhnt. Der Blick auf die Evolution des Menschen enttarne dies als Luftnummer: “Viel emotionale und körperliche Nähe war zu 99 Prozent der menschlichen Geschichte eine nicht verhandelbare Voraussetzung fürs Überleben - warum sollte das heute die Entwicklung hemmen?”, fragt der Autor.
Ebenso wenig kindgerecht sei die Vorstellung, Kinder könnten durch mehr Disziplin und Grenzen gut erzogen werden. “Erziehung, die sich auf ein Machtgefälle begründet, erzeugt schwache und ängstliche Kinder.” Die Kritik gilt auch der pädagogischen Aufrüstung der Kinderzimmer: “Babys lernen ihren Körper auch ohne Babyschwimmen kennen und sie kommunizieren auch wunderbar, wenn wir ihnen keine Zeichensprache beibringen”, so Renz-Polster.
Stärken der Kinder sehen
Besser sei es, Bildung und Entwicklung gemeinsam zu denken. “Kinder brauchen vor allem Beziehungen und genügend eigenes, freies Spiel fernab der Klingeltonreichweite der Eltern. Unter diesen Bedingungen können sie sich am ehesten zu kreativen, widerstandsfähigen und kompetenten Persönlichkeiten entwickeln. Denn jedes Kind besitzt den Trieb zur Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit. Bei diesen Stärken muss man ansetzen, statt in jedem Kind einen Tyrannen oder ein Förderprojekt zu sehen”, betont der Experte.
Ansetzen müsse man jedoch auch bei den Rahmenbedingungen. Denn dass Kinder heute oft nicht in die Welt passen, geht für Renz-Polster auf die “brutale Entscheidung” zurück, in die potenzielle Eltern oft gedrängt werden. “So radikal wie nie müssen Frauen zwischen Beruf oder Familie wählen. Zweiteres bedeutet oft genug, auf Status und soziale Anerkennung zu verzichten.”
Verlorenes Dorf braucht Ersatz
Dieser große Spagat zwischen den Ansprüchen sei in der Geschichte der Menschheit absolutes Novum. “Mütter konnten in der Erziehung stets mit der Hilfe ihres Stammes oder Dorfes rechnen oder das Kind bei der Arbeit weiter betreuen - Mutter sein und für den Unterhalt der Familie sorgen war kein Widerspruch.”
Heute sind die Helfer im Alltag rar geworden - kein Wunder also, dass Eltern überfordert sind. “Aber anstatt bessere Krippen und mehr Kinderbetreuung im Betrieb oder in Betriebsnähe zu verlangen, fordern wir einen Elternführerschein. Oder glauben uns als Gesellschaft mit Kindergeldzahlungen aus der Affäre ziehen zu können. Da läuft die Diskussion auf der falschen Ebene”, betont der Autor. (Ende)
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Vergessen ist Teil der Erinnerung
25.10.2011 von zaro.
Gehirn ohne Entrümpeln des Gedächtnisses überfordert
Chicago - Zu Unrecht wird das Vergessen meist negativ gesehen. Denn unser Gedächtnis funktioniert nur deshalb, da wir uns von überflüssigen Teilen des Gespeicherten wieder trennen können, berichten US-Forscher im Fachblatt “Current Directions in Psychological Science”. “Ohne Vergessen würden die Erinnerungen unser Leben überschwemmen, das Lernen unmöglich machen und das Gehirn überfordern”, betont Studienleiter Ben Storm von der University of Illinois http://illinois.edu .
Parkplatz und Telefonnummer
Die Psychologen wiesen das in einer Reihe von Experimenten nach, bei denen sich Versuchspersonen Wörterlisten merken sollten. Die erste Aufgabe lautete etwa, sich eine Liste von Vogelnamen einzuprägen, die zweite, dasselbe bei bloß der Hälfte der Liste zu wiederholen. Durch die zweite Aufgabe vergaßen die Probanden die anderen Vögel wieder, verbesserten jedoch gleichzeitig bestimmte Problemlöse-Fähigkeit oder konnten Gedächtnisinhalte bei Ablenkung besser abrufen.
