Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Natur-Bio.
- Allgemein (632)
- Beziehung (119)
- Fachpublikation (161)
- Familie (145)
- Gesundheitstipps (70)
- Kunst+Kultur (28)
- Marketing (61)
- Medizin (327)
- Natur-Bio (240)
- Politik (84)
- PR (160)
- Pressebericht (319)
- Sonstiges (193)
- Spirituell (79)
- Wirtschaft (140)
- 12.3.2010: Übergewicht macht unglücklich
- 8.3.2010: Sexuelle Unlust ist therapierbar
- 5.3.2010: Vornamen werden immer ungewöhnlicher
- 5.3.2010: Sexualmedizinische Enzyklopädie geht online
- 5.3.2010: Brustkrebs: Gen-Fehler stoppt Tamoxifen-Wirkung
- 4.3.2010: USA: Mehr Schlaganfälle bei Jüngeren
- 4.3.2010: K.o.-Tropfen: Nutzung nimmt zu
- 4.3.2010: Benzinpreise: Freitag ist Abzock-Tag
- 4.3.2010: Falkland-Konflikt bricht erneut auf
- 4.3.2010: Tutanchamun soll an Malaria gestorben sein
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archiv der Kategorie Natur-Bio
Übergewicht macht unglücklich
12.3.2010 von zaro.
Diätversprechen gehen meist nach hinten los
Innsbruck - “Ich bin dick und schick”, oder “Ich bin dick und trotzdem glücklich” sind Sätze, die wir uns in unserer Not zurechtlegen. Tatsache ist jedoch, dass übergewichtige Menschen nicht nur körperlich mit Einbußen und Krankheiten zu rechnen haben, sondern es steigt die Zahl derer, die mit psychischen Problemen kämpfen. Übergewicht führt in unserer “Schönheitsbewussten Gesellschaft” zu Ausgrenzung und oft sogar zu Hohn und Spott. Trotzdem steigt die Zahl derer, die bereits in sehr jungen Jahren, bedingt durch falsche Ernährung, an massivem Übergewicht leiden. Und da die meisten oder fast alle Diäten entweder mit Reduktion der Kalorien oder mit einseitigen Ernährungsweisen (Fleischdiät, ect.) zu tun haben, kommt es nach Beendigung zu einem raschen Rückfall in alte Gewohnheiten und damit zum berühmten JoJo Effekt.
Tatsache ist, wer abnehmen will muss nicht zwangsläufig leiden. Seit Jahren betreut die Ernährungs- Expertin Andrea Ebner http://www.gesund-schlank-schoen.at Übergewichtige, aber auch Profisportler. Bei Ihren Beratungsgesprächen Vermittelt Sie keine standardisierten Diätpläne und verordnet auch keine qualvollen Trainingsprogramme. “Es ist fantastisch, zu sehen, wie anpassungsfähig der menschliche Organismus ist. Es geht nicht darum sich zu kasteien oder zu quälen. Zum erlangen des richtigen Gewichtes ist auch ein gesunder Geist wichtig. Man muss mit sich ins Reine kommen. Dann beginnt man langsam sich umzustellen und einfach die richtigen Lebensmittel auszuwählen. Dann geht alles wie von selbst.”
Vor einigen Jahren entwickelte die Powerfrau aus Tirol eine Nahrungsmittelergänzung für den Sport. Seit mehr als einem Jahrzehnt betreut sie Extremsportler mit der Tiroler Ur Getreidemischung. “Rasch entdeckte ich einige sehr angenehme Nebenwirkungen. Neben Leistungssteigerung und einer vollkommenen Regeneration des Stoffwechsels verschwindet das Hungergefühl. Abgesehen davon, dass der Körper alles bekommt, was er benötigt und alle Schadstoffe optimal abführt, berichteten mir meine Schützlinge von einem Ausgleich des Hungergefühls.” Diese “Nebenwirkung nutzt Ebner heute auch bei der Beratung schwer Übergewichtiger. “Es kann nicht sein, dass wir unser Normalgewicht nur durch chirurgische Eingriffe, die mit vielen Risiken behaftet sind, wieder herstellen können.”
Der herannahende Frühling ist für Übergwichtige die Zeit der größten Motivation. Durch die ersten Sonnenstrahlen und die mit dem Frühling verbundenen Glücksgefühle steigt der Bewegungsdrang. Nun ist auch die ideale Zeit, eine Ernährungsumstellung durch zu ziehen. “Ich empfehle dafür einen Spaziergang auf einem Bauernmarkt. Die frischen Farben von knackigem Obst und Gemüse machen automatisch Lust auf mehr. Dazu mageres Fleisch (kein Schwein), frischer Fisch und Vollkornprodukte.”, so Ebner.
Für einen raschen Erfolg in der Anfangsphase, der vor Allem für die Psyche wichtig ist, empfiehlt Ebner eine Entschlackungskur mit Tiroler Ur-Getreide. Durch Vitalstoffe und verschiedene Kräuter beginnt sich bereits nach zwei Tagen der Stoffwechsel zu beschleunigen. Der Körper wird entwässert und die Pflanzenfasern sorgen für die effektive Ausleitung von Giftstoffen. Der Darm kommt in Schwung und nach zwei Wochen merkt man bereits eine deutliche Gewichtsreduktion, die sich auch vor dem Spiegel bemerkbar macht. Außerdem bekommt der Körper alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und Omega3 Fettsäuren und das ständige Hungergefühl verschwindet. Nägel und Haare werden deutlich schöner und man sieht rund um gesund aus. Und das ohne asketische Maßnahmen. Ganz nach dem Motto “Gesund, schlank und schön in den Sommer.
Über die Tiroler Ur-Getreidemischung
Das Pulver und die Presslinge aus einer speziellen Ur-Getreidemischung mit hochwirksamen Heilkräutern - machen schlank - schön und halten fit und gesund.
- Regulierung des Hungergefühls
- Fettabbau
- Verbesserung der Hautstruktur
- durchblutungs-fördernd (straffere Haut)
- Stoffwechsel aktivierend (Darm)
- wirkt positiv auf sämtliche Organe
- enthält Chrom für die Bildung des Anti-Aging Hormons DHEA
- wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend (glutenfrei)
- enthält das lebensnotwendige Spurenelement Selen für ein intaktes Immunsystem
- Die Zellerneuerung wird aktiviert - wirkt entgiftend
Profitieren von einem ca. 7.000 Jahre alten Wissen - das Ur-Getreide Kamut war im alten Ägypten das Korn der Pharaonen und sicherte die gesunde Ernährung vor Tausenden von Jahren. Viele Jahrhunderte lang war Kamut verschollen und vergessen. Der Dinkel zählt auch heute noch zu einer der nährstoffreichsten und gesündesten Getreidesorten. Die Ernährung ist zu 90% für unsere Gesundheit verantwortlich.
Die Getreidemischung wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend. Auch für Diabetiker und Allergiker geeignet. Ohne Zucker! Dinkelstoffe regen die Nierentätigkeit an und wirken dadurch engiftend. Die Vitalstoffe sind natürliche Bestandteile der Inhaltsstoffe.
In allen österreichischen und deutschen Apotheken erhältlich.
