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Archive für November 2011
Single sein zur Weihnachtszeit: Freiheit oder Frust?
30.11.2011 von zaro.
Zum Jahresende ist die beste Zeit, um über persönliche Werte Bilanz zu ziehen
Wien - Sich als Single wohlzufühlen ist für viele gar nicht so einfach - besonders wenn das Jahr zu Ende geht. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, doch gerade damit haben sie allzu schlechte Erfahrungen gemacht. Unfreiwillige Singles können die Zeit des Alleinseins jedoch für sich nutzen und die Vorteile des Single-Daseins genießen lernen.
Die Single-Spezies
Paarbeziehungen haben in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Singles, die außerhalb der Norm der Zweisamkeit stehen, haben es daher oft nicht leicht; sie gelten als Mangel-Spezies und sind Zielscheibe vieler Vorurteile. Für viele Singles ist das Alleinsein eine schwierige Prüfung, die sie so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen. Mag. Christa Fasch und Mag. Angelika Kail, Autorinnen von “Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung” empfehlen allerdings, sich der Singlephase mutig zu stellen, anstatt an ausgedienten Strukturen einer unbefriedigten Partnerschaft festzuhalten: “Jetzt ist die beste Zeit, um Bilanz über vergangene Beziehungen zu ziehen, Altes und Überkommenes loszulassen und sich mit sich selbst und den eigenen Werten und Hoffnungen auseinanderzusetzen. Das macht frei für einen gelungenen Neustart - ins neue Jahr und in eine neue Beziehung.”
Wie soll es weitergehen?
Gleich, ob wir verlassen wurden oder die Trennung aktiv herbeigeführt haben, immer fragen wir uns, welche Beziehungserfahrungen wir wohl als nächste und wie wir es besser machen können. Vielen Singles wird früher oder später bewusst, dass sie sich nicht nur eine Beziehung wünschen, sondern auch eine klare Vorstellung davon, wie eine geglückte Beziehung überhaupt aussehen kann. Auch die Frage, weshalb sie immer wieder an den “falschen” Partner geraten, beschäftigt sie jetzt. Hinter jedem Beziehungsverhalten stecken bestimmte Verhaltensmuster, die aufgedeckt werden müssen, um nicht immer wieder die gleichen Enttäuschungen zu erleben. Das Verarbeiten der Trennung und das Loslassen, sich mit dem eigenen Selbstwert und der persönlichen Lebensvision auseinanderzusetzen, sind die ersten Schritte in Richtung Wunschbeziehung.
Wege zur Wunschbeziehung
Selbsterkenntnis ist somit der erste Weg zur Wunschbeziehung: Wir müssen unsere Bedürfnisse und Ideale kennen und uns selbst lieben, um Beziehungen bewusster angehen und selbstverantwortlicher gestalten zu können. “Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung” ist Sachbuch, Ratgeber und Arbeitsbuch zugleich. Um die Leserinnen und Leser auf ihrem Weg zu unterstützen, bieten die Autorinnen Tipps, Übungen und konkrete Anleitungen zum Selbstcoaching sowie Fallbeispiele und Erfahrungen von Betroffenen - Singles wie in einer Partnerschaft lebenden Personen -, die sie zum Thema befragt haben. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie man die partnerlose Zeit als Herausforderung für die Selbstentwicklung nutzen und sein Single-Sein mit Lebensfreude füllen kann. “Das ist die ideale Voraussetzung, um sich frei und ohne Schatten der Vergangenheit auf eine neue, erfüllende Beziehung einlassen zu können. Auch Paare, die ihre Beziehungen reflektieren wollen, finden hier viel Wertvolles”, so die Autorinnen.
Die Autorinnen stehen für Interviews zur Verfügung.
Mag. Christa Fasch ist als Trainerin, Coach und Unternehmensberaterin tätig. Sie widmet sich den Themenschwerpunkten Life Balance, Burnout-Prävention und Selbstmanagement. http://www.christa-fasch.at
Mag. Angelika Kail ist selbstständige Trainerin und diplomierte Lebensberaterin. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Selbstfindung, die Bewusstseinsbildung und die Klärung von Sinnfragen. http://www.angelika-kail.at
Zwischen Beziehungswunsch und Wunschbeziehung
Christa Fasch/Angelika Kail
ISBN 978-3-902729-34-7
Flexicover, 247 Seiten
Eur 22,00 [A]/21,40 [D]/28,10 CHF UVP
Erschienen im November 2011 im Goldegg Verlag
Presserückfragen, Rezensionsexemplare, Interviewanfragen:
Goldegg Verlag GmbH
Mommsengasse 4, 1040 Wien
Mag. Maria Schlager
Tel. +43 1 505 43 76-46 Fax -20
Mobil +43 699 1440 4445
maria.schlager@goldegg-verlag.at
http://www.goldegg-verlag.at
(Ende)
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Krebs: Forscher können T-Zellen isolieren
30.11.2011 von zaro.
Gewinnung nach wie vor schwierig - Baustein für Tumortherapie
München - Wissenschaftlern des Klinikums der TU München http://www.med.tum.de ist es gelungen, T-Zellen aus gesunden Spendern zu entnehmen und sie zu vermehren. Damit sind die Mediziner bei der Behandlung von bösartigen Knochen- und Weichteilsarkomen einen wichtigen Schritt vorangekommen. Tumorspezifische T-Zellen werden von vielen als ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Tumortherapie betrachtet. “Allerdings ist die Gewinnung solcher T-Zellen nicht einfach. Die Gewinnung solcher Zellen aus Tumorpatienten gelingt in den meisten Fällen nicht”, sagt Projektleiter Günther Richter im Presse-Gespräch. “Deshalb bemühen sich weltweit viele Forschergruppen um die Gewinnung solcher T-Zellen.”
Behandlung von Kindern kompliziert
Den Münchner Forschern ist es mit einem Trick gelungen, tumorspezifische T-Zellen aus gesunden Spendern zu isolieren. “Wir haben dabei in T-Zellen gesucht, die sehr gut auf ihnen fremde menschliche Strukturen reagieren. Eine Subpopulation reagiert besonders gut auf ihnen fremde Antigenstrukturen. Diese T-Zellen können in der Zellkultur und im präklinischen Modell sehr spezifisch auf entsprechende Tumorzellen reagieren und sie abtöten”, erklärt Richter. Es gelte jetzt, die Wirksamkeit eines solchen Therapieansatzes klinisch zu erproben. Ziel ist es, die T-Zellen therapeutisch als “Körperpolizei” gegen die Tumorzellen einzusetzen.
Knochen- und Weichteilsarkome repräsentieren etwa elf Prozent der bösartigen Tumore im Kindes- und Jugendalter. Moderne Therapiestrategien kombinieren Chirurgie, Chemo- und Strahlentherapie. Damit konnte die Medizin die Heilungschancen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich steigern: Die tumorfreie Überlebensrate liegt nach fünf Jahren bei etwa 60 bis 70 Prozent. Dennoch ist die Prognose für einzelne Untergruppen von Patienten weiterhin ungünstig. Die Langzeitüberlebensrate liegt bei weniger als 20 Prozent. Besonders bei Kindern und Jugendlichen stoßen die Ärzte an Grenzen: Aufgrund der starken Nebenwirkungen, die akut und langfristig auftreten, können Dosis und Länge der Chemotherapie nicht weiter gesteigert werden. (Ende)
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Autismus: Neue Hinweise auf Entstehung
29.11.2011 von zaro.
