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Archiv der Kategorie Marketing

Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit

Zunehmend sind auch Entwicklungsländer betroffen

New York/Hamburg - Krebs ist die weltweit teuerste Krankheit und ist auch eine der häufigsten Todesursachen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der American Cancer Society, die bei einer weltweiten Krebskonferenz in China präsentiert wird. Krebserkrankungen kosten durch Produktivitätsverlust und Tod mehr als Aids, Malaria, Influenza und andere übertragbare Krankheiten.

Chronische Erkrankungen inklusive Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes machen rund 60 Prozent aller Todesfälle aus. “Allerdings fließen weniger als drei Prozent der öffentlichen und privaten Gelder, die für die globale Gesundheit verwendet werden, in diese Erkrankungen”, so Rachel Nugent vom Center for Global Development http://www.cgdev.org, einem in Washington DC ansässigen Forschungsgruppe.

Chronische Erkrankungen vernachlässigt

“Dass die chronischen Erkrankungen global zunehmen, ist eindeutig und dass sie vernachlässigt werden auch”, bestätigt Wolfgang Hein vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien http://www.giga-hamburg.de und Autor der Global Health Studie Kompass 2020 gegenüber uns. Ob die finanzielle Gewichtung auch tatsächlich so verteilt ist, sei unklar, meint der Forscher. “Fest steht, dass in der internationalen Kooperation zu wenig finanzielle Mittel für chronische Erkrankungen vorhanden sind.”

2008 haben Krebserkrankungen weltweit 895 Mrd. Dollar gekostet - das sind rund 1,5 Prozent des weltweiten BIP. Dabei sind aber nur die Kosten der Behinderungen und der verlorenen Lebensjahre mitberechnet. Behandlungskosten sind darin nicht erfasst. 2008 starben nach WHO Berechnungen rund 7,6 Mio. Menschen an Krebs, jährlich werden 12,4 Mio. Neuerkrankungsfälle diagnostiziert.

Tabak und Fettleibigkeit tragen Hauptschuld

Tabak und Fettleibigkeit sind zunehmend schuld an der Zunahme der chronischen Erkrankungen. Impfstoffe und bessere Behandlungen haben zu einem Rückgang mancher Infektionskrankheiten geführt. Viele Gesundheitsgruppen fordern seit Jahren mehr Aufmerksamkeit wegen der zunehmenden Sterberaten bei nicht-infektiösen Krankheiten.

Nicht nur in den reichen Industriestaaten, sondern auch in Ländern der Dritten Welt steigen die Zahlen der Krebsopfer. Einer Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zufolge entfallen fast zwei Drittel der Krebstoten auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch Hein kann die Ergebnisse bestätigen. “Es ist offensichtlich, dass Krebserkrankungen mit der urbanen Lebensweise einhergehen.”

“Dennoch sollte man nicht vergessen, dass in ländlichen Gebieten vieler Dritte-Welt-Staaten teilweise massive Gesundheitsrisiken durch schlecht belüftete Räume mit offenen Feuerstellen bestehen”, so Hein. Krebserkrankungen der Lungen und Atemwege schlagen sich mit insgesamt 180 Mrd. Dollar jährlich zu Buche. Das geht vor allem auf das Konto von Rauchern. Sie sterben rund 15 Jahre früher als Nichtraucher. (Ende)
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Kommentar: Was wäre die Pharmaindustrie ohne den geliebten Krebs, glückliche Vorstände und Geschäftsführer, glückliche Aktionäre, der Krebs ist so etwas wertvolles, wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden …. R. Zach (Red.)

Suchmaschinenoptimierung über Online-Presse bringt garantiert Erfolg im Internet-Business

Das Internet ist eines der wichtigsten Medien unserer Zeit, unzählige Homepages dominieren den Raum, doch nur wer gefunden wird und bei Google & Co bestens gelistet ist, macht erfolgreiche Geschäfte via Web.

Kufstein/Tirol – Mit Google und allen anderen bekannten Suchmaschinen kann man seine Webseiten, Shops zu einem wahren Magneten machen und Umsätze und Gewinne in Millionhöhe machen. Das ist Fakt. Und es ist eine Wahrheit die den meisten Internet-Usern und Eigentümern von Homepages bestens bekannt ist. Wer bei Google gut gelistet ist und sich auf der ersten Seite bei Google & Co. Einen attraktiven Platz sichern konnte der segelt in sicheren Gewässern und kann sich bedenkenlos zurücklehnen und den Wind genießen. Der Wind der das Boot antreibt, ist eine effektive Suchmaschinenoptimierung. Damit werben viele Unternehmen, es geht um „Tags“ also relevante Suchmaschinenbegriffe die innerhalb der Suche im Web nun zum erfolgreichen „Finden“ führen sollen. Ebenso interessant sind für intelligente Suchmaschinen aber auch Videoclips, kostenlose eBooks und wissenswerte Inhalte. Jetzt während dieser Bericht entsteht, finde ich unter dem Suchbegriff „Suchmaschinenoptimierung folgendes Google-Ergebnis: „Ungefähr 4.490.000 Ergebnisse (0,20 Sekunden)“, was nicht mehr bedeutet als das diese Thema gegenwärtig und in Zukunft den Erfolg von Web-Business ausmachen wird.

Für ein gutes Google-Ranking sind genau vier Faktoren wichtig!

1. Content - Die Website braucht gute, lesenswerte- und verlinkungswürdige Inhalte!
2. Optimierung - Die Site muss suchmaschinen- und benutzerfreundlich programmiert sein!
3. Links – Die Homepage muss optimal ins Netz eingebunden und gut verlinkt sein!
4. Zeit - Ein gutes Ranking braucht eine gewisse Zeit. Das ist wie im richtigen Leben: Wer noch zu jung ist, wird nicht allzu ernst genommen. Google’s Ranking baut auf Vertrauen und das steigt mit dem Alter, dies gilt für Domains, Websites und für alle Links!

Jeder dieser einzelnen Bausteine leistet seinen speziellen Beitrag zur Verbesserung des Ranking’s bei Google & Co.. Um ein sehr gutes Ranking zu erreichen sollten Sie minimum drei davon berücksichtigen, aber am besten wäre - von allem etwas.