Ausführliche Information zu Produkt und Wirkungsweise finden Sie auf der Homepage http://www.gesund-schlank-schoen.at.
Geschrieben in Marketing, Pressebericht, Gesundheitstipps, Natur-Bio, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Sexualmedizinische Enzyklopädie geht online
5.3.2010 von zaro.
Unwissenheit mit fundierter Informationsplattform bekämpfen
Wien - “Gibt man in der Internetsuchmaschine Google das Wort Sex ein, erhält man 526 Mio. Suchergebnisse. Doch es ist sehr schwer, Spreu vom Weizen zu trennen”, meint Elia Bragagna, Medizinerin und Gründerin der Internetenzyklopädie http://www.sexmedpedia.at anlässlich des Starts des Portals, heute, Mittwoch. “Die neue Internetenzyklopädie informiere sachlich fundiert, verständlich und umfassend über dieses Thema”, erklärt die Medizinerin.
“Auf zu vielen Webpages finden sich eine Unzahl von Fehl- und Falschinformationen. Von der Verzerrung der Sexualität, wie sie auf vielen Seiten des Webs Platz greift, möchte ich hier gar nicht reden”, so die Medizinerin. “Die Website enthält ausschließlich wissenschaftlich fundierte, abgesicherte und korrekte Informationen zum Thema Sexualität und Gesundheit”, so Bragagna gegenüber der Presse.
Die häufigen Fragen nach Normalität
Wenn das Thema Sex diskutiert wird, stehe häufig sehr viel Unsicherheit im Raum. “Unsicherheiten über Körpernormen, Körperformen, der Frage, was guter Sex bedeutet, was normal oder nicht normal ist und ähnliches mehr”, so Bragagna. Es sei eine große Herausforderung, Antworten auf diese Fragen zu geben.
“Wir werden Mythen über Sexualität hinterfragen so wie den Menschen den Druck nehmen, unter den das sexuelle Erleben heutzutage gesetzt wird”, meint die Medizinerin. Normal sei, was gefällt und nicht, was Medien und selbsternannte “Sexgurus” als “normal” definieren.
Unwissenheit als Hemmschuh
“Für viele Frauen ist der eigene Körper eine Terra incognita”, meint die Gynäkologin Doris Linsberger http://www.gyn-krems.at. Weit verbreitet sei auch noch der “Pflichtsex”, mit dem sich die Frauen nicht nur seelisch, sondern auch körperlich schaden können, weil er oft zu chronischen Genitalinfektionen und schwer therapierbaren Schmerzzuständen führe.
Noch größere Unwissenheit über den Körper herrsche aber bei den Männern, bestätigt der Urologe und Androloge Karl Dorfinger http://www.dorfinger.at . “Es ist sehr wichtig, Männer dazu zu bringen, mehr auf ihren Körper zu achten und etwas dafür zu tun, wenn es Störungen gibt.” Generell sei bei Männern das Bewusstsein für Gesundheit und jenes für Sexualität gering ausgeprägt.
Sex bewegt alle und ängstigt sehr
“Wir leben zwar in scheinbar so aufgeklärten Zeiten, über Sexualität oder gar über Probleme mit ihr zu reden, fällt uns allerdings trotzdem immer noch sehr schwer”, meint der Psychiater und ärztliche Leiter des Anton-Proksch-Instituts http://www.api.or.at, Michael Musalek . Man lerne keine Sprache, mit der man über Sexualität reden könne. “Über Sexualität, gar über sexuelle Probleme mit einem Therapeuten zu reden, erscheint vielen schon eine fast unüberwindliche Hürde. Sie wird zum Mount Everest, wenn es darum geht, mit dem eigenen Partner oder der eigenen Partnerin über die gelebte oder eben nicht gelebte Sexualität und Probleme zu sprechen”, erklärt der Experte.
Ein Webportal wie Sexmedpedia könne als echter Türöffner fungieren, weil es eine extrem niederschwellige Möglichkeit sei, sich über Sexualität, Probleme mit derselben und mögliche Lösungsmöglichkeiten zu informieren. Neben den Artikeln zu einzelnen Themen kommen noch interaktive Angebote wie etwa die online Diskussionsplattform ‘Sex Talk by Elia Bragagna’ hinzu. Im Endausbau soll das Portal auch Blogs und Padcasts enthalten. (Ende)
Geschrieben in PR, Pressebericht, Beziehung, Familie, Medizin, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
ZARObiotec: Tiroler Wasserexperten realisieren mit ihrem belebten Wasser optimale Wasserqualität für algenfreie Biotope und Teiche
3.3.2010 von zaro.
Die Therme Erding verlässt sich in Sachen klares Wasser und algenfreie, saubere Außenanlagen, Biotope und Teiche ganz auf die Tiroler Wasserspezialisten aus Kufstein.
Kufstein/Tirol – Zwischen Ende März und Anfang Mai ist es wieder soweit, viele Teiche, Biotope und Wasserspiele werden wieder Trübsal blasen, denn die Algen-Saison beginnt. Das Spektakel wird mit zunehmender Sonnenkraft seinem immer wieder ärgerlichen Konzept folgen, fehlender Sauerstoff und Schadstoffe, falsche Teichbegrünungen und viele andere Gründe werden dafür sorgen dass es zunehmend trüb und grün wird im Teich. Doch das muss nicht sein, wenn man die richtigen Methoden anwendet wird man auch im Hochsommer den Grund des Teiches noch sehen können. Seit 2003 sind die Wasserexperten rund um den Erfinder Robert Zach nun dabei Mensch, Tier und Pflanze mit hochenergetischem Wasser zu versorgen. In diesen Jahren wurde ZARObiotec http://www.zarobiotec.com zu einem Garant für einzigartige und effektive Lösungen wenn es darum geht, Wasser in eine lebendige Quelle des Lebens zu verwandeln. Wasserbelebung ist ein Thema geworden, obwohl die Wissenschaft keine Erklärungen vorlegen kann um die Phänomene belebten Wassers mit Gewissheit zu bestätigen. Eine professionelle Wasserbelebung versetzt belastetes Trinkwasser, Brauchwasser oder See- und Teichwasser wieder in seinen natürlichen, herkömmlichen vitalen Urzustand. Belebtes Wasser schmeckt nicht nur besser, es steigert auch das allgemeine körperliche Wohlbefinden und wird aufgrund seiner Hochwertigkeit in diversen Industriebetrieben eingesetzt. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es ist kalorienfrei und im Regelfall allen zugänglich. Es kann nicht ersetzt werden. Wir in Europa leben in dem Luxus, “Leitungswasser” mit “Trinkwasser” gleichsetzen zu können. In vielen Regionen unserer Welt ist das nicht mehr der Fall. Das gilt auch in unserer fortschrittlichen Gesellschaft für unsere Teiche, biologischen Harmonieträgern die unsere Sinne ansprechen und uns positiv beeinflussen. Wir Menschen wollen klares Wasser, wir lieben das plätschern von Springbrunnen und Bachläufen. Es ist beruhigend den Amphibien und Fischen im Wasser zu zusehen und wir genießen es diese heile Wasserwelt zu beobachten, so ist es auch verständlich das wir diese natürlich wirkende ökologische Umgebung gern klar und rein erleben möchten.