Um seine Funktionstüchtigkeit zu bewahren, entsorgt das Gehirn also Teile von Informationen, die nicht mehr benötigt werden. “Wer etwa beim Handywechsel eine neue Nummer bekommt, wird seine alte Nummer, die er zuvor jedem mitgeteilt hat, bald vergessen. Ebenso können die meisten nicht mehr auf Anhieb sagen, wo sie vorgestern ihr Auto geparkt haben - da die Information keinen Nutzen mehr hat. Das Gehirn entscheidet, dass die aktuellen Probleme wichtiger sind”, so Storm.
Schlaf fördert das Vergessen
Auch Neurologen erkennen zunehmend, dass Verlernen und Vergessen für das Gehirn die gleiche Bedeutung haben wie Lernen und Erinnern. Speziell bei Angststörungen, Phobien oder Trauma dürfte eine fehlende Fähigkeit des Umlernens und Vergessens mitspielen. Auch ein Glutamat-Rezeptor konnte bereits als Schalthebel für das Vergessen ausfindig gemacht werden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20090326031 ). Gelingt dessen spezifisches Ansprechen, wäre eines Tages sogar eine Vergessens-Pille denkbar.
Ein Mechanismus, der das Vergessen von Unnötigem begünstigt, ist der Schlaf. Am Tag gebildete Synapsen zwischen Neuronen lösen sich im Schlafzustand teils wieder, wodurch das Gehirn ein gewisses Gleichgewicht sicherstellt und wieder aufnahmefähig wird. Fehlt der Schlaf über längere Zeit, könnte dies langfristige Spuren hinterlassen. (Ende)
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Verdauungsprobleme meist ignoriert
22.10.2011 von zaro.
Expertin: Tabu von Blähbauch und Co schadet dem Wohlbefinden
Wien - Neun von zehn Menschen haben häufig Blähungen, Völlegefühl, leichte Verstopfung oder Durchfall, doch nur drei von zehn Betroffenen tun etwas dagegen. “Verdauungsprobleme verschlechtern die Lebensqualität deutlich. Obwohl Gegenmaßnahmen meist einfach sind, finden sich die meisten mit der Situation ab, da Verdauung noch immer ein Tabuthema ist und Informationen fehlen”, erklärt die Wiener Ernährungswissenschaftlerin Petra Burger im Presse-Interview.
Darm unter Stress
89 Prozent der Bevölkerung leidet öfters an Problemen der Verdauung, zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Danone. 60 Prozent der betroffenen Frauen und 71 Prozent der Männer tun jedoch nichts dagegen. Eine mögliche Erklärung dafür: 61 Prozent sehen häufige Verdauungsprobleme als “normal”, nur 39 Prozent als “nicht normal”. Eine frühere Erhebung zeigt jedoch, dass sich das Unwohlsein auf viele Lebensbereiche auswirkt: Es schadet der Psyche, Motivation, Produktivität und sexuellen Aktivität und verursacht sogar oft Krankenstand.
Als einen Hauptgrund für Verdauungsprobleme bezeichnet Burger den ungünstigen Lebensstil. “Stress und Hektik im Alltag sind daran schuld, dass viele Menschen nicht regelmäßig essen, sich kaum die dafür nötige Zeit nehmen, sich nicht ausgewogen ernähren oder auf das Trinken vergessen.” Zudem regiere die Verdauung auch auf das vegetative Nervensystem. “In großer Aufregung, etwa vor einem Auftritt, neigt fast jeder zu Durchfällen. Problematisch ist es, wenn die Anspannung zum Dauerzustand wird.”
Hohe Kosten des Tabus
Als beliebteste Gegenmaßnahmen zeigten sich in der Studie mehr Trinken (63 Prozent), mehr Augenmerk auf Bewegung, Sport und ballaststoffreiche Ernährung (47 Prozent) sowie der Verzicht auf blähende Nahrung bei entsprechender Empfindlichkeit (35 Prozent). Weitere Nennungen waren Joghurts, Kräutertee, Medikamente und die gute alte Wärmeflasche. “Ernährung, mentales Wohlbefinden und Bewegung sind die drei Säulen, die die Verdauung im Lot halten”, so die Ernährungsexpertin.
