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Archiv der Kategorie Gesundheitstipps

Schmerzmittel hilft gegen schweren Prostatakrebs

Tumorhemmende Wirkung von Rhenium wissenschaftlich nachgewiesen

Berlin/Bonn - Forscher der Klinik für Nuklearmedizin http://charite.de/nuklearmedizin und der Urologischen Klinik in Bonn http://www.meb.uni-bonn.de/urologie haben entdeckt, dass das Schmerzmittel Re-188 HEDP auch Tumore hemmen kann. Bei Patienten mit Prostatakrebs, das sich in den Knochen abgesiedelt hat, konnte der Wachstum von Tumoren aufgehalten werden. “Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Krebserkrankungen. In Deutschland sterben daran fast drei von 100 Männern”, so Hans-Jürgen Biersack, Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn, gegenüber der Presse (zaronews).

Letzter Versuch Rhenium

Dem Wissenschaftler nach machen die Tumore im Frühstadium keine Beschwerden, später können Knochenschmerzen, Blasenprobleme und Blutarmut auftreten. “Dann haben sich meist bereits Metastasen in den Knochen gebildet”, weiß Biersack. Die Ärzte versuchen bei Prostatakrebs-Patienten mit Knochenmetastasen die Tumore mit einer antihormonellen Therapie und einer Chemotherapie in Schach zu halten. Zusätzlich sollen die Knochen mit Präparaten gestärkt werden. “Erst wenn diese konservativen Therapieformen nicht mehr greifen, wird die Rheniumtherapie eingesetzt”, sagt Biersack.

Es handelt sich dem Experten nach überwiegend um Patienten, bei denen alle anderen Therapieverfahren ausgereizt sind. Das Rhenium-Präparat mit der hochenergetischen radioaktiven Strahlung trägt den Kurznamen Re-188 HEDP und wurde in den vergangenen 20 Jahren vor allem für die Schmerzbehandlung von Knochenmetastasen eingesetzt. “Unsere Arbeitsgruppe konnte zusammen mit der Urologischen Universitätsklinik nachweisen, dass auch ein direkter Einfluss auf den Tumor eintritt, wenn die Behandlung mit Re-188 HEDP im Abstand von zwei Monaten erfolgt.”

Über ein Jahr länger leben

In der aktuellen Studie behandelten die Ärzte des Bonner Universitätsklinikums 60 Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen. “Die Überlebenszeit der Patienten konnte bei einer Therapie um etwa 4,5 Monate gesteigert werden, bei zwei um rund zehn Monate und bei drei und mehr Therapien sogar um bis zu 15,6 Monate”, sagt Biersack. Zudem konnte mit dem Präparat bei den Patienten temporär eine Schmerzlinderung erreicht werden. Die Wissenschaftler wollen nun überprüfen, ob die Rheniumtherapie eventuell in Kombination mit anderen Präparaten bereits früher eingesetzt werden kann, um die Lebensspanne der Patienten noch weiter zu verlängern. (Ende)

Tyromed bietet Rasul-Schlämme von höchster Qualität in sieben verschiedenen Farben

Die Tiroler Spa & Beautymanufaktur beliefert Wellnesseinrichtungen in der ganzen Welt mit ihren einzigartigen Rasul-Schlamm-Packungen

Niederndorf/Tirol – Schon die schöne Kleopatra im alten Ägypten soll im Schlamm gebadet haben – probieren Sie es doch auch einmal! Was ist eine Rasul- oder auch Serail-Zeremonie genau und woher kommt sie? Die Tradition des Rasul-Bades kommt aus dem alten Orient. Das Wort ist abgeleitet von der semitischen Wurzel “ghasala”, was soviel wie “waschen” bedeutet. Die wohltuende Zeremonie ist jedoch viel mehr als nur das. Am Anfang einer Rasul Behandlung steht immer eine reinigende Dusche. Nachdem sich die zu behandelnde Frau oder der zu behandelnde Mann abgeduscht hat, kann es auch schon losgehen. Schlämme mit heilender Wirkung werden auf den Körper aufgetragen. Diese haben verschiedene Farben und eine jeweils unterschiedliche Konsistenz, also zum Beispiel Schlämme mit groben Körnchen und welche, die sehr fein und sanft sind. In dem Raum, in dem man sich während des Rasulbades befindet, ist es warm und die Luftfeuchtigkeit ist nicht recht hoch. Daher trockenen die Schlämme am Körper an. Um dem entgegenzuwirken, werden die Räumlichkeiten mit duftenden Dämpfen aromatisiert – meist riechen sie nach Kräutern – und damit befeuchtet.

Wenn die Heilschlämme nun wieder weich geworden sind, beginnt die Massage. So werden alte, abgestorbene Hautschüppchen abgetragen und die Anregung des Stoffwechsels findet statt. Insgesamt wird das Hautgewebe gestärkt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass man auch die Entschlackung des Körpers unterstützt. Außerdem wird so die Haut aufnahmefähig und bereit für die weiteren Schritte des Rasulbades gemacht. Das ganze Zeremoniell dauert rund 30 Minuten. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Reste der verschiedenen Schlämme vom Körper gewaschen, diesen Vorgang kann man sich wie einen sanften Regenguss vorstellen. Eine abschließende Behandlung mit Ölen, die die Haut pflegen, runden die Rasul Zeremonie perfekt ab.

Herr Oliver Liebminger und seine Frau Friederike Luksch, die die Firma Tyromed, http://www.tyromed.com mit viel Herz zum Erfolg führen berichten uns über das Rasulbad folgendes: Diese wohltuende Zeremonie aus dem Orient wurde dort schon ungefähr 400 Jahre vor Christus praktiziert. Die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft sollen durch eine Rasul-Zeremonie vereint werden. Durch ihren Einsatz soll der Behandelte eine tolle Erfahrung machen und die oben genannten Vorteile voll auskosten können. Das Rasulbad wirkt entspannend, entschlackt die Haut, stimuliert den Stoffwechsel, regt die Durchblutung an, stärkt das Immunsystem und festigt das Bindegewebe. Die Haut wird glatt und geschmeidig. Untersuchungen haben gezeigt, dass in Rasul-Schlämmen, die nach dem Abtragen vom Körper genauer unter die Lupe genommen wurde, große Mengen an Schlackstoffen und vor allem Medikamentenrückständen festgestellt wurden. Darin liegt einer des wesentlichen Gründe, warum man sich als Badegast nach dem Original Rasul so erleichtert fühlt.

Führende Thermen und Wellnesshotels sind seit Jahren begeistert von den Pflegeschlämmen aus dem Hause Tyromed. Diese Rasul- bzw. Serailschlämme zeichnen sich durch eine besonders cremige Konsistenz aus und werden in sieben verschiedenen Farben angeboten.

Die bunten Schlämme enthalten verschieden große Körnungen für die jeweils entsprechende Haut- bzw. Körperpartie und sorgen so für einen gezielten Peeling-Effekt an der richtigen Stelle. Rasul-Anwendungen werden in zahlreichen Thermen und Wellness-Einrichtungen angeboten. Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung, dieses Schlamm-Vergnügen einmal am eigenen Körper zu spüren.

