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Innovative Therapie gegen Multiple Sklerose

Manipulierte T-Zellen setzen Neuronen-schützendes Protein frei

Bochum/München - Eine neuartige viel versprechende Therapie könnte schon bald für Multiple-Sklerose-Patienten zur Anwendung kommen. Einer Forschungsgruppe des krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) http://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de ist es gelungen, T-Zellen zu manipulieren. Diese richten sich bei MS-Patienten gegen die eigenen Nervenzellen und zerstören sie. Dadurch konnte ein Neuronen-schützendes Protein durch die Blut-Hirn-Schranke geschleust werden, ohne die Immunantwort zu beeinflussen.

“Die tatsächliche Anwendung bzw. Weiterentwicklung dieser Therapie ist in Sicht”, erklärt KKNMS-Vorstand Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik an der Ruhr Universität Bochum http://www.rub.de, im Presse-Interview. “Außerdem konnten wir nachweisen, dass die bereits etablierte Therapie der schubförmigen MS mit Glatirameracetat die Produktion des Neuronen-schützenden Proteins BNDF in Immunzellen begünstigt.” Modell-Studien wurden bis jetzt an Mäusen gemacht.

Neurotrophine stabilisieren Nervenschutzhülle

Forscher nehmen schon seit längerem an, dass auch T-Zellen produzierte Neurotrophine wie das BDNF eine Neuronen-schützende Wirkung haben. “Der Nachweis war bisher jedoch schwierig, da Organismen sterben, wenn BDNF fehlt”, erklärt Gold. In einem speziellen Tiermodell konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass Nervenschäden zunehmen, wenn BDNF aus T-Zellen und Fresszellen - sogenannten Monozyten - verbannt wurde.

Als große Herausforderung hat sich auch das Einschleusen des künstlich hergestellten BDNF von außen erwiesen. “Solche Versuche scheitern in der Regel an der Blut-Hirn-Schranke, die eine Schutzfunktion des Gehirns gegen körperfremde Eindringlinge wie etwa Krankheitserreger ist”, erklärt der Wissenschaftler. Daher nutzten sie T-Zellen als Transportmittel, die mit dem erzeugten BDNF erfolgreich präpariert wurden. “Die T-Zellen passierten nicht nur die Blut-Hirn-Schranke, auch das zugeführte BDNF entfaltete seine Neuronen-schützende Wirkung”, so Gold.

Positive Therapie mit Arzneimittel

Im Zuge der Untersuchungen haben die Forscher auch die positive Wirkung des immunmodulatorischen Arzneistoffs Glatirameracetat bestätigt. Diese Substanz gibt es bereits im Handel. “Wir wollen nun nach ähnlichen Substanzen suchen, die diese Wirkung noch verstärken können”, erklärt Gold. Dazu untersucht man zukünftig im Netzwerk auch Patienten, die auf dieses Arzneimittel besonders gut ansprechen.

Eine Heilung bereits geschädigter Nerven sei aller Wahrscheinlichkeit auch mit den neuen Substanzen nicht möglich. Golds Team konnte jedoch belegen, dass Galtirameracetat nicht nur die Produktion entzündungshemmender Zellen fördert, sondern auch die BDNF-Produktion begünstigt und damit der Verlust der Nervenfunktion gedämpft wird. (Ende)

Ein kleiner Streit hier und da ist gesund

Experte: Streiten hat nur Sinn, wenn man Streitkultur beherrscht

San Diego/Iserlohn - Ein kleiner Streit zur rechten Zeit ist ganz gut - vor allem dann, wenn es um gute Gründe geht. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam es Institute for Social Research an der University of Michigan http://www.isr.umich.edu beim jährlichen Treffen der American Psychological Society http://www.apa.org in San Diego. Unterdrückter Ärger ist nämlich - egal ob in der Partnerschaft, beim Chef oder beim Kind - schlecht für die Gesundheit.

Dem stimmt auch der Psychocoach Andreas Winter http://www.derpsychocoach.de zu. “Es ist wichtig, die Themen auf das Tablett zu bringen. Denn schwelende Konflikte, die ungeklärt bleiben, führen zu Stresssymptomen”, erklärt der Experte. “Streit hat aber nur Sinn, wenn man eine Streitkultur beherrscht, bei der die Harmonie nicht zerstört wird. Und diese haben die wenigsten”, warnt Winter. “Im Streit geschieht es leider zu oft, dass man persönlich wird und den anderen angreift.”

Vermeidungstaktik nicht zielführend

Studienleiterin Kira Birditt hat Daten von mehr als 1.800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren analysiert. Demnach führen unterdrückte Konflikte zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. “Beziehungen haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns tagtäglich fühlen - vor allem Probleme in unseren Beziehungen”, so die Studienleiterin. “Wie wir mit unseren Problemen umgehen, schlägt sich demnach auf unser Wohlergehen nieder.”

Vorhergehende Studien haben gezeigt, dass verheiratete Paare, die Streitigkeiten vermeiden, früher sterben als jene, die expressiv sind. Eine andere Studie hat gezeigt, dass der Ausdruck von Ärger zu einem Gefühl der Selbstkontrolle und zu Optimismus führt. Bei jenen Menschen, die ängstlich reagieren, ist das nicht der Fall.

Streit eskaliert sehr schnell

Winter warnt indes vor allfälligen Eskalationen beim Streiten. “Im Prinzip geht es darum, die Argumente des andern zu verstehen. Niemand tut oder sagt etwas, was er in diesem Augenblick für falsch hält”, so der Experte. Doch sei die Gefahr groß, den anderen anzugreifen und ihn zu verletzen. “Daher ist es wichtig, die Standpunkte zu erklären, denn das ist entlastend und erhält die Harmonie.”