In Ökosystemen wie Biotopen, Teichen und Seen spielt Wasser die Hauptrolle und wenn wie im Falle der Therme Erding http://www.therme-erding.de solche Biotope stark mit Algen verunreinigt sind dann ist e dieser Umstand dem Gast der Thermenanlage nur schwer zumutbar. Der Gast muss in einer Relax-Landschaft wie einer Therme auch in den dekorativen Außenanlagen ein hervorragendes Wasser vorfinden, die visuelle Wahrnehmung von klaren, sauberen Teichanlagen spielt ein große Rolle beim Wohlfühlen, schließlich geht es hier um eine sinnliche Wahrnehmung. „Wir haben im Jahr 2008 begonnen die Teiche mit ZARO-Wassertechnologie zu behandeln und haben dabei unsere Technik in diversen Biotopen installiert, alles wurde fotografisch dokumentiert und heute können wir mit guten Gewissen behaupten, das wir die Therme Erding deutlich schöner gemacht haben“, so Zach im Gespräch. „Es kam sogar zu Problemen, denn als die Algen weg waren, wurde das Wasser so klar dass man bis zum Boden sehen konnte und dadurch technische Installationen sichtbar wurden. Wie wir bereits vor Jahren im Umweltgarten in Wiesmühl http://www.umweltgarten.de/ eindrucksvoll bewiesen haben ist es möglich mittels ZARO-Wasserbelebung und den ZARO-Vitalisierern das Wasser so rein und sauber zu behandeln dass es das menschliche Bewusstsein kaum glauben kann, selbst wenn man den vorher/nachher Effekt direkt vor Augen hat. Die Wissenschaft darf uns gern prüfen, wir scheuen keinen verdreckten Tümpel und da wir durch unsere Spezialkunststoffe einfach günstig sind, ist es auch kein Luxus mehr denn sauberen Teich sein Eigen nennen zu können, erklärt der Erfinder und Entwickler Robert Zach abschließend.
Auf rein biologische Weise hat das Expertenteam von ZARObiotec dann noch das Mückenproblem erledigt, denn in stillen, stehenden Gewässern züchten gerne Mücken und das ist für einen Thermengast ein unzumutbarer Umstand, das ZARO Knowhow sorgt auf biologischem Weg dafür das es Mückenlarven dort gar nicht mehr gefällt. Die ZARO Wasservitalisierung ist damit einmal mehr ein Meilenstein in Sachen biologische Energie, die aktive Biophotonenstrahlung macht es möglich. Mit nahezu 100.000 Privatkunden ist ZARO ein Spezialist der mit seiner Technik mittlerweile auch diversen Industriekunden so manches Problem abnimmt.
ZAROnews
Antony Zettl
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol
http://www.zaronews.com
presse@zaronews.de
Geschrieben in Pressebericht, PR, Natur-Bio | Drucken | Keine Kommentare »
Forscher: “Optimisten sind weniger krankheitsanfällig”
3.3.2010 von zaro.
Pessimisten brauchen mehr Energie zur Stressbewältigung
Hamburg - Psychologen der Roehampton University in London http://www.roehampton.ac.uk, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf http://www.uke.de sowie der Techniker Krankenkasse (TK) http://www.tk-online.de haben in einer gerade veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass optimistische Studierende unter Prüfungsstress weniger anfällig für Infekte der oberen Atemwege sind als ihre weniger positiv denkenden Kommilitonen. “Wer das Leben durch die rosarote Brille betrachtet, hat also offenbar nicht nur mehr Spaß am Leben, sondern ist auch besser vor Erkältungen gewappnet”, so das Ergebnis der Studienautoren.
Zu Beginn der Studie wurden die teilnehmenden 43 Frauen und 37 Männer hinsichtlich ihrer Lebenseinstellung befragt, um die durchschnittlich 23 Jahre alten Studierenden in Optimisten und Pessimisten einzuteilen. “Wir haben die Teilnehmer nach ihrer Zustimmung zu Aussagen wie ‘Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief’ oder ‘Was auch immer kommen mag, ich krieg das schon hin’ gefragt und entsprechend ihrer Antworten eingeteilt”, erklärt Heiko Schulz, Psychologe bei der TK, die Herangehensweise der Forscher.
Weniger Erkältungssymptome
Dass Stress das Immunsystem belastet und gestresste Menschen anfälliger für Krankheiten sind, war bereits jetzt allgemein bekannt. “Wir wollten wissen, ob es im Gegenzug möglich ist, das Infektionsrisiko durch eine positive Lebenseinstellung herabzusetzen”, so Schulz. In der Folge untersuchten die Wissenschaftler den Infektionsstatus von 80 Studierenden einmal während und einmal außerhalb ihrer Prüfungsphase. Die Ergebnisse bestätigen die Eingangsthese: Die optimistischen Hochschüler empfanden ihre Prüfungsphase nicht nur als weniger stressig und psychisch belastend, sie wiesen auch weniger Erkältungssymptome auf.
“Die Optimisten betrachten die Stressphase eher als Herausforderung, die sie engagiert angehen, was sie eher beflügelt und so besser vor stressbedingten gesundheitlichen Belastungen schützt. Im Gegenzug empfinden Pessimisten die Prüfungsphase als schwer zu bewältigen, sie investieren mehr Energie, um den Stress zu händeln und sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten”, analysierte Claus Vögele von der Roehampton University.
Ergebnisse nur bedingt verwendbar
Zwar ist den Studienautoren bewusst, dass die Ergebnisse aufgrund der Fokussierung auf den Stressfaktor “Prüfung” nur begrenzt verwendbar sind, um generelle Aussagen zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Immunsystem zu treffen. Einen Trend können die Wissenschafter trotzdem ableiten: “Gesundheit lässt sich durch eine optimistische Lebenseinstellung positiv beeinflussen”. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Natur-Bio, Medizin, Spirituell, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Der Mensch ist ein geborener Langstreckengeher
1.3.2010 von zaro.
Evolution spezialisierte sich auf den Fersengang
Salt Lake City/Jena - Beim Gehen mit wenig Energieeinsatz übertrifft der Mensch die gesamte Tierwelt. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe im Journal of Experimental Biology. “Wir sind zwar gute Langstreckenläufer, schaffen es aber nicht, mit wenig Energie zu laufen, wie dies Profisprintern wie etwa Gazellen, Rehen, Pferden oder Hunden gelingt. Denn während diese zuerst auf Ballen oder Zehen aufkommen, ist der menschliche Fuß für den Fersengang konstruiert. Das macht ihm zum Weltmeister im Gehen”, berichtet Studienleiter David Carrier.
Fußballen sind Energiefresser
Um das festzustellen, untersuchten die Wissenschaftler Freiwillige, die sich auf einem Laufband bewegten. Jeder von ihnen lief in drei unterschiedlichen Arten, indem die Füße zunächst auf den Fersen, dann auf den Ballen und schließlich auf den Zehen abgesetzt wurden. Da die Probanden mit einer Sauerstoff-Maske liefen, konnte ihr Sauerstoffverbrauch erhoben werden, der Rückschlüsse auf den Energieverbrauch zulässt. Es zeigte sich, dass man auf dem Ballen 53 Prozent und auf den Zehen sogar 83 Prozent mehr an Energie verbraucht, als wenn man zuerst auf den Fersen aufkommt.