Eine effektive Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization - SEO) ist im Marketing einer Webseite zu einem unverzichtbaren und äußerst effizienten Erfolgsfaktor geworden: Nur wer mit den richtigen Keywords auf der ersten Seite der Suchmaschinen platziert ist, erhält die größtmögliche Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und kann damit den Traffic auf der eigenen Webseite signifikant steigern. Zur Steigerung Ihrer Google-Platzierung ist es wichtig große Wellen durch das gesamte Internet laufen zu lassen, es ist wichtig die richtigen Instrumente zu benutzen um die ersehnte Aufmerksamkeit zu erlangen. Profis nutzen dazu fundierte Presseberichte die in Online-Pressestellen veröffentlicht werden. ZAROnews, http://www.zaronews.com hat dazu
ein ausgeklügeltes System erarbeitet, das Kunden eine extrem hohe Präsenz (Suchmaschinenoptimiert) gewährt und für Tausende von erstklassigen Links sorgt. Es ist eben nicht das Einstellen einer Pressemeldung bei einer Presseagentur sondern das publizieren eines Pressetextes bei über 120 Agenturen. Das ist eine massive Aktion die massenhaft effektive Links erzeugt und damit klettert eine Website schon mal innerhalb von wenigen Stunden auf die erste Seite bei den Suchmaschinen.

Mit über 120 kooperierenden Partnern ist die Tiroler Presseagentur in Kufstein gut vertreten im Alpenraum, der Schweiz und Deutschland. Im deutschsprachigen Raum (D.A.CH) ist ZAROnews (www.zaronews.de) eine mächtige Kraft, die erstklassigen Kunden erhalten einen sichtbaren, spürbaren Erfolg zu einem vernünftigen Preis. Wer heute Geschäfte machen will, regional oder international, der braucht das Internet und damit auch die Presse im Internet. Richtige gute Online-Presse bedeutet Links und Links bedeuten Power für den Web-Auftritt. Mit unserer Public Relation (PR-Kampagnen) machen wir Marken, Markenbewusstsein und Image, Online-Presse ist dabei die wohl bessere Werbung, denn der Erfolg von Aktionen wird in der Suchmaschine erkennbar.

Wer Wellen, echte Wellen schlagen will im Internet, muss viel Wind machen, der richtige Wind wird einen Sturm losbrechen, einen Sturm auf die Websites die bekannt sind und bekannt ist wer überall zu finden ist.

Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?

Wir von ZAROnews tanken da nicht mehr, eher gehen wir zu Fuß, wer die Welt bewusst zerstört, hat nach unserer Auffassung sein Existenzrecht verwirkt. Vielleicht sollten eben wir, das “VOLK”, den Herren Zerstörern den Geldhahn zudrehen, selbst wenn dadurch Tankstellenpächter in Schwierigkeiten kommen, aber die müssen sich eben dann bei den Verantwortlichen beschweren.

Die Redaktion

Formel 1 hängt sich grünes Mäntelchen um

Emissionsverringerung von 15 Prozent in drei Jahren

London - Die nicht gerade als umweltfreundlich bekannte Formel 1 will in Zukunft ihre Emissionen deutlich verringern. Die Formula-One-Teams-Association (FOTA) http://www.teamsassociation.org hat eine Analyse vorgelegt, wie bis 2012 die CO2-Emissionen um rund 15 Prozent verringert werden können. Nach Angaben der FOTA wird die Formel 1 die erste Sportart mit einem ausgedehnten und von außen überprüften Emissionsreduktionsprogramm sein.

Die Prüfung der Emissionen wurde von der FOTA an das britische Consulting-Unternehmen Trucost http://www.trucost.com abgegeben. “Wir sind in der Lage gewesen, die gesamten Emissionen, von der Logistik bis hin zu den Motoren zu berechnen”, erklärt Richard Mattison, Trucost-CEO im Interview. “Beim Rennen selbst fallen nur etwa 0,3 Prozent aller Emissionen an”, so Mattison. Aufgrund der guten Datenlage war es möglich, die Analysen zu machen und zu sehen, wo man am meisten einsparen kann.

Emissionen vor allem abseits des Rennens

“Die Emissionen aus den Fahrzeugen während der Rennen und während der Tests sind für weniger als ein Prozent der Emissionen der ganzen Formel 1 verantwortlich”, bestätigt Mattison. Der durchschnittliche Verbrauch eines Formel 1-Motors beträgt rund 60 Liter pro 100 Kilometer. Die Hälfte der Emissionen sind Ausrüstungsgegenständen zuzurechnen, die von den Teams eingekauft werden.

“Einsparungspotenzial liegt etwa bei der Verringerung der Tests im Windkanal, aber auch bei den Motoren selbst”, betont Mattison. Von einer Verdoppelung der Energieeffizienz würde auch die Autoindustrie profitieren, zeigt sich Mattison überzeugt. “Denn das führt in weiterer Folge zu verbesserten Motoren in herkömmlichen Fahrzeugen.” Mattison ist vom Einsparungspotenzial positiv überrascht. “Es gibt nicht viele Unternehmen, die innerhalb von drei Jahren mehr als zwölf Prozent Emissionen einsparen können.” Emissionsrückgänge habe es bereits im Vorjahr gegeben.

Materialschlacht mit hohem Energieverbrauch

Sparsam war die Formel-1 noch nie. Der Einsatz an technischem Equipment, der Transport der Boliden, die als Luft- und Seefracht von einem Rennen zum anderen gebracht werden sowie der ständig mit dem Team reisende Tross der Techniker und Betreuer sorgen nicht gerade für einen kleinen ökologischen Fußabdruck. Auch das Testen der Fahrzeuge unter verschiedenen Bedingungen verschlingt große Mengen an Energie.

Der Energiespargedanke in der Formel 1 kommt rechtzeitig, denn auch seitens der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) - dem internationalen Dachverband des Automobils -wird es von 2013 an einige gravierende Änderungen im Rennsport geben. Durch eine Beschränkung der Treibstoffmenge in den Autos werden die Motoren kleiner werden. Experten sprechen von Vier-Zylinder-Motoren oder V-6-Zylinder Maschinen mit einem Hubraum von 1,5-Liter. Derzeitige Formel-1-Boliden haben V8- Motoren mit einem Hubraum von rund 2,4 Liter.

Einige Experten gehen davon aus, dass die treibenden Kräfte hinter diesem Veränderungen bei den Sponsoren liegen, die wiederum mit “grüneren” Produkten punkten wollen. Ökologen kritisieren die Maßnahmen allerdings als “Grünwäsche”. (Ende)

Berührung von Objekten beeinflusst Entscheidung

Menschen reagieren unbewusst auf Beschaffenheit von Dingen

Cambridge - Will man schwierige Verhandlungen führen, sollte man sicher gehen, dass man auf einem harten Stuhl sitzt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Harvard University, http://www.harvard.edu des Massachusetts Institute of Technology http://web.mit.edu und der Yale University http://www.yale.edu gekommen. In einer nachgestellten Szene akzeptieren jene, die auf weichen Sesseln saßen, eher schnell einen Preis.