Verdauungsprobleme meist ignoriert

Expertin: Tabu von Blähbauch und Co schadet dem Wohlbefinden

Wien - Neun von zehn Menschen haben häufig Blähungen, Völlegefühl, leichte Verstopfung oder Durchfall, doch nur drei von zehn Betroffenen tun etwas dagegen. “Verdauungsprobleme verschlechtern die Lebensqualität deutlich. Obwohl Gegenmaßnahmen meist einfach sind, finden sich die meisten mit der Situation ab, da Verdauung noch immer ein Tabuthema ist und Informationen fehlen”, erklärt die Wiener Ernährungswissenschaftlerin Petra Burger im Presse-Interview.

Darm unter Stress

89 Prozent der Bevölkerung leidet öfters an Problemen der Verdauung, zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Danone. 60 Prozent der betroffenen Frauen und 71 Prozent der Männer tun jedoch nichts dagegen. Eine mögliche Erklärung dafür: 61 Prozent sehen häufige Verdauungsprobleme als “normal”, nur 39 Prozent als “nicht normal”. Eine frühere Erhebung zeigt jedoch, dass sich das Unwohlsein auf viele Lebensbereiche auswirkt: Es schadet der Psyche, Motivation, Produktivität und sexuellen Aktivität und verursacht sogar oft Krankenstand.

Als einen Hauptgrund für Verdauungsprobleme bezeichnet Burger den ungünstigen Lebensstil. “Stress und Hektik im Alltag sind daran schuld, dass viele Menschen nicht regelmäßig essen, sich kaum die dafür nötige Zeit nehmen, sich nicht ausgewogen ernähren oder auf das Trinken vergessen.” Zudem regiere die Verdauung auch auf das vegetative Nervensystem. “In großer Aufregung, etwa vor einem Auftritt, neigt fast jeder zu Durchfällen. Problematisch ist es, wenn die Anspannung zum Dauerzustand wird.”

Hohe Kosten des Tabus

Als beliebteste Gegenmaßnahmen zeigten sich in der Studie mehr Trinken (63 Prozent), mehr Augenmerk auf Bewegung, Sport und ballaststoffreiche Ernährung (47 Prozent) sowie der Verzicht auf blähende Nahrung bei entsprechender Empfindlichkeit (35 Prozent). Weitere Nennungen waren Joghurts, Kräutertee, Medikamente und die gute alte Wärmeflasche. “Ernährung, mentales Wohlbefinden und Bewegung sind die drei Säulen, die die Verdauung im Lot halten”, so die Ernährungsexpertin.

Dass Verdauungsprobleme trotz der einfachen Gegenmittel meist ignoriert werden, hat für Burger mit deren Tabuisierung zu tun. “Jeder spricht über Stress, aber niemand über die Verdauung. Andere Themen wie etwa Brustkrebs sind dank des Aufgreifens der Medien längst gesellschaftsfähig geworden, doch Blähbauch, Durchfall und Co verschweigen viele sogar gegenüber dem Arzt. Eine Änderung wäre hier sinnvoll und würde dem Wohlbefinden der meisten Menschen entgegenkommen.” (Ende)

Untergewicht bei Kindern ist Warnsignal

Gedeihstörung oft Folge chronischer Krankheiten

München - Während das Thema Übergewicht von Kindern in aller Munde ist, übersehen sogar Ärzte häufig die Gefahr, die von zu geringem Gewicht ausgeht. Die Gedeihstörung deutet in den meisten Fällen nicht nur auf fehlenden Appetit, sondern auf eine chronische Krankheit, macht die Stiftung Kindergesundheit http://kindergesundheit.de aufmerksam. “Eine hohe Zahl untergewichtiger Kinder ist krank, was jedoch häufig nicht gut erkannt wird. Ohne frühzeitiges Eingreifen können das Immunsystem und die Entwicklung des Kindes geschädigt werden”, so Stiftungs-Vorsitzender Berthold Koletzko im Presse-Interview.

Schlimmer als bei Erwachsenen

Nur selten wird Untergewicht bei Kindern von Unwissenheit, Vernachlässigung, Fehlernährung oder ideologisch begründeter Ernährung ausgelöst. “Viel öfter ist es Begleitsymptom chronischer Verdauungsstörungen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Mukoviszidose oder einer überfunktionierenden Schilddrüse, die einen zu hohen Energieverbrauch auslöst”, so der Kindermediziner. Auch angeborene Herzfehler, Leber- oder Nierenkrankheiten, Unverträglichkeiten und Allergien können die Ursache sein, sowie seelische Probleme wie Kummer, Stress oder Aufregung, die Kindern den Appetit rauben.

Bei Kindern wirkt sich fehlende Nahrung viel stärker aus als bei Erwachsenen, da ihr Nährstoffbedarf pro Kilogramm Körpergewicht höher ist. Denkbare Folgen von Untergewicht sind reduziertes Längenwachstum, eine Beeinträchtigung der mentalen Reifung, der Leistungsfähigkeit und Pubertätsentwicklung bis hin zum schlechter funktionierenden Immunsystem und in der Folge häufigere Infektionen. “Es ist ein Teufelskreis: Krankheiten machen dünn, und Dünnheit macht krank. Das führt dazu, dass jedes fünfte stationär im Spital aufgenommene Kind Symptome von Unterernährung zeigt”, erklärt Koletzko.

Fett-Therapie

Die Zurückhaltung beim Essen alleine ist noch kein Warnzeichen für eine Gedeihstörung. “Essen Kinder weniger als erwartet, so zeigt das eher unrealistische Vorstellungen der Eltern. Genau hinsehen muss der Kinderarzt, wenn ein Kind nicht so viel an Gewicht und Körperlänge zulegt wie die Wachstumskurve erwarten lässt.” Erkrankte Kinder zeigen oft auch auffallende Blässe, trockene, dünne und rissige Haut und bei schweren Störungen sogar erhebliche Gewichtsverluste mit faltiger Haut, reduzierter Bewegung, wenig Nahrungsaufnahme und vielem Quengeln.

Je früher die Diagnose, desto besser, betont der Mediziner, um die Grundkrankheit möglichst rasch zu behandeln und auch die Ernährung umzustellen. Was bei anderen Kindern Fettpolster verurascht, ist zur Beseitigung des Defizits nur recht: Kalorisches Anreichern der Nahrung durch Maltodextrin, Öl oder Sahne, Streichfette, Milchshakes, Eis, Schoko- und Müsliriegel, Kartoffelchips oder andere Energiehappen. “Statt in Eigenregie zu handeln, sollte die Umstellung jedoch der Kinderarzt vornehmen”, so Koletzko. Ratsam sei zudem das Vorbeugen: Jegliche unnötige Diät zu meiden und das Essen schmackhaft und in positiver Atmosphäre gemeinsam einzunehmen. (Ende)

Salz wirkt bei Verschleimung Wunder

Neue Behandlungen für Erkrankungen der Atemwege

Wien - Salz bringt bei Erkrankungen der Atemwege deutliche Linderung. Ein Prinzip, das sich bisher mehrere Kurorte, Inhalationsgeräte und eine steigende Zahl innenstädtischer Salzgrotten zunutze machen, findet in der Medizin zunehmend Anerkennung. “Eine Salzinhalation reinigt bei akutem Schleim kurzfristig die Atemwege. Bei chronischem Verlauf kann sie als Zusatztherapie die Verunreinigung mit Bakterien verringern”, erklärt Rolf Ziesche, Lungenmediziner an der Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at , im Presse-Interview.