Mehrere Thesen für den Mehraufwand erwiesen sich in der Forschung als nur wenig relevant. Wer zuerst mit der Ferse aufkommt und dann auf die Fußballen schwenkt, verlängert damit seine Schrittweite um eine gesamte Sohlenlänge, während das Ballengehen die Schritte kürzer und häufiger macht. “Das alleine hat jedoch noch keine Auswirkung auf den Energieverbrauch und ebenso wenig die Tatsache, dass die Ballen weniger Stabilität als die Ferse bieten”, berichtet Carrier.
Fersengang lässt Muskeln rasten
Den Ausschlag gibt vielmehr die Bewegung des gesamten Körpers. Die Ferse erlaubt, dass sich der Körper beim Gehen weniger auf und ab bewegt und belässt seine Masse somit in vertikaler Ruheposition. Dadurch ersparen sich die Knöchel-, Knie-, Hüfte- und Rückenmuskeln einiges an Arbeit. Zudem bremst das Aufkommen auf den Ballen den Körper immer wieder und erfordert bei jedem Schritt eine kleine Beschleunigung, während beim Fersengang der Bewegungsfluss optimiert ist.
Weiters ermöglicht der Fersengang laut der Studie auch den idealen Wechsel von Energieformen. Beginnt ein Mensch seinen Vorwärtsgang, der beim Schritt eine leichte Abwärtsbewegung mit sich bringt, wird gespeicherte Energie in Bewegungsenergie umgesetzt. Rollt das Gewicht schließlich auf der Sohle ab und der Gehende bewegt sich dabei zugleich vor- und aufwärts, bremst man automatisch, was die Bewegung erneut in gespeicherte Energie umwandelt.
Laufen verlegt Gewicht auf Ballen
Der optimale Fersenaufsatz gelingt jedoch nur beim Gehen, während es beim Laufschritt energetisch keinen Unterschied macht, ob der Mensch auf Ferse, Ballen oder Zehen läuft. “Berufssprinter landen oft nur auf den Fußballen, so als ob sie barfuss laufen würden. Doch auch wenn man beim Laufen zuerst auf der Ferse landet, zwingt einen der Gegendruck des Bodens dazu, sehr schnell auf den Ballen zu wechseln, der das meiste Gewicht trägt”, so Carrier.
„Die Plattfuß-Haltung mit Bodenkontakt der Ferse gibt es nur beim Menschen und bei Menschenaffen. Hunde etwa gehen auf Zehen, denn sie haben Ferse und Zehenballen an abgehobener Stelle“, erklärt die Zoologin Nadja Schilling von der Universität Jena http://www.uni-jena.de, die an der Studie beteiligt war, gegenüber uns. Ausgangsfrage der Forschung sei die Tatsache gewesen, dass der menschliche Körper derjenige eines Sprinters ist, während jedoch die Füße nicht dazu passen. „Wir wissen nun, dass der Vorteil beim Gehen die Ursache ist“, so die Forscherin. (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Pressebericht, PR, Wirtschaft, Medizin, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Ein über 650 Jahre altes Wunderheilmittel revolutioniert die Behandlungsmethoden bei Verbrennungen und sorgt für bahnbrechende Wundheilungsergebnisse
1.3.2010 von zaro.
Wörgl/Tirol - Immer mehr tendiert auch die moderne Medizin zu alten Naturheilmitteln, weil sie mit der aggressiven Chemie und deren Nebenwirkungen am Ende ist. Eine besondere Erfahrung machte ich in meiner Praxis mit dem Theresienöl, das angeblich seit 600 Jahren als Familienrezept Notleidenden gegeben wird. Wie ich inzwischen erfahren habe, wird Theresienöl auch von Fachärzten an der Klinik angewandt, weil es besonders bei Verbrennungen eine überraschende Wirkung zeigt.
Bei Verbrennungen und Verbrühungen entstehen Schädigungen des Hautgewebes durch Hitzeeinwirkungen von mehr als 45 Grad Celsius. Verbrennungen werden je nach Ausmaß und Tiefe in die Grade eins bis vier eingeteilt. Das Ausmaß einer Verbrennung wird, auf die betroffene Fläche bezogen, in Prozent der Körperoberfläche angegeben. Die Therapie richtet sich nach der Tiefe der Verletzung, diese jedoch kann häufig erst am zweiten bzw. dritten Tag nach dem Unfall genau beurteilt werden. Bei Verbrennungen und Verbrühungen steigt die Temperatur so stark an, dass es zu einer Zellschädigung bzw. zum Zelltod, zur Gerinnung von Eiweißpartikeln und sogar bis hin zur Verkohlung kommen kann.
In der klassischen Schulmedizin werden bisher Verbrühungen und Verbrennungen speziell 2. und 3. Grades mit Hauttransplantationen behandelt.
Nach solchen Operationen ist es oft erforderlich Kompressionswäsche zu tragen um die Narbenbildung zu verringern. Transplantierte Haut muss besonders gepflegt werden. Wandern Hautzellen bei der Abheilung von Verbrennungen nicht ab, wachsen sie aufeinander und es kommt zur Vernarbung der Haut. Narben nach Verbrennungen sind vor allem bei Kindern problematisch, da sich die Narben kaum an das natürliche Wachstum des Kindes anpassen können. Sie sind daher besonders schmerzhaft und müssen fallweise öfters operativ behandelt werden. Bei schwerer Narbenbildung kann unter Umständen eine lebenslange Nachbehandlung notwendig sein.
Entgegen allen schulmedizinischen Empfehlungen stellt Theresienöl, gerade in Bezug auf die Erstbehandlung, eine Besonderheit dar.
Durch sofortiges Auftragen von Theresienöl bei Verbrühungen und Verbrennungen auf die Brandwunden, wird eine sofortige Schmerzlinderung (Patienten berichten nach wenigen Minuten über Schmerzfreiheit) und bereits einsetzende Antiseptierung bewirkt.
Bereits im 14. Jahrhundert galt Theresienöl als eines der wenigen effizienten Wundheilmittel dieser Zeit. Seit damals wird die Rezeptur und die Zubereitung des Öls ohne Unterbrechung in der Familie weitergegeben, wie Theresia Reitsamer, die jetzige Rezepturbewahrerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Theresienöl GmbH in Kufstein, erzählt.
Auf rein natürlichen und pflanzlichen Essenzen basierend, werden durch die einzigartige Mischung die Selbstheilungskräfte angeregt, wodurch beachtliche Heilungserfolge auch bei nicht- bzw. schlecht heilenden Wunden erzielt wurden und werden.
Theresienöl gilt mittlerweile als moderne und medizinisch anerkannte Arzneispezialität. Bis zum heutigen Tag sind keine Nebenwirkungen bekannt, sondern lediglich eine schnelle, schmerzfreie und umfassende Wundheilung.
Also ein großes Geschenk von der Natur an den leidenden Menschen und vor allem auch für die Ärzte, die in oben erwähnten Situationen sehr ratlos sind.