Kommunikation zwischen Regionen des Gehirns nicht optimal
Stanford - Eine denkbare Erklärung für die Entstehung von Autismus haben Forscher der Stanford University http://stanford.edu gefunden. Sie haben Zellen von Patienten mit einem seltenen Syndrom entnommen, das mit Autismus in Zusammenhang steht. Zwar warnen britische Experten wie Georgina Gomez von der National Autistic Society http://autism.org.uk gegenüber der BBC, dass die neuen Erkenntnisse vielleicht nicht für alle Menschen mit Autismus Gültigkeit haben. Selbst in diesem Fall wäre jedoch ein großer Fortschritt erzielt.
Das Team um Ricardo Dolmetsch wandelte Hautzellen von Menschen mit Timothy-Syndrom in vollwertige Gehirnzellen um. Das dabei angewandte neue Verfahren erlaubt es, die Entwicklung im Labor zu beobachten und sogar Therapien zu testen. Im aktuellen Versuch gelang dies: Die vorgefundene abnormale Aktivität konnte laut den in Nature Medicine http://nature.com/nm veröffentlichten Studienergebnissen durch ein Medikament im Experimentierstadium teilweise korrigiert werden.
Überproportionale Gehirnregion
Im Vergleich mit den Hunderttausenden Menschen, von denen angenommen wird, dass die für einen Autismus charakteristische Merkmale aufweisen, ist das Timothy-Syndrom äußerst selten. Weltweit ist laut Schätzungen einer von 20 Menschen betroffen. Die Betroffenen zeigen immer wieder autistisches Verhalten wie Schwierigkeiten in der sozialen Entwicklung und Kommunikation. Da dieses Syndrom aber durch einen einzelnen genetischen Defekt und nicht durch eine Kombination von kleinen genetischen Fehlern hervorgerufen wird, ist es für die Wissenschaft besonders interessant.
Im aktuellen Versuch zeigten sich offensichtliche Unterschiede zwischen den Neuronen von Menschen mit Timothy-Syndrom und jenen der gesunden Kontrollgruppe. Die gesunden Neuronen entwickelten sich in verschiedene Unterarten, die bereit waren in verschiedenen Regionen des Gehirns ihre Arbeit aufzunehmen. Bei den Neuronen der Patienten mit Timothy-Syndrom war es anders. Sie waren besser für Funktionen im oberen Bereich der Großhirnrinde ausgestattet und schlechter für Funktionen im unteren Bereich.
Schlechte Kommunikation
Das bedeutet, dass weniger Neuronen dafür geeignet waren, im Corpus callosum aktiv zu werden. Dieser Bereich des Gehirns spielt eine Rolle bei der Kommunikation der rechten und der linken Gehirnhälfte. Diese Beobachtungen entsprachen jenen, die bereits bei Mäusen gemacht wurden, die mit einem Timothy-Syndrom gezüchtet worden waren. Zusätzlich bildeten diese Neuronen zu viel einer Körperchemikalie, die mit der Produktion von Dopamin und Noradrenalin in Verbindung stehen. Beide spielen eine entscheidende Rolle bei der Verarbeitung von Sinneseindrücken und dem sozialen Verhalten.
Dolmetsch betonte, dass die vorgefundenen Anomalien mit anderen Hinweisen übereinstimmten, die darauf deuteten, dass Autismus zumindest teilweise durch eine schlechte Kommunikation zwischen verschiedenen Regionen des Gehirns hervorgerufen wird. Durch die Verabreichung eines selbst entwickelten Medikaments konnten die Wissenschaftler die Anzahl dieser nicht richtig funktionierende Neuronen deutlich verringern. Daher könnte es eines Tages möglich werden, diesen Defekt auch bei Patienten zu behandeln. Das fragliche Medikament kann aufgrund der Nebenwirkungen derzeit bei Kindern nicht eingesetzt werden. (Ende)
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Weltumweltrat soll globale Risiken abwenden
29.11.2011 von zaro.
Experten fordern neue Strukturen für globale Umweltpolitik
Stockholm/Amsterdam - Ein “Weltumweltrat” sollte geschaffen werden, um die drohenden Gefahren unseres Planeten abzuwenden. Das fordern internationale Umweltexperten anlässlich der Klimakonferenz in Durban. “Es gibt bisher 900 internationale Umweltabkommen, doch der Mensch zerstört die Umwelt weiter und gefährdet seine Zukunft und die der Erde. Besserung gelingt nur, wenn wichtige Umweltenscheidungen global statt national fallen - was neue politische Strukturen erfordert”, betont Owen Gaffney, Sprecher des Internationalen Geosphären-Biosphären-Programms IGBP http://igbp.net , gegenüber uns.
Heutige Generation muss handeln
Wie sehr der Mensch bereits die Grenzen des Planeten überschreitet, zeigen die Nahrungs-, Energie- und Wasserkrise, der Biodiversitätsverlust und die Naturkatastrophen. 2010 gab es 950 dieser Katastrophen, während es im Jahresschnitt seit 1980 nur 600 gewesen waren. Neun von zehn der Naturkatastrophen gingen auf das Wetter zurück, und die gesamte Schadenssumme betrug 130 statt bisher 95 Mrd. Dollar. 2010 war jedoch kein Ausreißer: Schon im Juli gab Munich Re bekannt, dass 2011 mit schon damals 265 Mrd. Schäden das teuerste Versicherungsjahr aller Zeiten sein wird.
Lösungswege soll der Rio+20-Gipfel im Juli 2012 http://earthsummit2012.org bringen, dessen wissenschaftliche Basis im März in der Londoner Konferenz “Planet under Pressure” http://planetunderpressure2012.net abgesteckt wird. Vorgestern, Mittwoch, wurde dazu bereits der erste Teil eines Kurzdossiers der anstehenden Themen präsentiert. “Die Rolle, die Entwicklungsfrage in nachhaltige Bahnen zu lenken, ist historische Aufgabe unserer Generation”, betont Leitautor Frank Biermann, Direktor des International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change http://ihdp.unu.edu , im Presse-Interview.
Neuordnung wie 1945
Biermann fordert einen ähnlichen konstitutionellen Moment wie nach dem Zweiten Weltkrieg. “In kurzer Zeit wurden damals viele Institutionen gegründet. Heute brauchen wir einen Weltumweltrat, der das bestehende UNO-Umweltprogramm aufwertet, sowie einen UN-Rat für nachhaltige Entwicklung.” Dazu sollten internationale Umweltverträge eine neue Beschlussfassung erhalten. Denn schon im Kampf gegen die Ozonschicht-Zerstörung habe man sehen können, dass eine damals doppelt gewichtete Mehrheit weitaus eher zum Erfolg kam als der Konsenszwang aller.
Beherrschen in Schuldenkrisen-Zeiten auch andere Themen die Regierungsagenden, steigt laut Biermann das Problembewusstsein auch bei den Politikern. Davon zeugt die Schlusserklärung der informellen Regierungskonferenz im indonesischen Solo im Juli, bei der als Vorbereitung für Rio eine stärkere Ausrichtung auf die Umwelt festgeschrieben wurde. “Die EU hat diese Erklärung bereits ins Programm genommen. Auch wenn China, Indien und die USA noch blockieren, ist auch hier Bewegung erkennbar. Läuft alles gut, kann die nötige Neustrukturierung zumindest innerhalb der nächsten zehn Jahre gelingen”, glaubt der Experte. (Ende)
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Li - Raish, die Bewusstseinsformel für eine neue Welt
27.11.2011 von zaro.
Der Transformationsprozess der Erde und unseres Bewusstseins beschleunigt sich zunehmend, die Auflösungssignale der alten Materie-Ordnung sind spürbar und sichtbar, die Geburtswehen des neuen multidimensionalen Bewusstseins können stabilisiert werden.
Engelberg/Schweiz – Mit Ende des Jahres 2011 geht die Dynamik der Bewusstseinserweiterung unseres Lebens, unserer Erde und unseres Sonnensystems in seine entscheidende Phase. Die Systeme die auf Materie, Geld und Macht basieren werden kollabieren, die ewige gestrigen Gesellschaftsordnungen und ihre Konzepte stehen vor dem Zusammenbruch. Die Religionen in ihrer geistigen Blindheit, haben nichts mehr anzubieten, die spirituelle Erneuerung wird mit ihrer Transformationsenergie nicht halt machen vor dem wirren Verirrungsthesen der egomanischen Gottesprojektionen. „In meiner Arbeit mit Quantenphysik und Bewusstsein, ist mir klar geworden, ‚wir können uns nicht dagegen wehren uns zu verbessern’, indem wir unseren göttlichen Wesenskern erkennen und dieses vollkommenes Wesen zum Ausdruck bringen, so Robert Zach im Presse-Interview.
Im Jahre 1989 kam im Zusammenhang mit der bevorstehenden drastischen Transformation unseres Lebens, eine bedeutende mediale Durchgabe durch „Wolfgang Zönnchen“ (1947 - 2008) einem Medium und Entwickler der „Harmopathie“ http://esowatch.com/ge/index.php?title=Harmopathie zu uns Menschen. Leider wurde dem Buch „Im Zeichen des Fisches“ (ISBN: 3-927110-15-9) wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch das Buch ist ein hochspiritueller, genialer Wegweiser durch die weltweiten Krisen die den Glauben an die Allmacht der Materie erschüttern. Der geistig erwachte Mensch weiß längst dass der Wahnsinn nicht zu retten ist. Aber wie verhält man sich wenn der Wahnsinn tobt, und Politiker, Wissenschaftler, Gurus, und Religionshüter nicht mehr wissen wie sie den Krisen Herr werden sollen. Die Menschen die beginnen aus ihrer Tiernatur zu ihrem kosmischen Lichtwesen zu erwachen und die bereits erwachten Bewusstseinträger (des göttlichen Wesens im Menschen), sind der Schlüssel zum Transformationserfolg und zum beruhigen der massiven zerstörerischen Kräfte. Das Zauberwort dazu wurde uns im Buch „Im Zeichen des Fisches“ übergeben, es heißt: LI-RAISH.
Nicht Geld und Politik vermögen zu helfen. Nur die Energie der Liebe. Deren Kraft ist Trillionen mal Trillionen des ganzen Alls, sie vermag dies. „In den stillen meditativen Momenten der letzten Monate des Jahres 2011, wurde mir bewusst, dass die reinen unverwirrten geistigen Menschen helfen können und müssen damit der Prozess der Transformation in das neue Zeitalter, nicht zu viel Leid erzeugt, fährt Robert Zach fort. Die fortgeschrittenen Lichtwesen dieser Erde haben eine große Verantwortung, sie können mit ihrer Schwingung aus der Herzensliebe, die Katastrophen entschärfen, dazu braucht es die LI-RAISH Energiemeditation.
Buchauszug: Der Schwingung des Li-Raish könnt ihr keinen Wert geben, denn Li-Raish ist in seiner Buchstabenkombination für Euch noch ohne Bedeutung. Li-Raish bleibt für Euch neutral. Die Kombination des Li- und die Kombination des Raish haben jedoch einen erhabenen Wert aus der Urkraft der Liebe, der Kraft und der Weisheit. So ihr also LI-RAISH als Wortkombination nicht werten könnt und ihr dieses LI-Raish dennoch in Euch schwingen lasst, so wird sich LI-RAISH in Euch manifestieren. So werdet ihr Wert (los)lassen und dadurch Wert (er)halten.
Die LI-RAISH Mediation
Li-Raish ist der Orkan der Erneuerung.
Li-Raish ist die Sturmflut die das Land wieder reinigt.
Li-Raish ist das Feuer das alles Unkraut verbrennt.
Li-Raish ist das Licht das Keinen Schatten kennt.
Li-Raish ist Liebe, Li-Raish ist Kraft, Li-Raish ist Weisheit.
Li-Raish ist die unbesiegbare Macht der Liebe, das Feuer des Lebens,
die Energie der Kraft und die Ruhe der Weisheit.
Li-Raish ist diem Glut unter der Asche und gleichzeitig der Sturm der die Glut befreit.
Li-Raish ist die Spirale ins ICH und ein Weg in das Licht.
Li-Raish ist die Schwigung des Wassermannes, der seine Zeitqualität kennt.
Li-Raish ist verbinden, umarmen, lieben.
Li-Raish ist die Kraft den Weg zu beschreiten.
Li-Raish ist der Sog der Erneuerung.
Li-Raish ist das gehen in die Stille.
Praktische Erklärungen zum effektiven Nutzen
Li-Raish ist kein Geheimnis, sondern ein Weg zum „Geh-heim-ins-Ist“. Li-Raish kann man immer machen, doch gemeinsam praktiziert verstärkt es die multidimensionale Wirkung durch das kollektive Bewusstsein, im Buch wird vorgeschlagen am Donnerstag und zwar abends zwischen 22:00 und 22:20. Ungestört bequem machen Augen schließen und schwingen lassen, Einatmend = Liii – Raish = ausatmen, langsam einatmen und ein wenig schneller ausatmen. Das ganze drei oder viermal wiederholen. Jeder der Li-Raish praktiziert sollte es dringend weitergeben, Freunde dazu einladen, Kopien dieses Textes weitergeben, Facebook, Twitter, u. ä. nicht vergessen, die eigene Trägheit überwinden kostet nichts ….
Du willst der Welt und Deinen Brüdern und Schwestern helfen, dann geh’ in Dich und transformiere deine Gedanken zu schöpferischen „Wundern“ gib Deinem Erschaffen Form - und bedenke dabei, das keine Hassgefühle gegen Banker, Politiker und dogmatische Demagogen der Dunkelheit sinnvoll sind, es zählt nur die reine Liebe, selbst zur verruchtesten, abartigsten Person auf diesem Planeten, diese der Tiernatur ergebenen und ihr dienenden verirrten Seelen, sind nicht mit Hass zu erlösen sondern nur durch Liebe.
Zur Person: Robert Zach, http://www.facebook.com/profile.php?id=1707737853&ref=tn_tnmn lebt in Engelberg in der Schweiz, er berät in Bewusstseinsfragen, der 1961 in Bayern geborene Autodidakt, Techniker, entwickelt, realisiert und produziert, Wellnessartikel (Eclypsi), Nahrungsergänzungen, Wasserbelebungssysteme unter http://www.zarobiotec.com man findet Texte und Konzepte über ihn in der int. Presse, bei Facebook, http://www.facebook.com/zarobiotec , der erfolgreiche Unternehmer, ist Forscher, Erfinder, Designer, Fotograf etc. und wer wissen will was ein echter Lebenskünstler tatsächlich ist, der darf gerne Kontakt aufnehmen zaro@zarobiotec.com , oder den Namen einfach mal googlen. (Ende) R.Wastl
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Vor Schönheits-OP besser aufklären statt schönreden
24.11.2011 von zaro.
Studie: Fundierte Aufklärung hilft Patienten und Ärzten
Zürich/Frankfurt a.M. - Im Markt der Schönheitsoperationen wird oft mehr versprochen als die Chirurgie halten kann. Verbraucherschützer fordern strengere Richtlinien für Beratungsgespräche durch den Arzt. Eine Stiftung Warentest-Befragung und Marktdaten des unabhängigen Beratungszentrums Acredis zeigen, dass fundierte Aufklärung realistische Erwartungen und eine höhere Patientenzufriedenheit schafft.
Jeder vierte Patient einer Schönheitsoperation ist unzufrieden mit dem Ergebnis, wie eine Online-Befragung der Stiftung-Warentest zeigt. Grund für die Unzufriedenheit sind nicht nur Folgeerscheinungen wie starke Schmerzen, Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung, über die nicht genügend aufgeklärt wurde, sondern auch unerfüllte Erwartungen. So gaben 58% der 558 Befragten an, dass ihnen vor dem Eingriff versichert wurde, ihre Hoffnungen ließen sich verwirklichen. Eine Aussage, die laut Heilmittelgesetz gar nicht zulässig ist.
Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg zeichnet ein ähnlich drastisches Bild. Von 26 Ärzten, die eine junge Frau testweise mit dem Wunsch einer Brustoperation konsultierte, erfüllte nur ein einziger Arzt annährungsweise die geforderte Beratungsqualität. Gerade mal 4 Ärzte fragten eingehender nach den Motiven, 73% kümmerte sich gar nicht um die Beweggründe. Risiken wie Kapselfibrose oder Implantatsverlagerungen wurden nur von ca. der Hälfte der Ärzte angesprochen und ausführlich erläutert. Die Aufklärungspflicht, die gerade bei einer medizinisch nicht notwendigen Schönheitsoperation besonders streng ist, wird sträflich vernachlässigt und hat nicht selten ein böses Erwachen zur Folge.
“Hätte ich das vorher gewusst…” - diesen Satz kennt Stephan Hägeli, Geschäftsführer von Acredis, nur zu gut. Immer wieder wenden sich Patientinnen und Patienten an das unabhängige Beratungszentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie, um die Folgen einer schief gelaufenen Schönheitsoperation zu korrigieren.
“Das Problem ist, dass der Begriff Schönheitschirurg nicht geschützt ist. Viele Ärzte operieren auf einem Gebiet, für das sie unzureichend spezialisiert und qualifiziert sind”, so Hägeli. Um hier gegenzusteuern, hat Acredis ein unabhängiges Prüfverfahren entwickelt, das Ärzte landesweit in allen grösseren Städten Deutschlands und der Schweiz nach über 300 Kriterien zertifiziert.
Nur Fachärzte, die die Zertifizierung erfolgreich durchlaufen haben sowie hohe Fallzahlen und eine überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit erzielen, erhalten das Acredis Gütesiegel und werden von dem Schweizer Unternehmen weiter empfohlen. Damit bietet Acredis als erster Anbieter in Europa das, was Patientenschutzorganisationen immer dringender fordern: Richtlinien, die im Markt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie für Transparenz und Sicherheit sorgen.
Das Wissen aus den Prüfverfahren nutzt Hägeli und sein Team, um interessierte Patientinnen und Patienten bei ihrer Entscheidung für eine Schönheitsoperation zu beraten und zu begleiten. “Nur aufgeklärte Patienten mit einer realistischen Erwartung sind am Ende auch zufriedene Patienten”, betont Hägeli. Der Erfolg gibt ihm Recht. Immerhin sind 97% der Patientinnen und Patienten, die von einem Acredis zertifizierten Arzt operiert wurden, mit ihrem Behandlungsergebnis zufrieden.
Quellen:
Verbraucherzentrale Hamburg e.V.:
http://www.vzhh.de/gesundheit/126261/sie-wollen-gross-sie-kriegen-gross.aspx
Stiftung Warentest:
http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/Umfrage-Schoenheitsoperationen-Jeder-Vierte-unzufrieden-1617108-2617108/
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Träume lindern schmerzvolle Erinnerungen
24.11.2011 von zaro.
Hoffnung auf neue Therapien für posttraumatisches Stresssyndrom
Berkeley - Wissenschaftler der University of California http://berkeley.edu haben mit Scans untersucht, wie das Gehirn mit der Erinnerung an unangenehme oder traumatische Ereignisse während des Schlafes umgeht. Das Team um Matthew Walker hat Freiwilligen emotionale Bilder gezeigt und scannte sie, als sie diese Bilder mehrere Stunden später wieder sahen. Jene Teilnehmer, denen erlaubt worden war zu schlafen, wiesen in Regionen des Gehirns, die mit Gefühlen in Zusammenhang stehen, weniger Aktivität auf. Stattdessen war jener Bereich aktiver, der mit rationalem Denken in Verbindung steht.
REM-Schlafphase wichtig
Die in Current Biology http://cell.com/current-biology veröffentlichten Studienergebnisse stellen Zusammenhänge zwischen Träumen und dem Gedächtnis her. Die meisten Menschen sind irgendwann in ihrem Leben mit traumatischen Ereignissen konfrontiert. Bei manchen führt diese Erfahrung zu einem posttraumatischen Stresssyndrom. Dieses führt häufig dazu, dass sie auch noch lange nach diesem Erlebnis emotional gestört sind. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass der sogenannte REM-Schlaf eine Rolle bei der Verarbeitung von neueren Erinnerungen spielt.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein besseres Verständnis dieses Vorganges auch Patienten mit posttraumatischem Stresssyndrom helfen könnte. Für die aktuelle Studie wurden 30 Freiwillige in zwei Gruppen aufgeteilt. Nachdem ihnen insgesamt 150 Bilder gezeigt wurden, die eine emotionale Reaktion auslösen sollten, durfte eine Gruppe ruhig schlafen. Innerhalb des MRI-Scanners wurden die Bilder ein zweites Mal gezeigt. Jene, die geschlafen hatten, verfügten über weniger Aktivität in der Amygdala und über mehr Aktivität im präfrontalen Kortex.
Klarer Blick am Morgen danach
Jene, die nicht geschlafen hatten, berichteten über sehr viel emotionalere Reaktionen beim zweiten Ansehen der Bilder. Die Forscher gehen davon aus, dass chemische Veränderungen während des REM-Schlafes die Ursachen dafür erklären könnten. Laut Walker ist bekannt, dass während des REM-Schlafes die Noradrenalinwerte deutlich absinken. Diese Gehirnchemikalie steht in direktem Zusammenhang mit Stress. “Durch das erneute Aufarbeiten von emotionalen Erfahrungen in diesem neurochemisch sicheren Umfeld, wachen wir am nächsten Tag auf und diese Ereignisse haben etwas von ihrer emotionalen Wirkung verloren. Wir glauben, dass wir eher damit umgehen können.” (Ende)
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Ruf nach starkem Staat wird lauter
24.11.2011 von zaro.
Freiheitsindex: Verbote kaum als Freiheits-Hindernis gesehen, der Kontrollstaat scheint sich gut anzufühlen …
Berlin - Freiheit gilt hierzulande als hohes Gut - allerdings nicht als sehr hohes. Wie der heute, Mittwoch, in Berlin präsentierte “Freiheitsindex 2011″ zeigt, kommt sie gegenüber konkurrierenden Werten wie Gleichheit, Gerechtigkeit oder Sicherheit zunehmend ins Hintertreffen. “Sprechen Bürger über abstrakte Freiheit, befürwortet sie jeder. Geht es ums Konkrete, ist es mit ihr nicht so weit her”, erklärt Ulrike Ackermann, Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, im Presse-Interview.
Kontrolle erwünscht
Eine repräsentative Allensbach-Befragung deutscher Bürgern sowie eine Medienanalyse bilden die Grundlage für den Index, an dessen Erstellung neben Ackermanns Institut auch die SRH Hochschule Heidelberg http://fh-heidelberg.de sowie das Institut für Publizistik der Uni Mainz http://ifp.uni-mainz.de beteiligt waren. Die Umfrage zeigt, dass das Oben-Unten-Denken zu- und das Selbstvertrauen der Bürger abnimmt. “Bloß 44 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu, jeder sei seines Glückes Schmied”, berichtet Ackermann.
Vergleiche mit früheren Daten zeigen, dass der Wert der Freiheit nur bei der Gruppe der unter-30-Jährigen steigt, insgesamt jedoch im Sinkflug ist. Das bedeutet auch ein geändertes Bild des Staates, wie die Expertin veranschaulicht. “Selbst bei freiheits-affinen Menschen herrscht das Bild des fürsorgenden Staates vor und der Ruf nach Verboten nimmt zu, und zwar auf allen Ebenen: Beim Internet, bei der Zigarettenwerbung bis hin zum Handytelefonieren im Auto. Auffällig ist, dass die Bürger sogar in vielen Bereichen des Privatlebens Regelungen statt Selbstkontrolle wünschen.”
Medien bilden Vorhut
Die Medien bilden diese Entwicklung nicht nur ab, sondern sind deren Vorreiter, wie eine quantitative Medienanalyse im Rahmen der Studie gezeigt hat. Bei einer Stichwort-Codierung von Beiträgen der größten deutschen Tageszeitungen zeigte sich, dass eine von Verboten, Regulierungen, von Zwang und Gleichheit dominierte Sichtweise eindeutig häufiger vorkommt als jene, die auf Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung beruht. “In den Medien ist die Verbots-Schiene noch viel ausgeprägter als im Bewusstsein der Bürger”, resümiert Ackermann.
Grundfeste im Wanken
Dass speziell in Krisenzeiten alte Gewissheiten in Frage gestellt werden und Angst vor der Ungewissheit, vor der Zukunft und der Freiheit an sich umgeht, ist für die Expertin aus historischer Perspektive nachvollziehbar. “Das mündet in den Ruf nach einem starken Staat, der wie ein gütiger, doch strenger Vater seine Bürger beschützen soll”, so Ackermann. Doch schon immer sei in Deutschland Freiheit immer mit Gemeinschaft und nationaler Einheit in Verbindung gebracht worden, während der angelsächsische Raum mehr Betonung auf die individuelle Freiheit lege.
Mit dem Freiheitsindex, der 2011 erstmals erhoben wurde und künftig jährlich aktualisiert werden soll, wollen die Heidelberger Forscher langfristig Vergleiche und Trends aufzeigen. “Der Freiheitsindex soll eine Art Wasserstandsmeldung sein, der zur öffentlichen Debatte über die Freiheit beiträgt und dieser eine Grundlage bietet”, betont Ackermann. Auf dem Spiel stehe viel: Freiheitliche Traditionen haben wesentliche Errungenschaften wie die Demokratie oder die soziale Marktwirtschaft erst ermöglicht. “Verliert der Grundwert an Ansehen, so hat das Folgen.”
Detailergebnisse zum Download unter http://www.fh-heidelberg.de/de/fakultaet-fuer-wirtschaft/john-stuart-mill-institut-fuer-freiheitsforschung/ (Ende)
Deutschland, Land der Wahnsinnigen, keine Verfassung, kein geltendes Grundgesetz, einen irren Rollstuhlfahrer, eine ruinöse Geldvernichterin als Kanzlerin, bitte kontrolliert uns noch mehr, mehr Überwachungskameras, bessere Abhörsysteme, weniger Geld für Alle und bitte noch höheres Steuern, 60% wären eine feine Sache. Bitte noch höhere Krankenkosten, noch höhere soziale Belastungen, mehr Pabst, noch verblödetere Nachrichten, mehr Bildzeitung für Alle, noch mehr demokratische Diltatur und bitte, bitte mehr Poliziestaat incl. BRD-Stasi, bitte, bitte, bitte …… und nicht vergessen macht endlich den Sprit teuerer und mehr Fußball …
Kommentar: Robert Zach
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Tabu: Pfleger töten Patienten aus Selbstmitleid
23.11.2011 von zaro.
Buchautor Karl Beine nennt offizielle Mordfälle “Spitze des Eisbergs”
Witten - Karl Beine, Psychiater an der Universität Witten/Herdecke http://uni-wh.de , sprcht in seinem Buch “Krankentötungen in Kliniken und Heimen - Aufdecken und Verhindern” ein Tabuthema an: “Die Täter, über die wir hier reden, sind keine Menschen, denen es um das Töten selbst geht. Sie sind unfähig, fremdes Leiden zu begleiten. Sind unfähig aus der Situation wegzugehen”, erklärt Beine im Presse-Interview. Diese Menschen haben den Pflegeberuf gewählt, damit es ihnen selbst besser geht.
331 Fälle untersucht
“Ich glaube nicht, dass die Leute straffällig geworden wären, wenn sie diesen Beruf nicht gewählt hätten”, resümiert Beine. Für ihn ist das Täterprofil eines Pflegers, der Patienten tötet, eindeutig: “Sie sind meist männlich, in ihrem Team meist die Außenseiter und sie geben sich vor ihrer Tat oft zu erkennen. Das Team muss die verdeckten Hinweise nur erkennen können und darf im Alltag nicht darüber hinwegsehen”, so der Autor. Der Experte hat in seinem Buch alle 36 seit 1970 weltweit bekannten Tötungsserien mit 331 Opfern untersucht. “Es gibt eine Dunkelziffer, von der wir keine Ahnung haben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs”, sagt der Forscher.
Beine kommt zum Schluss, dass solche Fälle in jeder Einrichtung vorkommen können, das Risiko aber vermindert werden kann: “Die Täter trugen bei ihren Arbeitskollegen schon Spitznamen wie Todesengel oder Vollstrecker. Daraus kann man sehr gut schließen, dass die Umgebung bereits eine gewisse Form von Aufmerksamkeit aufgebracht hat.” Die Täter sehen sich in der Regel als barmherzig an, weil sie Menschen von ihrem Leiden erlösen und die vermeintlich menschenunwürdigen Zustände beenden. Nur haben die Opfer in keinem der Fälle um Sterbehilfe gebeten. Diese Menschen töten aber nicht aus Mitleid mit totgeweihten Patienten - sie töten aus Selbstmitleid, sagt Beine.
Täterprofil fast immer gleich
Die Täter versuchen kühl und distanziert zu wirken, zeigen oft einen auffälligen Aktivitätsdrang und inszenieren sich als “Macher” und “Anpacker”. Dabei verdecken sie aus Sicht von Beine ihre tiefe Selbstunsicherheit. “Sie leiden daran, dass sie nicht so einfach helfen und Leid lindern können, wie sie sich das wünschen. Aber anstatt zu kündigen, fallen sie in eine Identitätskrise, aus der es für sie nur den Ausweg gibt, Patienten, die in ihren Augen besonders leiden, zu töten. Einer der Täter fasste das in die Worte: ‘Das war für beide eine Erlösung’.” Diese Mischung aus eigenem und fremdem Leiden bildet ein festes Knäuel. Dabei hätte die Umgebung die Taten verhindern können.
Die Täter zeigen oft eine sehr rohe Sprache gegenüber den Patienten. Ausdrücke wie “krepieren” sind ebenso an der Tagesordnung wie unverhohlene Drohungen: “Schauen Sie sich den Ex an, wenn’s weiter so lästig sind, dann sind Sie der nächste.” So werden die Patienten entwertet, aber auch die als sinnlos empfundene eigene Arbeit. “Die Täter töten oft mit Medikamenten, deren Fehlen nicht bemerkt wird. Die Leichenschau wird oberflächlich gehandhabt, Beschwerden von Angehörigen oder Arbeitskollegen über die Täter werden unter den Teppich gekehrt. Dadurch kommt Resignation auf”, beschreibt Beine das Umfeld der Taten. (Ende)
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Längere Überlebenszeit nach Krebserkrankung
23.11.2011 von zaro.
Aber wenig Erfolge bei Lungen-, Gehirn- und Bauchspeicheldrüsenkrebs
London - Die allgemeine mittlere Überlebenszeit in England und Wales hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten von einem Jahr auf fast sechs Jahre verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Macmillan Cancer Support http://macmillan.org.uk . Die Forschungsergebnisse machen aber auch einen traurigen Mangel an Fortschritt bei manchen Arten von Krebs sichtbar. Dazu gehören Lungen- und Magenkrebs. Das Department of Health http://www.dh.gov.uk betont seinerseits, dass Krebsarten, deren Überlebenszeit sich nicht verbessert haben, höchste Priorität erhalten, berichtet die BBC.
Mittleres Überleben verlängert
Die Studie hat die Überlebenszeit und die entsprechenden Schätzungen für 20 Krebsarten analysiert. Für die aus den vergangenen 40 Jahren stammenden Daten wurde auf Forschungsprojekte der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk zurückgegriffen. Die Forscher gehen davon aus, dass die ermittelten Zahlen für ganz Großbritannien Gültigkeit haben. Mit den Überlebensraten wird allgemein jene Anzahl von Menschen bezeichnet, die einen bestimmten Meilenstein erreicht haben - ein, fünf oder zehn Jahre nach Erstellung der Diagnose. Berechnet wurde auch die mittlere Überlebenszeit. Jene Zeit, die vergeht, bis die Hälfte der Patienten an Krebs gestorben ist.
Die Zahlen zeigen eine Verbesserung der allgemeinen mittleren Überlebenszeit. Patienten, die ihre Diagnose 1971 oder 1972 erhielten, konnten hoffen, noch ein Jahr zu leben. Vier Jahrzehnte später sind es bereits sechs Jahre. Bei sechs Krebsarten ist diese Überlebenszeit mittlerweile länger als zehn Jahre. Der größte Fortschritt wurde bei Darmkrebs erzielt. Die Überlebenszeit ist heute um das 17-fache länger. Bei Non-Hodgkin-Lymphomen stieg sie um das Zehnfache. Die Daten zeigen aber auch, dass die Überlebenszeit bei neun Krebsarten bei drei Jahren oder weniger liegt.
Weiter keine Heilung in Sichtweite
In diesen 40 Jahren konnten bei Lungen-, Gehirn- und Bauchspeicheldrüsenkrebs nur geringe Fortschritte erzielt werden. Lungenkrebspatienten wird auch heute noch gesagt, dass sie nur noch einige Monate zu leben haben. Eine wirklich wirksame Behandlung gibt es derzeit nicht. Die Wissenschaftler betonten aber auch, dass trotzdem mehr Krebspatienten länger leben und viele mit langfristigen Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben, die durch die Behandlung verursacht wurden. Dazu gehören Erschöpfung, Unfruchtbarkeit sowie Schädigungen der Lunge und des Herzens.
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Magersüchtige haben emotionale Störungen
22.11.2011 von zaro.
Mit der Krankheit besetzte Wörter lösen psychische Probleme aus
Bochum - In einer aktuellen Studie untersuchen Philosophen und Neurowissenschaftler, ob magersüchtige Frauen Sprache anders verstehen. Denn Frauen, die an der Essstörung “Anorexia nervosa” leiden, scheinen eine Störung zu haben, wenn es um die Benennung von Emotionen geht. Forscher konnten bereits belegen, dass magersüchtige im Vergleich zu gesunden Frauen eine Störung in Bezug auf emotionsgeladene Wörter haben. “Magersucht ist nicht nur Untergewicht - es ist eine psychische Krankheit”, sagt Studienleiter Markus Werning vom Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de .
Ziel der Wissenschaftler ist es, neue Therapieansätze zu entwickeln. Dabei stehen bestimmte Besonderheiten beim Verstehen von Sprache im Mittelpunkt. Ungewöhnlich daran ist der fachübergreifende Ansatz aus Neurowissenschaften und Philosophie. Für die Studie suchen die Forscher anorektische junge Frauen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die einen Body-Mass-Index (BMI) kleiner als 17,5 haben. Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Eine Diagnose muss noch nicht vorliegen.
Studienteilnehmerinnen gesucht
Interessierte nehmen in der Folge an einem Vorgespräch mit einem klinischen Psychologen teil. Die Erhebung besteht aus einer zweistündigen Elektroenzephalographie-Messung (EEG) zur Aufzeichnung der Hirnströme. “Die Methode ist völlig harmlos. Außerdem kann der Versuch jederzeit abgebrochen werden”, sagt Werning. Mit dem EEG prüfen die Forscher, wie die Frauen auf emotionale Wörter reagieren. Grundlage des Projekts ist die Simulationstheorie, welche besagt, dass Menschen die Emotionen anderer simulieren, um ihr Gegenüber besser verstehen zu können.
“Wenn man so will, ist es eine Weiterentwicklung der Idee der Emphatie”, erklärt Werning. Der Wissenschaftler glaubt, dass auch beim Verstehen von Sätzen bei Menschen Simulationen von Emotionen ablaufen. “Wenn sich unsere Hypothesen bewahrheiten, kann man das Krankheitsbild besser verstehen”, sagt der Philosophieprofessor. Magersüchtige haben im Vergleich zu Unterernährten Veränderungen in Arealen im Gehirn. Nach einer erfolgreichen Therapie normalisiert sich das Gehirn von den Erkrankten wieder. (Ende)
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Genmais: Enorme Lücken bei Risikobewertung
22.11.2011 von zaro.
Fehlende Standards, kaum externe Sicherheitsprüfungen
Budapest/München - Die Zulassung vieler genmanipulierter Pflanzen durch die zuständigen Prüfstellen der EU steht auf sehr wackeligen Beinen. Denn die Daten, die von den Biotech-Firmen zur Risikobewertung vorgelegt werden, sind nicht verlässlich reproduzierbar - und aufgrund fehlender Standards auch nicht vergleichbar. Das berichten Forscher des Pflanzenschutz-Instituts der ungarischen Akademie der Wissenschaften http://www.nki.hu/en in der Zeitschrift “Food and Agricultural Immunology”.
Vier Tests, vier Ergebnisse
Gentechnisch veränderte Bt-Pflanzen produzieren ein Gift, das gegen Schadinsekten wirken soll. Um ihr Risiko bewerten und Resistenzen vorbeugen zu können, muss der tatsächliche Gehalt dieses Insektengifts (Bt-Toxin) bekannt sein. “Bisher stützen sich die Prüfstellen in ihrer Entscheidung oft nur auf Daten der Industrie. Nun konnte gezeigt werden, dass diese Daten oft nicht reproduzierbar sind und auf Messverfahren beruhen, die nicht von anderen Labors überprüft wurden”, berichtet Christoph Then, CEO der Testbiotech http://testbiotech.org , die zu den Sponsoren des Forschungsprojekts gehört, im pressetext-Interview.
Die ungarischen Forscher untersuchten die Bt-Konzentration im Pollen des gentechnisch veränderten Mais MON810. Wenngleich die Pflanze in einigen EU-Ländern bereits angebaut wird, ist ihr Giftgehalt kaum von unabhängiger Seite untersucht. Dass die Probleme mit fehlenden Standards hier ganz erheblich sind, zeigen die Ergebnisse, auf die vier unterschiedliche Labors in ihren Messungen kamen. “Standardisierte Messprotokolle sollten dringend festgelegt werden. Solange einzelne Messungen nicht von anderen Labors überprüft sind, sollte man sie nicht länger als belastbare Daten akzeptieren”, fordert Studienleiter Andras Szekacs.
“Auge zu” bei kombiniertem Risiko
Für die Risikobewertung ist diese Frage relevant, da von einem potenziellen Risiko ganze Nahrungsketten betroffen wären. Giftiger Maispollen, der in Gegenden mit Bt-Pflanzenbau keine Seltenheit ist, wird auch von vielen unschädlichen Tieren wie Bienen, Schwebfliegen oder indirekt von Schmetterlingsraupen aufgenommen. Darüber hinaus wirkt Bt in Wurzeln auf Bodenorganismen und deren Ökosystem, während andere Pflanzenteile in Lebens- und Futtermitteln landen. Diese Effekte als auch jene der Umweltbedingungen auf den Bt-Gehalt der Pflanzensorten und -teile sind kaum oder nur unzureichend untersucht.
Zehn Bt-Toxine in gentechnisch veränderten Pflanzen erlaubt die EU derzeit für den Import und die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Zunehmend kombinieren die Hersteller jedoch Bt-Pflanzen miteinander und lassen sie somit mehrere Giftstoffe gleichzeitig bilden, wie beispielsweise der “SmartStax”-Mais von Monsanto und DowAgroSciences, der gleich sechs Bt-Toxine besitzt. “Bisher wurden nur die Ausgangspflanzen, nicht aber deren Kombinationen getestet. Wechselwirkungen und deren Risiken sind somit beinahe unerforscht”, warnt Then.
Abstract der Originalstudie: http://dx.doi.org/10.1080/09540105.2011.604773 (Ende)
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Krisen sind auch Chancen
22.11.2011 von zaro.
Buch übersetzt Viktor Frankls Thesen in die Praxis
Wien - Leben gelingt dort, wo sinnvolle Antworten auf zentrale Fragen gegeben werden. Krisen stellen derartige Fragen und sind deshalb eine Chance des sinnvollen Antwortens, lautet die Botschaft von Johanna Schechner und Heidemarie Zürner im bei Braumüller erschienenen Buch “Krisen bewältigen. Viktor Frankls Thesen in der Praxis”. Die beiden Leiterinnen des Viktor Frankl Zentrum Wien http://franklzentrum.org illustrieren zentrale Aussagen des Begründers der Logotherapie durch Fallbeispiele. Im Presse-Interview schildert Schechner, wie man durch Sinnerfahrung Leid und Frustration bewältigen und sogar Streit und Gewalt konstruktiv begegnen kann.
Suche nach der besten Antwort
“Krisen entstehen häufig dort, wo ein egozentrischer Blick auf Macht und Habenwollen den Blick aufs Ganze verdrängt”, erklärt Schechner. Wenn Menschen in einer Krise resignieren, verkennen sie das Potenzial der geistigen Stellungnahme, zu der die Krise herausfordert. Denn der auf geistiger Ebene kann der Mensch ganz verschieden Stellung beziehen: “Er kann flüchten, sich betäuben, alles verdrängen - oder er kann nach eigenen Ressourcen suchen und diese mobilisieren. Je nachdem, wie er sich entscheidet, mehrt er das Leid oder die Hoffnung”, so die Expertin.
Ressourcen und Möglichkeiten der Bewältigung besitzt jeder, hat Viktor Frankl überzeugend in seinen zehn Thesen zur Person dargelegt. “Entscheidend ist, dass in jeder Person ein Gewissen wohnt. Dieses lässt sie spüren, was gerade Not tut, was sinnvoll ist und was nicht.” Jede Person sei prinzipiell frei, dieser inneren Stimme zu folgen. Mitunter kann die Wahrnehmung der Gewissensstimme verschüttet sein und muss frei gelegt werden. “Das geschieht zum Beispiel durch Stille, durch Meditation oder durch gezielte Fragen eines Therapeuten oder eines guten Freundes, die den Menschen auf seine eigene Spur bringen”, erklärt die Wiener Logotherapeutin.
Jeder kann zum Wohle aller beitragen
Frankl war nicht nur Arzt, sondern auch Philosoph, der das Bild menschlicher Würde entscheidend geprägt hat. Die “geistige Wesenheit” des Menschen kann Frankl zufolge nicht erkranken und steht für die Einzigartigkeit und Einmaligkeit jeder Person. “Es ist eine pädagogische Aufgabe, schon bei Kindern die geistige Entfaltung zu fördern”, so Schechner. Erziehung zur Hellhörigkeit des Gewissens sei wichtiger als Erziehung zum blinden Gehorsam und liefere zudem die “beste Krisenprävention”.
Was man nicht unterschätzen dürfe, ist die Wirkkraft des Einzelnen. “Wer mitten in einer Krise nach bestem Wissen und Gewissen handelt, trägt zum eigenen Wohle und zum Wohle aller Beteiligten bei”, zitiert Schechner Frankl. Vorbildliche Persönlichkeiten haben infolge von Krisen ihre persönliche Aufgabe entdeckt, wie etwa Mikrokredit-Erfinder Muhammad Yunus. Ein Vorbild könne jedoch jeder sein. “Auch die Kassierin im Supermarkt, verantwortungsvolle Führungskräfte, engagierte Lehrer, die Schüler für das Leben vorbereiten, gewissenhafte Eltern sowie Ärzte und Pflegende, die Patienten respektvoll und feinfühlig in ihrer geistigen Suche begegnen und ebenso Menschen, die Krankheit und unabänderliches Leid tapfer tragen.” (Ende)
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UN-Klimakonferenz: Europa braucht Ehrgeiz
21.11.2011 von zaro.
Blockade-Ankündigung Österreichs in scharfer NGO-Kritik
Wien - Das Kyoto-Protokoll von 1991 läuft 2012 aus. Ob das bisher einzige verbindliche internationale Klimaschutz-Abkommen verlängert wird, entscheidet in zwei Wochen die UN-Klimakonferenz in Durban. Werden bis 2016 entscheidende Weichen nicht gestellt, ist das Abwenden einer Klimakatastrophe laut Weltklimarat kaum mehr erreichbar. Vertreter der NGO-Initiative “Allianz für Klimagerechtigkeit” http://klimaallianz.at verdeutlichten am gestrigen Donnerstag die Wichtigkeit der Fortschreibung eines verpflichtenden Vertrags und richteten dazu 15 Forderungen http://bit.ly/su3H3M an die Regierung.