Inhalation auf Krankheit abstimmen

Asthmatiker profitieren aufgrund ihrer ausgetrockneten Schleimhäute besonders von feuchten Dämpfen, die den Schleim verflüssigen und somit beim Abhusten helfen. “Sie haben auch mit Kühle kein Problem, weshalb sich etwa beim Besuch der Nordsee-Küste oder von Salzgrotten Reiz und Husten durchaus bessern können. Professionelle Inhalationsgeräte erzielen jedoch denselben Effekt”, so der Experte. Ganz anders ist die Situation bei COPD-Patienten. Salz wirkt auch für sie ähnlich, doch bekommen Inhalationen dieser Gruppe nur in trockener und warmer Form gut.

Das Thema Zusatztherapien bei Asthma und Raucherlunge (COPD) wird Zische am “Tag der Lunge” am 15. Oktober in Wien erörtern. Der Übergang zwischen beiden Krankheiten ist oft fließend, ihre Auslöser sind jedoch andere, betont Otto Spanger, Sprecher der Lungenunion http://www.lungenunion.at , gegenüber uns. “Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung von Kindern und wird meist schon in die Wiege gelegt. COPD und das Lungenemphysem muss man sich durch jahrzehntelanges Rauchen ‘erarbeiten’ - sind doch 80 Prozent der Betroffenen Raucher.”

Emphysem: Trend zu invasiver Therapie

Neue Ansätze gibt es auch für die Behandlung des Emphysems, einem Endstadium vieler chronischer Lungenkrankheiten, bei dem Lungenbläschen überbläht werden und Druck auf den Rest der Lunge ausüben. “Öffnete man die Blasen bisher operativ, sind nun invasive Methoden im Vormarsch”, berichtet der Wiener Lungenmediziner Arschang Valipour. So werden etwa Ventile in betroffene Verzweigungen der Bronchien eingebaut, die Luft nur nach Außen entweichen und somit die Blase schrumpfen lassen. Auch die Verödung durch Schaum- und Dampflösungen wird immer häufiger angewandt. (Ende)

Blasse Hautfarbe deutet auf zu wenig Vitamin D

Zusätzliche Verabreichung bei Bleichen und Krebspatienten sinnvoll

Leeds - Menschen mit bleichem Gesicht haben sehr wahrscheinlich zu wenig Vitamin D. Das berichten britische Forscher in der Zeitschrift “Cancer Causes and Control”. Bei extremer Blässe sind Menschen gar nicht fähig, lange genug Vitamin D in der Sonne zu tanken, ohne sich dabei einen Sonnenbrand einzuhandeln, argumentieren die Wissenschaftler. Auch Krebspatienten haben in der Regel zu wenig von dem “Sonnenhormon”, das erheblich zur Gesundheit beiträgt.

Sonne genügt nicht
Die Forscher um Julia Newton-Bishop von der Universität Leeds http://www.leeds.ac.uk untersuchten 1.200 Briten auf ihre Vitamin D-Konzentration im Blut. Bei 730 von ihnen lag der Spiegel unter dem Referenzwert von 60 nmol/l, ab dem Vitamin D erst einen Schutzeffekt für Herzerkrankungen oder für das Überleben bei Brustkrebs zeigt. Deutlich niedriger war der vorgefundene Wert im Schnitt bei jenen Untersuchten, die eine blasse Hautfarbe besitzen.

“Blasse Menschen entwickeln bei Sonnenstrahlung rasch einen Sonnenbrand und schaffen es auf diesem Weg gar nicht, genug Vitamin D aufzunehmen. Viel deutet darauf, dass sie auf zusätzliche Vitamin-D-Gaben angewiesen sind”, so die Studienleiterin. Betroffen sind vor allem Menschen, die in der gemäßigten oder kühlen Klimazone leben. Auch Melanom-Patienten sollten laut den Forschern das Vitamin als Tropfen einnehmen. Die Forscher geben allerdings zu bedenken, dass neben Sonnenlicht, Ernährung und Ergänzungsmittel auch die Vererbung die Verarbeitung von Vitamin D regelt.

Mangel bei Tumor
Dass Krebs und Vitamin-D-Mangel in enger Verbindung stehen, verdeutlicht eine weitere Studie. Drei von vier Krebspatienten haben zu wenig Vitamin D, wobei der Mangel umso deutlicher ausfällt, je fortgeschrittener der Tumor ist, berichtet Thomas Churilla vom Commonwealth Medical College http://www.thecommonwealthmedical.com . Von den 160 untersuchten Patienten mit Brust-, Prostata-, Lunge-, Schilddrüsen- und Darmkrebs zeigten 77 Prozent Vitamin-D-Defizite von weniger als 20 nmol/l oder schlechte Werte von 20 bis 30 nmol/l.

Zu wenig Vitamin D gibt es jedoch nicht nur bei Blässe. Auch fast alle Menschen dunkler Hautfarbe sind betroffen, sobald sie in kühlere Regionen ziehen. Im Zuge der Globalisierung tritt dieses Problem immer häufiger auf. (Ende)

Zu viel Alkohol stumpft Immunsystem ab

Abwehr von Viren und Bakterien viel schwieriger

Worcester - Zu viel Alkohol stumpft nicht nur den Geist ab. Er schwächt auch das Immunsystem und kann anfälliger für Viren machen. Dazu gehört laut Wissenschaftlern der University of Massachusetts Medical School http://umassmed.edu auch HIV. Das Team um Gyongyi Szabo untersuchte die Auswirkungen von Alkohol auf die Resistenz gegen Infektionen. Sie setzten Monozyten, weiße Blutkörperchen, die bei der Abwehr von Infektionen in der ersten Reihe stehen, Chemikalien aus, die Viren und Bakterien imitierten.

Weniger Interferon

Die Hälfte der Zellen wurde einer Menge Alkohol ausgesetzt, die eine Person im Blut hat, die eine Woche lang täglich vier oder fünf alkoholische Getränke zu sich nahm. Der Alkohol schwächte die Abwehr der Monozyten. Wurden die mit Alkohol versetzten Zellen einem Virus ausgesetzt, produzierten sie nur ein Viertel des Moleküls Typ I Interferon der “enthaltsamen” Zellen. Interferon ist laut Szabo als erste Reaktion auf jede virale Infektion von entscheidender Bedeutung. “Es gibt keine Eliminierung des Virus ohne Interferon”, sagt Szabo.

Monozyten, die Bakterien ausgesetzt wurden, wenn sie “betrunken” waren, erhielten einen doppelten Schlag. Nicht nur bildeten sie nur halb so viel Typ I Interferon, sie produzierten auch eine viel zu große Menge von entzündungsbedingtem TNF alpha. Diese Chemikalie ist wichtig für die Einleitung entzündlicher Prozesse als Reaktion auf Bakterien. Eine fortlaufende Produktion kann jedoch das Gewebe schädigen.