Theresienöl ist in den meisten Apotheken erhältlich und natürlich habe ich für Notfälle auch Theresienöl in meiner Praxis.
Dr. med. Fritz Roithinger
Bericht (Seite 18) aus der Zeitschrift “Natürlich …leben“ des Verein Natürlichen Lebens http://www.natuerlichleben-vnl.at/
Näheres unter:
http://www.theresienoil.at
Geschrieben in Marketing, Pressebericht, Sonstiges, PR, Gesundheitstipps, Medizin, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Gen für Gedächtnisbildung identifiziert
26.2.2010 von zaro.
Entdeckung soll Alzheimer-Bekämpfung unterstützen
Rom - Wissenschaftler des Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecolare http://www.inmm.cnr.it und des Istituto di Neuroscienza http://www.in.cnr.it haben eine entscheidende Rolle des Gens “PC3/Tis21″ bei der Entwicklung der Neuronen und der Bildung des menschlichen Gedächtnisses nachgewiesen. Die Entdeckung könnte ihrer Ansicht nach bei der Bekämpfung degenerativer Nervenkrankheiten wie Alzheimer zum Einsatz kommen.
“Im menschlichen Gehirn werden im Zuge der Neurogenese ständig neue Nervenzellen gebildet. Das Fehlen von PC3/Tis21 verhindert die Differenzierung und Reifung neuer Neuronen im Hippocampus”, erläutert Teamleiter Felice Tirone. “Dies führt zum Verlust des selektiven Gedächtnisses und der Fähigkeit, verschiedene Ereignisse oder Eindrücke sinnvoll miteinander zu verbinden.” Andere ebenfalls vom Hippocampus abhängige Gedächtnisformen wie beispielsweise das räumliche Gedächtnis blieben davon unberührt.
Protein mit Doppelfunktion
Das auch als BTG2 bekannte Protein habe eine Doppelfunktion. Zuerst diene es als Inhibitor bei der Zellteilung und gleich danach als Repressor des bei der Differenzierung der Nervenzellen beteiligten Gens Id3. Deshalb liege die Vermutung nahe, dass PC3/Tis21 einen maßgeblichen Einfluss auch auf den zeitlichen Ablauf bei der Neuronenbildung im Gedächtnis habe. Einzelheiten der mit Forschern der Università Lumsa und der Fondazione Santa Lucia durchgeführten Untersuchung sind in der internationalen Fachzeitschrift “Plos One” veröffentlicht worden.
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Natur-Bio, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Genvarianten erklären unterschiedlichen Alterungsprozess
26.2.2010 von zaro.
Biologisches Alter kann sich um mehrere Jahre erhöhen
Leicester/ London - Genvarianten, die zeigen könnten, wie schnell die Körper von Menschen wirklich altern, wurden von Wissenschaftlern der University of Leicester http://www2.le.ac.uk und des Kings College London http://www.kcl.ac.uk identifiziert. Diese Erkenntnisse könnten laut dem Team helfen, jene zu finden, die einem höheren Risiko von altersbedingten Erkrankungen ausgesetzt sind. Menschen mit der Variante verfügten über Unterschiede ihrer biologischen Uhr in all ihren Zellen. Die British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk betonte, dass diese Ergebnisse Hinweise darauf liefern könnten, wie Herzerkrankungen verhindert werden könnten. Details der Studie wurden in Nature Genetics http://www.nature.com/ng veröffentlicht.
Es ist bekannt, dass das Altern zu einem erhöhten Risiko, an Alzheimer, Parkinson und Herzerkrankungen zu leiden, führt. Manche Menschen erkranken jedoch früher als erwartet. Eine Theorie geht davon aus, dass die Telomere eine Rolle dabei spielen. Von Geburt an werden die Telomere bei jeder Zellteilung kürzer. Es gibt Hinweise darauf, dass Menschen mit kürzeren Telomeren bei altersbedingten Erkrankungen einem höheren Risiko ausgesetzt sind. Sie könnten sich entweder rascher verkürzen oder bereits mit kürzeren Telomeren geboren worden sein.
Zusätzliche drei bis vier Jahre
Die Wissenschaftler untersuchten mehr als 500.000 genetische Varianten im gesamten menschlichen Genom, um herauszufinden, welche bei Menschen mit kürzeren Telomeren häufiger auftreten. Sie identifizierten eine Anzahl von Varianten, die sich in der Nähe des Gens TERC befinden. Bei Menschen, die darüber verfügen, scheinen sie zusätzlichen drei oder vier Jahren biologischer Alterung zu entsprechen. Tim Spector vom King’s College London erläuterte, dass diese Ergebnisse nahelegten, dass manche Menschen genetisch darauf programmiert sind schneller zu altern.
Alternativ sei es auch denkbar, dass genetisch anfälligere Menschen unter schlechten Lebensumständen für Telomere wie Rauchen, Fettsucht oder mangelnder Bewegung biologisch mehrere Jahre älter oder anfälliger für altersbedingte Erkrankungen sein können. Jeremy Pearson von der mitfinanzierenden British Heart Foundation erklärte laut BBC, dass es derzeit noch nicht erforscht sei, ob Telomere zu einem erhöhten Krankheitsrisiko beitragen. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Natur-Bio, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Forscher präsentieren Huhn aus Sojabohnen
26.2.2010 von zaro.
Kaum Unterschied im Aussehen, Anfühlen und Geschmack
Columbia/Wien - Eine Huhn-Imitation aus Soja, die dem Original sehr nahe kommen soll, haben Forscher der University of Missouri http://www.missouri.edu soeben präsentiert. Dank einer speziellen Verarbeitungstechnik gelang es ihnen, eine Hühnerbrust aus Sojamehl herzustellen. Was Geschmack, Konsistenz und Aussehen betrifft, scheinen sie das geschafft zu haben. Die Erfinder hoffen, mit ihrem Erzeugnis an den Erfolg des Soja-Burgers anzuschließen.
Sojaprodukte mit Hühnergeschmack und -farbe gab es schon bisher. Ziel der Forscher war es, auch Aufbau und Bissqualität des Hühnerfleisches zu imitieren. “Um eine bessere Nachahmung zu erreichen, entwickelten wir einen Prozess, der faserartige Konsistenz verleiht, was dem Soja ein zähes Bisserlebnis wie beim Huhn gibt. Man kann es nun wie beim Original in unregelmäßige, grobfasrige Stücke zerteilen”, berichtet Forschungsleiter Fu-Hung Hsieh.
Clou steckt im Wasseranteil
Dazu entnahmen die Forscher dem Sojamehl Proteine und pressten diese im kochenden Zustand durch einen Zylinder mit zwei Bohrern, während gleichzeitig Wasser zugegeben wurde. Anders als bei üblichen Sojaprodukten belaufe sich der Wassergehalt somit auf bis zu 75 Prozent. “Dieser hohe Flüssigkeitsanteil verleiht dem Soja eine sehr ähnliche Beschaffenheit wie das Huhn - zusätzlich zum ähnlichen Aussehen”, so Hsieh.
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Wirtschaft, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Bergluft macht schlank
26.2.2010 von zaro.