“Für den Streitfall bedeutet das, Vorwürfe zu vermeiden und anstatt dessen mitzuteilen, wie man sich fühlt”, so Winter. Ein Satz wie “Ich fühle mich verletzt”, erlaube dem anderen darauf zu antworten und zu reagieren. Daher ist eine Aussprache und eine Diskussion einem Streit vorzuziehen, erklärt Winter. “Die Tatsache, dass gestritten wird, geht auf ein Minus-Konto.” (Ende)

Vorurteile machen gefräßig

Negative Folgen auch langfristig sichtbar

Halle - Menschen leiden länger an negativen Vorurteilen als sie diese selbst verspüren. Das haben Forscher der Universität Toronto http://www.utsc.utoronto.ca gezeigt. Nachdem sie ihre Testpersonen mit Stereotypen konfrontierten, zeigten diese mehrere negative Verhaltensweisen. Sie aßen deutlich mehr, waren aggressiver und unkonzentrierter als die Vergleichsgruppe und besaßen auch geringeren Selbstwert. Dieser Effekt war sogar dann gegeben, wenn die am Vorurteil beteiligten Menschen längst entfernt wurden, berichtet das “Journal of Personality and Social Psychology”.

Furcht vor Stereotypen lähmt

“Zwar sehen wir uns selbst nicht allein so, wie uns andere sehen. Doch wir übernehmen viele der Zuschreibungen von außen”, erklärt der Psychologe Lars-Eric Petersen von der Universität Halle-Wittenberg http://www.psych.uni-halle.de gegenüber pressetext. Gefährlich ist dabei die Furcht, bekannte Stereotypen zu erfüllen. “Werden Vorurteile aktiviert, etwa dass Frauen schlecht in Mathematik sind oder nicht einparken können, so erzeugt das Angst, die ablenkt und Anstrengungen lähmt”, erklärt der Experte. Zur Folge hat dies oft schlechtere Leistungen und manchmal auch übermäßiges Essen oder andere Verhaltensänderungen.

Für die Betroffenen ist die Abwehr dieser negativen Folgemechanismen sehr schwierig. “Wichtig ist, sich auf eine Meta-Ebene zu begeben und Vorurteile als solche zu durchschauen. Diese hohe Herausforderung gelingt am ehesten Menschen, die ständig Stereotypen ausgesetzt sind - wie etwa Migranten oder Minderheiten”, so der Experte. Erst durch solches Vorgehen könne es gelingen, die Ruhe zu bewahren und der selbsterfüllenden Prophezeihung aus dem Weg zu gehen.

Ruhig bleiben oder konfrontieren

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Petersen an einem Beispiel. “Ruft jemand bei einem Wissenschaftler an mit der Einstellung, Forscher seien stets arrogant, so ist er vielleicht auch in seiner Frage kurz angebunden und unhöflich. Reagiert der Wissenschaftler entsprechend gekränkt und legt auf, bestätigt er damit nur das Vorurteil. Bleibt er freundlich wie immer, kann er sich zumindest individuell aus dem Stereotyp herausziehen.”

Eine andere Strategie ist es, andere direkt damit zu konfrontieren, dass sie durch ihre Vorurteile Menschen bloß schikanieren. Das gelingt am ehesten denen, die an eine Einstellungsänderung durch Zureden glauben, schreibt die Psychologin Carol S. Dweck von der Stanford University http://www.stanford.edu in der Zeitschrift “Psychological Science”. Dieses Vorgehen ist zwar aufwändig, steigert aber das Wohlbefinden des Opfers und kann im Idealfall sogar die soziale Realität verändern. “Wer jemandem widerspricht, der stereotyp handelt, zeigt Hoffnung auf Wandel”, so die Psychologin. (Ende)

Horrorszenarien durch Schlafmangel

US-Studie: Wer zu wenig schläft, wird krank

Madison/Graz - Vier Stunden Schlaf pro Tag über eine ganze Woche hat im Gehirn die gleichen Auswirkungen wie ein totaler Schlafentzug. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Chiara Cirelli von der University of Wisconsin Madison http://www.wisc.edu. Die Psychiaterin warnt im Wissenschaftsmagazin PNAS davor, dass Schlafmangel für die menschliche Gesundheit deutlich dramatischere Folgen hat als bisher angenommen.

“Es gibt ein immer größer werdendes Interesse daran, Schlafmangel und seine Wirkung zu erforschen”, meint Cirelli. Die Studienergebnisse sind nämlich auch ein Warnsignal für all diejenigen, die täglich nur wenig Zeit zum Schlafen haben. Die negativen Folgen- von kognitiven Störungen bis hin zu erhöhter Insulinresistenz - machen sich bereits nach wenigen Tagen bemerkbar. Für ihre Untersuchung wurden sowohl Freiwillige als auch Laborratten, die ähnliche Reaktionen auf Schlafentzug haben wie Menschen, herangezogen.

Schlaf-Aufholen am Wochenende reicht nicht

“Anstatt am Abend bei Müdigkeit schlafen zu gehen, bleiben Menschen auf, sehen fern oder haben ein sehr aktives soziales Leben”, schreibt Cirelli. “Dabei versuchen sie den unter der Woche verlorenen Schlaf am Wochenende nachzuholen, indem sie die Stunden hochrechnen.” Das sei allerdings unmöglich. “Selbst ein zehnstündiger Schlaf in einer Nacht kann das Defizit nicht aufholen”, betont die Forscherin.