Geringe Widerstandsfähigkeit

Laut Szabo stimmen diese aktuellen Studienergebnisse mit Daten der Krankenakten von alkoholkranken HIV-Patienten überein. Sie starben deutlich früher. Frühere Studien wiesen zudem darauf hin, dass das Immunsystem von starken Trinkern weniger Abwehrkraft gegen Krebs besitzt. Die Wissenschaftlerin betont, dass Menschen, die sehr viel Alkohol trinken, sich dessen bewusst sein sollten, ihr Immunsystem dadurch zu schädigen.

In einem nächsten Schritt soll nun erforscht werden, ob Alkohol die Wirksamkeit von Grippeimpfungen beeinflusst. Details der Studie finden sich bei BMC Immunology http://biomedcentral.com/bmcimmunol . Mark Hutchinson von der University of Adelaide http://adelaide.edu.au nach stimmen die Studienergebnisse auch mit den Obduktionsergebnissen von Alkoholkranken überein. Sie verfügen im Blut über weniger Chemikalien zur Immunabwehr, schreibt NewScientist.

In einer weiteren in dieser Woche publizierten Studie weist das Team um Hutchinson darauf hin, dass die gleichen Monozyten im Gehirn eine Rolle bei der Tollpatschigkeit von Trinkern spielen könnten. Details wurden im British Journal of Pharmacology http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1476-5381.2011.01572.x/abstract veröffentlicht.

(Ende)

Rauchentwöhnung: Was wirkt und was nicht

Höchste Erfolgsquote bei Verhaltenstherapie mit Nikotinersatz

Leerer Aschenbecher: Erfolg braucht Wille und Therapie (Foto: aboutpixel/Wölki)

Frankfurt am Main - Während wirksame Rauchentwöhn-Programme langfristige Abstinenzen bis 40 Prozent erzielen, suchen viele Aufhörwillige in unseriösen Methoden ihr Heil. Das zeigen Experten am Deutschen Suchtkongress http://www.deutscher-suchtkongress.de , der derzeit in Frankfurt stattfindet. “Rauchen ist die wichtigste vermeidbare Gesundheitsgefahr. Die Krankenkassen sollten wirksame Maßnahmen zur Raucherentwöhnung stärker fördern”, fordert Suchtforscher Anil Batra, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Aktionskreises Tabakentwöhnung http://www.wat-ev.de , im Presse-Interview.

Kriterien der Nikotinsucht

Schätzungen zufolge sind 60 Prozent der Raucher nikotinabhängig. Somit gibt es zwar sogar starke Raucher, die nicht abhängig sind und ihren Nikotinkonsum ohne Entzug regulieren können. Meist steigt jedoch mit der Dosis die Gefahr. “Was bei der Zigarette süchtig macht, ist der Inhaltsstoff Nikotin. Wie sehr das Gehirn darauf mit Abhängigkeit reagiert, dürfte jedoch auch von Genen bestimmt sein sowie von Botenstoffen und deren Rezeptoren.” Für die Feststellung, ob man süchtig ist oder nicht, gilt dieselbe Kriterienliste wie bei Rauschgift-Abhängigkeiten. Mindestens drei von sechs Punkte davon müssen für die Suchtdiagnose erfüllt sein.

Batra erklärt, welche Kriterien das sind. “Dazu gehören erstens Entzugserscheinungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressivität, Appetithemmung und Nervosität, zweitens die Toleranzsteigerung, bei der man für dieselbe Wirkung immer mehr Zigaretten rauchen muss. Zwang - etwa auf den Balkon zu Gehen - ist ein drittes Kriterium, ein viertes die Fortsetzung des Rauchens trotz körperlicher Probleme.” Weitere Symptome sind die Organisation von Arbeit und Freizeit nach der Zigarette sowie Kontrollverlust.

Unseriöse Angebote

Mehr als jeder zweite Raucher möchte aufhören. Langfristig gelingt das ohne professionelle Hilfe nur drei bis sechs Prozent - am ehesten durch einschneidende Lebensereignisse. Viele Aufhörwillige gehen allerdings fragwürdigen Methoden auf den Leim: Drei von vier im Internet beworbenen Entwöhnprogrammen sind unseriös oder in der Wirksamkeit nicht bestätigt, zeigt eine Studie im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Untersucht wurden unter anderem Hypnose, Akupunktur sowie die elektronische Zigarette. “Keine unabhängige Studie beweist, dass die E-Zigarette wirkt”, so der Entwöhnungs-Spezialist.

Entwöhnung für Körper und Geist

Die höchste Abstinenz - langfristig über 30 Prozent - zeigt die spezielle Verhaltenstherapie in Verbindung mit Nikotinersatztherapie. “Ist Sucht ein gelerntes Verhalten mit biologischer Mitwirkung, so verringern zunächst Nikotinpflaster, -kaugummis oder -tabletten in den ersten zwei bis drei Monaten nach Ausstieg das körperliche Verlangen, was Rückfälle fast ohne Nebenwirkung verhindert.” Erfolgreicher sind nur die Wirkstoffe Bupropion und Varenicilin, die Ärzte jedoch aufgrund ihrer Risiken - Batra nennt hier Krampfanfälle oder Schwindel - ausschleißlich bei psychischer und körperlicher Eignung des Patienten verschreiben sollten.

Eine parallele Verhaltenstherapie - ob in Einzelberatung oder in Gruppen - übernimmt die Aufgabe, das angelernte Rauchverhalten zu überwinden. Inhaltlich geht es darum, eine vorhandene Motivation zum Aufhören zu fördern, dessen Vorteile deutlich zu machen, auf Ängste wie etwa die Gewichtszunahme einzugehen und Verhaltensänderungen zu unterstützen. “Zuerst muss erarbeitet werden, welche Funktion das Rauchen hatte. Dann gilt es, diesen Situationen aktiv zu begegnen - durch Neustrukturierung des Tagesablaufes, Entspannung oder Stressbewältigung.”

Entwöhnung billiger als Tabaksteuer-Entfall

Die Vorteile von Rauchentwöhnung liegen auf der Hand: 140.000 vorzeitige Tode verursacht die Zigarette jährlich allein in Deutschland, wobei jeder Raucher im Schnitt zehn Lebensjahre verliert. Abhängige brauchen mehr Hilfe, fordert der Experte, ganz besonders Schwangere oder Menschen mit COPD- oder Herzinfarktrisiko. “Ärzte, Spitäler und Psychotherapeuten liefern viele gute Angebote, die Krankenkassen bezahlen Entwöhnung derzeit aber nur in Präventionsprogrammen. Eine Aufstockung ist dringend nötig - denn auch wenn es kurzfristig teurer kommt, spart der Staat damit langfristig viel Geld”, so Batra.

Download der Originalstudie unter http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=101946

(Ende)

Pilzheilkunde gegen Demenz und Alzheimer

Vielversprechende Therapieansätze mit natürlichen Behandlungsmethoden

Limeshain - Vergesslich? Demenzerkrankungen nehmen dramatisch zu, werden häufig aber leider viel zu spät erkannt. Anlässlich des am 21. September 2011 stattgefundenen Welt-Alzheimertages, der seit 1994 in aller Welt die Öffentlichkeit mit vielfältigen Aktivitäten auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam machen möchte, sind auch die zahlreichen Behandlungsansätze für die verschiedenen Formen von Demenz und Alzheimer in den Fokus des Interesses gerückt.