Höhenmeter verringern Appetit und bessern Stoffwechsel
München - Die dünne Luft in höheren Regionen unterstützt den Körper dabei, überschüssige Kilos loszuwerden. Zu diesem Schluss kommen Mediziner vom Klinikum der Universität München http://www.klinikum.uni-muenchen.de in der Zeitschrift Obesity. Sie verhalfen einer Gruppe übergewichtiger Männern zur Gewichtsabnahme, indem sie diese für eine Woche auf die Zugspitze schickten. Das Experiment gelang, ohne dass die Männer dabei Sport betrieben oder sich beim Essen zurückhielten.
Schon bisher weiß man, dass Sportler eher Gewicht verlieren, wenn sie in hohen Lagen trainieren. Die Ursache dürfte der geringere Sauerstoffanteil in den Bergen sein, der schnelleres Atmen erfordert, wobei auch der Puls und Fettverbrennung des Körpers steigen. Die Münchner Ärzte rund um den Gastroenterologen Florian Lippl wollten nun untersuchen, ob sich dieser Effekt auch in der Therapie von übergewichtigen Patienten ausnutzen lässt. Dazu luden sie 20 Männer, die am metabolischen Syndrom litten, für eine Woche auf das Schneefernhaus, das knapp unter dem Gipfel der Zugspitze auf 2.650 Höhenmeter liegt.
Zugspitze ohne Wandertour
Um zu verhindern, dass außergewöhnliches viel Bewegung das Ergebnis verzerren könnte, erfolgte die Anreise per Zahnrad- und Seilbahn. Zudem verpasste man den Versuchspersonen einen Schrittzähler mit der Anweisung, die gewohnten 5.500 Schritte pro Tag beizubehalten. Zudem durften die Männer essen, soviel sie wollten. Parallel dazu beobachteten die Forscher per Bluttest den Spiegel der Hormone Leptin und Ghrelin, die Appetit und Stoffwechsel steuern, und dokumentierten Blutdruck und Kalorienzufuhr.
Das erhoffte Ergebnis stellte sich ein. Die Männer wogen am Ende der Woche statt anfangs durchschnittlich 105,2 Kilo nur noch 103,5 Kilogramm. “Auf diesem Gewicht blieb es auch noch vier Wochen nach dem Versuch, da die Probanden im Anschluss ihre Schrittzahl erhöhten. Scheinbar gab der Höhenaufenthalt Anstoß, um aus der üblichen Lethargie zu entkommen”, berichtet Studienautor Rainald Fischer im Presse-Interview. Der Blutdruck, der in den ersten Tagen angestiegen war, sank schließlich um den Wert von fünf mmHG, was laut Fischer der Wirkung eines den Blutdruck senkenden Medikaments gleichkomme.
Weniger Hunger und mehr Fettverbrennung
Einen deutlichen Anstieg verzeichneten die Forscher hingegen beim Leptin-Spiegel, der das Hungergefühl unterdrückt. Tatsächlich reduzierten die Studienteilnehmer auch während dieser Woche die Kalorienzufuhr um 700 auf insgesamt knapp über 2000 Kalorien. “Und das, obwohl wir uns Mühe gaben, dass sie stets genügend Schweinsbraten zur Verfügung hatten”, so der Münchner Mediziner. Teils könne man diesen Effekt jedoch auch durch die höhere Selbstkontrolle während des Versuchs erklären.
Einen Schönheitsfehler hat der Versuch allerdings: Er verfügte über keine Kontrollgruppe im Tal, die einen direkten Vergleich erlauben würde. Das soll jedoch bald nachgeholt werden. “Grundsätzlich ist Abnehmwilligen der Aufenthalt in höheren Zonen zu empfehlen, selbst wenn sie ihren Körper dabei nicht extra belasten”, so Fischer. Einen indirekten Hinweis, dass die Höhenluft vor Übergewicht schützt, liefern auch demografische Daten. “Der US-Bundesstaat Colorado ist nicht nur derjenige mit der höchsten durchschnittlichen Meereshöhe, sondern auch der mit der geringsten Anzahl an Übergewichtigen.”
Abstract der Originalveröffentlichung unter: http://www.nature.com/oby/journal/vaop/ncurrent/abs/oby2009509a.html (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Gesundheitstipps, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
149 gefährliche Pestizide in Obst und Gemüse
26.2.2010 von zaro.
Greenpeace präsentiert “Schwarze Liste” der Agrargifte
Hamburg - Die konventionelle Lebensmittelproduktion in Europa verwendet noch immer eine Vielzahl von Agrargiften, die als sehr gefährlich eingestuft werden können. Zu diesem Schluss kommen deutsche Chemiker, die im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.de 1.150 weltweit verwendete Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüften. 149 der 451 Substanzen, die es in die “Schwarze Liste” der besonders gefährlichen Stoffe schafften, sind auch in Europa zugelassen. Greenpeace appelliert an Wirtschaft und Politik, auf Chemie in der Schädlingsbekämpfung zu verzichten.
Eine Vielzahl von Kriterien kamen bei dieser Bewertung zum Einsatz, so etwa die akute und langfristige Giftigkeit für Anwender und Konsumenten, die Krebs auslösende Wirkung, die Schädigung von Erbgut, Fruchtbarkeit, Immunsystem, Hormonen oder Nerven oder auch die Gefahr für Grundwasser, Amphibien, Insekten und Vögel. Die Substanzen wurden als umso gefährlicher eingestuft, in je mehr dieser Kategorien sie auftauchten und je mehr Punkte sie darin jeweils erreichten. In die “Schwarze Liste” gingen alle Substanzen ein, die im Negativ-Ranking zu den obersten zehn Prozent gehörten oder zumindest eine als sehr gefährlich identifizierte Eigenschaft aufwiesen.
Umgehen der Höchstgrenze
“Der Trend geht in die Richtung, dass die Produzenten die Überschreitung der Höchstmengen einzelner Pestizide durch die gleichzeitige Verwendung mehrerer Stoffe umgehen”, berichtet Greenpeace-Chemieexperte Manfred Santen im pressetext-Interview. Es sei umstritten, welche Wirkung sich durch diese Kombinationen ergeben können. “Als Vorsorge sollte gelten, dass nicht nur der Einsatz einer übermäßig hohen Dosis einer Substanz, sondern auch die parallele Verwendung einer hohen Anzahl von Pestiziden vermieden wird”, so Santen.
Das Bewusstsein der Konsumenten für die Gefährlichkeit der Pestizide wächst, was auch im Verhalten der Handelsketten Wirkung zeigt. “Die Rewe-Gruppe oder Aldi haben ihren Lieferanten und Produzenten bereits eigene Reduktionsvorgaben für Pestizide aufgelegt, was in der Praxis auch funktioniert. Es muss jedoch erst untersucht werden, ob diese Maßnahme nachhaltig wirksam ist oder nicht”, so der Greenpeace-Experte. Auch auf EU-Ebene sei eine entsprechende Richtlinie in Vorbereitung.