Das Team um Christopher Nocera fand auch heraus, dass Kandidaten, die ihren Lebenslauf auf einem schweren Klemmbrett präsentierten, eher als qualifiziert angesehen wurden. Damit ist nachgewiesen, dass die fühlbare Umgebung eine entscheidende Rolle beim Treffen von Entscheidungen und beim Verhalten spielt, berichten die Wissenschaftler in Science. http://www.sciencemag.org

Objekte beeinflussen Bewertung

Durch eine Reihe von Experimenten wurde erkannt, dass Gewicht, Beschaffenheit und Härte von unbewegten Objekten unbewusst die Bewertung von nicht mit einander in Zusammenhang stehenden Ereignissen und Situationen beeinflussen. Damit wird nahe gelegt, dass der Tastsinn als erster Sinn, der sich entwickelt, ein Gerüst sein dürfte, auf dem Menschen ihre sozialen Urteile und Entscheidungen aufbauen.

Bei einem Test wurden Teilnehmer ersucht, raue oder weiche Puzzleteile anzuordnen, bevor ihnen eine Geschichte über eine soziale Interaktion präsentiert wurde. Jene, die die rauen Teile zur Verfügung hatten, interpretierten diese Situation eher entsprechend.

Hart gegen Weich

Bei einem zweiten Experiment berührten die Teilnehmer zuerst entweder eine weiche Decke oder einen harten Holzblock. Anschließend wurde ihnen eine Geschichte über eine Interaktion eines Vorgesetzten und eines Mitarbeiters präsentiert.

Jene, die das Holzstück berührt hatten, bewerteten den Vorgesetzten eher als unbeugsam und streng. Vor der Verhandlung über den Preis eines Autos wurden entweder harte oder weiche Sessel zur Verfügung gestellt. Jene, die unbequemer saßen, zeigten bei der Reaktion auf Angebote weniger Abweichungen. Nocera betont laut BBC, dass der Tastsinn wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Sinn in der Verhaltensforschung ist. (Ende)
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Hallo Angsthasen, jetzt gibts Hilfe: www.angstfreisein.de

Kaufsucht ist auch ein Männerproblem

Marketing-Experte: “Emotionalität der Marken wird zur Gefahr”

Friedrichshafen/Kopenhagen - Kaufsucht ist kein Frauenproblem, sondern betrifft Männer genauso. Das haben Marketing-Forscher der Zeppelin Universität http://www.zeppelin-university.de gezeigt. Sie wiesen nach, dass kaufsüchtige Männer im Gehirn genauso reagieren wie Alkohol- oder Nikotinsüchtige. “Männer sind weit häufiger kaufsüchtig als vielfach vermutet wird. Man sollte dieses Suchtverhalten auch bei ihnen nicht belächeln”, fordert Studienleiter Peter Kenning im pressetext-Interview.

Gleich wie Alkohol- und Nikotinsucht

Rund eine Mio. Menschen in den deutschsprachigen Ländern sind kaufsüchtig, davon gefährdet ist jeder Zwanzigste. Kaufsüchtige schädigen sich selbst, indem sie über die eigenen Verhältnisse leben. Sichtbar wird dies etwa im impulsiven Kauf nicht leistbarer Artikel und im Horten nicht ausgepackter Ware. Die finanziellen und sozialen Folgen für die Betroffenen und ihre Familien sind meist dramatisch.

Bisher weiß man kaum, was sich im Gehirn von Kaufsüchtigen abspielt. Die Forscher verglichen nun die Reaktionen von Männern mit und ohne starker Kaufsucht-Tendenz. Als Stimuli dienten typische Männer-Marken. In der funktionellen Magnetresonanz war bei potenziell Kaufsüchtigen das Belohnungszentrum deutlich aktiver als bei Männern ohne Kaufsucht. “Es ist dieselbe übersteigerte Reaktion, die man bei Alkoholikern mit einer Flasche Wein oder bei Nikotinsüchtigen mit einer Schachtel Zigaretten auslöst. Sie spiegelt Vorfreude und starkes Verlangen oder Echo erfahrener Belohnung wider”, berichtet Kenning.

Männer mögen Rolex und Mercedes

Alle Männer bejahen die Frage, ob sie Marken wie Rolex oder Mercedes attraktiv finden und gerne kaufen würden. “Den Unterschied, der Kaufsucht-Gefährdete kennzeichnet, sieht man erst in der übersteigerten Hirnaktivität. Das ist ein Grund mehr, warum man Kaufsucht als Krankheit definieren sollte”, so der Forscher. Wie sehr die festgestellte Reaktion sozialisiert sei oder auf genetische oder epigenetische Strukturen zurückgehe, sei bisher noch nicht nachweisbar.

Einen Schlussstrich setzen die Forscher damit unter die Annahme, dass Kaufsucht ein Frauenproblem ist. “Männer sind ebenso gefährdet, nur reagieren sie auf andere Artikel und mit anderen Emotionen”, betont Kenning. Kaufsucht-gefährdete Männer reagieren stark auf Marken, vor allem bei Textilien, Uhren, technischen Accessoires und Gadgets, Sportartikel, Wein, Schuhen und Autos. “Manche haben einen Fuhrpark von 70 Autos, obwohl sie immer nur eines fahren können. Auch hier ist übersteigertes Belohnung im Spiel”, so der Forscher.

Warum Frauen bisher weit häufiger mit Kaufsucht in Verbindung gebracht wurden, erklärt Kenning dadurch, dass sie meist die Haushalte führen und häufiger einkaufen, weshalb auch die Werbung überwiegend auf sie zugeschnitten sei. Mit den Studiendesigns argumentiert hingegen Lucia Reisch von der Copenhagen Business School http://cbs.dk. “Meistens geht man qualitativ und mit geringen Stichproben vor. Frauen sind therapiewilliger, selbstkritischer und melden sich eher für solche Studien”, so die Expertin zu pressetext. Zudem seien auch die Fragen in den Kaufsucht-Skalen eher auf Frauen ausgerichtet.

Emotion der Marke wird zum Problem

Kaufsucht ist für Marketing ein Thema, da es sich heute zunehmend auf den Aufbau einer Beziehung statt auf die Transaktion konzentriert, erklärt Kenning die Hintergründe. “Zu erforschen ist, wie diese Beziehung nachhaltig gestaltet werden kann. Wir brauchen Handlungsempfehlungen und eine Klärung, ob wir langfristig Marken derart emotional aufladen dürfen, dass Menschen davon süchtig werden. Einerseits müssen die Unternehmen vor derart negativen Folgen geschützt werden, andererseits aber natürlich auch die Konsumenten”, so der Marketing-Experte. (Ende)

Busencreme, Münchener Arzt verspricht Unglaubliches

Das verspricht der Anbieter: “Four Weeks Professional Forming führt zu einer sichtbaren Brustvergrößerung um bis zu 5 cm nach sechswöchiger Behandlung.”

München: Das ist es wirklich: eine Creme mit - wie aus der Deklaration ersichtlich - üblichen Feuchtigkeitscreme-Zutaten Eine Luftpumpe gegen Falten? Wundermittel? Auf dem Schönheitsmarkt finden sich allerhand skurrile Angebote. und einem Haupt-”Wirkstoff”: einem Extrakt aus dem Harz der indischen Myrrhe, auch Guggul genannt.

Und? Nach dem Eincremen ein interessanter psychologischer Effekt: Selbst wenn man nicht dran glaubt, denkt man überproportional häufig an den eigenen Busen und wartet auf irgendeine Wirkung. Allerdings in diesem Fall vergeblich. Dr. Helge Jens, plastischer Chirurg und Leiter der Domhof- Klinik für Ästhetische Chirurgie in Aachen, meint: “Indische Myrrhe ist durchaus wirksam: Oral eingenommen ist sie schon lange als Cholesterinsenker bekannt. Von außen aufgerieben lässt sie allerdings mit ziemlicher Sicherheit nichts schwellen - außer dem Portemonnaie des Verkäufers.”

Fazit: als Feuchtigkeitspflege für das Dekolleté sicherlich in Ordnung, ansonsten genauso effektiv wie Brustvergrößerung durch Selbsthypnose (für Interessierte: Ja, auch hierzu gibt es Anleitungen im Internet und in Buchform).

Quelle: Brigitte (Magazin) Link: http://www.brigitte.de/beauty/pflege/beauty-tipps-wundermittel-1004926/2.html#a0

Geld macht geizig

Studie: Spitzenverdiener sind die größeren Egoisten

Melbourne/Düsseldorf - Wer besonders viel verdient, ist weniger großzügig als Normalverdiener. Zu diesem Schluss kommt zumindest der Ökonom Nikos Nikiforakis von der Universität Melbourne http://www.unimelb.edu.au. Er überprüfte in einem Experiment, welchen Einfluss ein hohes Gehalt auf die Bereitschaft zu teilen hat. Je mehr Menschen verdienen, desto geringer ist der Anteil, den sie anderen weiterzugeben bereit sind.

Im Labor traten Versuchspersonen zunächst gegeneinander in einem Spiel an, dessen Ausgang das “Spielgehalt” für den weiteren Verlauf des Experiments bestimmte. Anschließend mussten die Teilnehmer entscheiden, ob sie einen Teil der Einkünfte einem bzw. mehreren Mitspielern abtreten wollten. Geber und Empfänger blieben dabei jeweils anonym, um durch das Ausklammern strategischer Überlegungen allein das “Geben um des Gebens willen” zu untersuchen. Den Spielern winkte am Schluss eine Belohnung in echtem Geld.

Quelle des Reichtums entscheidend

Die Ergebnisse fielen sehr deutlich aus. Bei den Probanden mit dem höchsten Einkommen war die Chance des Teilens dreimal niedriger als bei den Nächstgereihten. “Selbst wenn Taktiken ausgeblendet werden, sind jene die größten Egoisten, die am härtesten für ihr Gehalt arbeiten”, berichtet Nikiforakis. Der Studienleiter glaubt, dass die sozialen Einstellungen eines Menschen hier ein Wörtchen mitreden. Nette Menschen dürften weniger hart für Geld arbeiten, da sie eher auf die Hilfe anderer zählten, wie auch egoistische die anderen eher für egoistisch halten würden.

Ein anderes Resultat kam allerdings zustande, als man das Gehalt nach dem Zufallsprinzip verteilte. Die Unterschiede im Teilen zwischen Besser- und Schlechterverdienenden waren nun verschwunden. Es dürfte somit darauf ankommen, womit man sein Geld verdient. “Nicht alle Spitzenverdiener sind Egoisten. Menschen, denen das Geld zufällt wie etwa in einer Lotterie oder durch eine Erbschaft, dürften eher zum Teilen bereit sein als solche, die es durch andere Quellen wie etwa durch Arbeit erworben haben”, so der australische Forscher.

Selbstachtung und Gleichheitsdenken machen großzügig

“Ob höheres Einkommen geiziger macht oder Geiz das Einkommen erhöht, kann man aus den Ergebnissen nicht eindeutig schließen. Es ist wie die Henne-Ei-Frage”, erklärt Hans-Theo Normann, Doktorvater von Nikoforakis am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie DICE http://www.dice.uni-duesseldorf.de, im Interview. Relevant sei das Studienergebnis überall dort, wo es auf individuelle Hilfsbereitschaft ankomme. “Hilfsorganisationen erhalten zwar ihre Großspenden von den Großverdienern, doch es ist nicht diese Gruppe, die den höchsten Anteil ihres Einkommens spendet”, so der Experte.

Wie das “Geben um des Gebens willen” zustande kommt, kann laut Normann auf zwei Arten erklärt werden. “Es könnte sein, dass Spender sich wirklich für das Wohlergehen anderer interessieren. Sie spenden, da sie die Ungleichheit nicht mögen. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Menschen sich und andere durch Spenden überzeugen wollen, dass sie gute Menschen sind. Der Respekt der anderen und auch die Selbstachtung stünden dann im Vordergrund, nicht so sehr die Bedürftigkeit der Mitmenschen.” (Ende)

Handys: Weltgrößte Gesundheitsstudie gestartet

250.000 Menschen aus fünf europäischen Ländern sollen teilnehmen

London - Wissenschaftler des Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk haben die bisher weltgrößte Studie zur Untersuchung der Sicherheit von Handys gestartet. An der Studie werden 250.000 Handynutzer aus fünf europäischen Ländern inklusive Großbritannien teilnehmen. Die Untersuchung soll 20 bis 30 Jahre lang laufen und definitive Antworten auf die Fragen nach den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobiltelefonen liefern.

Bis jetzt hat die Forschung keine negativen Folgen nachgewiesen. Wissenschaftler argumentieren jedoch, dass die bisherigen Untersuchungen zu kurz gewesen seien, um langfristige Folgen wie Krebs und andere Krankheiten nachzuweisen. Die Studie läuft unter der Bezeichnung Cosmos http://www.ukcosmos.org und wird in Großbritannien in einem ersten Schritt fünf Jahre lang vom Mobile Telecommunications and Health Research Programm (MTHR) http://www.mthr.org.uk finanziert.

Wissenslücken weiter vorhanden

Diese Studie sei von entscheidender Bedeutung. Man könne noch immer nicht ausschließen, dass die Nutzung von Mobiltelefonen Krebs verursacht, so Lawrie Challis vom MTHR. Die derzeitigen Forschungsergebnisse schliessen das eher aus, man müsse aber sicher sein. Mireille Toledano vom Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk, eine der leitenden Wissenschaftlerinnen, fügte hinzu, es gebe noch immer Lücken im Wissen und Unsicherheiten.

Das Beste sei daher, dass eine Gesellschaft jetzt beginne, die Gesundheit einer großen Anzahl von Menschen über einen langen Zeitraum zu beobachten. Erst dann könnten gesicherte Aussagen über einen langfristigen Zusammenhang gemacht werden. Toledano betonte auch, dass es bei dieser Studie aber nicht nur um Krebserkrankungen des Gehirns gehe.

Menschen nutzen heute Handys auf vielfältige Art und Weise. Dazu gehört auch das Surfen im Internet und dabei befindet sich das Gerät nicht immer in der Nähe des Kopfes. Es sollen eine ganze Reihe von verschiedenen Parametern untersucht werden, dazu gehören auch andere Arten von Krebs wie Hautkrebs und andere Erkrankungen des Gehirns wie z.B. neurodegenerative Krankheitsbilder.

Zusätzlich soll beobachtet werden, ob es eine Veränderung bei der Häufigkeit von Symptomen wie Kopfschmerzen, Tinnitus, Depressionen oder Schlafstörungen gibt. Diese Symptome werden immer wieder in Zusammenhang mit den Mobiltelefonen genannt.

Passive Beobachtung der Teilnehmer

Eine der Hauptschwierigkeiten einer derartigen Studie ist, dass sie davon abhängt, dass sich die Menschen überhaupt erinnern, wie viel sie telefoniert haben. Wissenschaftler argumentieren, dass dadurch auch die Ergebnisse beeinflusst werden können. Das Cosmos-Projekt wird prospektiv durchgeführt, das heißt, dass die aktuellen Nutzungsdaten in die Zukunft übertragen werden.

Allein in Großbritannien sollen rund 100.000 Handy-Nutzer zur Teilnahme eingeladen werden. Zusätzlich sollen auch Teilnehmer in Finnland, Dänemark, Schweden und den Niederladen rekrutiert werden. Toledano erklärte, dass die Wissenschaftler die Nutzung überwachen werden aber nicht die gewählten Nummern. Haben die Teilnehmer einen Fragebogen ausgefüllt und die Erlaubnis für den Zugriff auf die Daten erteilt, wird das Projekt vorwiegend im Hintergrund arbeiten. Zudringlichkeiten seien nicht zu befürchten. Das meiste werde passiv erledigt und sehr leicht durchzuführen.

Die Präsentation der Ergebnisse soll in fünf Jahren stattfinden. Untersucht werden auch drahtlose Internetzugänge, Schnurlostelefone, Babyphones und natürlich Mobiltelefone. Allein in Großbritannien sind derzeit laut BBC mehr als 70 Mio. Telefone im Einsatz, weltweit sollen es sechs Mrd. sein. (Ende)

Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück

Coach Christiane Deutsch: Glücklich-Sein ist einfach erlernbar

Wien - Glücklich sein ist erlernbar - und das ist sogar relativ einfach. “Denn das, worauf die menschliche Aufmerksamkeit gerichtet ist, wird mehr. Diesem Satz stimmen die meisten zu”, meint Coach Christiane Deutsch http://www.christianedeutsch.com im Presse-Interview. Hier liegt für die Trainerin, die Seminare zum Thema “Glücklich-Sein” leitet, auch der Schlüssel zum Glück.

Die Schriftstellerin Sidonie-Gabrielle Claudine Colette soll einmal gesagt haben, welch wundervolles Leben ihr doch vergönnt war, sie wünschte sich bloß, dass sie früher zu dieser Erkenntnis gelangt wäre. “Damit uns das nicht passiert, kann man sofort damit beginnen, sich zu fragen, was im Leben eigentlich passt und wofür man dankbar ist”, meint die Trainerin. “Denn Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Freude. Letztendlich ist es auch ein Schlüssel zu einem selbst.”

Dankbarkeit hebt eigene Grundenergie an

“Dankbarkeit hebt die eigene Grundenergie an und gibt uns daher die Möglichkeit, unsere Perspektive zu erweitern”, meint der Coach. Wenn man in diese Richtung blickt, habe das automatisch zur Folge, dass all die Talente, Beziehungen und die kleinen und großen Dinge in Leben, die uns erfreuen, einfallen. “Trainiert man dies regelmäßig, dann hebt sich automatisch die Grundschwingung und man erfährt mehr Glücksgefühl.”

Gut geeignet sei die Zeit vor dem Einschlafen, um sich an alle positiven Dinge, die während des Tages geschehen sind, zu erinnern und dafür zu danken. “Schläft man mit diesen Gedanken ein, ist die Nachtruhe entspannter und die Erholung intensiver”, so Deutsch. Ein weiterer Vorteil sei außerdem, dass man am folgenden Morgen leichter an diese Stimmung anknüpfen könne. “Ich rate dazu, auch am Morgen bereits weiter zu überlegen, wofür man dankbar sein kann.”

Glücksmuskel erfordert Training

“Wenn man diese Übung regelmäßig wiederholt, wird man das eigene Leben erfüllter wahrnehmen und bemerken, dass vieles bereits so ist, wie man es im Leben will”, meint Deutsch. Die daraus gewonnene Freude und Kraft unterstütze einen auch darin, jene Dinge, die noch nicht passen, transformieren zu können. “Es ist bewiesen, dass eine veränderte Grundstimmung auch neue Gedanken, Menschen oder Bücher bringt.”

Man könne den “Glücks-Muskel” noch mehr trainieren, wenn man Listen mit positiven Aspekten schreibt. “Das können positive Aspekte von einem selbst, vom Partner, der Familie, der Wohnung oder dem Job sein. Je mehr man es schafft, das Positive zu beleuchten, desto mehr wird das ins Leben treten, worüber man sich von Herzen freuen kann.”