Auch natürliche Therapien wie die Pilzheilkunde können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. In Heilpilzen sind etliche Substanzen enthalten, die vielversprechende Ansatzpunkte liefern, die Zellen der an den verschiedenen Demenzformen erkrankten Patienten vor schädlichen Effekten des oxidativen Stresses zu bewahren und so die fatale Zelltod-Kaskade unterbrechen zu können.

Was ist Demenz - Was ist Alzheimer?
Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die mit fortschreitendem Krankheitsverlauf dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Dazu zählen die Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz und weitere Demenzformen. (Internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision).

Die häufigste Form der Demenzerkrankungen ist die Alzheimer-Demenz (”Alzheimer”). Rund 60 Prozent aller Demenzen werden durch eine Alzheimer-Demenz hervorgerufen. Bei dieser Krankheit gehen in bestimmten Bereichen des Gehirns durch Störungen des Gleichgewichts des Botenstoffs Glutamat Nervenzellen zugrunde. Man spricht auch von einer neurodegenerativen Demenz.

Fakten aus dem aktuellen Welt-Alzheimerbericht:
Im soeben veröffentlichten Welt-Alzheimer-Bericht 2011 schätzen die Forscher, dass rund 36 Millionen Menschen weltweit an Alzheimer leiden und rund zwei Drittel (bisher) nichts davon wissen. Wie auch schon in den vorangegangenen Jahren prognostiziert der Bericht, dass sich die Anzahl der Demenzkranken alle 20 Jahre verdoppeln wird. Als Grund nennen die Wissenschaftler das steigende durchschnittliche Lebensalter. Weil Demenz vor allem ältere Menschen trifft, nimmt also auch die Anzahl der Demenzkranken stetig zu. Um die Größenordnung zu illustrieren heißt es im Bericht: “Wenn Demenzkrankheiten ein Land wären, hätte es die achtzehntgrößte Wirtschaft der Erde.” Laut des Berichtes ist die Diagnose der Krankheit und eine Behandlung in den frühen Stadien insbesondere bei Alzheimer sehr wichtig.

Heilpilze sind wirkungsvolle und natürliche Helfer bei Demenzerkrankungen:
Die Therapie mit Heilpilzen eröffnet diverse viel versprechende Ansätze, um die fatale Zelltod-Kaskade bei Demenzerkrankungen zu unterbrechen. Die in ihnen enthaltenen Substanzen können wirksam die Symptome der Demenz bessern bzw. den Krankheitsverlauf verzögern.

Das antioxidative Enzym Superoxiddismutase (SOD) gehört zusammen mit der Katalase und der Peroxidase zu einem Schutzsystem vor freien Radikalen. Die in den Heilpilzen enthaltene SOD spielt deshalb eine bedeutende Rolle bei Alterung, Giftüberlastung und somit auch bei Alzheimer. Sie stellt, in Verbindung mit der Katalase, die Aktivität der natürlichen Killerzellen wieder her. Die SOD wird durch folgende Pilze aktiviert:

Der Hericium oder Igelstachelbart ist der wichtigste Heilpilz bei allen Demenzformen. Er wirkt stärkend und regenerativ auf das gesamte Nervensystem, regeneriert die Nerven und schützt die Neuronen. Zusätzlich übt dieser Heilpilz eine stimulierende Wirkung auf den Nervenwachstumsfaktor (NGF) aus. Der NGF trägt maßgeblich zum Wiederaufbau der Myelinscheiden bei, die bei Schutz und Ernährung der Nervenzellen beteiligt sind. Außerdem wird bei Demenzpatienten die Konzentrationsleistung und die Orientierung im Raum verbessert.

Der Reishi verbessert neben der Sauerstoffversorgung auch die Engiftungsfunktionen des Organismus. Toxische Substanzen können schneller ausgeschieden werden, entzündliche Prozesse werden positiv beeinflusst.

Auricularia wirkt antithrombotisch, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und hat sich zudem zur Prävention von zerebraler Ischämie gut bewährt.

Beim Vorliegen spezieller Blutwerte (Homozystein, HDL, Triglyzeride) in bestimmten Demenz-Fällen empfiehlt sich zusätzlich zu den oben genannten Pilzen eine Therapie mit Pleurotus, Shiitake und Maitake. Der Pleurotus korrigiert zu hohe Homozysteinwerte, die einen bedeutenden Risikofaktor für arteriosklerotische Gefäßerkrankungen darstellen, nach unten. Shiitake senkt die Cholesterinwerte und erhöht den HDL-Wert, während der Maitake die Triglyzeridwerte zu senken vermag.

Alle hier beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Gabe von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde.

Besonders bei Demenzerkrankungen ist eine frühzeitige Diagnose für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend. Die hier angeführten Informationen über die Einsatzmöglichkeiten von Heilpilzen beruhen auf langjährigen Erfahrungen und Studien des MykoTroph Institutes, ersetzen aber keinen Therapeuten. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten oder von den Experten bei MykoTroph beraten.

Gut zu wissen:
Ausführliche Informationen zur Pilzheilkunde finden Interessierte auf der Website von MykoTroph unter http://www.HeilenmitPilzen.de . Bei persönlichen Fragen steht das Team von MykoTroph montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Hotline 06047-988530 für eine kostenfreie und individuelle Beratung zur Verfügung. Umfassendes Informationsmaterial und DVDs können kostenlos angefordert werden.

Über MykoTroph:
Das MykoTroph Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde mit Sitz in Limeshain, wurde 2003 von Franz Schmaus gegründet. Der Dipl. Agraringenieur beschäftigt sich bereits seit mehr als 30 Jahren mit der Wirkung und Anwendung von Heilpilzen und gehört zu den renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Ziel des Instituts ist es, das Wissen um die vorbeugende und heilende Wirkung von Pilzen in Deutschland und in Europa einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Äpfel und Birnen schützen vor Schlaganfall

Günstige Wirkung von Obst und Gemüse mit weißem Fruchtfleisch

Wageningen/Linz - Wer regelmäßig Äpfel, Birnen, Bananen, Karfiol, Chicoree oder Gurken isst, schützt sich damit vor Schlaganfall. Das behaupten zumindest holländische Forscher in der Zeitschrift “Stroke”. Dank vieler Carotenoide und Flavonoide haben Obst und Gemüse mit weißem Fruchtfleisch eine besondere präventive Wirkung, so ihre Annahme. “Scheinbar ist ein Apfel pro Tag das einfachste Rezept, Schlaganfall vorzubeugen”, so Studienleiterin Linde M. Oude Griep von der Wageningen University http://www.wageningenuniversity.nl .

Nur Weißes wirkt

Die Forscher befragten 20.000 gesunde Erwachsene mittleren Alters danach, wie häufig sie Obst und Gemüse aßen. Dabei trennte man nach Farben: Grün wie etwa Kohl, Salat und dunkelblättriges Gemüse, Orange und Gelb wie etwa Zitrusfrüchte, Rot und Lila für rote Gemüsesorte sowie Weiß, das mehrheitlich durch Äpfel und Birnen konsumiert wird. Zehn Jahre später hatten die Untersuchten insgesamt 233 Schlaganfälle erlitten. Kurioserweise war die Gruppe mit hohem Weiß-Verzehr um 52 Prozent seltener betroffen, während bei den anderen Farben kein Zusammenhang aufschien.

Noch detaillierter berechnet, sank pro 25 Gramm von täglichem Weißobst oder -gemüse das Schlaganfall-Risiko um neun Prozent, womit ein rund 120 Gramm schwerer Apfel bereits eine Schutzwirkung von über 40 Prozent hätte. Weitere Studien sind noch erforderlich, ehe Ärzte zu mehr Äpfeln und Birnen raten können, bemerkt Griep. Zudem sollte man auf andersfarbiges Obst und Gemüse auf keinen Fall verzichten, da andere Farben Vorteile für andere chronische Erkrankungen liefern dürften.

Lebensstil entscheidet

Verwundert über das Ergebnis ist der Linzer Neurologe Peter Haring, Vizepräsident der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft http://www.oegsf.at . “Es gibt keine operative oder medizinische Maßnahme, die eine derart hohe Senkung des Risikos - umgerechnet fünf Prozent pro Jahr - zustande bringt”, so der Experte gegenüber der Presse.

Für gut möglich hält Haring allerdings, dass die getesteten Weißfrucht-Esser grundsätzlich gesünder leben. “Der Lebensstil bestimmt die klassischen Schlaganfall-Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Cholesterin und Zuckerwerte wesentlich mit. Bisher liefern Studien zu Ernährungsgewohnheiten und Schlaganfall noch keine einheitlichen Ergebnisse. Dennoch sind Länder mit mediterraner Ernährung besser vor Herz-Kreislauf-Problemen und Schlaganfall geschützt als Mitteleuropäer. Der hohe Anteil von Obst und Gemüse dürfte hier mitspielen.” (Ende)

Lokales Antibiotikum stoppt Zeckenkrankheit

Gel gibt Hoffnung auf einfachere Vorbeugung der Lyme-Borreliose

München - Ein lokal aufgetragenes Antibiotikum könnte künftig beim Menschen die Entwicklung einer Lyme-Borreliose nach einem Zeckenstich verhindern. Forscher der LMU München http://www.uni-muenchen.de , des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und der Züricher Pharmafirma Ixodes AG testen derzeit ein Gel, das bis zu drei Tage nach Zeckenbiss auf die Einstichstelle aufgetragen wird und dabei Borrelien-Erreger abtötet. “Gemeinsam mit guter Aufklärung und täglichem Zecken-Check verspricht das Gel bei rechtzeitigem Beginn der Behandlung gute Erfolge”, so Studienleiter Reinhard Straubinger gegenüber uns.

Lokal statt systemisch
Die Lyme-Borreliose ist hierzulande die mit Abstand häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit. “Findet man eine Zecke bereits auf der Haut, sollte sie möglichst rasch abgenommen werden. Manche heben das Tier auf und lassen es auf Borrelien untersuchen. Verläuft dieser Test positiv, stellt sich die Frage, was man tun soll”, erklärt der Münchner Veterinärbakteriologe. Nur mancherorts ist zur Vorbeugung einer Infektion die mehrwöchige orale Einnahme von Doxycyclin, Amoxicillin oder Cefuroxim üblich, deren Nebenwirkungen etwa die bakterielle Besiedelung des Darms stark stören können.

Speziell in den ersten drei Tagen nach dem Stich reicht jedoch nach der Zeckentfernung ein lokal aufgetragenes Antibiotikum als vorbeugende Maßnahme. Azithromycin bietet sich hier an, zeigen die Forscher im “Journal of Antimicrobial Chemotherapy”. “Die Borrelien sitzen noch einige Tage nach dem Stich nur in einer rund Zwei-Euro-Münze-großen Region der Haut und vermehren sich, ehe sie mit der Besiedelung des Körpers beginnen. Das drei Tage lang per Gel aufgetropfte Antibiotikum trocknet unter einem Pflaster ein, dringt in die Haut und tötet die Borrelien, ohne dabei systemisch zu wirken”, berichtet Straubinger.

Verlässliche Abwehr
Ein Azithromycin-Gel wurde am IZI Fraunhofer entwickelt und an der LMU München bisher im Tierversuch getestet. Bisher erfolgreich - denn bei allen Versuchstieren verhinderte die Anwendung eine Infektion nach Stichen Borreliose-infizierter Zecken. Auch die ersten Tests an Menschen verliefen positiv und ohne Nebenwirkungen selbst für die Haut. Derzeit suchen die Forscher nach Freiwilligen mit frischen Zeckenstichen für die Phase-III-Studie http://www.zeckenstudie.com . Bei Erfolg rechnet Straubinger mit einer Zulassung für 2013.

Später als drei Tage ab Stich verliert das Gel allerdings seine Schutzwirkung, erklärt der Experte. “Ein Antikörper-Nachweis ist ab drei Wochen nach Zeckenstich möglich. Die meisten lassen es darauf ankommen, ob binnen sechs bis acht Wochen akute Borreliose-Symptome auftreten - etwa Wanderröte-Hautausschlag, Gelenksentzündungen oder neurologische Veränderungen, sowie speziell bei Kindern blaue Stellen an Ohrläppchen oder Nasenflügel. Selbst dann bestehen noch sehr gute Erfolgschancen, um eine chronische Borreliose zu verhindern.”

Abstract der Originalstudie unter http://jac.oxfordjournals.org/content/early/2011/09/14/jac.dkr371.abstract (Ende)

Rutengeher sind in der Welt der Störfelder nicht mehr weg zu denken

Johann Doppelhofer ist ein Mann der die unterschiedlichen Strahlenmuster versteht und richtig deutet, er schafft damit lebenswerten Lebensraum, gewerblich wie privat für Mensch und Tier.

München - Was genau ist eigentlich ein Rutengeher? Ein ausgebildeter Rutengeher sucht mit der so genannten Wünschelrute (Tensor) nach Erdstrahlen (Wasserader, Gesteinsverwerfung, Gesteinsbruch, Globalgitternetz, Currygitternetz, Benker-Kuben-System), nach Wasseradern für den Brunnenbau, Technosmog, energetischen Phänomenen oder nach Bodenschätzen. In der heutigen Zeit sucht die Vielzahl von Menschen, die mit einer Rute oder einem Tensor arbeiten, nach Erdstrahlen. Einige werden bei Brunnenbohrungen herangezogen und sehr, sehr wenige bei der Erschließung von Bodenschätzen. Im Mittelalter wurden durch Rutenmänner viele Stellen gefunden, an denen Kohlenbergwerke, Kupfer- und Silberminen entstanden, heute kann man sich kaum vorstellen welche Funktion Rutengeher in frühen Zeiten hatten.
Ca. 15000 Jahre soll sie alt sein, die Wünschelrute. Eher sogar noch älter. Unsere Altertumsforscher vermuten, dass die ältesten Erzbergwerke in Südafrika vor ca. 15000 Jahren mit Hilfe der Wünschelrute entdeckt worden sind. Auch als Moses in der Wüste Zinn mit einem Stab an einen Felsen, aus dem dann Wasser floss, geklopft hat, konnte dies eine Wünschelrute, eine sogenannte Stabrute, gewesen sein. In der Bibel heißt es: “Da nahm Moses, wie ihm geboten war, den Stab, der vor dem Herrn lag.” Weitere Hinweise auf die Wünschelrute in vorchristlicher Zeit finden wir etwa 6000 v. Chr. In den Felsenbildern von Tassili oder in den ab ca.4000 v.Chr. in den Buschmann-Malereien, etwa 2200 v. Chr. gab es in China unter Kaiser Kuang Yu ein Edikt, was besagt, dass kein Haus gebaut werden dürfte, bevor die Erdwahrsager (Rutengänger), nicht bestätigt haben, dass die Baustelle frei von Erddämonen sei. Darüber hinaus weisen Ausgrabungen im Tal der Könige und Babylon auf Pendel und Wünschelrute hin. Aus den Funden der vorchristlichen Zeit geht hervor, dass man nicht nur nach Ressourcen gesucht hat, sondern damals schon mit der Wünschelrute den Schlafbereich nach Störzonen (Erdstahlen), die dem menschlichen Organismus schaden, untersucht hat.