Giftiger Salat im Winter
Keinen Einblick in den Pestizideinsatz bei Obst und Gemüse hat bisher der Verbraucher. “Das gilt bei allen Supermarkt-Produkten mit Ausnahme der mit dem Bio-Siegel zertifizierten. Diese schnitten im Pestizid-Test sehr gut ab.” Erst am Dienstag dieser Woche hatte Greenpeace eine weitere Untersuchung präsentiert, bei der es um die Pestizidbelastung in Supermarkt-Salaten ging. In den meisten Proben fanden sich Rückstände, mitunter sogar jenseits der Höchstgrenzen. “Im Winter sind Blattsalate wie Rucola oder Kopfsalat Risikoprodukte, da sie in den Treibhäusern meist überdüngt und stark gespritzt werden”, so Santen.
Download des Berichts unter http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/umweltgifte/Schwarze_Liste_der_Pestizide_II_2010.pdf (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Fachpublikation, PR, Natur-Bio, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu
17.2.2010 von zaro.
UN-Experte wenig optimistisch: “Millenniumsziel wird nicht erreicht”
Hamilton - Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations http://www.inweh.unu.edu, im Interview. Anlass gab die gestern begonnene Konferenz der UNO-Wasserexperten http://www.unwater.org im kanadischen Hamilton, deren Vorsitz Adeel innehat.
Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat. Laut dieser sollten bis 2015 zumindest zwei statt wie bisher nur ein Drittel der Menschheit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser besitzen. Zehn Jahre sind bisher vergangen, doch der UN-Experte versprüht kaum Optimismus, dass das Ziel innerhalb des Zeitlimits erreicht werden könnte. “Während die Versorgung in städtischen Slums teilweise voranschreitet, ist das besonders in ländlichen Gebieten sehr schwierig. Für das Ziel wären viele zusätzliche Mittel für Investitionen notwendig. Erreicht werden muss letztlich jedoch die Vollversorgung”, so Adeel.
Dürre bedroht Afrika und Zentralasien
An mehreren Stellen des Planeten spitzt sich derzeit eine Wasserkrise zu. “Am stärksten betroffen sind große Teile des afrikanischen Kontinents, der mittlere Osten und Zentralasien. Vielerorts liegt hier die Verfügbarkeit von Wasser weit unter dem absolut nötigen Minimum, zudem auch die Qualität des Wassers. Das bedroht die Produktivität und häufig sogar das menschliche Überleben”, erklärt der UN-Experte. Es sei abzusehen, dass sich die Situation vor allem in diesen Regionen zukünftig weiter verschlimmern werde, falls keine nachhaltigen Gegenmaßnahmen in großem Stil eingeleitet werden.
Für eine Besserung der Situation sollten die Industriestaaten diesen Ländern Finanzmittel, technische Ausrüstung und Know-how zur Verfügung stellen. Zudem sei es wichtig, dass sie selbst zu beispielhaften Modellen würden, wie man in Zeiten des Klimawandels mit den schwindenden Wasserreserven umgeht. “Auch in reichen Staaten des Nordens wie etwa in Kanada oder Westeuropa wird die Wasserversorgung immer schwieriger und die Qualität sinkt trotz des vermeintlichen Wasserreichtums. Was den Umgang mit dieser Problematik und deren Verständnis betrifft, sind viele Industrieländer noch Entwicklungsländer.”
Wasser global thematisieren
Die aktuelle Finanzkrise beinhalte laut Ansicht Adeels die Chance, die flächendeckende Wasserversorgung neu und effizienter zu gestalten. Das Thema Wasser müsse daher in internationalen Verträgen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Ernährungssicherheit, Klimawandel, globaler Frieden und Stabilität. Der UN-Wasserexperte betont jedoch, dass der wichtigste Motor der Umgestaltung die wasserarmen Länder selbst sein sollten. “Besonders vom Privatsektor dieser Staaten sind Impulse zu erwarten.” Dieselbe Ansicht vertreten auch deutsche Wasserexperten. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Fachpublikation, Politik, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Bio-Energy-Drinks im Aufwind
16.2.2010 von zaro.
Bio-Zertifizierung erreicht Sparte der Mischgetränke
Wien - Die Beliebtheit der Bio-Produkte hat längst den Getränkemarkt erfasst und dringt auch hier in alle Nischen vor. “In den vergangenen drei Jahren hat sich das Sortiment an flüssigen Bio-Produkten mit großer Geschwindigkeit erweitert. Alle Getränkebereiche visieren derzeit Bio an und es gibt kaum mehr Produkte, die nicht bio-zertifiziert verfügbar sind”, betont Josef Ritt, Bereichsleiter Verarbeitung bei der Austria Bio Garantie http://www.abg.at, im ZAROnews-Interview.
Krise stärkt Diskonter und Bio-Produkte
Beschränkte sich die Palette an Bio-Getränken zuvor meist auf reine Fruchtsäfte, sind derzeit Gemische im Aufwind. „Immer öfter werden auch Getränke mit Kohlensäure oder Koffein zertifiziert, sowie auch Energy-Drinks, Ganzfruchtgetränke und alkoholische Getränke. Fast jede Brauerei hat bereits Bio-Produkte im Sortiment, und auch viele der Top-Winzer haben eine Zertifizierung angedacht oder bereits integriert“, so Ritt. Als Vorteil dieser Produkte sieht der Experte ihre unmittelbare Verfügbarkeit. „Im Gegensatz zu vielen Nahrungsprodukten wie etwa Bio-Pizza kann ein Getränk sofort beim Kauf konsumiert werden, was den Belohnungseffekt steigert.“
Die Wirtschaftskrise habe der Bio-Branche laut Ritt kaum zugesetzt. „Im Gegenteil hat die finanzielle Lage dazu geführt, dass Konsumenten bewusster einkaufen. Das bedeutet zwar einerseits die stärkere Preisorientierung und ein damit verbundener Erfolg der Diskonter, andererseits jedoch auch den vermehrten Kauf von Produkten, bei denen gefestigte Bezüge bestehen. Das kommt regionalen und biologischen Produkten zugute.“ Aus diesem Grund steigt bei den Verkaufsmärkten auch weiterhin das Interesse an Bio-Produkten, so der Austria Bio Garantie-Sprecher.
Bio als Vorteil im Nischenkampf
Ein Beispiel für neue zertifizierte Getränke bietet die Sparte der Bio-Energy Drinks. Vorreiter ist hier pure Bio Energy Drink http://www.pure-bio.at , der seit 2008 in Wien mit einem Volumen von derzeit rund 1,5 Mio. Dosen pro Jahr produziert wird. Mit der Bio-Auslobung besetzt Geschäftsführer Udo Wagner eine Nische innerhalb der Nische der Energy-Drinks. “Branchenführer Red Bull deckt über 70 Prozent des Energy-Drink-Weltmarktes von über fünf Mrd. Liter pro Jahr ab. Daneben kämpft eine unübersichtliche Anzahl von Nachahmerprodukten einen derart harten Preiskampf, dass in diesem Bereich kein Verdienen mehr möglich ist”, so Wagner im Interview.
Der Drink versucht, sich durch Bio-Siegel und Geschmack von Mitbewerbern abzusetzen. “Red Bull wurde oft für seinen Gummibärchen-Geschmack kritisiert, der jedoch Kindheitserinnerungen weckt und daher zum großen Erfolg bei der Jugend beigetragen hat. Eine Neupositionierung muss in der Schicht 30 plus erfolgen, was uns durch natürlichen Geschmack gelingt.” Der pure Bio Energy Drink ist eine Mischung von Orangen- und Karottensaft sowie Aroma aus Pfirsichen. Vollrohrzucker ist der Energielieferant, Koffein aus Kaffeepflanzen sorgt für die sonst synthetische Stimulanz, während man auf Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Taurin völlig verzichtet - “aus Gesundheitsgründen”, so Wagner.