Deutschland ehrgeizig, Österreich blockiert
Die Industrieländer müssen ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduzieren und um 95 Prozent bis 2050, damit das erforderliche Ziel der Beschränkung der Globalerwärmung auf maximal zwei Grad gelingt. Die EU-Staaten sind nach diesen Maßstäben schlecht unterwegs: Ihr Ziel einer Emissionssenkung um 20 Prozent bis 2020 müsste dazu im ersten Schritt auf mindestens 30 Prozent angehoben werden. Sieben EU-Staaten - darunter Deutschland und England - haben sich bisher dafür ausgesprochen, Österreich und andere blockieren jedoch.
Mehr Augenmerk auf Betroffene
“Während Australien eine Klimasteuer einführt, lahmt Europas Emissionshandel. Wir müssen selbst einen fairen Teil der Vereinbarung tragen, um anderen gegenüber zu überzeugen”, betont Global-2000-Energieexperte Johannes Walmüller http://global2000.at . CARE-Geschäftsführerin Andrea Wagner-Hager http://care.at fordert, dass die Interessen der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Menschen eine zentrale Berücksichtigung erhalten. “Der Klimawandel ist in vielen Entwicklungsländern bereits heute massiv spürbar und schürt Armut und Not. Um die Anpassung zu ermöglichen, müssen auch die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit erhöht werden.”
Ein konkretes Beispiel für eine direkt betroffene Region lieferte Jovelyn T. Cleofe, Direktorin des Centers for Empowerment and Resource Development http://cerd.ph . “Zigtausende Fischerfamilien an den Küsten Philippinens bedroht der Klimawandel schon heute - durch wärmere Meere, Taifune sowie Korallen- und Fischsterben”, so die Projektpartnerin der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar http://dka.at . Die Umweltwissenschaftlerin organisiert in betroffenen Dörfern Anpassungsmaßnahmen. “Von den reichen Ländern erwarten wir in Durban Fairness und Verantwortlichkeit”, so die Expertin gegenüber uns.
Waldschutz am Scheideweg
WWF-Klimaexpertin Annabella Musel http://wwf.at bezeichnet den Waldschutz als einen zentralen Verhandlungspunkt. “Der enorme Waldverlust pro Jahr wirkt sich dramatisch auf die Natur, das Klima und auch auf den Menschen aus. Für das Zwei-Grad-Ziel muss die Abholzung bis 2020 gestoppt sein.” Für das Waldschutzinstrument REDD+ sei es entscheidend, dass es ausreichend finanziert werde und Sicherheits- und Kontrollmechanismen enthalte, die sowohl den Schutz der biologischen Vielfalt als auch der Rechte und Partizipation der Menschen, die vom und im Wald leben - das sind 1,5 Mrd. Menschen weltweit - garantieren. (Ende)
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Schule in psychischen Nöten
21.11.2011 von zaro.
Experten: “Sechs Monate Wartezeit für dringende Behandlung”
Wien - Das psychologische Angebot an Schulen liegt in Österreich und Deutschland im Argen. Wie ein aktueller Vergleich zeigt, sind beide Länder mit einem Schulpsychologen auf 5.000 bzw. sogar 12.000 Schüler absolute Schlusslichter in Europa. Da psychische und gesundheitliche Probleme bei Kindern und Jugendlichen drastisch steigen, ist mehr Prävention dringend nötig, erspart viel Leid und langfristig auch Kosten. Das betont der Berufsverband Österreichischer Psychologen http://boep.eu am heutigen Donnerstag zum “Tag der Psychologie”, der diesmal unter dem Motto “Auf die Kinder schauen” steht.
Eskalation droht
Viele Probleme bei Kindern und Jugendlichen spitzen sich zu: Verhaltensauffälligkeiten, Gewalt an den Schulen, ADHS, hoher und früher Nikotin- und Alkoholkonsum bei Jugendlichen sowie immer mehr dicke Kinder. “Süchte im Jugendalter haben fast immer eine Vorgeschichte von Verhaltensproblemen in der Kindheit. Übergewicht geht meist mit einer Kombination mehrerer ungünstiger Verhaltensmuster einher, wie suchtartiges Binge-Essen, fehlende Bewegung und exzessiver TV- und Internetkonsum”, berichtet Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und Suchttherapie an der Meduni Wien.
Aus anderer Perspektive analysiert Jesuitenpater Georg Sporschill, Leiter der CONCORDIA-Straßenkinderprojekte http://concordia.or.at , die Situation. “Straßenkinder zeigen auf der Großleinwand Probleme, die Kinder und Jugendliche auch bei uns haben: Vereinsamung, zu wenig Selbstbewusstsein und Stress. Hierzulande machen oft zu viele positive Freizeitangebote Druck.” Der Priester fordert ein “psychisches Fitnessprogramm” für Kinder, das Kommunikation, Vertrauen, Widerstandskraft und Selbstbewusstsein trainiert. “Heilt ein psychisches Problem, so lösen sich Leistungsprobleme von selbst.” Nur in der Schule könnten heute alle Kinder dazu erreicht werden, Lehrer seien mit dieser Aufgabe jedoch überfordert.
Coach der Schule
Die Prävention und Verringerung vieler Probleme würde in den Augen der Experten gelingen, wenn klinische Psychologen an den Schulen verankert sind. “Psychologen können Risikofaktoren wie verzögerte Entwicklung, Sucht oder Stress frühzeitig sehen und Spätfolgen sowie Entwicklungsprobleme minimieren”, betont Verbandspräsidentin Ulla Konrad. Lehrer würden somit entlastet, jedoch auch die Eltern profitieren, da Berufs-, Gesundheits- und Finanzprobleme daheim oft zur Problematik beitragen. “Elterncoaching durch den Schulpsychologen versetzt die Eltern selbst in die Lage, familiäre Probleme und Erziehungsnöte rechtzeitig zu erkennen und konstruktiv zu lösen.”
Auch die Neurologin und Psychiaterin Fischer bezeichnet die Psychologie als wesentlichen und integrativen Teil psychischer Versorgung. Kinder sollten mit ihrem Schulpsychologen ähnlich vertraut sein wie mit den Schularzt, so die Expertin gegenüber der Presse. Der Psychologe sollte verfügbar sein und in der Sprechstunde vertraulich-anonym Hilfe geben. “Nicht erst, wenn etwa bei versuchtem Suizid oder Magersucht niemand mehr weiter weiß. Wünschenswert wären auch zumindest jährliche Aktivitäten im Klassenzimmer wie etwa Workshops zur Kommunikation und Konfliktbewältigung.”
Potenzial umsetzen nötig
Diese Vorstellungen sind freilich derzeit ein fernes Idealbild - und die extreme Unterversorgung Realität. Professionelle psychologische Betreuung an Schulen ist die Ausnahme, die Zusammenarbeit mit der Medizin funktioniert schlecht und Wartezeiten auf kassenfinanzierte Behandlung sind extrem lange. “Es dauert somit oft ein halbes Jahr, bis dringende psychologische Maßnahmen umgesetzt werden können”, berichtet Konrad. Wichtig wäre, dass die Politik das Potenzial der Psychologie stärker sieht und die Einbindung in Sozial- und Gesundheitswesen verbessert. Ein soeben veröffentlichtes Bilderbuch http://bit.ly/saCD3R erklärt Kindern, wer ein Psychologe ist, um Berührungsängste abzubauen.
Tag der Psychologie: http://www.boep.or.at/Tag-der-Psychologie-2011.935.0.html (Ende)
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