Wer kann Rutengehen?

Vielen Menschen ist diese fühlende Gabe zueigen, aber nur wenige nutzen Sie, weil Rutengehen oft noch mit Esoterik in Verbindung gebracht wird, wohl auch deswegen, weil die „allgemein anerkannte Schulwissenschaft“ diese Materie als nicht existent ansieht, meint dazu Johann Doppelhofer http://www.rutengeher-erlebenswert.de .

Es gibt Menschen, die können mit der Wünschelrute hervorragend Brunnen finden, jedoch bei den Erdstrahlen und Gitternetzen wissen sie nicht wie sie danach suchen sollen. Es gibt Wünschelrutengänger, die alle Arten von Erdstrahlen finden, jedoch von Elektrosmog oder Technosmog wie ich es nenne, haben sie kaum eine Ahnung, so Johann Doppelhofer im Presse-Interview. Die Rutenfachkraft unserer Zeit muss alle Arten von Erdstrahlen finden können, nicht nur Wasseradern und sie muß sich mit Technosmog bestens auskennen. Dann ist ein Rutengeher in unserem Sinne ein echter Experte. Eine Grundausbildung http://www.rutengeherverein.com gehört dazu, nur sollte in dieser darauf geachtet werden, dass man sich nicht in Nebensächlichkeiten verliert. Man sollte wissen was man will! Entweder Menschen zu helfen um diesen eine Wohlfühlumgebung zu bringen oder dieses Handwerk eher zum Zeitvertreib und als Hobby auszuüben.

Alles ist Schwingung, erkannte schon der Nobelpreisträger für Physik, Wolfgang Pauli und auch mir ist es wichtig, die dem Körper eigene Schwingung in Ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld, wieder ins rechte Lot zu rücken.

Deshalb ist es mir als Rutengeher wichtig, dass meine Klienten meine Arbeit und die von mir eingesetzten Hilfsmittel, u.a. http://www.vita-tronic.at/vitatronic.html am eigenen Körper erfühlen können und ausprobieren dürfen ohne es sofort kaufen zu müssen!

Ein Rutengeher von heute kennt sich neben den Erdstrahlen auch mit Technosmog aus und nimmt an Fortbildungskursen teil, um auf dem technisch neuesten Stand zu sein. Nur dann kann er aktuell und zeitgemäß beraten und helfend tätig werden. Im Unterschied zum Elektrosmog, der das Kraftfeld betrifft und mit technischen Geräten feststell- und abschaltbar ist, belastet der Technosmog das Körperstromfeld und das Erdmagnetfeld- und damit unsere unmittelbare Wohlfühlumgebung

Johann Doppelhofer ist Experte in Sachen Luginger-Linien. Seit 1997 forscht der Salzburger Rutengeher Hans Luginger an den Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Dabei handelt es sich um keine hochfrequente Strahlung, Funk- oder Sendewellen (Mikrowellen), sondern um ultraschwache magnetische Linien von Basisstation zu Basisstation, die nur über das Erdreich verlaufen. Und somit alles was mit der Erde verbunden ist, durchfließen. (Gebäude in voller Höhe, Bäume und Pflanzen im unteren Wachstumsbereich und natürlich auch Mensch und Tier). Im Zuge dieser Forschungen, siehe auch http://www.rutengeher-erlebenswert.de/heutige-zeit.php/video mussten neue Begriffe wie z.B. Koppelungslinien gefunden werden- die schlussendlich nach Ihrem Erforscher in „Luginger-Linien” umbenannt wurden. Luginger-Linien existieren, seitdem es Radar, Rundfunk und TV Anlagen gibt. Rutengeher können diese Linien problemlos muten, wenn zuerst das Umfeld rund um die betreffende Mobilfunkanlage untersucht wird. Mit einem weltweit einzigartigen, hochempfindlichen sog. „ELF-Magnetometer” welches in zehnjähriger Forschungsarbeit entwickelt wurde, sind die technisch erzeugten Linien physikalisch messbar.
Es besteht die Möglichkeit, Luginger-Linien im persönlichen Umfeld zu neutralisieren. Durch eine neu entwickelte Technologie ist es möglich, jede Mobilfunkanlage (auch Dachantennen), Radar, Rundfunk und TV-Anlagen ohne Zutritt zu den Sendemasten legal zu neutralisieren. Im Laufe der Jahre wurden von Hans Luginger über 250 der unterschiedlichsten Abschirm-, Harmonisierungs- und Neutralisierungsgeräte sowie Matten, Abschirmdecken, Abschirmvorrichtungen, Wellen, Steine, Kristalle, Pyramiden, Farben, Vorhänge, Tapeten etc. auf ihre Abschirmwirkung getestet. Nur ganz wenige der getesteten Gerätschaften konnten schlussendlich für die Neutralisierung von Luginger-Koppelungslinien verwendet werden.

Da nur ganz wenige Rutengeher Kenntnisse über Luginger-Koppelungslinien haben, bietet Johann Doppelhofer Fortbildungen zu dieser Thematik an.

Wenn Sie sicher sein wollen in einem gesunden Lebensumfeld zu arbeiten und zu leben, dann kann ein Rutengeher genau die richtige Alternative zu manchen Arztbesuch sein, helfen sie sich in dem sie ihre Lebensräume untersuchen lassen, es ist nie zu spät eine einfache Entscheidung zu treffen.

Ansprechpartner für Deutschland:
Johann Doppelhofer
Kirchberg 8
D-84434 Kirchberg
Mobil: +49 (0) 179 2241541
E-Mail: info@rutengeher-erlebenswert.de

Gesunde Ernährung schützt vor Altersblindheit

Sonnenlicht fördert irreversible Makula-Degeneration

München - Eine neue Untersuchung zeigt, dass Sonnenlicht Krankheitsprozesse auf der Netzhaut fördert. Diese können im schlimmsten Fall zur einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen. AMD ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in den Industrienationen. Mit seinen Kollegen von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München http://www.uni-muenchen.de untersucht Marcus Kernt den Einfluss von Sonnenlicht auf die Netzhaut unter Laborbedingungen. “Die durch Licht induzierten Veränderungen sind mit denen, die nach der Behandlung mit Wasserstoffperoxid auftreten, vergleichbar”, erläutert der Forscher. Wasserstoffperoxid kann die Zellen irreparabel schädigen.