Zielort Supermarktregal
Erhältlich ist der pure Bio Energy Drink bisher in Reform- und Bioläden der deutschsprachigen Länder sowie in Slowenien, Slowakei, Ungarn, Italien und Spanien. “Auch die Österreichische Bundesbahn wurde als Distributionspartner gewonnen”, so Wagner. Für weitere Verbreitung sollen Point-of-Sale-Werbung, Präsenz bei internationalen Getränke- und Biomessen sowie Verhandlungen mit Handelsketten sorgen. “Ziel ist es, dem mündigen, gesundheitsbewussten Konsumenten eine Alternative zu konventionellen Muntermachern zu bieten”, so der Getränkeproduzent. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, Marketing, PR, Natur-Bio, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Alle Menschen lachen vor Freude
11.2.2010 von zaro.
Geräuschausdruck besonders bei negativen Grundemotionen universell
London - Alle Menschen verstehen einander, wenn sie Freude, Wut, Angst und Trauer ausdrücken. Das behaupten Neurobiologen vom Londoner University College http://www.ucl.ac.uk in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Science. In Großbritannien und bei den Himba, einem Naturvolk im Norden Namibias, stellten sie fest, dass Hörbeispiele dieser Emotionen auch dann richtig interpretiert werden, wenn diese aus fremden Kulturen stammen.
Die Forscher um Sophie Scott spielten den teilnehmenden Personen beider Kulturen eine kurze Geschichte in ihrer Sprache vor, die auf eine spezielle Emotion abzielten. Da ging es zum Beispiel um die Traurigkeit einer Person, deren naher Verwandter vor kurzem verstorben ist. Am Ende der Geschichte hörten die Probanden zwei Geräusche - etwa ein Lachen und ein Weinen - wobei die englischen Versuchspersonen die Gefühlsausdrücke der Himba hörten und umgekehrt. Schließlich sollten sie sagen, welches Geräusch am besten zur Geschichte passte.
Lachen ist der älteste Emotionsausdruck
Am besten erkannten beide Versuchsgruppen das Lachen wieder und gaben an, es sei Ausdruck von Freude und könne etwa auch entstehen, wenn man gekitzelt wird. “Wir vermuten, dass das Lachen überall mit dem Kitzeln zusammenhängen kann. Es spiegelt Freude am körperlichen Spiel wieder”, so die Autoren. Lachen habe somit tiefe evolutionäre Wurzeln, die vielleicht aus der spielerischen Kommunikation zwischen kleinen Kindern und ihren Müttern stammen. Ersichtlich sei dies auch bei anderen Tieren - etwa bei Primaten wie beim Schimpansen und bei bestimmten Säugetieren.
Doch nicht alle Töne wurden gleich gut erkannt. Während grundlegende negative Emotionen über Kulturen hinweg ähnliche Geräusche verursachen, scheint das bei den meisten positiven nicht der Fall zu sein. Das konnten die Forscher etwa bei den Reaktionen auf Vergnügen oder auf Stolz über Erreichtes beobachten, die nur innerhalb der eigenen Kultur wiedererkannt wurden. Dass diese Emotionen eher gruppen- oder regionsspezifisch sind, erklären die Forscher damit, dass positiver Gefühlsausdruck oft zwischen Mitglieder derselben Gruppe vereinbart werden könnte, um so Zugehörigkeit und sozialen Zusammenhalt zu signalisieren.
Download des Originalartikels unter http://www.pnas.org/content/early/2010/01/11/0908239106.full.pdf+html (Ende)
Geschrieben in PR, Politik, Marketing, Fachpublikation, Sonstiges, Pressebericht, Kunst+Kultur, Wirtschaft, Medizin, Spirituell, Natur-Bio, Familie, Beziehung, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Heidelbeeren gegen Darmentzündungen
10.2.2010 von zaro.
Schwedische Forscher: Positive Wirkung mit Probiotika noch stärker
Lund - Dass Heidelbeeren zahlreiche Antioxidantien und Vitamine enthalten, ist bekannt. Nun hat eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern der Universität Lund http://www.lu.se gezeigt, dass die Beeren auch Darmentzündungen lindern und davor schützen können. Der Entzündungsschutz wird sogar noch größer, wenn die Beeren gemeinsam mit probiotischen Lebensmitteln verzehrt werden.
Die Studie sollte erforschen, ob verschiedene Typen von probiotischen Keimen - insbesondere Lactobazillen und Bifidobakterien - vorbeugend gegen Colitis und Dickdarmkrebs wirken können. In der Vergangenheit standen diese Substanzen immer wieder unter Beschuss, da der Nachweis der Wirksamkeit nicht eindeutig bewiesen werden konnte.
Gesunder Darm in gesundem Körper
“Seit einigen Jahren haben zahlreiche Studien deutlich gezeigt, dass die Gesundheit eines Menschen wesentlich von der Gesundheit im Darm abhängig ist”, so Ernährungsforscherin Camilla Bränning, die gemeinsam mit Asa Hakansson http://www.appliednutrition.lth.se an dem Projekt gearbeitet hat. Verschiedene Versuche machten deutlich, dass der größte protektive Nutzen dann gegeben war, wenn die Heidelbeeren gemeinsam mit probiotischen Nahrungsmitteln gegessen wurden.
Heidelbeeren sind reich an Polyphenolen, die einen antimikrobiellen und antioxidativen Effekt haben. “Die Probiotika haben erwiesenermaßen einen positiven Effekt auf die Leber - ein Organ, das oft durch Darmentzündungen negativ beeinträchtigt wird”, so Hakansson. Die Kombination von Beeren und Probiotika verringerte die Zahl der an der Entzündung beteiligten Bakterien im Darm. Die Zahl der gesundheitsfördernden Lactobazillen nahm hingegen deutlich zu.
Erhöhte Butter- und Propansäure-Werte
Wenn die Beeren mit den Probiotika gemeinsam gegessen wurden, konnten man im Blut höhere Werte von Butter- und Propansäure feststellen. Diese beiden Säuren, die bei der Aufspaltung von Ballaststoffen entstehen, wirken positiv beim Aufbau einer effektiven Immunabwehr. “Was uns erstaunt hat, war die Tatsache, dass die großen Mengen an Buttersäure nicht nur von den Darmzellen aufgenommen wurden, sondern auch ins Blut gelangt sind”, so Brännig.
Ein weiterer Grund für den extrem positiven Effekt liegt auch darin, dass die Heidelbeer-Faserstoffe nicht im Dickdarm abgebaut werden. Das bedeutet, dass die entzündungshemmenden Substanzen nicht in Kontakt mit der Darmschleimhaut kommen, sondern in den Fasern eingelagert bleiben und mit dem Kot ausgeschieden werden, erklärt Bränning. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Sonstiges, PR, Gesundheitstipps, Medizin, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »