Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Kunst+Kultur.
- Allgemein (1347)
- Beziehung (273)
- Fachpublikation (504)
- Familie (333)
- Gesundheitstipps (201)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (115)
- Medizin (512)
- Natur-Bio (445)
- Politik (153)
- PR (500)
- Pressebericht (906)
- Sonstiges (408)
- Spirituell (154)
- Wirtschaft (278)
- 16.5.2012: Raubbau am Planeten Erde spitzt sich zu
- 14.5.2012: Unbewusstes Wissen wirkt bewusst
- 14.5.2012: Stammzellen-Schild schützt Krebspatienten
- 14.5.2012: Neue Pille ahmt Östrogen der Frau nach
- 14.5.2012: Chromosomen: Männer sterben nicht aus
- 14.5.2012: Erziehung und Freunde fördern Suchtprävention
- 26.4.2012: Kleiner Atomkrieg kostet eine Mrd. Hungertote
- 26.4.2012: Rote Kleidung: Für Männer Einladung zum Sex
- 24.4.2012: Männer nähern sich Lebenserwartung von Frauen
- 24.4.2012: Insekten lösen künftiges Ernährungsproblem
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archiv der Kategorie Kunst+Kultur
Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?
29.7.2010 von zaro.
Wir von ZAROnews tanken da nicht mehr, eher gehen wir zu Fuß, wer die Welt bewusst zerstört, hat nach unserer Auffassung sein Existenzrecht verwirkt. Vielleicht sollten eben wir, das “VOLK”, den Herren Zerstörern den Geldhahn zudrehen, selbst wenn dadurch Tankstellenpächter in Schwierigkeiten kommen, aber die müssen sich eben dann bei den Verantwortlichen beschweren.
Die Redaktion
Geschrieben in PR, Politik, Marketing, Fachpublikation, Sonstiges, Pressebericht, Kunst+Kultur, Gesundheitstipps, Medizin, Spirituell, Natur-Bio, Familie, Wirtschaft, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Fußball-WM: Neutralität gibt es nicht
14.6.2010 von zaro.
Psychologe: “Zugehörigkeit bei Fans im Mittelpunkt, nicht Fußball”
Köln/Eichstätt - Die Fußball-Weltmeisterschaft stellt die Welt auf den Kopf. Menschen outen sich als Fans, nehmen an Tippspielen teil oder besuchen Public Viewings, oft ohne zuvor sonderliche Nähe zu der Sportart verspürt zu haben. “Im Grunde geht es dabei gar nicht um Fußball selbst, sondern um soziale Zugehörigkeit”, erklärt der Sportpsychologe Jens Kleinert von der Deutschen Sporthochschule Köln http://www.dshs-koeln.de gegenüber uns das Phänomen. “Menschen haben das Bedürfnis, Dinge mit anderen zu teilen und eingebunden zu sein. Die WM bietet dafür optimale Bedingungen.”
Glühende Fans oder erbitterte Gegner
Dieses Wir-Gefühl beginnt für Kleinert mit einer gemeinsamen Hoffnung. “Das Ziel in den Köpfen heißt: Wir - nicht das Fußballteam - wollen die WM gewinnen. Sichtbar wird dies, indem sich die Menschen als Anhänger outen - in Deutschland durch rot-schwarz-goldene Fahnen, Kleidung, Tätowierung und sogar Würstchen. Man zeigt sich verbindlich als Teil der Gruppe.” Mit jedem Erfolg werde dieses Ziel stärker und attraktiver. “Denn damit wird es nicht nur wünschenswert, sondern erreichbar”, so der Experte. Verstärkend wirkt die Thematisierung in Gesprächen, insbesondere aber auch in den Medien.
Doch es gibt auch Gegentrends. Da sich Gruppen nicht nur zugehörig fühlen, sondern auch voneinander abgrenzen, ist eine starke Kontrastierung vorprogrammiert. “Entweder man ist glühender Fan oder Hasser. Neutralität gegenüber der WM wird schwer gemacht.” Zu einem WM-Gegner deklariert sich ein an Fußball Desinteressierter nur dann, wenn er Gesinnungsgenossen wahrnimmt, mit denen er sich gruppieren kann. “Ein völliger Außenseiter will man ja nicht sein. Das ist genau wie beim Karneval - einen Mittelweg gibt es nicht”, so der Kölner Sportpsychologe.
Ungefährliches Gesprächsthema
Etwas anders ist die Situation freilich in Ländern, deren Team den Einzug in die WM-Finalrunde nicht geschafft hat. Hier fehlt laut Kleinert die gemeinsame Idee. Wem der Einzelne die Daumen drückt, ist von vielen Faktoren abhängig. “Während das bei Fußball-Fans oft die Stärke einer Mannschaft ist, so spielt bei anderen auch die Sympathie zu einem Land, dort lebende Bekannte oder bei bestimmten Personengruppen auch das Aussehen der Spieler eine Rolle.”
Der Fußballkultur-Forscher Florian Basel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt http://www.ku-eichstaett.de führt die Begeisterung auf vier Gründe zurück. “Erstens handelt es sich um ein ungefährliches Gesprächsthema. Zweitens kann man mitreden, da jeder schon selbst einen Ball gekickt hat.” Als weitere Faktoren sieht er auch die emotionale Inszenierung von Fußball, sowie sein Überraschungspotenzial. “Für einen Torerfolg müssen elf Gegenspielern überwunden werden. Man hofft, dass auch kleinere Mannschaften diesen Effekt gegen große Gegner ausnützen können”, so der Historiker gegenüber zaronews. (Ende)
Super bei Google ganz vorne: www.zaronews.com
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, Kunst+Kultur, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Aufmerksamkeit als Beziehungsboost
8.6.2010 von zaro.
Alltägliche Dankbarkeit wichtig im Umgang mit Partner
Chapel Hill/Wien - Mehr Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass zwischenmenschliche Beziehungen angekurbelt werden und mehr Romantik ins Leben kommt. Das wiederum führt zu einer Verbesserung der Paarbeziehung und macht damit das Leben leichter - und auch schöner. Solche Aufmerksamkeiten sind zudem die wichtigsten Stabilisatoren einer Partnerschaft, berichten Forscher der University of North Carolina http://www.unc.edu im Fachmagazin Personal Relationships. Sie haben dazu mehr als 60 Paare untersucht.
Im täglichen Leben mit Stress und Ablenkung vergisst man allzu oft darauf, dem Liebsten genug Aufmerksamkeit zu schenken. Doch gerade diese Gesten sind es, die für die Stabilisierung einer Beziehung so wichtig sind. Gemeint sind nicht große Geschenke, sondern kleine Aufmerksamkeiten. “Jemand, der sich gegenüber seinem Partner dankbar zeigt und ihn dementsprechend liebevoll behandelt, tut auch sich selbst Gutes, denn das führt zu einer Steigerung des eigenen Wohlbefindens”, so Studien-Leitautorin Sara Algoe.
Positive Gefühle fördern Beziehung
“Diese Gefühle der Dankbarkeit und der Großzügigkeit sind wichtig für die Verfestigung unserer Beziehungen mit den Menschen, die wir gerne mögen.” Das habe sowohl für denjenigen, dem diese Gefühle entgegengebracht werden als auch für den, der sie gibt Vorteile, erklärt die Wissenschaftlerin. Die Forscher haben als Probanden Paare genommen, deren Beziehung bereits gefestigt war und die einander gut verstanden. Sie haben dabei die tägliche Fluktuation in der Beziehungszufriedenheit für jeden einzelnen der Partner aufgezeichnet.