Vorbeugen wichtig

Ob und wie sich diese Prozesse medikamentös stoppen lassen, wird derzeit noch eingehend erforscht. Doch auch ohne Medikamente gibt es Möglichkeiten, einer AMD gezielt vorzubeugen. Rauchen und Bluthochdruck sind wichtige Risikofaktoren, die es zu vermeiden gilt. Hilfreich ist gesunde Ernährung. Schon durch die Ernährung können Menschen etwas für Ihre Augen tun.

Denn bestimmte gelb-orange Pflanzenfarbstoffe schützen unser Sehorgan, erläutert Gabriele Lang, Augenärztin aus Ulm: “Über die Nahrung aufgenommen, lagern sich die Pigmente Lutein und Xeaxanthin im Auge an, filtern kurzwelliges UV-und Blaulicht heraus und schützen dadurch die Fotorezeptoren der Netzhaut”, so die Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) http://dog.org .

Richtige Sonnenbrille aufsetzen

Neueste Studien bieten laut Lang Grund zur Annahme, dass vor allem eine Kombination an Mikronährstoffen dem Auge zu dieser “inneren Sonnebrille” verhilft. Neben Lutein und Xeaxanthin aus Brokkoli, Feldsalat, Mais oder Spinat sind es vor allem Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch, aber auch Weitraubenextrakt und Substanzen aus Olivenöl, die dem Auge zugute kommen.

Die DOG empfiehlt, an hellen Tagen eine Sonnenbrille zu tragen. Besonders wichtig sei, so Ohrloff, dass die Brillengläser einen UV-Schutz bieten. Brillen ohne UV-Schutz dagegen schadeten mehr als sie nützen. Denn die Pupille stellt sich weit, wenn die Gläser verdunkeln. Ohne UV-Schutz im Glas dringe auf diese Weise noch mehr schädliche Strahlung in das Auge als ohne Sonnenbrille. Sonnenbrillen sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen. (Ende)

Trommeln hilft bei Depression

Experten: Musizieren ist Gefühlsausdruck ohne Worte

Jyväskylä/Heidelberg - Musik kann Depressiven eine große Hilfe sein - besonders wenn sie sich selbst aktiv am Instrument betätigen. Das berichten finnische Forscher im “British Journal of Psychiatry”. Menschen mit Depression erhielten zusätzlich zur Standardbehandlung ein Musiktherapie-Angebot, das sich besonders auf Schlaginstrumente wie etwa afrikanische Trommeln oder Synthesizer-Vibraphone stützte. Der Anteil jener, bei denen sich die Symptome besserten, war mit Musiktherapie deutlich höher als ohne.

Steigerung des Therapieeffekts

“Menschen zeigen innere Anspannung und Gefühle oft durch Trommeln oder durch Geräusche, die denen eines Schlaginstruments ähneln. Viele Depressive berichten von Erleichterung, wenn sie selbst mit Instrumenten Musik machen”, so Studienautor Jaakko Erkkilä von der Universität Jyväskylä http://www.jyu.fi/en . Der Effekt gehe einerseits auf die ästhetische Freude bei Musik zurück, andererseits auf die erhöhte Aufmerksamkeit, die der Rhythmus einfordert. Der Gefühlsausdruck ohne Worte erleichtere zudem die Kommunikation mit dem Therapeuten.

Von 79 Depressions-Patienten erhielten 33 zusätzlich zu Antidepressiva, Psychotherapie und Beratung alle zwei Wochen insgesamt 18 Einheiten in Musiktherapie. Drei Monate nach Beginn hatten sich die Depressions- und Angstsymptome stärker gebessert als bei der Kontrollgruppe, zudem berichteten die Patienten auch von Erleichterungen im Alltagsleben. Der positive Effekt hielt auch drei Monate nach Therapieende an.

Genaue Diagnose nötig

Trotz der positiven Ergebnisse warnt Hans Volker Bolay vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung http://www.dzm-heidelberg.de gegenüber pressetext vor unkritischer Anwendung von Musiktherapie. “Die Zeiten, in denen man Musik empfahl, da sie ‘für das Gemüt immer positiv’ ist, sind vorbei - Gott sei Dank. Für jeden Einsatz braucht Musiktherapie eine saubere Diagnose, eine entsprechende Indikation und auch das richtige Konzept. Musiktherapie ist nur dort sinnvoll, wo sie besser ist als vergleichbare Methoden.” (Ende)

Sport steigert Erfolg der Tumortherapie

Sterberisiko und Nebenwirkungen werden geringer

London - Alle Patienten, die gegen Krebs behandelt werden, sollten zweieinhalb Stunden pro Woche Sport betreiben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Macmillan Cancer Support http://www.macmillan.org.uk gekommen. Der Ruhe-Ansatz, demnach man es nach der Behandlung erst langsam angehen sollte, ist demnach bereits überholt. Forschungen zeigen, dass Sport das Risiko an Krebs zu sterben verringern und die Nebenwirkungen der Behandlung verringern kann. Das britische Department of Health http://www.dh.gov.uk empfiehlt dabei, lokale Angebote zu nützen.

Neue Energie statt Erschöpfung
Laut der Studie “Move More” sind von den zwei Millionen Menschen, die in Großbritannien eine Krebserkrankung überlebt haben, rund 1,6 Millionen körperlich zu wenig aktiv. Erwachsene Krebspatienten und Patienten, die die die Erkrankung bereits hinter sich haben, sollten pro Woche 150 Minuten gemäßigt sportlich aktiv sein. Diese Empfehlung wird auch vom zuständigen Ministerium abgegeben. Das American College of Sports Medicine http://www.acsm.org hält Sport während und nach den meisten Arten von Krebsbehandlung für unbedenklich und empfiehlt Betroffenen, sich entsprechend in Form zu halten.

Mehr Bewegung kann laut den Forschern helfen, die Auswirkungen der Krankheit und der Behandlung zu verringern. Dazu gehören Müdigkeit und Gewichtszunahme. “Sport steigert die Erschöpfung nicht, sondern bringt neue Energie.” Zusätzlich sinken die Risiken einer Herzerkrankung und von Osteoporose. Nicht nur das Sterberisiko sinkt, sondern vielleicht auch das Risiko einer erneuten Erkrankung. Frühere Studien haben nachgewiesen, dass Sport das Risiko einer erneuten Brustkrebserkrankung um 40 Prozent senken kann.

Auch Gartenarbeit geeignet
Bei Prostatakrebs verringert sich das Sterberisiko um bis zu 30 Prozent. Bei Darmkrebs sinkt das Sterberisiko bei rund sechs Stunden gemäßigter körperlicher Aktivität pro Woche um rund 50 Prozent. “Es geht nicht darum, sich sehr anzustrengen. Arbeiten im Garten, ein flotter Spaziergang oder Schwimmen ist alles, was zählt”, empfiehlt Ciaran Devane von Macmillan Cancer Support.
(Ende)