Dass Verdauungsprobleme trotz der einfachen Gegenmittel meist ignoriert werden, hat für Burger mit deren Tabuisierung zu tun. “Jeder spricht über Stress, aber niemand über die Verdauung. Andere Themen wie etwa Brustkrebs sind dank des Aufgreifens der Medien längst gesellschaftsfähig geworden, doch Blähbauch, Durchfall und Co verschweigen viele sogar gegenüber dem Arzt. Eine Änderung wäre hier sinnvoll und würde dem Wohlbefinden der meisten Menschen entgegenkommen.” (Ende)
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Ozonloch über Südpol groß wie Nordamerika
22.10.2011 von zaro.
Ozonschicht über Antarktis und Arktis derzeit besonders dünn
Washington - Nicht nur über der Arktis, sondern auch über der Antarktis ist die Ozonschicht enorm verdünnt. Das dortige Ozonloch entspricht derzeit der Fläche Nordamerikas, berichten NASA-Forscher http://www.nasa.gov . Am 14. September hat es mit einer Größe von 25 Mio. Quadratkilometern den fünftgrößten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1970er-Jahren erreicht. Die Maximalgröße wurde 2006 mit 27,5 Mio. Quadratkilometern erreicht.
Nord- und Südpol betroffen
Erst zu Beginn des Monats haben Forscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung http://www.awi.de für den Nordpol Alarm geschlagen: Erstmals könne man in diesem Jahr von einem richtigen “Arktis-Ozonloch” sprechen. Auch am Nordpol bildeten sich aufgrund von extrem kalten Temperaturen von unter Minus 80 Grad sogenannte polare Stratosphärenwolken aus gefrorener Salpetersäure. Diese sind nötig, damit Ozonkiller wie FCKW ihr Potenzial entfalten.
Am Südpol ist das Ozonloch aufgrund der tieferen Temperaturen stets größer als jenes im Norden. Auch dieses Jahr bildet keine Ausnahme, bestätigen die jüngsten Satellitenmessungen. Besonders die tiefen Temperaturen, jedoch auch hohe Polarwinde haben dazu beigetragen, dass die ozonarme Schicht heuer besonders groß angewachsen ist. Letztere verhindern, dass sich ozonreiche Luft von außerhalb der polaren Zirkulation mit der ozonarmen Luft über dem Pol vermischt.
Altlast der Stratosphäre
Ozon besitzt in Bodennähe giftige Wirkung, schützt in der Stratosphäre die Erde jedoch vor UV-Einstrahlung der Sonne, indem er diese zurück ins Weltall reflektiert. Sein größter Feind sind bestimmte Chemikalien, allen voran die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Zwar wurde deren Einsatz mittlerweile international verboten, doch befinden sie sich noch immer in der Stratosphäre und werden dort erst langsam abgebaut.
Aktualisierung (17.10.2011/14:15 Uhr): Fachexperten sind für die Zukunft des Ozonlochs im Norden und Süden des Planeten dennoch optimistisch. Da seine anthropogene Schädigung unter Kontrolle gebracht wurde, dürfte sich die Situation der Ozonschicht in den nächsten Jahrzehnten deutlich bessern und ab 2045 sogar normalisieren, so Forscher der Zentralanstalt für Meteorologe und Geodynamik (ZAMG) http://www.zamg.ac.at auf Presse-Anfrage. (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Bitterstoffe blocken sich gegenseitig
22.10.2011 von zaro.
Kombination entscheidend für Intensität oder Neutralisierung
Nuthetal - Nicht die Menge, sondern die Art und Kombination von Bitterstoffen ist entscheidend für das bittere Geschmacksphänomen. Zudem existieren Bitterstoffe, die sich gegenseitig neutralisieren. Genießt man beispielsweise den intensiv bitter schmeckenden Honig des Erdbeerbaums zusammen mit Roquefort-Käse, der ebenfalls über eine Bitternote verfügt, so verringert sich die Bitterkeit beider Speisen. Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) http://www.dife.de und der Universität Piemont haben erstmals zwei natürliche Substanzen aus Wermutgewächsen isoliert, die Bitterstoff und Bitterblocker in einem sind.
Viele überlappende Rezeptoren
“Unsere Ergebnisse zeigen, dass es durchaus Sinn macht, dass sich so viele verschiedene Bitterrezeptortypen mit einem überlappenden Bitterstoff-Erkennungsprofil beim Menschen entwickelt haben”, sagt Wolfgang Meyerhof, Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am DifE, gegenüber pressetext. Der Mensch verfügt über 25 verschiedene Bitterrezeptortypen. Mit diesen Rezeptoren können tausende natürliche, synthetische und bei der Nahrungsmittelherstellung und -reifung entstehende Bitterstoffe erkannt werden.
Bereits vor etwa einem Jahr konnte gezeigt werden, dass einige Bitterrezeptoren eine breite Palette von bitteren Substanzen erkennen, während andere nur auf wenige Bitterstoffe reagieren. Jeder Rezeptor besitzt sein eigenes Stoffprofil, das sich teilweise mit den Profilen der anderen Rezeptoren überlappt. “Verschiedene ethnische Gruppen erkennen bestimmte Bitterstoffe unterschiedlich, das ist genetisch fixiert. Das Ertragen von Bitterstoffen hat soziale und kulturelle Komponenten”, sagt Meyerhof. Viel einfacher in der Wahrnehmung ist Süßes. Denn Süßes nimmt der Mensch nur mit einem einzigen Rezeptortyp wahr. (Ende)
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1883: Erde entging Komet nur knapp
22.10.2011 von zaro.
“UFO-Invasion” dürfte Trümmer eines Himmelskörpers gewesen sein
Mexiko-Stadt/Wien - Der Planet Erde könnte kurz vor 1900 einem größeren Kometeneinschlag bloß um Haaresbreite entkommen sein. Geophysiker der Universität National Autonoma de Mexico (UNAM) http://unam.mx haben Beobachtungen eines mexikanischen Astronomen von 1883 neu ausgewertet, der damals hunderte nicht bestimmte Objekte an der Sonne vorbeiziehen sah. “Das Phänomen wurde bisher nie geklärt. Da UFO-Gläubige das Ereignis immer wieder als Bestätigung für ihre Thesen sahen, haben wir nun eine wissenschaftliche Lösung für das Problem gesucht”, so Studienautorin Guadalupe Cordero im Presse-Interview.
Späte Neudeutung
Konkret geht es um den Astronom José Bonilla, der als Direktor des Observatoriums in Zacatecas am 12. und 13. August 1883 insgesamt 450 Objekte vor der Sonne sah und diese mittels Nassplatten-Fotografie teils auch festhielt. Der Herausgeber des französischen Journals “L’Astronomie”, in dem der Mexikaner seine Beobachtungen 1886 publizierte, interpretierte das Phänomen in seinem Kommentar als “vorbeiziehende Vögel, Insekten oder Staub auf dem Teleskop”, während es später manchmal als erster Foto-Nachweis eines unbekannten Flugobjekts (UFO) gepriesen wurde.
Die Forschergruppe um Hector Manterola und Guadalupe Cordero fand nun eine andere Erklärung. Bonilla hat Fragmente eines Kometen beobachtet, die deshalb jeweils in einen Nebel gehüllt und zudem auch so eng beisammen waren, da der Himmelskörper erst kurz davor zerbrochen war. “Das Problem dabei ist, dass weder die Observatorien von Mexiko-Stadt noch jene der Stadt Puebla das Phänomen sahen”, so Cordero. Nimmt man das Parallaxen-Phänomen als Erklärung, so war das Ereignis bloß auf einem sehr schmalen Breite - die Stadt Zacatecas liegt auf 22°46′ nördlich des Äquators - sichtbar, auf der es 1883 auch auf anderen Kontinenten keine Sternwarten gab.