“Dankbarkeit, Wertschätzung und Liebe sind nahe miteinander verwandt. Wenn ich in Dankbarkeit schaue, schaue ich auch in Liebe. Das ist das Geheimnis”, meint Coach Christiane Deutsch http://www.christianedeutsch.com im pressetext-Interview. “Wenn sich jemand auf Wertschätzung ausrichtet, wird er mehr entdecken, was er wertschätzen kann”, meint die Expertin. In der Gegenwart von jemandem, der dankbar ist, falle es einem selbst auch leichter, Dankbarkeit zu empfinden. “Oftmals übernehmen wir vom Partner Gefühle und Stimmungen.” Es wäre schön, wenn es positive sind.
Das Fehlende selbst einbringen
“Der Psychotherapeut Chuck Spezzano meint, dass, wenn einem in einer Beziehung etwas fehlt, man es selbst hineinbringen soll”, so Deutsch. Dieser “erwachsene” Ansatz, dass man bei Entdeckung eines Mankos selbst derjenige sein müsse, der etwas ändert, scheint eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Beziehung zu sein. “Dann fängt das gegenseitige Beschuldigen erst gar nicht an. Und man erkennt sich selbst als Schöpfer der eigenen Realität.”
“Wenn ich bewusst danach trachte, was passt, werde ich auch automatisch mehr wahrnehmen, was passt”, meint Deutsch. Die Energie folge der Aufmerksamkeit. “Wenn ich erkenne, welche Fülle bereits da ist, fällt es mir auch leichter, dankbar und großzügig zu sein.” Das zeige auch, dass die Person nicht dem Mangeldenken verfallen ist.
Viele Kleinigkeiten versüßen das Leben
In der Studie wird die Bedeutung von kleinen Gesten beschrieben und der Fähigkeit, sich daran zu erfreuen. Meiner Meinung nach, kann man ein glückliches Leben oder eine glückliche Beziehung auch mit einem Bank-Konto vergleichen”, meint Deutsch. “Es sind die oftmaligen kleinen Einzahlungen, die letztendlich eine stattliche Summe zustande kommen lassen.”
“Es sind kleine Gesten und Sätze der Wertschätzung, die uns selbst und den anderen erfreuen und das Wohlgefühl steigern”, so die Expertin. “Wenn ich meinen Dank ausdrücke, so nehme ich auch bewusster an.” Und unbewusst strebe der Mensch an, dem, der Gutes tut, wieder Gutes zurückgeben zu wollen. “Daher ist es in jeder Hinsicht besser, zu geben”, erklärt Deutsch. Wer Dankbarkeit ausdrücken will, könne dies auf der Page http://www.dankstelle.com tun. (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Pressebericht, Sonstiges, PR, Kunst+Kultur, Spirituell, Familie, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Geld macht geizig
20.5.2010 von zaro.
Studie: Spitzenverdiener sind die größeren Egoisten
Melbourne/Düsseldorf - Wer besonders viel verdient, ist weniger großzügig als Normalverdiener. Zu diesem Schluss kommt zumindest der Ökonom Nikos Nikiforakis von der Universität Melbourne http://www.unimelb.edu.au. Er überprüfte in einem Experiment, welchen Einfluss ein hohes Gehalt auf die Bereitschaft zu teilen hat. Je mehr Menschen verdienen, desto geringer ist der Anteil, den sie anderen weiterzugeben bereit sind.
Im Labor traten Versuchspersonen zunächst gegeneinander in einem Spiel an, dessen Ausgang das “Spielgehalt” für den weiteren Verlauf des Experiments bestimmte. Anschließend mussten die Teilnehmer entscheiden, ob sie einen Teil der Einkünfte einem bzw. mehreren Mitspielern abtreten wollten. Geber und Empfänger blieben dabei jeweils anonym, um durch das Ausklammern strategischer Überlegungen allein das “Geben um des Gebens willen” zu untersuchen. Den Spielern winkte am Schluss eine Belohnung in echtem Geld.
Quelle des Reichtums entscheidend
Die Ergebnisse fielen sehr deutlich aus. Bei den Probanden mit dem höchsten Einkommen war die Chance des Teilens dreimal niedriger als bei den Nächstgereihten. “Selbst wenn Taktiken ausgeblendet werden, sind jene die größten Egoisten, die am härtesten für ihr Gehalt arbeiten”, berichtet Nikiforakis. Der Studienleiter glaubt, dass die sozialen Einstellungen eines Menschen hier ein Wörtchen mitreden. Nette Menschen dürften weniger hart für Geld arbeiten, da sie eher auf die Hilfe anderer zählten, wie auch egoistische die anderen eher für egoistisch halten würden.
Ein anderes Resultat kam allerdings zustande, als man das Gehalt nach dem Zufallsprinzip verteilte. Die Unterschiede im Teilen zwischen Besser- und Schlechterverdienenden waren nun verschwunden. Es dürfte somit darauf ankommen, womit man sein Geld verdient. “Nicht alle Spitzenverdiener sind Egoisten. Menschen, denen das Geld zufällt wie etwa in einer Lotterie oder durch eine Erbschaft, dürften eher zum Teilen bereit sein als solche, die es durch andere Quellen wie etwa durch Arbeit erworben haben”, so der australische Forscher.
Selbstachtung und Gleichheitsdenken machen großzügig
“Ob höheres Einkommen geiziger macht oder Geiz das Einkommen erhöht, kann man aus den Ergebnissen nicht eindeutig schließen. Es ist wie die Henne-Ei-Frage”, erklärt Hans-Theo Normann, Doktorvater von Nikoforakis am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie DICE http://www.dice.uni-duesseldorf.de, im Interview. Relevant sei das Studienergebnis überall dort, wo es auf individuelle Hilfsbereitschaft ankomme. “Hilfsorganisationen erhalten zwar ihre Großspenden von den Großverdienern, doch es ist nicht diese Gruppe, die den höchsten Anteil ihres Einkommens spendet”, so der Experte.
Wie das “Geben um des Gebens willen” zustande kommt, kann laut Normann auf zwei Arten erklärt werden. “Es könnte sein, dass Spender sich wirklich für das Wohlergehen anderer interessieren. Sie spenden, da sie die Ungleichheit nicht mögen. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Menschen sich und andere durch Spenden überzeugen wollen, dass sie gute Menschen sind. Der Respekt der anderen und auch die Selbstachtung stünden dann im Vordergrund, nicht so sehr die Bedürftigkeit der Mitmenschen.” (Ende)
Geschrieben in Marketing, Fachpublikation, Pressebericht, Sonstiges, PR, Kunst+Kultur, Spirituell, Familie, Beziehung, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Tutanchamun soll an Malaria gestorben sein
4.3.2010 von zaro.
Forscher weisen Parasiten-Spuren im Blut des Kindkönigs nach
Kairo - Neueste Forschungsergebnisse könnten die Verschwörungstheorien um eine Ermordung des ägyptischen Kindkönigs Tutanchamun widerlegen. Demnach soll dieser an Malaria gestorben sein, nachdem sein Körper bereits durch eine seltene Knochenkrankheit verkrüppelt worden war. Zwei Jahre lang hatte ein Forscherteam um den Chef-Archäologen Zahi Hawass http://www.drhawass.com die mumifizierten Überreste des 19 Jahre alten Pharaos untersucht, um ausreichend Blut- und DNA-Proben zu gewinnen. Nun konnten die Wissenschaftler Spuren des Malaria-Parasiten in seinem Blut nachweisen, wie es im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org heißt.
Seit Howard Carter im Jahr 1922 das Grab im Tal der Könige entdeckte, haben Wissenschaftler gerätselt warum der Kindkönig so jung gestorben ist. Manche gehen davon aus, dass er nach einem Sturz von seinem Streitwagen gestorben ist, andere vermuten ein Verbrechen. Da er so jung starb und keine Nachkommen hinterließ, wurde auch angenommen, dass er an einer erblichen Krankheit gelitten haben könnte. In Frage käme zum Beispiel das Marfan-Syndrom. Hawass lehnt diese Theorien ab.
Klumpfuß und Wirbelsäulenkrümmung
Er untersuchte die Überreste des Königs und zehn weiterer Familienmitglieder. Zwei der Mumien wurden jetzt als Tutanchamuns Großmutter und - sehr wahrscheinlich - als sein Vater identifiziert. Es gebe keine überzeugenden Beweise dafür, dass der König oder einer seiner Vorfahren am Marfan-Syndrom gelitten habe. Die weiblichen Formen seien viel mehr ein Ablenkungsmanöver und spiegelten die Mode der Zeit wider. Bestätigt wurde jedoch, dass Tutanchamun an einer ererbten Krankheit gelitten haben könnte, einer seltenen den Fuß befallenden Knochenkrankheit, nämlich dem Morbus Köhler 2. Dazu komme noch ein Klumpfuß und eine Krümmung der Wirbelsäule.
Obwohl das keine endgültigen Erkenntnisse sind, würden sie erklären, warum sich unter den Besitztümern des Königs Stäbe und Stöcke befanden, die als Gehhilfen eingesetzt worden sein könnten. Kurz vor seinem Tod hat sich der König auch das Bein gebrochen, die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das ein wichtiger Hinweis sein könnte. Der Knochen heilte nicht richtig und begann abzusterben. Das hätte den jungen König schwach und anfällig für Infektionen gemacht. Denkbar also, dass ein Malaria-Anfall das Schicksal Tutanchamuns besiegelt hat.
Ältester genetischer Beweis für Malaria
Die im Blut nachgewiesenen Spuren des Malaria-Parasiten dürften der älteste genetische Beweis für Malaria überhaupt sein. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Samen, Früchte und Blätter, die in der Grabstelle gefunden worden sind, möglicherweise medizinischen Zwecken dienten und damit diese Theorie unterstützen. Bob Connolly von der University of Liverpool http://www.liv.ac.uk hat den König selbst untersucht. Er meint laut BBC, dass die Forscher unglaubliches Glück gehabt hätten, ausreichend DNA für die aktuelle Studie zu extrahieren.
Der König sei keine gut erhaltene Mumie, sondern viel mehr ein verschmortes Wrack. Er halte es für möglich, dass der König an Malaria gestorben sei, bezweifle es aber persönlich. Das Vorhandensein des Parasiten im Blut bedeute nicht unbedingt, dass der König an Malaria litt oder daran gestorben ist. Er könnte auch gar keine Symptome gehabt haben. Connolly geht davon aus, dass Tutanchamun durch den Sturz vom Streitwagen gestorben ist. Sein Brustkorb war eingedrückt und seine Rippen gebrochen. (Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, Fachpublikation, Kunst+Kultur, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
“Naschkatzen” drohen später Depressionen
1.3.2010 von zaro.
Süßer Geschmack aber von allen Kindern als Belohnung wahrgenommen
Philadelphia - Die meisten Kinder mögen Süßigkeiten. Jene, die sie besonders gerne mögen, könnten depressiv sein oder über ein höheres Risiko eines Alkoholproblems in der Zukunft verfügen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Monell Chemical Senses Center http://www.monell.org gekommen. Das Team um Julie Mennella schreibt in Addiction http://www.addictionjournal.org, dass bestimmte Kinder sich besonders zu sehr Süßem hingezogen fühlen. Diese Kinder hatten entweder einen nahen Verwandten mit einem Alkoholproblem oder verfügten selbst über Symptome einer Depression.
Es ist jedoch nicht klar, ob diese Vorliebe für sehr Süßes auf echte chemische Unterschiede oder auf die Erziehung zurückzuführen ist. Die Wissenschaftler erklärten, dass ein süßer Geschmack und Alkohol viele der gleichen Arten von Belohnung auslösen. Mennella erläuterte, dass bekannt sei, dass ein süßer Geschmack von allen Kindern als Belohnung wahrgenommen wird und er ihnen ein gutes Gefühl vermittelt. Manche Gruppen von Kindern könnten von intensiver Süße aufgrund ihrer Biologie besonders angezogen sein.
Viele Alkoholiker sind Naschkatzen
Experten gehen davon aus, dass Alkoholiker dazu neigen, Naschkatzen zu sein, berichtet BBC. Dieser Zusammenhang ist jedoch bei Kindern weniger klar. Eine andere US-Studie hat nachgewiesen, dass die größte Vorliebe für sehr süße Getränke bei jenen zu finden war, die Wachstumsschübe durchlebten. An der aktuellen Studie nahmen 300 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren teil. Die Hälfte hatte ein alkoholabhängiges Familienmitglied.
Die Teilnehmer wurden gebeten, fünf süße auf Wasser basierende Getränke zu kosten, die unterschiedliche Mengen an Zucker enthielten. Die Kinder sollten bewerten, welches Getränk am besten schmeckte und wurden auf Symptome einer Depression hin befragt. Ein Viertel verfügte über Symptome, die laut den Wissenschaftlern auf eine mögliche Depression hinwiesen.
Die Vorliebe für intensive Süße war bei jenen 37 Kindern am größten, bei denen es in der Familie Alkoholiker gab und die von depressiven Symptomen berichteten. Sie bevorzugten das Getränk mit dem höchsten Zuckergehalt, nämlich 24 Prozent. Das entspricht rund 14 Teelöffeln Zucker in einem Glas Wasser und entspricht mehr als dem doppelten Zuckergehalt einer normalen Cola. Dieser Geschmack war um ein Drittel intensiver als jener, der von den anderen Kindern bevorzugt wurde.
Süßigkeiten als Schmerzmittel
In einem nächsten Schritt wurde untersucht, ob die Unterschiede der Kinder in Bezug auf Geschmack eine Auswirkung auf ihre Reaktion auf Schmerz oder Unbehagen hatten. Frühere Studien hatten nahegelegt, dass Süßigkeiten als Schmerzmittel und als Stimmungsaufheller wirken können. Es zeigte sich, dass nicht depressive Kinder ihre Hände länger in sehr kaltem Wasser lassen konnten, wenn sie einen Zuckerschub erhielten. Der zusätzliche Zucker führte bei den depressiven Kindern zu keiner Veränderung des Verhaltens. (Ende)
Geschrieben in PR, Fachpublikation, Pressebericht, Sonstiges, Kunst+Kultur, Wirtschaft, Medizin, Familie, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Christentum, Hinduismus & Buddhismus - Österreich-Tournee mit Charlotte Anderson
26.2.2010 von zaro.
Innere spirituelle Lehren enthüllt: Drei besondere Workshops im März
Wien - Master Choa Kok Sui war ein Philanthrop - jemand, der an das Gute im Menschen glaubt -, Forscher auf feinstofflichem Gebiet, Techniker, Weltlehrer und Bestsellerautor. In über 100 Ländern der Welt werden seine Lehren heute unterrichtet. Die letzten zwölf Jahre seines Lebens wurde er von seiner Frau Charlotte Anderson begleitet. Die Amerikanerin hat sich zum Ziel gesetzt, sein Wissen auch nach seinem Tod im Jahre 2007 zu bewahren. Charlotte Anderson ist (Mit-)Begründerin sozialer Organisationen sowie Herausgeberin diverser Schriften des Meisters und Meditations-CDs. Als begehrte Lehrerin und Interviewpartnerin reist sie rund um den Globus und arbeitet unermüdlich an der Verwirklichung seiner Vision.
Wer die Arbeit von Master Choa Kok Sui kennenlernen möchte, für den bietet das Institut für Energiearbeit Vorveranstaltungen und Seminare in ganz Österreich. Alle Termine unter: http://www.energie-institut.com/termine
Eine ganz besondere Veranstaltung findet im März statt: Charlotte Anderson kommt persönlich für eine dreitägige Tournee nach Österreich und präsentiert dem österreichischen Publikum erstmals: Die tiefen Wahrheiten der drei großen spirituellen Traditionen Christentum, Hinduismus und Buddhismus.
Innere Lehren des Christentums enthüllt
Dienstag, 23. März 2010, 10-18 Uhr, in Linz
Jesus schulte die Öffentlichkeit durch die Erzählung von Gleichnissen. Seinen Aposteln jedoch gab er die “inneren Lehren” und damit den “Schlüssel ins Königreich des Himmels”. Seine Lehren wurden von Master Choa Kok Sui in eine moderne Sprache übersetzt. Dieser Workshop beinhaltet etwa:
* Ein tieferes Verstehen des “Vater Unser”
* Spirituelle Reinigungstechniken, die inneren Lehren der Taufe
* Die wahre Bedeutung der “Fußwaschung durch Jesus an seinen Aposteln” uvm.
Innere Lehren des Hinduismus enthüllt
Mittwoch, 24. März 2010, 10-18 Uhr, in Salzburg
Der Workshop offenbart die Mysterien der hinduistischen Gottheiten, Symbole und Rituale. Auch ohne Bekenntnis zum Hinduismus ist dieser Workshop lehrreich und informativ. Durch eine alte yogische Technik erlernen die Workshop-TeilnehmerInnen die Kraft des Gehirns zu steigern. Außerdem werden folgende und viele weitere Fragen beantwortet:
* Warum erscheinen Gottheiten wie z.B. Shiva mit blauer Haut?
* Warum steht Krishna auf einer Kobra?
* War Hanuman wirklich ein Affe? Warum konnte er einen Berg versetzen? uvm.
Om Mani Padme Hum (Die blaue Perle im goldenen Lotus)
Innere Lehren des buddhistischen Mantras enthüllt
Donnerstag, 25. März 2010, 10-18 Uhr, in Villach
Om Mani Padme Hum ist eines der bekanntesten Mantras der Welt. Der Workshop offenbart tiefes Verständnis dieses kraftvollen Mantras. Darüber hinaus:
* Wie kann das Mantra zur Selbstheilung und Heilung verwendet werden?
* Das zwölfte Chakra und seine Funktionen
* Persönlichkeitsentwicklung uvm.
Kosten: Workshop einzeln € 190,-, Packagepreis bei Buchung von 2 Workshops: € 350, -, bei 3 Workshops: € 450,-
Die Workshops werden in Englisch abgehalten und simultan übersetzt.
Dauer der Workshops: jeweils 10-18 Uhr. Anmeldeschluss: 1 Woche vor Veranstaltungsdatum.
Information & Anmeldung:
Institut für Energiearbeit, Schulgasse 63, 1180 Wien
Tel. und Fax 01/408 54 55, Mobil 0664/336 11 76, office@energie-institut.com, http://www.energie-institut.com (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, PR, Kunst+Kultur, Spirituell, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Alle Menschen lachen vor Freude
11.2.2010 von zaro.
Geräuschausdruck besonders bei negativen Grundemotionen universell
London - Alle Menschen verstehen einander, wenn sie Freude, Wut, Angst und Trauer ausdrücken. Das behaupten Neurobiologen vom Londoner University College http://www.ucl.ac.uk in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Science. In Großbritannien und bei den Himba, einem Naturvolk im Norden Namibias, stellten sie fest, dass Hörbeispiele dieser Emotionen auch dann richtig interpretiert werden, wenn diese aus fremden Kulturen stammen.
Die Forscher um Sophie Scott spielten den teilnehmenden Personen beider Kulturen eine kurze Geschichte in ihrer Sprache vor, die auf eine spezielle Emotion abzielten. Da ging es zum Beispiel um die Traurigkeit einer Person, deren naher Verwandter vor kurzem verstorben ist. Am Ende der Geschichte hörten die Probanden zwei Geräusche - etwa ein Lachen und ein Weinen - wobei die englischen Versuchspersonen die Gefühlsausdrücke der Himba hörten und umgekehrt. Schließlich sollten sie sagen, welches Geräusch am besten zur Geschichte passte.
Lachen ist der älteste Emotionsausdruck
Am besten erkannten beide Versuchsgruppen das Lachen wieder und gaben an, es sei Ausdruck von Freude und könne etwa auch entstehen, wenn man gekitzelt wird. “Wir vermuten, dass das Lachen überall mit dem Kitzeln zusammenhängen kann. Es spiegelt Freude am körperlichen Spiel wieder”, so die Autoren. Lachen habe somit tiefe evolutionäre Wurzeln, die vielleicht aus der spielerischen Kommunikation zwischen kleinen Kindern und ihren Müttern stammen. Ersichtlich sei dies auch bei anderen Tieren - etwa bei Primaten wie beim Schimpansen und bei bestimmten Säugetieren.
Doch nicht alle Töne wurden gleich gut erkannt. Während grundlegende negative Emotionen über Kulturen hinweg ähnliche Geräusche verursachen, scheint das bei den meisten positiven nicht der Fall zu sein. Das konnten die Forscher etwa bei den Reaktionen auf Vergnügen oder auf Stolz über Erreichtes beobachten, die nur innerhalb der eigenen Kultur wiedererkannt wurden. Dass diese Emotionen eher gruppen- oder regionsspezifisch sind, erklären die Forscher damit, dass positiver Gefühlsausdruck oft zwischen Mitglieder derselben Gruppe vereinbart werden könnte, um so Zugehörigkeit und sozialen Zusammenhalt zu signalisieren.
Download des Originalartikels unter http://www.pnas.org/content/early/2010/01/11/0908239106.full.pdf+html (Ende)
Geschrieben in PR, Politik, Marketing, Fachpublikation, Sonstiges, Pressebericht, Kunst+Kultur, Wirtschaft, Medizin, Spirituell, Natur-Bio, Familie, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Kokain steigert Gefahr des plötzlichen Herztodes
1.2.2010 von zaro.
Drogen-Missbrauch führt zu Veränderungen von Herz und Arterien
Sevilla - Das Image von Kokain als einer “sicheren” Partydroge ist ein reiner Mythos. Wissenschaftler des Instituto de Medicina Legal der Universidad de Sevilla http://www.us.es haben nachgewiesen, dass Kokain mit drei Prozent der plötzlichen Herztode in Zusammenhang steht. Auch die Experten der British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk warnen, dass die Droge verheerende Auswirkungen haben kann. Obwohl die im European Heart Journal http://eurheartj.oxfordjournals.org veröffentlichten Daten aus dem Südwesten Spaniens stammen, betonten die Wissenschaftler, dass sie für Europa allgemein gelten können.
In der Untersuchung wurden 21 von 668 plötzlichen Todesfällen mit dem Konsum von Kokain in Verbindung gebracht. Alle Betroffenen waren Männer zwischen 21 und 45 Jahren. Bei den meisten war es zu Herzproblemen gekommen, die meisten rauchten und hatten auch gleichzeitig Alkohol getrunken. Der leitende Wissenschaftler Joaquin Lucena betonte, dass diese Angewohnheit zu einem tödlichen Cocktail für das Herz werden könne. Die Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Kokainmissbrauch zu schweren Veränderungen des Herzens und der Arterien und in der Folge zu einem plötzlichen Herztod führen kann.
Jede Kokain-Dosis kann toxisch sein
Lucenas Team analysierte die Obduktionsberichte und untersuchte die Begleitumstände bei plötzlichen Todesfällen, die sich in Sevilla zwischen 2003 und 2006 ereignet hatten. Die aktuellen Ergebnisse legen nahe, dass jede Dosis der Droge toxisch sein kann. Manche Patienten hätten schlechte Überlebenschancen auch bei relativ niedrigen Mengen der Droge im Blut. Bei anderen würden große Mengen keine schwerwiegenden Folgen haben. Fotini Rozakeas von der British Heart Foundation warnt eindringlich, dass der Konsum von Kokain bei jedem Menschen tödliche Folgen haben kann. Das gelte auch für junge Menschen, bei denen keine Herzerkrankungen bekannt seien. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Fachpublikation, PR, Medizin, Kunst+Kultur, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Monogamie ist Evolutionsvorteil
27.1.2010 von zaro.
Treue als Wunschdenken der meisten Menschen
Washington DC/Wien - Einige Paare kommen wegen Liebe zusammen, andere wegen finanzieller Vorteile oder aufgrund einer Schwangerschaft. Aus welchen Gründen eine Partnerschaft auch eingegangen wird, Forscher sehen in der Entwicklung einer monogamen Beziehung deutliche evolutionäre Vorteile für beide.
Dadurch, dass Männer im Vertrauen bestärkt werden, dass die gemeinsamen Kinder ihre echten Erben sind und Frauen davon überzeugt sind, dass die Nachkommen Vorteile aus diesem “gesicherten” Erbe ziehen, ist die monogame Beziehung eine Win-Win-Situation, schreiben Laura Fortunato vom University College in London http://www.ucl.ac.uk und Marco Archetti von der Harvard University http://www.harvard.edu in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Journal of Evolution Biology.
Monogame Beziehung als Win-Win-Situation
Die Betrachtungsweise der Forscher zweifelt jene Theorien über fixe Partnerschaften an, die die Rolle der Religion und der soziologischen Vorteile, Männer vom Kampf um Partnerinnen abzuhalten, hervorheben. Auch diese Theorien kommen zum Schluss, dass das Aufgeben von mehreren Ehefrauen oder Partnerinnen Männer aufopfernder für die Interessen der Gruppe macht.
“Es gibt einige Situationen, in denen die monogame Beziehung die bessere Strategie für beide ist”, so Fortunato. Sie hat ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem man herausfinden kann, wie solche Szenarien tatsächlich funktionieren könnten. Monogamie ist nach Ansicht der Forscher etwa dann für beide besser, wenn das Land zum Anbau knapp ist. “Es ist zu risikoreich, wenig Land unter vielen Nachkommen aufzuteilen.” Das sei einfach nicht klug.
Unklarer historischer Hintergrund der Monogamie
Die “Erfindung” der Monogamie bleibt weiterhin ein Rätsel. Feststeht, dass im Codex Hammurabi, dem babylonischen Gesetzeswerk etwa 1.800 vor Christus, Polygamie verboten war. Fortunato hält dies allerdings von der Paarbildung und der sexuellen Monogamie auseinander, welche von frühen Menschen praktiziert wurde. Da in vielen Gesellschaften verschiedene Formen der Vielweiberei vorhanden sind, könne man nicht von einer “zwangsläufigen” sozialen Monogamie ausgehen.
In der Modellbetrachtung von Populationen - einmal unter dem Aspekt monogamer, ein anderes Mal unter dem polygamer Männer über zwei Generationen - war Monogamie in frühen agrarischen Kulturen die für beide bessere Variante. “Wie das in der realen Welt tatsächlich ausgesehen haben mag, bleibt allerdings ein Rätsel”, so die Forscher.
Treue weit oben auf Wunschliste
“Auf den Partnerwunschlisten rangiert Treue bei den meisten an oberster Stelle”, so die Psychologin Caroline Erb von Parship http://www.parship.at im Interview mit zaronews.com. Evident sei, dass die Monogamie die Stabilität der Familie stärkt. Das gelte vor allem in Beziehungen, in denen Nachwuchs vorhanden ist. “Blickt man allerdings auf die Scheidungsraten, wobei Untreue ein Trennungsgrund ist, gerät der Treuewunsch in Schieflage”, so Erb.
In der Realität halten Ehen durchschnittlich 9,2 Jahre. Das Modell von Lebensabschnittspartnern sehen manche Zukunftsforscher als zeitgemäß. “Das bedeutet auch, dass Menschen zwischendurch häufiger Singles sein werden”, so Erb. (Ende)
Geschrieben in Kunst+Kultur, Pressebericht, Beziehung, Familie, Spirituell, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Abwrackprämie ist das Wort des Jahres 2009
26.1.2010 von zaro.
Interview mit GfdS-Geschäftsführerin Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus http://www.tolingo.de wurde erstmals das Wort des Jahres zeitgleich in 12 Sprachen übersetzt - die interessanten Ergebnisse sind dieser Pressemitteilung als pdf beigefügt http://img.pte.at/files/binary/4815.pdf).
Die Wahl wird seit 1971 von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) durchgeführt. Die GfdS ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.
Zu den in der Öffentlichkeit bekanntesten Aktionen zählen neben der Wahl “Wörter des Jahres” auch die Übersicht “Die beliebtesten Vornamen” und alle zwei Jahre die Verleihung des “Medienpreises für Sprachkultur”.
Weniger bekannt sind die eigentlichen Arbeitsschwerpunkte der GfdS: Ein Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag und ein Redaktionsstab Rechtssprache beim Bundesministerium der Justiz prüfen als interne Beratungsstellen Gesetzentwürfe, Verordnungen usw. auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit. Darüber hinaus beantworten Sprachberaterinnen und Sprachberater Fragen von Privatpersonen, Firmen, Behörden und Institutionen zur Rechtschreibung und Grammatik, zu Stil und Ausdruck, prüfen Texte und erarbeiten Gutachten. Wichtige Bereiche sind die Beratung bei Problemen der Vornamengebung sowie bei der Deutung und Herkunft von Familiennamen (weitere Infos und Kontaktdaten, Kosten der Services siehe http://www.gfds.de).
Langjährige Geschäftsführerin der GfdS ist Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus.
Frau Prof. Eichhoff-Cyrus, welche Wörter sind Ihre Lieblingswörter der vergangenen Jahre? Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetz, Gammelfleisch, Elchtest, Generation @ oder andere Wörter?
Andere Wörter, z. B. das Wort des Jahres 1971 “aufmüpfig” oder auch “die neuen Bundesländer”. Dieses Jahreswort von 1990 besteht ja eigentlich aus drei Wörtern, war 1990 neu, und diese Bezeichnung hat sich im Sprachgebrauch durchgesetzt. Auch das Wort des Jahres 1996 finde ich interessant: “Sparpaket”. An Beispielen wie “Sparpaket” und “Spargesetz” sieht man, dass das Wort “sparen” in verschiedenen Bedeutungen verwendet werden kann, einmal im Sinne von ansparen, also zurücklegen, und einmal im Sinne von einsparen, also nicht ausgeben. In den Spardiskussionen des Jahres 1996 spielte nur die zweite Bedeutung eine Rolle.
Welcher Personenkreis wählt die Wörter des Jahres aus? Wie ist der Ablauf der Wahl?
Der Hauptvorstand der Gesellschaft für deutsche Sprache und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale. Ausgewählt werden Wörter, die jahrestypisch sind, die neu sind oder neu verwendet werden und auch für eine große Gruppe der Bürgerinnen und Bürger relevant sind, also häufig vorkommen. Allerdings ist eine Zählstatistik nicht die Grundlage. Wir beobachten das ganze Jahr über den öffentlichen Sprachgebrauch anhand der Medien.
Insbesondere die älteren Bundesbürger meinen, dass die deutsche Sprache immer mehr “verkomme”. Wie schätzen Sie die Entwicklung der deutschen Sprache in den letzten Jahrzehnten ein?
Die deutsche Sprache unterliegt einem Sprachwandel, wie alle anderen Sprachen auch. Dass die Sprache “verkommt” oder ein sogenannter Sprachverfall beklagt werden müsse, das sehe ich nicht. Die Sprache verändert sich und das ist eine ganz normale Erscheinung.
Prof. Dr. Rudolf Hoberg, der Vorsitzende der GfdS, vertritt die Meinung, dass wir mit der heutigen Sprache ein Instrumentarium besitzen, “das reicher und differenzierter ist als je zuvor und um das uns frühere Generationen zweifellos beneiden würden”. Teilen Sie seine Meinung und wenn ja, warum?
Ja, wir haben heute z. B. einen wesentlich größeren Wortschatz.
Wer legt in Deutschland eigentlich fest, ob ein neues Wort zum “offiziellen Wort” der deutschen Sprache wird? Früher stand dafür der Eintrag im Duden. Wie ist das heute geregelt?
Dafür sorgt in erster Linie die Sprachgemeinschaft selbst. In den Wörterbüchern werden neue Wörter dann aufgenommen. Das wird auch weiterhin in der Dudenredaktion und anderen Wörterbuchredaktionen gemacht.
Beklagt wird seit Jahren ein “Sprachpansch” durch Anglizismen. Ist das ein unaufhaltsamer Trend. Ist die deutsche Sprache noch zu retten?
Die deutsche Sprache muss nicht gerettet werden. Sie hat immer Fremdwörter aufgenommen, früher aus dem Lateinischen, dann aus dem Französischen und jetzt vorwiegend aus der englischen Sprache. Anglizismen gibt es im Übrigen nicht nur in der deutschen Sprache. Da nun mal Englisch heute “Lingua franca”, also weltweite Verkehrssprache ist, beeinflusst es alle Sprachen.
Ist die deutsche Sprache weltweit auf dem Rückzug oder auf dem Vormarsch?
Deutsch bewegt sich nach den Befunden mehrerer Untersuchungen hinsichtlich der Anzahl der Muttersprachsprecher zwischen Rang 6 und Rang 11 der Sprachen der Erde. Chinesisch, Englisch, Hindi, Spanisch und Russisch liegen nach allen Zählungen vor Deutsch.
Jede Sprache lebt von ihrem Wandel. Welche Wörter der deutschen Sprache hätten es verdient, wieder häufiger verwendet zu werden?
Wörter, die nicht mehr gebraucht werden oder nicht mehr akzeptiert werden, gelten als “veraltet” und verschwinden aus einer Sprache. Ein Beispiel ist das Wort “Fräulein”. Heute wird nicht mehr akzeptiert, dass eine Frau sich erst über einen Mann identifizieren muss, bevor sie mit “Frau” angeredet wird. Bei manchen Wörtern mag man bedauern, dass sie als veraltet gelten, ein Beispiel aus meiner Sicht ist das Wort “Antlitz”.
Was sind für Sie die schönsten Wörter der deutschen Sprache?
Darüber hat das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat, in dem die Gesellschaft für deutsche Sprache Mitglied ist, nach einem internationalen Wettbewerb ein Buch veröffentlicht. Die ersten drei Plätze bei der Auswahl der schönsten deutschen Wörter belegen “Habseligkeiten”, “Geborgenheit” und “lieben”.
Die Wörter des Jahres 2009 sind 1. Abwrackprämie; 2. kriegsähnliche Zustände; 3. Schweinegrippe; 4. Bad Bank; 5. Weltklimagipfel; 6. Deutschland ist Europameisterin; 7. Twittern; 8. Studium Bolognese; 9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz; 10. Haste mal ´ne Milliarde?
Abwrackprämie - das Wort des Jahres 2009 - wurde von der Hamburger Firma tolingo in 12 Sprachen übersetzt, darunter ins Englische, Finnische, Russische und Arabische. Die Übersetzungen sind dieser Pressemitteilung als PDF beigefügt. Ebenso die Übersetzung des drittplazierten Wortes Schweinegrippe.
In einem weiteren PDF-Anhang zu dieser Meldung findet man Übersetzungen früherer Wörter des Jahres; diese können jederzeit auch über http://www.pressetext.de abgerufen werden. Dazu im Suchfeld auf der pressetext-Startseite einfach “Wort des Jahres” eingeben.
Passend zur Jahreszeit hat tolingo auch einige Weihnachts- und Neujahrsbegriffe übersetzen lassen, siehe dazu im Anhang das PDF Nummer 4 und/oder Infos auf http://www.pressetext.de.
Mehr Infos und Kontakt:
Zentrale der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)
Spiegelgasse 13
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-99955-0
Fax: 0611-99955-30
E-Mail: sekr@gfds.de
Internet: http://www.gfds.de
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Marketing, PR, Kunst+Kultur, Politik, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
2.000 Jahre altes Grabtuch in Jerusalem gefunden
26.1.2010 von zaro.
Erster Leprafall der Geschichte entdeckt
London - Ein Archäologenteam hat in einem Grab in Jerusalem Fragmente eines Grabtuchs aus der Zeit von Jesus Christus gefunden. Nach Angaben der Wissenschaftler sei dies der erste bekannte Fund eines solchen Objekts. Der vor 2.000 Jahren Verstorbene ist zudem der erste dokumentierte Fall von Lepra, schreiben die Forscher im Wissenschaftsmagazin PLoS ONE.
Das Team von der Hebrew University http://www.huji.ac.il und von verschiedenen kanadischen und US-amerikanischen Forschungseinrichtungen hat erklärt, dass das nun gefundene Grabtuch sich vom Turiner Grabtuch sehr stark unterscheide. Das Turiner Tuch wird von vielen Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus von Nazaret nach der Kreuzigung begraben wurde. Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass es sich um eine Fälschung aus dem Mittelalter handelt. Das nun gefundene Tuch ist deutlich einfacher gewoben als das Turiner Grabtuch, sagen die Forscher.
Fundort nahe der Jerusalemer Altstadt
Das Grabmal, das in einer Höhle untergebracht war, liegt im Hinnom Tal und ist Teil eines Friedhofs, der Akeldama oder “Feld des Blutes” genannt wurde. In unmittelbarer Nähe soll Judas nach dem Verrat an Jesus Selbstmord verübt haben. Das nun entdeckte Grab liegt in der Nähe der letzten Ruhestätte des Hohepriesters Annas, dem Schwiegervater des Hohepriesters Caiaphas, der Jesus an die Römer verraten hat.
Der Körper des Mannes, der in Fragmente eines Tuches gehüllt war, war entweder ein Hohepriester oder ein Aristokrat. Das Grab soll direkt auf den jüdischen Tempel ausgerichtet gewesen sein, berichtet Studienautor Shimon Gibson. Die Datierung mit der Radiokarbon-Methode ergab, dass der Mann zwischen 1 und 50 nach Christus begraben wurde und entgegen der damaligen Methode kein zweites Begräbnis bekam.
Mann litt an Tuberkulose und Lepra
Zu dieser Zeit war es üblich, ein Jahr nach dem Begräbnis die Knochen aus dem Leichnam zu entfernen und in einem Ossarium beizulegen. In diesem Fall war das Grabmal allerdings komplett mit Mörtel versiegelt. Mark Spiegelman glaubt, dass das damit zu tun hat, dass der Mann an Lepra litt und an Tuberkulose verstarb, da die Forscher DNA von beiden Erregern finden konnten.
Da der Tote in feines Tuch gehüllt war und sauberes Haar hatte, gehen die Forscher davon aus, dass es sich um eine hochgestellte Persönlichkeit der Jerusalemer Society handelte. Das legt auch nahe, dass im ersten nachchristlichen Jahrhundert Tuberkulose und Lepra soziale Barrieren überschritten haben und auch höhere Gesellschaftsschichten davon betroffen waren.
Turiner Grabtuch aus anderer Zeit
Die nun gefundenen Fragmente des Grabtuchs waren einfach gewoben und unterscheiden sich gravierend von der Machart des Turiner Grabtuchs. Das lege nahe, dass das Turiner Grabtuch nicht aus der Zeit von Jesus stammt. Bei den Ausgrabungen konnten die Archäologen auch ein Büschel von Haaren des Verstorbenen finden, das rituell vor der Beisetzung abgeschnitten wurde. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Fachpublikation, PR, Kunst+Kultur, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
“Frauen sollen lernen, selbstbewusster mit ihren Talenten umzugehen”
25.1.2010 von zaro.