“Einen Rucksack voller Schlaf gibt es nicht”, bestätigt auch Manfred Walzl, Neurologe und Psychiater der Landesnervenklinik Graz http://www.lsf-graz.at, gegenüber uns. Das bedeutet, dass man weder “vorschlafen”, noch ein “Schlafdefizit” aufholen kann. “Es ist sinnvoll, ein möglichst ausgewogenes und gleichbleibendes Schlafpensum einzuhalten.”

Unregelmäßiges Schlafen macht krank

“Das so genannte Schichtarbeitersyndrom, das auf unregelmäßige Schlafzeiten zurückzuführen ist, führt zu einer ganzen Reihe an Krankheiten”, erklärt der Mediziner. “Dazu gehören vor allem eine höhere Herzinfarktrate aber auch Krebserkrankungen, die mit dem Hormonhaushalt zu tun haben wie etwa Brust- oder Prostatakrebs.” Nach 17 Stunden Wachzeit am Stück reagiert der Mensch so, wie wenn er 0,5 Promille Alkohol im Blut hätte, nach 24 Stunden sogar wie bei einer Promille.

Studien bei LKW-Fahrern mit dem Pupillometer haben gezeigt, dass jeder zweite ein Schlafdefizit hatte. Walzl geht davon aus, dass jeder vierte tödliche Verkehrsunfall auf Schläfrigkeit zurückzuführen ist. (Ende)

Gehirn funktioniert wie das Internet

Erstmals Schleifen zwischen Gehirnregionen sichtbar gemacht

Los Angeles - Das Gehirn ist offenbar ein stark verbundenes Netzwerk wie das Internet. Zu diesem Ergebnis kommen Larry Swanson und Richard Thompson von der University of Southern California http://www.usc.edu. Damit widersprechen die Forscher der gängigen Theorie aus dem 19. Jahrhundert, wonach das Gehirn von “oben nach unten” organisiert ist.

Darstellung des Nervensystems

Ein neues Verfahren zur Verfolgung von Signalen in winzigen Gehirnregionen hat Verbindungen zwischen Bereichen erkennbar gemacht, die mit Stress, Depressionen und Appetit in Zusammenhang stehen. Details der Studie, die eines Tages zu einer vollständigen Darstellung des Nervensystems führen könnte, wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht.

Die beiden Wissenschaftler isolierten einen kleinen Teil des Gehirns einer Ratte im Nucleus accumbens, einer Gehirnregion, die lange mit Glücksgefühlen und Anerkennung in Zusammenhang gebracht wird. Ihr Verfahren beruht auf der Injektion von sogenannten Tracern an bestimmten Punkten im Gehirngewebe. Diese Moleküle beeinflussen die Bewegung der Signale im Gewebe nicht, können aber zum Leuchten gebracht und unter dem Mikroskop identifiziert werden.

Neuer Ansatz

Neu ist, dass die Forscher zwei Tracer gleichzeitig am gleichen Punkt injizierten. Der eine zeigte, wohin sich die Signale bewegten, der andere woher sie kamen. Dieser Ansatz kann bis zu vier Ebenen von Verbindungen sichtbar machen. Verfügte das Gehirn über eine hierarchische Struktur wie ein großes Unternehmen, wie von der Neurologie lange angenommen wurde, dann würden die Diagramme direkte Linien von unabhängigen Gehirnregionen in Richtung einer zentralen Datenverarbeitungseinheit zeigen, dem “Chef” des ganzen Unternehmens.

Die Wissenschaftler entdeckten aber Schleifen zwischen unterschiedlichen Gehirnregionen, Rückmeldungen und direkte Verbindungen zwischen Bereichen, von denen bisher nicht bekannt war, dass sie miteinander kommunizieren. Die Kommunikation im Gehirn entspricht also eher der des Internets mit seinen unendlichen Querverbindungen als der eines klar strukturierten Unternehmens.

Laut Modell gewinnt der Verstand seine Antriebskraft aus einem sehr stark ineinandergreifenden Netzwerk. Hypothesen darüber gibt es bereits seit einiger Zeit. Bis jetzt war es jedoch nicht gelungen, diese Annahme im Experiment nachzuweisen. Swanson erklärte gegenüber BBC News, dass es faszinierend sei, wie viel der derzeitigen Literatur zur Neurowissenschaft und vor allem in der Neurologie noch immer von dem alten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden, Ansatz ausgeht.

Schaltkreise bisher noch nie sichtbar

Die jetzt nachgewiesenen Schaltkreise, diese spezifischen strukturellen Verbindungen, wurden laut Swanson noch nie zuvor sichtbar gemacht. Obwohl nur ein winziger Teil der Verbindungen im Gehirn eines kleinen Säugetieres untersucht wurde, könnte durch gezielte Überlappungen der gewonnenen Daten ein viel größeres Bild entstehen.

“Dieses Verfahren kann sinnvoll wiederholt werden und damit werden neurale Netzwerke vollständig nachvollziehbar. Am Ende steht dann ein vollständiges Diagramm der Vernetzungen des menschlichen Gehirns.” Ein derartiges Diagramm wäre unendlich komplex und könnte helfen schwierige Fragen zu Bewusstsein und Kognition zu beantworten, die heute teilweise noch immer unbeantwortet sind. (Ende)

Meningitis-Anfälligkeit geht auf Gene zurück

Fehler bei Codierung von Protein Faktor H entscheidend

London - Eine Reihe von Genen, die Menschen anfälliger für Meningitis machen, hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Imperial College London identifiziert. Das Team um Michael Levin hat die DNA von 1.400 Patienten mit bakterieller Meningitis und 6.000 gesunden Personen verglichen.

Laut Nature Genetics http://www.nature.com/ng fanden sich Unterschiede in einer Familie von Genen, die bei der Immunreaktion eine Rolle spielen. Sie scheinen Menschen mehr oder weniger anfällig für eine Infektion zu machen. Die Forscher hoffen, dass diese Entdeckung auch einen Beitrag zur Entwicklung neuer Impfstoffe leisten kann.

Die Forscher konzentrierten sich auf eine Form der Krankheit, die durch Neisseria meningitidis hervorgerufen wird. Dabei handelt es sich um ein Bakterium, das eine Schwellung der Schleimhaut des Gehirns sowie Blutvergiftung verursacht. Die aktuelle Studie ist nicht die erste, die versucht, Menschen zu identifizieren, die aufgrund ihrer Gene anfälliger für eine Meningitis sind. Die bisherigen Ergebnisse waren laut BBC nicht eindeutig. Verantwortlich dafür könnte die geringe Anzahl der getesteten Personen sein.

Genetischer Code gescannt

Beim erneuten Versuch wurde zuerst der gesamte genetische Code von 475 britischen Patienten und 4.700 gesunden Personen gescannt. Bei den für die Immunreaktion verantwortlichen Genen zeigte sich ein deutlicher Unterschied. Als die Tests bei Patienten zwei weiterer europäischer Länder wiederholt wurden, kam es zu den gleichen Ergebnissen. Diese genetischen Unterschiede bedeuten, dass das Bakterium bei manchen Menschen das Immunsystem angreifen und eine Infektion verursachen kann. Bei anderen Menschen ist das Immunsystem jedoch in der Lage, die Infektion abzuwehren.

Die Gene codieren das Protein Faktor H und damit in Verbindung stehende Proteine. Kommt es in diesem Bereich zu Fehlern, können sich die Bakterien an die Proteine anbinden. Das Immunsystem erkennt sie in der Folge nicht und es kommt zu keiner Abwehrreaktion. Levin betonte, dass diese Forschungsergebnisse vor allem für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Meningitis B sehr nützlich sein könnten. Gegen Meningitis C gibt es bereits einen wirksamen Impfstoff. (Ende)

95 Gene beeinflussen Cholesterinwerte

Hoffnung auf neue Behandlungsansätze

Ann Arbor - Ein internationales Wissenschaftlerteam hat 95 verschiedene Gene identifiziert, die die Cholesterinwerte im Blut beeinflussen. Untersucht wurden die genetischen Informationen von mehr als 100.000 Menschen, die an 46 früheren Studien teilgenommen hatten. Hohe Werte “schlechten” Cholesterins können zu Herzerkrankungen führen.

Details der Studie wurden in Nature http://www.nature.com veröffentlicht. Experten wie Peter Weissberg von der British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk erklärten, dass diese Forschungsergebnisse Hoffnung auf die Entwicklung neuer Behandlungsansätze machten.

Die genetischen Varianten, die unter vielen anderen auch Wissenschaftler der University of Michigan http://www.umich.edu identifizierten, verteilen sich auf den Cholesterin-Stoffwechsel und jene, die bereits bekannte Ziele von Medikamenten sind. Diese Varianten scheinen bei Europäern und Nichteuropäern gleichermaßen von Bedeutung zu sein. Eine der ausgewerteten Studien war die Herz-Studie der British Heart Foundation und des Medical Research Council. An dieser Studie nahmen 2.000 Familien teil, die unter fühzeitig auftretenden Herzerkrankungen litten.

Komplexität des menschlichen Körpers

Weissberg betonte laut BBC auch, dass die Identifizierung dieser 95 Gene deutlich macht, wie komplex die Biologie des menschlichen Körpers ist. Es sei noch viel Arbeit zu leisten, bis erforscht ist, welche genauen Funktionen diese Gene haben und wie sie interagieren. Für Weissberg ist die aktuelle Studie ein erster wichtiger Schritt auf dem langen Weg zum besseren Verständnis, wie die Cholesterinwerte im Körper wirklich kontrolliert werden. (Ende)

Temperament aus Kindestagen bleibt uns erhalten

Persönliche Stabilität kommt erst im Laufe der Zeit

Riverside/Erlangen - Das Temperament, das Kinder an den Tag legen, behalten sie ein Leben lang bei. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of California in Riverside und des Oregon Research Institute. Die Wissenschaftler haben Daten von insgesamt 2.400 Elementarschülern aus den 1960er Jahren aus Hawaii herangezogen und 144 der damaligen Probanden neuerlich interviewt.

“Wir bleiben das ganze Leben lang die gleiche Person”, so Studienleitautor Christopher Nave von der University of California in Riverside. “Das zeigt, dass es extrem wichtig ist, die Persönlichkeit zu verstehen, denn diese folgt uns immer und überall durch all die Jahre hindurch.” Insgesamt haben die Wissenschaftler die vier verschiedenen Eigenschaften Wortgewandtheit, Anpassungsfähigkeit, Impulsivität und Selbstwertgefühl genauer untersucht.

Persönliche Stabilität entwickelt sich später

“Zahlreiche Großstudien sind zum Schluss gekommen, dass sich persönliche Stabilität erst im Laufe eines Lebens einstellt”, meint Frieder Lang, Leiter des Instituts für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg http://www.geronto.uni-erlangen.de im Presse-Gespräch. “Bei den hier untersuchten Eigenschaften handelt es sich um Temperamentsmerkmale.” Lang hält es für möglich, dass sich solche Formen früher stabilisieren.

“Man muss auch darauf hinweisen, dass in der Studie nur jene 144 Probanden nochmals untersucht werden konnten, weil sie von den Forschern zur Befragung gefunden werden konnten.” Das bedeutet in weiterer Folge, dass all jene, die im Laufe ihres Lebens umgezogen sind, ins Gefängnis kamen oder Insassen einer psychiatrischen Klinik wurden, nicht mehr befragt wurden. Zur Persönlichkeitsentwicklung tragen viele unerwartete Ereignisse außerhalb der Familie bei. Daher stellt sich der Wissenschaft immer noch die Frage, wann ein Mensch sozusagen fertig entwickelt ist.

Wortgewandtheit bleibt erhalten

Wortgewandte Kinder mit einem hemmungslosen Mitteilungsbedürfnis tendierten auch im jungen Erwachsenenalter dazu, in intellektuellen Angelegenheiten reges Interesse zu zeigen. Sie sprechen fließend, behalten die Kontrolle über Situationen und entwickeln einen hohen Grad an Intelligenz. Kinder mit geringerer Sprachgewandtheit neigen eher dazu, bei Hürden aufzugeben und zeigen sich im zwischenmenschlichen Bereich unbeholfen.

Kinder, die von Lehrern als anpassungsfähig - damit ist der erfolgreiche Umgang mit unbekannten oder neuen Situationen gemeint - beschrieben wurden, zeigten dieses Verhalten auch als Erwachsene. Sie wurden als frohgemut, redegewandt und intelligent beschrieben. Jene, die als Kinder als nicht anpassungsfähig eingestuft wurden, neigten als Erwachsene dazu, über sich selbst schlecht zu sprechen, von Fremden Rat zu suchen und im Umgang mit anderen eher unbeholfen zu sein.

Impulsive und laut sprechende Kinder behielten ihre Eigenschaften ebenso wie jene, die als nicht gefühlsbetont eingestuft wurden. Sie waren als Erwachsene eher ängstlich, hielten andere Menschen auf Distanz und zeigten sich unsicher. Ähnlich verhielt es sich mit Kindern, die eine Tendenz zu niedrigem Selbstwertgefühl aufwiesen. Auch diese Eigenschaft behielten sie bis ins Erwachsenenalter bei. (Ende)

Hodenkrebs: Gefahr von Plastikmüll auf der Spur

Zahl der Erkrankungen in den letzten 35 Jahren verdoppelt

Edinburgh - Wissenschaftler der Human Reproductive Sciences Unit des Medical Research Council http://www.hrsu.mrc.ac.uk untersuchen, ob Chemikalien, wie sie etwa in Plastik enthalten sind, für das Ansteigen der Hodenkrebs-Erkrankungen verantwortlich sind. Das Team um Richard Sharpe geht davon aus, dass der Kontakt damit bereits im Mutterleib erklären kann, warum sich die Anzahl der Erkrankungen in den letzten 35 Jahren verdoppelt hat.

Die Wissenschaftler betonen in Human Reproduction http://humrep.oxfordjournals.org, dass eine derartige Studie auch heute nur durch ein neu geschaffenes Modell möglich ist, um so die Entwicklung der Krankheit zu beobachten. Mäusen werden für die Überprüfung der aufgestellten Theorie menschliche Zellen eingepflanzt.

Veränderungen zu Beginn der Schwangerschaft

Junge Männer erkranken an Hodenkrebs. Ärzte wissen bereits seit einigen Jahren, dass die Veränderungen, die zu einer Erkrankung führen, schon in den ersten Lebensmonaten des Fötus auftreten können. Da diese Veränderungen bereits zu Beginn der Schwangerschaft stattfinden und es keine Möglichkeit zur Untersuchung der Hoden gibt, ist nicht klar, wie und warum es zu diesen Veränderungen kommt.

Forscher sind laut BBC aufgrund der ständig zunehmenden Erkrankungen relativ sicher, dass es eine umweltbedingte Ursache geben muss. Sharpe hält es für denkbar, dass diese Veränderungen durch den Kontakt der Schwangeren mit Chemikalien wie Phthalaten entstehen, die in vielen Bereichen des Haushalts zu finden sind. Dazu gehören auch Möbel und Verpackungen.

Da die Krebserkrankungen jedoch erst 20 bis 40 Jahre später auftreten, ist es nur schwer möglich, genaue Ursachen oder das Ausmaß der Belastung der Mutter festzustellen. Das neue Modell ermöglicht jetzt, die Hoden sehr früh zu untersuchen und im Experiment zu manipulieren. Damit soll endlich geklärt werden, ob diese Chemikalien wirklich verantwortlich sind. Die Wissenschaftler haben Hodengewebe von abgetriebenen Föten unter die Haut von Mäusen eingepflanzt.

Phthalate beeinträchtigen Keimzellen

Die Keimzellen der Hoden befinden sich in einem kritischen Stadium, in dem alle Probleme bei der Entwicklung sie präkanzerös machen können. Die Wissenschaftler werden die Mäuse Phthalaten und anderen Chemikalien aussetzen, um festzustellen, ob es zu Veränderungen der Keimzellen kommt. Phthalate stehen aus verschiedenen Gründen ganz oben auf der Liste. Es ist aus Laborexperimenten bekannt, dass sie die Keimzellen des menschlichen Fötus beeinträchtigen können. Sie kommen auch am häufigsten zum Einsatz.

Phthalate machen das Plastik biegsam. Sie sind auch in Teppichen, Verbundplatten, der Polsterung von Autos, Beschlägen, bestimmten Kosmetika und Medikamenten enthalten. Sharpe räumt allerdings auch ein, dass es nicht ganz sicher ist, ob die Auswirkungen auf den Fötus im Tierversuch einfach auf den Menschen übertragen werden können.

Die Frage, ob Phthalate die Gesundheit des Menschen gefährden oder nicht, ist noch immer ungelöst und von entscheidender Bedeutung. Dahinter stehe ein sehr großer Industriezweig. Daher könnten diese Chemikalien nicht einfach ohne große Auswirkungen aus dem Alltag verbannt werden. Schon aus diesem Grund müsse man sich absolut sicher sein. Mit ersten Ergebnissen ist in einem Jahr zu rechnen. (Ende)

Starkes Herz verlangsamt Alterung des Gehirns

Geringere Blutzirkulation bedeutet Sauerstoffmangel

Boston - Wer sein Herz fit und stark hält, verlangsamt damit die Alterung des Gehirns. Wissenschaftler der Boston University http://www.bu.edu haben nachgewiesen, dass gesunde Menschen mit einem nur schleppend arbeitenden Herzen, das weniger Blut transportierte, auch “ältere” Gehirne hatten.

Scans von 1.500 Personen machten sichtbar, dass das Gehirn mit zunehmendem Alter schrumpft. Eine schlechte Herzleistung ließ das Herz laut dem Fachmagazin Circulation fast zwei Jahre schneller altern. Dieser Zusammenhang bestand bei jüngeren, gesunden Menschen um die 30 genauso wie bei älteren Menschen, die an einer Erkrankung des Herzens litten.

Niedriger Herzindex
Die leitende Wissenschaftlerin Angela Jefferson betonte, dass die Studienteilnehmer nicht krank waren. Nur wenige litten an einer Herzkrankheit. Die Beobachtung, dass fast ein Drittel aller Untersuchten über einen niedrigen Herzindex verfügte und dass dieser niedrigere Index mit einem kleineren Gehirnvolumen einhergeht, sei Besorgnis erregend und erfordere eine nähere Untersuchung.

Die Teilnehmer mit einem geringeren Gehirnvolumen laut MRI-Scan zeigten keine offensichtlichen Symptome einer eingeschränkten Gehirnfunktion. Die Wissenschaftler halten es jedoch für denkbar, dass diese Schrumpfung ein erstes Anzeichen dafür sein könnte, dass etwas nicht stimmt. Eine noch stärkere Schrumpfung oder Athropie findet bei einer Demenz-Erkrankung statt.

Weniger Sauerstoff fürs Gehirn

Jefferson erklärte laut BBC, es gebe mehrere Theorien, warum ein niedrigerer Herzindex die Gesundheit des Gehirns beeinflussen kann. Wird zum Beispiel weniger Blut vom Herzen in den Körper gepumpt, erhalten die Gehirnzellen weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Es sei jedoch laut Jefferson zu früh, aus diesen Forschungsergebnissen Empfehlungen für ein gesundes Leben abzuleiten.

Klar sei jedoch, dass die Gesundheit von Herz und Hirn Hand in Hand gehen. Experten wie Clinton Wright von der University of Miami http://www.miami.edu weisen darauf hin, dass der Herzindex eines Menschen ziemlich statisch ist und nur schwer verändert werden kann. Für die aktuelle Studie wird jetzt untersucht, ob und wie die Veränderungen des Gehirns das Gedächtnis und die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer beeinflussen. (Ende) www.zaronews.com

Stammzellen lassen kaputte Gelenke nachwachsen

Versuchstiere konnten sich wieder ganz normal bewegen

New York - Wissenschaftler des Columbia University Medical Center http://cumc.columbia.edu haben ein Verfahren entwickelt, das es künftig ermöglichen soll, gebrochene oder erkrankte Gelenke wieder wachsen zu lassen. Dem Team um Jeremy Mao ist es gelungen, mithilfe von Stammzellen bei Hasen das Oberschenkelgelenk einer der vorderen Gliedmaßen zu erneuern.

Damit konnten erstmals die vollständige Oberfläche eines Gelenks und die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt werden. Profitieren sollen vor allem Patienten mit Erkrankungen der Hüften, der Schultern und der Knie.

Stammzellen anziehen

Die Wissenschaftler entfernten bei zehn Hasen die Gliedmaßen und ersetzten sie mit einem künstlichen Skelett. Dieses Skelett wurde mit Chemikalien versehen, die Stammzellen anziehen, die Knochen und Knorpel bilden können. Nach vier Wochen verfügten die Tiere wieder über ihre Gelenke und bewegten sich normal.

Mao betonte, dass der Einsatz der Stammzellen des eigenen Körpers zu konkreten klinischen Anwendungen führen kann. Durch die Tests mit den Hasen sei auch bewiesen, dass dieser Behandlungsansatz wirklich funktioniert. Seit Jahren werden viele Arten von Gewebe mit Hilfe von Stammzellen hergestellt, allerdings im Labor.

Gewebe innerhalb von Tieren

Die Menge des gewonnenen Gewebes war laut BBC immer relativ gering und verfügte weder über Venen noch Arterien für die Blutversorgung. Zuletzt gelang es Wissenschaftlern, Gewebe auch innerhalb von Tieren entstehen zu lassen. Die aktuelle Untersuchung ist die erste, bei der es gelungen ist, eine große Menge Knochenmasse und Gewebe in funktionsfähige Gelenke umzuwandeln. (Ende)

Laborbericht bestätigt die biologische Reinigungskraft der Wasserenergetisierung durch das „eClypsi“ von ZARO Biotec

Das staatlich anerkannte Labor von RIVIERA Pharma in Tulln bestätigt den dauerhaften Anstieg des Wasser-pH-Wertes durch das des „Putzwunde-eClypsi“, damit ist bewiesen Lichtpartikel reinigen chemiefrei.