Erde um 600 Kilometer verpasst
Drei Tage lang sah Bonilla die vor der Sonne vorbeifliegenden Objekte insgesamt dreieinhalb Stunden lang, wobei er je Stunde 131 Objekte verzeichnete, weshalb die Forscher auf eine Gesamtzahl von 3.275 Trümmerteilen hochrechnen. Auf Grundlage der Tatsache, dass es anderswo keine Sichtungen gab, schließen sie zudem auf die Distanz und Größe der Fragmente. “Der Durchmesser der Fragmente betrug jeweils zwischen 46 und 1.022 Meter, und ihre Distanz zur Erdoberfläche nur zwischen 538 und 8.062 Kilometern”, so die mexikanische Forscherin. Stimmt die These, so verpassten die Teile die Erde somit tatsächlich bloß um ein Haar.
Möglich ist, dass die Trümmer vom Kometen Pons-Brooks stammten, der alle 71 Jahre auftaucht und 1883 in den USA gesichtet wurde, vom Kometen C/1883 D1 oder von einem anderen Kometen. Der Ursprungskomet wog laut den Forschern eine Mrd. Tonnen und war somit vom Kaliber des Halley’schen Kometen. Jedes einzelne seiner Fragmente kam demnach mindestens dem Überbleibsel jenes Kometen gleich, das vermutlich 1908 im sibirischen Tunguska-Becken einschlug. “Bei einem Aufprall auf die Erde hätten wir 3.275 Tunguska-Ereignisse erlebt - vermutlich eine Extinktion”, schreiben die mexikanischen Forscher.
Endgültiger Nachweis fehlt
Allerdings fällt auch der jährliche Perseiden-Meteorenregen mit dem Datum 12. und 13. August zusammen, und schließlich können die Forscher selbst die Wandervögel-Theorie nicht widerlegen. Die letztere, wohl unspektakulärste Variante ist für die Wiener Astronomin Maria Firneis http://www.univie.ac.at/EPH die wahrscheinlichste. “Es ist kaum glaubhaft, dass derartige Himmelskörper bei einem drei Tage langen Vorbeiflug nur von einer einzigen Stelle gesichtet wurden”, urteilt die Expertin gegenüber ZAROnews.
Abstract zum Originalartikel unter http://arxiv.org/abs/1110.2798
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Enzym bestimmt Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburt
22.10.2011 von zaro.
Niedrige SGK1-Werte machen anfälliger für zellularen Stress
London - Wissenschaftler des Imperial College London http://imperial.ac.uk haben ein Protein identifiziert, das als eine Art von “Fruchtbarkeits-Schalter” arbeitet. Sind die Werte zu hoch, erhöht sich die Unfruchtbarkeit, sind sie zu niedrig, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt. Das Team um Jan Brosens vom Institute of Reproductive and Developmental Biology entnahm bei mehr als 100 Frauen Proben der Gebärmutterschleimhaut. Die Forscher schreiben in Nature Medicine http://nature.com , dass Frauen mit Unfruchtbarkeit über hohe Werte des Enzyms SGK1 verfügen, während diese nach einer Fehlgeburt niedrig waren.
SGK1-Werte entscheidend
Fruchtbarkeitsexperten wie Richard Fleming vom Glasgow Centre for Reproductive Medicine betonten, dass diese Untersuchungsergebnisse neue Wege für die Forschung eröffnen könnten, wie die BBC berichtet. Zum Hintergrund: Eine von sechs Frauen hat Schwierigkeiten dabei schwanger zu werden. Eine von 100 Frauen erleidet immer wieder Fehlgeburten. Drei oder mehr aufeinander folgende Schwangerschaften enden nicht mit der Geburt eines Kindes.
Die Wissenschaftler führten neben den Untersuchungen am Menschen zusätzlich Tests an Mäusen durch. Diese ergaben, dass die SGK1-Werte in der Gebärmutterschleimhaut in dem Zeitraum, in dem eine Schwangerschaft möglich ist, sinken. Wurden zusätzliche Kopien des SGK1-Gens implantiert, war eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Daher scheint das Sinken der Werte für die Empfänglichkeit der Gebärmutter für Embryos von entscheidender Bedeutung zu sein.
Medikamentöses Blockieren
Die Forscher kommen zu folgendem Schluss: Bleiben die Werte auch während der Schwangerschaft niedrig, scheint das zu ganz anderen Problemen zu führen. Wurde das SGK1-Gen blockiert, wurden die Mäuse problemlos schwanger. Sie verfügten jedoch über kleinere Würfe und zeigten Symptome von Blutungen. Das legt nahe, dass ein Mangel an SGK1 eine Fehlgeburt wahrscheinlicher macht.
Laut Brosens zeigen die Experimente bei Mäusen, dass ein kurzfristiges Absinken der SGK1-Werte für die Schwangerschaft von entscheidender Bedeutung ist. Proben menschlichen Gewebes zeigten jedoch auch, dass sie bei Frauen hoch blieben, die nur schwer schwanger werden. “Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft die Gebärmutterschleimhaut vor einer künstlichen Befruchtung mit Medikamenten behandeln, die SGK1 blockieren.”
Nachdem ein Embryo implantiert ist, verwandelt sich die Gebärmutterschleimhaut in die so genannte Schwangerschaftsschleimhaut. Labortests haben bisher gezeigt, dass geringe Werte des Enzyms die Fähigkeit von Zellen in der Schwangerschaftsschleimhaut beeinträchtigen können, sich gegen oxidativen Stress zu schützen. Dabei kommt es zu einer zu großen Menge von reaktiven Chemikalien in den Zellen. Es sei nachgewiesen, dass niedrige SGK1-Werte die Gebärmutterschleimhaut anfälliger für zellularen Stress machen. (Ende)
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Fossilen Brennstoffen den Rücken kehren
22.10.2011 von zaro.
VHD macht Hausbesitzern Mut für Wege in die Unabhängigkeit vom Energiekonsum
Wuppertal - Dass die Brennstoffpreise in schwindelerregende Höhen schnellen würden, war vorhersehbar. Aber eine Kostenexplosion wie diese ist schon alarmierend: Gegenüber 2010 ist der Heizölpreis 2011 um ein Viertel bis ein Drittel gestiegen! Bereits seit Jahren warnt der Verband Holzfaser Dämmstoffe vor den scheinbar unaufhaltsam steigenden Wohnnebenkosten. Vor allem das Heizen ist für viele Haushalte bereits zu einer ungeahnten finanziellen Dauerbelastung geworden. Angesichts der immer schnelleren Verteuerung fossiler Energieträger wie Gas und Öl lohnt es sich heute mehr denn je, Wohngebäude zukunftsfähig aufzudämmen. Den Energiebedarf des Hauses drastisch zu verringern und dem Brennstoffverbrauch die schiere Notwendigkeit zu entziehen, muss für Haus- und Wohnungseigentümer als Gebot der Stunde gelten - schon aus wirtschaftlicher Vernunft.
“Ein Naturgesetz, dass sich fossile Brennstoffe mit unschöner Regelmäßigkeit verteuern müssen, gibt es meines Wissens nicht. Der Verhandlungsspielraum privater Immobilieneigner ist in der Praxis jedoch stark begrenzt, wenn es um das Wiederbefüllen eines leeren Heizöltanks im Herbst oder Winter geht. Entweder man bezahlt den geforderten Tagespreis oder die Hausbewohner müssen über kurz oder lang in ihren eigenen vier Wänden frieren. Echte Wahlfreiheit sieht anders aus! Hinzu kommt, dass sich die Brennstoffpreise von Anbieter zu Anbieter oft nur geringfügig unterscheiden. Da ist es schon besser, man zieht ganz andere Möglichkeiten in Betracht, um auch in der kalten Jahreszeit behaglich warm zu wohnen: Wir empfehlen, Wohngebäude vom Erdgeschoss bis unters Dach mit Dämmstoffen aus natürlichen Holzfasern aufzudämmen, um ein gutes Stück Unabhängigkeit vom saisonalen Preisdiktat der Energiemärkte zurückzugewinnen”, rät Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.
Umdenken und Handeln
Musste kürzlich noch der Ausstieg aus der Kernenergie als Feigenblatt dafür herhalten, Preiserhöhungen beim Strom im großen Stil als unausweichlich anzukündigen, sind es beim Heizöl entweder die außenpolitischen Spannungen mit bestimmten Öl fördernden Staaten oder das Auslaufen eines havarierten Tankers irgendwo auf hoher See. Man mag Verständnis dafür haben, dass auch das Unvorhergesehene Konsequenzen nach sich zieht - in immer größerem Maße für die Schadensbehebung aufzukommen, ist privaten Energieverbrauchern gewiss nicht länger zuzumuten.
“Weil Heizöl immer knapper und somit auch immer teurer wird, lohnt es sich jetzt umso mehr, Alternativen zu prüfen und neue Wege entschlossen zu gehen. Weiter so wie bisher ist jedenfalls keine Besserung in Sicht - weder was die Brennstoffkosten betrifft noch im Hinblick auf das Klima und die Umwelt. Die Verringerung des Energiebedarfs von Wohngebäuden durch fachgerechte Dämmmaßnahmen in Angriff zu nehmen, ist daher der erste Schritt in eine sinnvollere Richtung”, betont Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des VHD ( http://www.holzfaser.org ) .
Energetische Sanierung konsequent angehen
40 Prozent der bereitgestellten Energie wird in Deutschland in Gebäuden verbraucht; der Löwenanteil entfällt dabei auf das Beheizen von Wohnräumen. Hier gilt es anzusetzen, wenn man sich von der Energiepreisentwicklung nachhaltig abkoppeln will. Haushalte, die weniger Brennstoffe als bisher verbrauchen und deshalb ihr Eigenheim aufdämmen wollen, können sich an ein ökologisch orientiertes Architekturbüro, eine ortsansässige Zimmerei oder an einen geprüften Energieberater wenden.
Detaillierte Informationen über die Verwendung CO2-neutraler Dämmmatten und Dämmplatten aus Holzfasern - sei es zum Ausdämmen der Dach-, Decken- und Wandgefache bei Fertig- und Holzrahmenbauten, zur Ummantelung von Fassaden als Bestandteil eines nachhaltig ökologischen Wärmedämmverbundsystems oder zum Dämmen oberster Geschossdecken bzw. der Dachflächen auf, zwischen bzw. unter den Sparren - findet man im Internet auf den Websites der VHD-Mitgliedsunternehmen. Ihre Adressen stehen im Internet auf http://www.holzfaser.org , der Website des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD). Zum besseren Verständnis stehen dort auch zwei anschaulich bebilderte Broschüren über Holzfaserdämmstoffe und Holzfaser-Wärmedämmverbundsysteme als Downloads bereit. (az)
Pressekontakt: Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail info@textify.de, Web: http://www.textify.de (im Auftrag des VHD e.V., Verband Holzfaser Dämmstoffe, Elfriede-Stremmel-Str. 69, 42369 Wuppertal, Mail info@holzfaser.org, Web http://www.holzfaser.org )
Bebilderungshinweis: Weitere mediengerechte Fotos und Infografiken in druckreifer Auflösung zu berichtenswerten Themen rund um das Dämmen mit natürlichen Holzfaserprodukten finden sich unter dem Menüpunkt PRESSE auf http://www.holzfaser.org . Der Abdruck zu redaktionellen Zwecken ist honorarfrei; im Gegenzug freuen wir uns über Veröffentlichungsbelege an das beauftragte Medienbüro TEXTIFY.de, Box 1852, 53588 Bad Honnef, info@textify.de (Ende)
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