Das Glück ist schon da

“Eine Technik zur Manifestation empfiehlt, bereits dankbar zu sein für das, was man erhalten möchte, so als ob es schon da wäre. In der sicheren Gewissheit, dass das Gewünschte bereits am Weg zu einem selbst ist”, meint Deutsch.

“Da jeder der Schöpfer seiner Realität ist, entspricht das Nachdenken auch dem Planen”, so der Coach. “Die heutigen Gedanken sind die Ursache für das Morgen. Will man ein glückliches Leben, so ist die Dankbarkeit ein heißer Tipp.” Deutsch hat für alle, die ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen wollen, die Internet-Plattform für Dankbarkeit http://www.dankstelle.com eingerichtet. “Diese soll eine Inspiration für alle sein, sich des Lebensglücks bewusst zu werden”, erklärt Deutsch. (Ende)

Koalition will Mineralöl-Konzerne notfalls zerschlagen

Berlin (dpa) - Die schwarz-gelbe Koalition will als Reaktion auf die hohen Benzinpreise notfalls eine Zerschlagung des deutschen Geschäfts der Mineralölkonzerne prüfen. Dazu soll das schärfere Wettbewerbsrecht eingesetzt werden, das Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vorbereitet.

Große Konzerne, die ihre Marktmacht missbrauchen, sollen als letztes Mittel zerlegt werden können. “Die Festsetzung der Benzinpreise durch nur wenige Unternehmen könnte ein idealer Fall für die geplante Regelung sein”, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Freitag aus Koalitionskreisen in Berlin.

Es wird von Koalitionsexperten aber offen eingeräumt, dass es bisher keine Beweise gibt, dass die Ölkonzerne die Preise gezielt nach oben treiben. Auch das zuständige Bundeskartellamt ist skeptisch. Bis zum Herbst wollen die Wettbewerbshüter den deutschen Tankstellenmarkt intensiv untersuchen, der von Shell, Aral, Jet, Esso und Total beherrscht wird.

Das Bundeswirtschaftsministerium betonte auf Anfrage, das neue Entflechtungsgesetz werde für alle Branchen gelten. “Über die Anwendung im Einzelfall entscheidet das Kartellamt”, sagte eine Sprecherin. Wettbewerbsexperten hatten bislang die Regelung auf die Stromkonzerne bezogen, die ihre Märkte dominieren.

In der Koalition wird nach dpa-Informationen argumentiert, dass die Marktlage an den Zapfsäulen mehrere Punkte erfüllt, die im Gesetzentwurf als Bedingung für einen so drastischen Eingriff des Staates aufgezählt werden. Der Markt, der eine gesamtwirtschaftliche Bedeutung habe, werde von nur wenigen Anbietern beherrscht. “Wir haben ein stabiles Oligopol”, hieß es. Zudem sei absehbar, dass der Wettbewerb ohne Eingriffe auf absehbare Zeit eingeschränkt bleibe.

Wegen der alle Jahre vor Ostern stark anziehenden Benzinpreise brachte die FDP eine Mehrwertsteuersenkung für Sprit von 19 auf 7 Prozent ins Spiel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bremste den Regierungspartner sofort aus. “Das geht nicht, wenn wir uns unseren Haushalt anschauen. Wir werden sparen müssen und deshalb glaube ich, sollte man hier nichts Falsches versprechen.” Damit hat auch der ADAC mit seiner Forderung nach Abschaffung der Ökosteuer auf Benzin schlechte Karten. “Die Steuerlast ist eindeutig zu hoch”, hatte ADAC- Präsident Peter Meyer im “Tagesspiegel” argumentiert.

Mit Beginn der Oster-Feiertage war der durchschnittliche Preis für einen Liter Benzin nach Angaben von Shell auf 1,45 Euro gestiegen. Das waren 4 Cent mehr als am vergangenen Wochenende. Diesel legte auf 1,23 Euro zu. Im Jahr 2009 kostete der Liter Super im Jahresschnitt rund 1,28 Euro, Diesel 1,08 Euro.

Die Ölkonzerne erklären, sie seien keine Preistreiber und verweisen auf international gestiegene Einkaufspreise und Nachfrage. Der Rohölpreis erreichte am Donnerstag den höchsten Stand seit 18 Monaten. Der durch die Griechenland-Krise geschwächte Euro sorgt dafür, dass die Konzerne zusätzlich mehr Geld für den Einkauf von Kraftstoffen ausgeben müssen, die in US-Dollar abgerechnet werden. Auch betont die Branche, ohne Steuern koste ein Liter Benzin oder Diesel je nach Sorte nur zwischen 53 und 61 Cent.

Quelle: dpa

Kleine Packungen machen eher dick

Miniportionen verführen durch ihr unschuldiges Image

Lissabon - Miniportionen bei Schokolade, Chips oder Keksen helfen nicht dabei, die Linie zu halten. Vielmehr verleiten sie den Konsumenten, mehr kalorienreiche Nahrung aufzunehmen. Das berichten niederländische und portugiesische Psychologen im Journal of Consumer Research. “Konsumenten merken nicht, dass sie durch den kleinen, scheinbar unschuldigen Genuss zuviel essen. Große Packungen rütteln das Bewusstsein für gesunde Ernährung viel eher auf”, so die Forscher.

Minipackung tötet Gewissen

In einem Experiment wurden Testpersonen zunächst befragt, wie zufrieden sie mit ihrem eigenen Körper waren, ob sie Abnehmen wollten oder welche Diät sie verfolgten. Dann wurden sie vor einem Spiegel gewogen und gemessen - alles mit der Absicht, das Ernährungsbewusstsein möglichst stark zu aktivieren. Einer Kontrollgruppe ersparte man dieses Procedere. Alle Teilnehmer sahen schussendlich eine TV-Serie mit Werbeunterbrechungen, deren Spots es zu bewerten galt.

Ziel des Versuchsaufbaus war jedoch bloß, vom eigentlichen Interesse der Forscher abzulenken. Tatsächlich analysiert wurde nämlich allein der Verzehr von Kartoffelchips beim Fernsehen. Diese wurden - scheinbar als Belohnung für die Teilnahme - in verschiedenen Packungsgrößen gereicht. Es zeigte sich, dass die Probanden bei den großen Packungen weit länger mit dem Öffnen zögerten als bei kleinen, besonders wenn ihr Bewusstsein zuvor geschärft war. “Insgesamt konsumierten diejenigen mehr Chips, die kleine Packungen öffneten”, berichtet die Studienleiterin Rita Coelho gegenüber pressetext.

Industrie nutzt den Effekt gezielt

Die Tücke der Kleinpackung sieht Coelho darin, dass sie die Konsummenge vorgeben. “Wer sie öffnet, leert sie unverzüglich und ohne Bedenken, während bei der Großpackung viel eher das Gewissen ins Spiel kommt”, so die Forscherin. Die Hemmschwelle, nach einer kleinen Packung eine weitere zu öffnen, sei zudem sehr gering. Die Ergebnisse hätten somit gezeigt, wie weit Selbstwahrnehmung und Realität oft auseinander liegen.

Coelho beobachtet zwei gegenläufige Trends, was die in Supermärkten angebotene Packungsgröße betrifft. “Einerseits sind die Familienpackungen immer moderner, andererseits auch die Miniportionen. Letztere besonders oft bei Chips, Schokolade, Eis oder Keksen.” Gesund sind beide Packungsgrößen nicht. Bedenklich seien auf Hintergrund der Studienergebnisse auch die Multi-Packungen, bei der ein großer Sack viele Minipackungen enthält. (Ende)

Studie Frühlingsgefühle: Unterschiedliche Sexkurven zwischen Männern und Frauen

Feste Partner sind für beide Geschlechter besonders im Winter wichtig

Leipzig - Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März stellen sich bei den meisten Menschen die berühmten Frühlingsgefühle ein. Doch wie verhält sich die Stimmungskurve im restlichen Jahr? Das Onlineportal partnersuche.de http://www.partnersuche.de ermittelte in einer Umfrage die Sexlust der Deutschen in den einzelnen Jahreszeiten. Ergebnis: Bei 86 Prozent der 427 Umfrageteilnehmer ist im Frühling die Lust am größten. Frauen haben jedoch generell ein geringeres Bedürfnis nach Sex als Männer - beide Geschlechter sehnen sich aber nach einem festen Partner.

Von allen Umfrageteilnehmern kreuzten 90 Prozent an, dass ihnen ein fester Partner besonders in der kalten Jahreszeit “wichtig” beziehungsweise “sehr wichtig” sei. Davon waren 88 Prozent Frauen und überraschenderweise mehrheitliche 91 Prozent Männer. Die Sexkurve hingegen differiert unter den Geschlechtern. Bei den Frauen nimmt sie vom Frühling zum Winter kontinuierlich ab, während bei Männern stets ein konstantes Lustlevel vorhanden ist. So ist für 81 Prozent der Frauen der Sex im Frühling “wichtig” beziehungsweise “sehr wichtig”, für 80 Prozent im Sommer, für 76 Prozent im Herbst und für nur 74 Prozent im Winter. Bei den Männern hingegen gaben 90 Prozent an, dass ihnen der Sex im Frühling “wichtig” beziehungsweise “sehr wichtig” sei, 87 Prozent im Sommer, 88 Prozent im Herbst und 87 Prozent im Winter.

Damit liegt der Lustpegel bei Männern stets höher als bei Frauen - bei beiden ist er jedoch im Frühjahr am höchsten. Dass Frauen weniger Wert auf Sex legen, sieht Stephan Huwig, Portalmanager von partnersuche.de, darin begründet, dass sie in einer Partnerschaft meist andere Prioritäten setzen. “Für eine langfristige Beziehung spielen Faktoren wie Vertrauen und Geborgenheit eine große Rolle. Unser Portal spricht vor allem Singles an, die einen Partner mit genau solchen Qualitäten suchen.” Wichtig sei, dass die “Chemie stimme”, so Huwig weiter, “was wir mittels unseres wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitstest sicherstellen können. Hier lernen sich nur diejenigen kennen, die eine gemeinsame Basis haben.” (Ende)

Übergewicht macht unglücklich

Diätversprechen gehen meist nach hinten los

Innsbruck - “Ich bin dick und schick”, oder “Ich bin dick und trotzdem glücklich” sind Sätze, die wir uns in unserer Not zurechtlegen. Tatsache ist jedoch, dass übergewichtige Menschen nicht nur körperlich mit Einbußen und Krankheiten zu rechnen haben, sondern es steigt die Zahl derer, die mit psychischen Problemen kämpfen. Übergewicht führt in unserer “Schönheitsbewussten Gesellschaft” zu Ausgrenzung und oft sogar zu Hohn und Spott. Trotzdem steigt die Zahl derer, die bereits in sehr jungen Jahren, bedingt durch falsche Ernährung, an massivem Übergewicht leiden. Und da die meisten oder fast alle Diäten entweder mit Reduktion der Kalorien oder mit einseitigen Ernährungsweisen (Fleischdiät, ect.) zu tun haben, kommt es nach Beendigung zu einem raschen Rückfall in alte Gewohnheiten und damit zum berühmten JoJo Effekt.

Tatsache ist, wer abnehmen will muss nicht zwangsläufig leiden. Seit Jahren betreut die Ernährungs- Expertin Andrea Ebner http://www.gesund-schlank-schoen.at Übergewichtige, aber auch Profisportler. Bei Ihren Beratungsgesprächen Vermittelt Sie keine standardisierten Diätpläne und verordnet auch keine qualvollen Trainingsprogramme. “Es ist fantastisch, zu sehen, wie anpassungsfähig der menschliche Organismus ist. Es geht nicht darum sich zu kasteien oder zu quälen. Zum erlangen des richtigen Gewichtes ist auch ein gesunder Geist wichtig. Man muss mit sich ins Reine kommen. Dann beginnt man langsam sich umzustellen und einfach die richtigen Lebensmittel auszuwählen. Dann geht alles wie von selbst.”

Vor einigen Jahren entwickelte die Powerfrau aus Tirol eine Nahrungsmittelergänzung für den Sport. Seit mehr als einem Jahrzehnt betreut sie Extremsportler mit der Tiroler Ur Getreidemischung. “Rasch entdeckte ich einige sehr angenehme Nebenwirkungen. Neben Leistungssteigerung und einer vollkommenen Regeneration des Stoffwechsels verschwindet das Hungergefühl. Abgesehen davon, dass der Körper alles bekommt, was er benötigt und alle Schadstoffe optimal abführt, berichteten mir meine Schützlinge von einem Ausgleich des Hungergefühls.” Diese “Nebenwirkung nutzt Ebner heute auch bei der Beratung schwer Übergewichtiger. “Es kann nicht sein, dass wir unser Normalgewicht nur durch chirurgische Eingriffe, die mit vielen Risiken behaftet sind, wieder herstellen können.”

Der herannahende Frühling ist für Übergwichtige die Zeit der größten Motivation. Durch die ersten Sonnenstrahlen und die mit dem Frühling verbundenen Glücksgefühle steigt der Bewegungsdrang. Nun ist auch die ideale Zeit, eine Ernährungsumstellung durch zu ziehen. “Ich empfehle dafür einen Spaziergang auf einem Bauernmarkt. Die frischen Farben von knackigem Obst und Gemüse machen automatisch Lust auf mehr. Dazu mageres Fleisch (kein Schwein), frischer Fisch und Vollkornprodukte.”, so Ebner.

Für einen raschen Erfolg in der Anfangsphase, der vor Allem für die Psyche wichtig ist, empfiehlt Ebner eine Entschlackungskur mit Tiroler Ur-Getreide. Durch Vitalstoffe und verschiedene Kräuter beginnt sich bereits nach zwei Tagen der Stoffwechsel zu beschleunigen. Der Körper wird entwässert und die Pflanzenfasern sorgen für die effektive Ausleitung von Giftstoffen. Der Darm kommt in Schwung und nach zwei Wochen merkt man bereits eine deutliche Gewichtsreduktion, die sich auch vor dem Spiegel bemerkbar macht. Außerdem bekommt der Körper alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und Omega3 Fettsäuren und das ständige Hungergefühl verschwindet. Nägel und Haare werden deutlich schöner und man sieht rund um gesund aus. Und das ohne asketische Maßnahmen. Ganz nach dem Motto “Gesund, schlank und schön in den Sommer.

Über die Tiroler Ur-Getreidemischung
Das Pulver und die Presslinge aus einer speziellen Ur-Getreidemischung mit hochwirksamen Heilkräutern - machen schlank - schön und halten fit und gesund.

- Regulierung des Hungergefühls
- Fettabbau
- Verbesserung der Hautstruktur
- durchblutungs-fördernd (straffere Haut)
- Stoffwechsel aktivierend (Darm)
- wirkt positiv auf sämtliche Organe
- enthält Chrom für die Bildung des Anti-Aging Hormons DHEA
- wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend (glutenfrei)
- enthält das lebensnotwendige Spurenelement Selen für ein intaktes Immunsystem
- Die Zellerneuerung wird aktiviert - wirkt entgiftend

Profitieren von einem ca. 7.000 Jahre alten Wissen - das Ur-Getreide Kamut war im alten Ägypten das Korn der Pharaonen und sicherte die gesunde Ernährung vor Tausenden von Jahren. Viele Jahrhunderte lang war Kamut verschollen und vergessen. Der Dinkel zählt auch heute noch zu einer der nährstoffreichsten und gesündesten Getreidesorten. Die Ernährung ist zu 90% für unsere Gesundheit verantwortlich.

Die Getreidemischung wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend. Auch für Diabetiker und Allergiker geeignet. Ohne Zucker! Dinkelstoffe regen die Nierentätigkeit an und wirken dadurch engiftend. Die Vitalstoffe sind natürliche Bestandteile der Inhaltsstoffe.

In allen österreichischen und deutschen Apotheken erhältlich.

Ausführliche Information zu Produkt und Wirkungsweise finden Sie auf der Homepage http://www.gesund-schlank-schoen.at.

Benzinpreise: Freitag ist Abzock-Tag

Preisstrategien der Mineralölkonzerne in der Kritik

München - Das Hochsetzen der Benzinpreise gegen Ende der Woche ist eine beabsichtigte Strategie vieler Mineralölkonzerne. Dies ist das Resultat der heute, Donnerstag, vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) http://www.adac.de vorgestellten Branchenerhebung. Die Experten kommen dabei zu dem Ergebnis, dass der Benzinpreis an Freitagen im Schnitt um 3,5 Prozent höher ausfällt als an Montagen. Der Verkehrsclub kritisiert hierbei das offensichtliche Streben nach Renditen, die sich in wirtschaftlich guten Zeiten womöglich nur schwer erreichen ließen.

Offensichtliche Preispolitik

“Dass die Mineralölkonzerne die Preise vor allem immer freitags anheben, ist offenkundig zu beobachten. Obwohl es nicht verboten ist, in einer Marktwirtschaft Gewinne einzufahren, hat diese Preispolitik im Jahresvergleich dreiste Züge”, kritisiert ADAC-Sprecher Andreas Hölzel im Gespräch mit pressetext. Dem Experten nach werden Autofahrer künftig die Regel nutzen und die Konzerne gerade in teuren Spritzeiten unter Druck setzen. Österreich hat bereits seit dem Sommer 2009 reagiert. Die Tankstellen dürfen alle Preise nur einmal pro Tag anheben.

Der Vergleich sämtlicher Tages-Durchschnittspreise des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass der Preis für Superbenzin an Freitagen bei durchschnittlich 1,285 Euro und für Diesel bei 1,09 Euro lag. Beide Werte waren damit 3,5 Cent höher als am jeweiligen Montag. Kritisiert wird seitens des ADAC vor allem das “ausgeprägte Gewinnstreben” der Konzerne, die das hohe Verkehrsaufkommen vor dem Wochenende durch “kräftige Preisaufschläge” nutzen würden. “Nicht nur am Freitag, sondern immer öfter auch am Mittwoch wird abkassiert”, sagt Hölzel.

Seit 2006 steigende Spritpreise

Angelehnt an die Analyse lässt sich außerdem festhalten, dass die Preisspanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wochentag gegenüber den Vorjahren weiter zugenommen hat. Dieser Umstand drückt sich vor allem darin aus, dass die Differenz 2006 und 2007 noch rund zwei Cent betragen hatte, 2008 jedoch bereits bei 3,2 Cent für Benzin und 3,1 Cent für Diesel lag. Die Daten für 2009 zeigen einen Trend der Preissteigerungen an deutschen Tankstellen.

Den Freitag zum Tanken zu meiden, zahlt sich den Berechnungen nach langfristig aus, da das Sparpotenzial beachtlich ist. Denn bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern sowie einem Durchschnittsverbrauch von acht Litern hätte ein Autofahrer laut ADAC im Vorjahr 42 Euro sparen können, sofern er statt Freitag ausschließlich montags getankt hätte. “Autofahrer sollten tanken, wenn es gerade günstig ist - auch wenn der Tank noch nicht komplett leer ist”, rät Hölzel gegenüber pressetext. Günstige Gelegenheiten sollten konsequent genutzt werden. (Ende)