Kufstein/Tirol – Es liegt mit seiner elliptischen Form gut in der Hand, strahlt in einer schneeweiß schimmernden Oberfläche und verfügt über ganz besondere Fähigkeiten. Es ist das kleinste Produkt der Firma ZARO Biotec (http://www.zarobiotec.com), es nennt sich „eClypsi“ und überträgt die in ihm enthaltene Photonen-Energie auf Wasser und reinigt durch diese Licht-Schwingung alles mit reinem unverfälschtem Wasser, ohne chemische Reiniger. Das klingt spannend und unglaublich, aber das formschöne Teilchen macht das bereits seit 1997 ohne Unterlass und ohne an Reinigungskraft zu verlieren. Der Wasservitalisierer hat eine unglaublich große Fangemeinde in den letzen Jahren erschlossen und ist zu einem echten Bio-Haushaltshelfer mit CULT-Status geworden. Nun hat das staatlich anerkannte Labor von RIVIERA Pharma http://www.riviera.at in Tulln, das ganze mal genauer untersucht, es ging um den pH-Wert, also den Wert der im basischen Bereich für die Reinigungswirkung sorgt. So hat Kernseife einen pH-Wert von ca. 8,2 und jedes Kind weiß das Kernseife das Wasser so verändert dass es zum Reinigungseffekt kommt. Doch wie soll ein Kunststoffteil den pH-Wert so verändern das es zum putzen dient?

Dazu Robert Zach, der Erfinder des unglaublichen Phänomens: „Lichtpartikel-Energie oder auch Nullpunkt-Energie (Photonen, Quantenphysik) wirken auf beinahe jeden lebendigen oder organischen Stoff, ohne die elementare Struktur negativ zu verändern. Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass Materie lediglich die Kondensation aus einem vibrierenden universellen, subtilen Energiesubstrat ist, welches das virtuelle Stadium oder auch Nullpunkt-Energie genannt wird. Materie entsteht einfach dadurch, dass Nullpunkt-Energie sich zu Photonen-Energie verfestigt, die dann durch subtile organisierende Energiefelder (SOEF) in Schwingung umgewandelt wird und Formen aller Art hervorbringt. Nichts ist fest, alles ist in Bewegung wir leben in einem schwingenden organisierten, von atomaren und Lichteilchen bestimmten Raumzeit-Gefüge, dessen Qualität von unsrem Bewusstsein mitbestimmt wird, dieses vollkommene Lebenskonzept ist reiner Geist, der die Materie stets neu entwickelt und verbessert“.

Robert Zach, der Visionär der ZARO-Entwicklungen auf diesem Gebiet, kann nachweislich die einzigartigen Veränderungen von lebendiger Materie durch Nullpunkt-Energie, nicht nur unter Laborbedingungen unter Beweis stellen, sondern auch praktisch unter normalen Bedingungen. In Workshops mit der Humboldt-Universität in Berlin wurden schwingungsenergetische Phänomene mit unglaublichen Effekten aufgezeigt. Im Labor konnte nun nachgewiesen werden das ein „eClypsi“ Leitungswasser immer basisch bleibt und der basische Wert bis zum extrem von 8,66 ansteigen kann, was deutlich höher ist als Kernseife. Damit verfügt das vitalisierte oder energetisierte Wasser nicht nur über eine optimale Reinigungswirkung; Nein - es ist damit auch ideal geeignet zur gesunden basischen Ernährung.

Zur gesunden Ernährung gehört eine Balance im Säuren-Basenbereich, ideal wäre ein neutraler Wert bei 7,0. Eine Übersäuerung des Körpers führt dazu, dass sich die pH-Werte der Flüssigkeiten im Körper verändern. Darunter leidet letztlich der gesamte Stoffwechsel. Viele Stoffwechselfunktionen können in einem sauren Milieu (pH-Wert unter 7) nicht stattfinden. Ein gesunder Organismus benötigt zum überwiegenden Teil basische pH-Wert (pH- Wert über 7). Schätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Europäer übersäuert. Zur Entsäuerung benötigt der Körper eine ausreichende Menge an Mineralstoffen. Diese Basen sind in der Lage, die Säuren zu neutralisieren, damit diese den Organen nicht schaden. Erhält der Organismus über die Nahrungszufuhr zu wenig Basen, entnimmt er die benötigte Menge seinen inneren Basendepots. Nach den vorliegenden Resultaten wäre es ein sinnvoller Aspekt bei der Entsäuerung große Mengen (min. drei Liter pro Tag) stark basisches Wasser zu trinken, um den Säuren-Basen-Haushalt nachhaltig zu regulieren.

Fakt ist, dass ein Wasserenergetisierungsteil aus Kunststoff hervorragend reinigt (weit über 50.000 Haushalte nutzen den Bioreiniger) und mit 10 Jahren Garantie eine günstige Reinigungskraft darstellt und das dieses wertvolle Basen-Wasser für die Gesunderhaltung des Körpers einzigartige, gute Dienste leisten kann. Den gesamten Testbericht gibt es zum Download unter: http://www.zarobiotec.com/resources/Laborprotokoll.pdf

Gute Freunde sorgen für längeres Leben

Einsamkeit ist so schädlich wie 15 Zigaretten am Tag

Provo - Ein gutes Netzwerk aus Freunden und Nachbarn erhöht die Lebenserwartung deutlich. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Brigham Young University http://www.byu.edu, die Daten von fast 150 Studien zu den Themen Lebensalter und soziale Verbindungen ausgewertet haben. Sie haben berechnet, dass wenige Freunde zu haben genauso schädlich ist, wie 15 Zigaretten am Tag zu rauchen oder ein Alkoholiker zu sein. Das Team um Julianne Holt-Lundstad geht in PLoS Medicine davon aus, dass ein Mensch, der sich um andere kümmert auch besser für sich selbst sorgt.

Schlimmer wie Fettsucht

Die Wissenschaftler warnen, dass heutzutage soziale Netzwerke weniger Beachtung finden. Die Menschen haben oft genug damit zu tun, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen und einen Weg zu finden, beides miteinander zu auf eine zufriedenstellende Art auszubalancieren. Fehlt diese soziale Unterstützung, beeinträchtigt das die Lebenserwartung weit mehr als Fettsucht oder mangelnde Bewegung.

Holt-Lundstad erläutert, dass es viele Arten gibt, wie Freunde, Kollegen und Familie gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden sein können. “Ist jemand Teil einer Gruppe und fühlt sich für andere verantwortlich, so achtet man auch besser auf sich und geht weniger Risiken ein.” Für die Studie wurden Daten von mehr als 300.000 Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von sieben Jahren ausgewertet.

Diejenigen, die über die stärksten sozialen Bindungen verfügten, schnitten auch bei Gesundheit und Lebenserwartung am besten ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt noch lebten, war eineinhalb mal höher als bei Menschen, die einsam lebten. Teil der Studie waren Daten von Menschen aller Altersgruppen und Familienverhältnisse. Die Ergebnisse veränderten sich auch nicht, als der ursprüngliche Gesundheitszustand berücksichtigt wurde.

Positiver Effekt in jedem Alter

Mitautor Timothy Smith betonte gegenüber BBC, dass dieser Effekt nicht nur bei älteren Erwachsenen zu beobachten ist. Beziehungen wirken in allen Altersgruppen wie ein Schutzmantel. Auch er warnte, dass die Bequemlichkeit unserer Zeit und der technologischen Möglichkeiten zu dem Glauben verführt, dass direkte Begegnungen nicht mehr notwendig sind.

“Menschen nehmen Beziehungen als gegeben an. Wir sind wie Fische, die das Wasser nicht bemerken”, sagt Smith. “Die permanente Interaktion ist nicht nur psychologisch gesehen gut für uns, sie wirkt sich auch direkt auf unsere körperliche Gesundheit aus.” (Ende)

Babys: Mutterliebe stärkt spätere Selbstsicherheit

Liebevoll behandelte Kinder gehen als Erwachsene besser mit Angst um

Durham - Bekommt ein Kleinkind von seiner Mutter viel Liebe, ist es später besser in der Lage, mit den Belastungen und Anstrengungen des Erwachsenenlebens zurechtzukommen. Umarmungen, Küsse und ein deutliches Zeigen der Zuneigung scheinen laut Wissenschaftlern der Duke University http://www.duke.edu emotionale Belastungen leichter ertragbar zu machen.

Das Team um Joanna Maselko wertete die Daten von fast 500 Personen aus dem Bundesstaat Rhode Island aus. Sie wurden als Kinder und später als Erwachsene begleitet. Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind scheint laut dem Journal of Epidemiology and Community Health http://jech.bmj.com von entscheidender Bedeutung zu sein.

Übertriebenes Bemuttern
Experten betonen aber auch, dass Eltern wissen müssen, wann man mit dieser Art der Mutterliebe aufhören muss. Übertriebenes Bemuttern kann von den Kindern als zudringlich und peinlich empfunden werden. Das gilt vor allem dann, wenn sie älter werden.

Viel Mutterliebe fördert laut der aktuellen Studie sichere Bindungen und Verbindungen. Maselko argumentiert, dass so nicht nur Leid verringert wird, sondern dass ein Kind damit auch bei einem erfolgreichen Lebensentwurf geholfen wird. Dazu gehören neben sozialen Fähigkeiten auch Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen.

Bewertung der Mutterliebe

Für die Studie bewertete ein Psychologe während einer Routineuntersuchung die Qualität der Interaktionen zwischen Müttern und ihren acht Monate alten Kindern. Beurteilt wurde, wie gut die Mutter auf die Gefühle und Bedürfnisse ihres Kindes reagierte. Basierend auf der Wärme dieser Interaktionen erhielt die Mutter eine entsprechende Punktezahl.

30 Jahre später wurden diese Kinder kontaktiert und ersucht, an einer Umfrage über ihre Gesundheit und ihre Gefühle teilzunehmen. Sie wurden unter anderem gefragt, ob ihre Mütter ihrer Einschätzung nach liebevoll mit ihnen umgegangen waren.

Besser mit Angst umgehen

Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die von ihren Müttern sehr geliebt worden waren, mit allen Arten von Leid deutlich besser umgehen konnten. Kinder liebevoller Mütter kamen vor allem mit Angstgefühlen besser zurecht. Laut den Wissenschaftlern ist es auffällig, wie eine kurze Beobachtung Hinweise auf den Zustand der Kinder zu einem viel späteren Zeitpunkt liefern kann.

Diese Ergebnisse deuteten wie viele andere darauf hin, dass die frühe Kindheit für die Erfahrungen im späteren Leben von entscheidender Bedeutung ist. Der Einfluss anderer Faktoren wie Persönlichkeit, Erziehung und Ausbildung sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. (Ende) www.angstfreisein.de

Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?

Wir von ZAROnews tanken da nicht mehr, eher gehen wir zu Fuß, wer die Welt bewusst zerstört, hat nach unserer Auffassung sein Existenzrecht verwirkt. Vielleicht sollten eben wir, das “VOLK”, den Herren Zerstörern den Geldhahn zudrehen, selbst wenn dadurch Tankstellenpächter in Schwierigkeiten kommen, aber die müssen sich eben dann bei den Verantwortlichen beschweren.

Die Redaktion