Interview mit GABAL-Geschäftsführerin U. Rosengart über Bücher, Lernen, Karrier
Offenbach/Wiesbaden (pts/16.12.2009/15:00) - “Faszination Lesen - die Wochenschau” stellt in den nächsten Wochen und Monaten ausgewählte Verlage vor, die sich mit viel Engagement, Kreativität und Qualität im Buchmarkt einen Namen gemacht haben; und bei denen Lesen und Lernen zum faszinierenden Erlebnis wird. Den Anfang macht der Offenbacher GABAL-Verlag (http://www.gabal-verlag.de ), ein Spezialist für die leicht verständliche Vermittlung von Bildungsinhalten mit den Schwerpunkten “Beruf & Karriere”, “Management & Training” sowie “Persönlichkeit & Erfolg”. Ursula Rosengart, seit 2001 Geschäftsführerin des Verlages, versteht es, viele der Management-Inhalte aus dem Verlagsprogramm erfolgreich für das eigene Unternehmen umzusetzen. Der “Wochenschau” gab sie im Interview Auskunft über die Erfolgsstrategien von GABAL.
Frau Rosengart, der Wirtschaftsverlag GABAL feierte in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum. Bei welchen Themen und Angeboten sehen Sie den Verlag auch in der Zukunft “Jenseits vom Mittelmaß” (GABAL-Bestsellertitel von Hermann Scherer).
Das Besondere unserer Titel ist sicherlich die klare Gestaltung mit Themen “aus der Praxis für die Praxis”. Alle unsere Titel werden mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Und nicht zuletzt unsere Reihe book@web (Bücher mit kostenlosem Internetworkshop) ist innovativ und einzigartig auf dem Markt. Das gesamte Team ist Service-orientiert und innovativ. Wir sind mit unseren Ideen häufig Vorreiter auf dem Markt.
Der GABAL-Verlag setzt bei den Lern- und Trainings-Titeln verstärkt auf multimediale Konzepte. Welchen Stellenwert wird das Buch hier in den nächsten fünf Jahren noch haben?
Das Buch wird hier sicher einen großen Stellenwert haben. Immer da, wo ich längere Texte bearbeiten muss, wo lineare Informationen wichtig sind, wird das Buch sicher bleiben. Schnelle (evtl. auch vergängliche) Informationen werden über das Netz abgerufen werden. Um multimedial dann das Gelesene und Gelernte zu üben, dafür ist das Netz sicher sehr gut. Außerdem spielt beim Buch die Haptik eine große Rolle. Die Menschen wollen nicht alles am PC erledigen.
FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher fordert in seinem neuen Buch “Payback” ein neues Denken: Kreativität, Toleranz und die Fähigkeit, mit Unberechenbaren umzugehen. Inwieweit greift auch der GABAL-Verlag in seinem Programm dieses Thema auf?
Gerade dies sind die Themen in unseren Programmen. Wir haben uns den sogenannten “Soft Skills” verschrieben, die in Zukunft wichtig sein werden. Themen wie “Lernen lernen”, “Kreativität”, “Konflikte be- und verarbeiten” etc. sind in der heutigen Arbeitswelt wichtiger denn je. Die Menschen wissen, dass sie topp ausgebildet sein müssen.
Kompetentes Wissen in kurzer Zeit zu einem geringen Preis zu vermitteln ist eine der Erfolgsgeschichten des Verlags. Wie wird diese “30-Minuten-Reihe” weiter ausgebaut?
Wir haben im Frühjahr 2010 unter anderem folgende Themen: “Basiswissen Wirtschaft”; “Power-Gedächtnis”, aber auch einen Titel zu “Twitter, Facebook, Xing & Co” und kommen mit der einmaligen Sonderausgabe unseres Bestsellerautors Lothar Seiwert “Die Zeitmanagement-Toolbox” (5 x 30-Minuten-Bände im Schuber zu 25,00 €).
Ratgeber-Bücher für z.B. “Beruf & Karriere”, “Lehren & Lernen”, “Marketing & Verkauf” unterliegen einem harten Wettbewerb. Was macht hier der GABAL-Verlag besser als andere?
Zunächst einmal sind unsere Autoren alle Trainer und unterrichten die Themen, über die sie schreiben. Das heißt: Alle Titel sind inhaltlich immer “aus der Praxis - für die Praxis”. Der Leser hat mit unseren Titel immer auch ein kleines Seminar in Händen mit sehr vielen Übungen, Abbildungen und Merksätzen. Er wird durch das Thema geführt. Alle Titel werden handwerklich hochwertig bearbeitet und gehen erst dann auf den Markt.
Einer der aktuellen GABAL-Bestseller heißt: “Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf”. Untertitel: “Wie Frauen in Führung gehen”. Was können Frauen durch die Lektüre dieses Buches lernen? Und was müssen Männer fürchten?
Frauen sollen lernen, selbstbewusster mit ihren Talenten umzugehen. Frauen sind häufig viel besser ausgebildet, aber sie trauen sich nicht, in die Führungsrolle zu gehen. Männer müssen hier nichts fürchten, denn die Erfahrung zeigt, dass die Mischung (Frauen UND Männer in Führungsrollen) die Erfolge bringt.
TV-Coach und Gesundheitsexperte Stefan Frädrich hat seine beliebte “Günter”-Reihe gerade um den Titel “Günter, der innere Schweinehund, wird Chef” erweitert. Dabei gelten die Deutschen doch immer noch als vergleichsweise diszipliniert und fleißig. Wer soll sich von diesem Buch angesprochen fühlen?
Alle, die im Bereich der “Führung” arbeiten. Es geht um Führungsstile, darum, wie oft Konflikte verdrängt werden, wie man als Führungskraft den richtigen Weg für sich findet etc. 100 Tipps, natürlich wie immer mit den fröhlichen Illustrationen von Timo Wuerz.
“Die Zeit” titelte vor Kurzem: “Ein Land verlernt das Lesen”. Müssen wir uns jetzt ernsthaft Sorgen machen um die Buchverlage in Deutschland?
Ich glaube weder, dass die Menschen das Lesen verlernen, noch dass wir uns Sorgen machen müssen. Wenn Sie schauen, wie viele jüngere Menschen sich im Netz tummeln - und all das, was man dort tut, besteht aus Lesen und auch Schreiben. Die Themen müssen interessant sein, gut aufbereitet und nutzvoll - dann kann es einem gar nicht bange sein.
Wie wichtig ist heutzutage, auch bei Ratgebern und Informationen für Manager, ein kreativer, aufmerksamkeitsstarker Titel, z.B. “Eat that Frog”? Haben rein sachliche Titel keine Verkaufschance mehr?
Natürlich ist der Titel wichtig, aber er muss auch zum Inhalt passen. Wir haben auch viele sachliche Titel wie z.B. “Visualisieren, präsentieren, moderieren” - seit Jahren ein absoluter Bestseller. Wichtig ist, dass der Titel mit dem Inhalt korrespondiert und neugierig macht.
Als Zielgruppe sieht der GABAL-Verlag nach eigenen Angaben vor allem aufstiegsorientierte und karrierebewusste Menschen, die sich im Berufs- und Privatleben weiterbilden möchten. Welche drei Titel empfehlen Sie als Erstlektüre?
* Stephen R Covey: Die 7 Wege zur Effektivität - Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg
* Josef Seifert: Visualisieren, präsentieren, moderieren
* Lothar Seiwert: 30 Minuten für optimales Zeitmanagement
Sie sind seit 2001 Geschäftsführerin des Verlags und damit selbst aufstiegsorientiert und karrierebewusst. Was waren und sind Ihre beruflichen Erfolgsrezepte?
Das wichtigste Rezept ist sicher, dass ich das, was ich tue, sehr gerne mache. Mein Beruf füllt mich aus und macht mir jeden Tag Freude. Ich glaube, dass Erfolg nur so möglich ist.
Fotowettbewerb
Unter http://www.faszination-lesen.de kann jetzt jeder seine kreativsten, originellsten, lustigsten, faszinierendsten Bildmotive und -Ideen zum Thema Lesen veröffentlichen und einen von vielen Preisen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro gewinnen. Die nächste “Faszination Lesen”-Wochenschau erscheint am 5. Januar. Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern angenehme Feiertage.
“Faszination Lesen - die Wochenschau”
Der bundesweite Info- und Pressedienst “Faszination Lesen - die Wochenschau” erscheint jeden Dienstag auf http://www.pressetext.de und kann kurz darauf auch auf dem neuen Info- und Wettbewerbs-Portal http://www.faszination-lesen.de nachgelesen werden. Für ein kostenfreies E-Mail-Abo auf der pressetext-Website http://www.pressetext.de registrieren und als Suchwort / Monitorwort “Faszination Lesen” eintragen. Bei Interesse an darüber hinaus gehenden Nachrichten und Informationen zum Themenbereich Kultur/Lifestyle, dieses Themenressort einfach anklicken und Sie erhalten zusätzlich die neuesten Nachrichten aus diesem Bereich zugesandt.
Herausgeberin von “Faszination Lesen - die Wochenschau” ist die PANAMEDIA COMMUNICATIONS GmbH, Rudolf-Vogt-Straße 1, 65187 Wiesbaden, Website: http://www.panamedia.de ; E-Mail: info(at)panamedia.de , Tel.: +49-(0)611-26777-0, Fax: +49-(0)611-26777-16. Partner von “Faszination Lesen” sind u. a.: MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels, ZVAB - Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher, Büchergilde, BÜCHER, Libri, improved reading, PersonalNovel, GABAL Verlag, Die Buchmanufaktur, globell.
Veröffentlichung einzelner Beiträge bei Quellenangabe “Faszination Lesen” ist erlaubt, mit Bitte um Angabe von Medientitel und Veröffentlichungsdatum an info(at)panamedia.de . (Ende)
Geschrieben in Marketing, Pressebericht, PR, Politik, Wirtschaft, Kunst+Kultur, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
zaronews.com optimiert Suchmaschinen-Platzierungen nachhaltig
16.1.2010 von zaro.
Wer auf den ersten Seiten bei Google & Co. plaziert ist, macht das Geschäft, alle anderen sind nur auch da …
Kufstein/Tirol - Die innovative Presseagentur ZAROnews http://www.zaronews.com schreibt Unternehmen, innovationen, Persönlichkeiten auf die Pole-Positioen der großen Suchmaschinen dieser Welt. Während die Print-Medien nicht mehr wissen wie es weitergehen soll, realsieren die Tiroler Journalisten, Texter und Schreiber für ihre Kunden eine wahrhaften Medien-Hype. “Wir schreiben für den Kundenerfolg, wir schreiben für Top-Ranking, die Presse unserer Kunden landet nicht im Müll, dem Zielhafen allen bedruckten Papiers, sondern auf dem besten Platz der Welt, den ersten Seiten von Suchmaschinen, so Antony Zettl im Gespräch.
Bisher geben Pressekunden eine Menge Geld aus um nach wenigen Tagen im Papierkorb zu landen, wir von ZAROnews plazieren und publizieren in allen gängigen Pressemedien. Mit unserem KnowHow haben wir Newcomer-Websites in nur drei Monaten auf der erste Seite von Google & Co. plaziert, nachweislich und kontrollierbar sieht der Kunde das es richtig abgeht. Und der Kunde kann den Erfolg spüren, erkennen und als materiellen Segen buchhaltärisch bilanzieren. Mit dem was Unternehmen in der Vergangenheit für eine Seite in einem bunten Magazin an Geld ausgegeben haben, erhalten sie in der Regel bei ZAROnews eine ganze Kampagne.
Zaronews.com ist günstiger, schneller, erfolgreicher, erkennbarer, effektiver und immer kontrollierbar, wir machen unsere Kunden erfolgreich, das ist bewiesener FAKT. RZ
Geschrieben in PR, Politik, Marketing, Fachpublikation, Sonstiges, Pressebericht, Kunst+Kultur, Gesundheitstipps, Medizin, Spirituell, Natur-Bio, Familie, Wirtschaft, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
“2012″ - Katastrophenfilm löst Massenpanik aus
29.12.2009 von zaro.
NASA beantwortet zigtausende Anfragen zu Weltuntergangstheorie
Hollywood - Mit dem Katastrophenfilm “2012″ http://www.whowillsurvive2012.com des deutschen Hollywood-Regisseurs Roland Emmerich ist am Wochenende ein neuer Mega-Blockbuster in die Kinos gestartet. Der mit Special Effects gespickte Streifen, der auf einer vom Maya-Kalender abgeleiteten Weltuntergangstheorie basiert, soll für das Produktionsstudio Sony Pictures kräftig die Kassen klingen lassen. Hierfür wurde im Web ein Marketing-Hype inszeniert, der so stark ist, dass die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mittlerweile Überstunden leisten muss, um besorgten Menschen zu erklären, dass die Welt auch nach 2012 weiter existieren wird.
“Durch diesen Film machen sich die Leute ernsthaft Sorgen über ein bevorstehendes Ende der Welt”, stellt David Morrison, Senior Scientist am Astrobiology Institute des NASA Ames Research Center http://www.arc.nasa.gov in Moffett Field Kalifornien, gegenüber dem Guardian fest. Die von Sony im Netz verbreitete Marketingkampagne, die bewusst versucht hat, eine Art Weltuntergangshysterie auszulösen, sei offenbar sehr erfolgreich gewesen. “Wir bekommen täglich zigtausende Anfragen aus der ganzen Welt und werden gefragt, ob man die Menschheit nicht irgendwie retten könnte”, schildert Morrison.
“Weltuntergang lenkt von Alltagsproblemen ab”
“Solche Weltuntergangstheorien sind für die Menschen im Grunde genommen immer eine Möglichkeit, sich von den aktuellen Problemen ihres Alltags abzulenken”, stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien http://www.univie.ac.at/Publizistik, gegenüber ZAROnews fest. Im Internetzeitalter könnten sich derartige Thesen wesentlich stärker und schneller verbreiten als noch vor einigen Jahren.
“Die meiste Aufmerksamkeit kann heute sicherlich im Web erregt werden”, betont Vitouch. Dass es angesichts des neuen Kinofilms gleich zu einer derartigen Massenhysterie kommt, sei allerdings ungewöhnlich. “Solche Weltuntergangstheorien sind nicht neu. Zu Nestroys Zeiten hatten die Menschen Angst vor Kometen, zur Jahrtausendwende befürchteten sie den Zusammensturz der Computersysteme und jetzt wird der Maya-Kalender als brauchbares Motiv für das Ende der Welt herangezogen”, so Vitouch.
225 Mio. Dollar Einnahmen am ersten Wochenende
Obwohl “2012″ bei den Kritikern bislang eher nur bescheidene Wertungen abräumen konnte, scheint die stark online-fokussierte Marketingstrategie Sonys aufzugehen. So berichtet etwa das US-Branchenblatt Variety, dass der Katastrophenfilm allein am Eröffnungswochenende insgesamt 225 Mio. Dollar (65 Mio. in den USA und 165 Mio. international) an Einnahmen generiert haben soll. Sein Produktionsbudget von 200 Mio. Dollar hat der Streifen damit bereits wenige Tage nach dem offiziellen Kinostart wieder eingespielt. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Marketing, PR, Wirtschaft, Kunst+Kultur, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »