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Archiv der Kategorie Pressebericht

Innovative Therapie gegen Multiple Sklerose

Manipulierte T-Zellen setzen Neuronen-schützendes Protein frei

Bochum/München - Eine neuartige viel versprechende Therapie könnte schon bald für Multiple-Sklerose-Patienten zur Anwendung kommen. Einer Forschungsgruppe des krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) http://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de ist es gelungen, T-Zellen zu manipulieren. Diese richten sich bei MS-Patienten gegen die eigenen Nervenzellen und zerstören sie. Dadurch konnte ein Neuronen-schützendes Protein durch die Blut-Hirn-Schranke geschleust werden, ohne die Immunantwort zu beeinflussen.

“Die tatsächliche Anwendung bzw. Weiterentwicklung dieser Therapie ist in Sicht”, erklärt KKNMS-Vorstand Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik an der Ruhr Universität Bochum http://www.rub.de, im Presse-Interview. “Außerdem konnten wir nachweisen, dass die bereits etablierte Therapie der schubförmigen MS mit Glatirameracetat die Produktion des Neuronen-schützenden Proteins BNDF in Immunzellen begünstigt.” Modell-Studien wurden bis jetzt an Mäusen gemacht.

Neurotrophine stabilisieren Nervenschutzhülle

Forscher nehmen schon seit längerem an, dass auch T-Zellen produzierte Neurotrophine wie das BDNF eine Neuronen-schützende Wirkung haben. “Der Nachweis war bisher jedoch schwierig, da Organismen sterben, wenn BDNF fehlt”, erklärt Gold. In einem speziellen Tiermodell konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass Nervenschäden zunehmen, wenn BDNF aus T-Zellen und Fresszellen - sogenannten Monozyten - verbannt wurde.

Als große Herausforderung hat sich auch das Einschleusen des künstlich hergestellten BDNF von außen erwiesen. “Solche Versuche scheitern in der Regel an der Blut-Hirn-Schranke, die eine Schutzfunktion des Gehirns gegen körperfremde Eindringlinge wie etwa Krankheitserreger ist”, erklärt der Wissenschaftler. Daher nutzten sie T-Zellen als Transportmittel, die mit dem erzeugten BDNF erfolgreich präpariert wurden. “Die T-Zellen passierten nicht nur die Blut-Hirn-Schranke, auch das zugeführte BDNF entfaltete seine Neuronen-schützende Wirkung”, so Gold.

Positive Therapie mit Arzneimittel

Im Zuge der Untersuchungen haben die Forscher auch die positive Wirkung des immunmodulatorischen Arzneistoffs Glatirameracetat bestätigt. Diese Substanz gibt es bereits im Handel. “Wir wollen nun nach ähnlichen Substanzen suchen, die diese Wirkung noch verstärken können”, erklärt Gold. Dazu untersucht man zukünftig im Netzwerk auch Patienten, die auf dieses Arzneimittel besonders gut ansprechen.

Eine Heilung bereits geschädigter Nerven sei aller Wahrscheinlichkeit auch mit den neuen Substanzen nicht möglich. Golds Team konnte jedoch belegen, dass Galtirameracetat nicht nur die Produktion entzündungshemmender Zellen fördert, sondern auch die BDNF-Produktion begünstigt und damit der Verlust der Nervenfunktion gedämpft wird. (Ende)

MILO: Deutschlands bester Fotograf 2010, Siegerbild „Eisbach München“

Die Aktion „Das Thema der Woche“ war ein voller Erfolg. Zahlreiche Foto-Talente haben ihre gelungensten Bilder zu den verschiedensten Themen eingereicht. Sehen Sie hier alle Wochen-Gewinner im Überblick.

Hallbergmoos – Künstlername „MILO“, Pressefotograf, Backstagefotograf mit dem Schwerpunkt „künstlerische Fotografie“, MILO das ist Michael Lowrie, der sich ab sofort „bester Fotograf 2010“ nennen darf. Beim Wettbewerb “Deutschlands bester Fotograf 2010″ ausgeschrieben von SIGMA und AudioVideoFoto BILD holte sich MILO den Wochensieg mit dem Bild “Eisbach München”. Der Wettbewerb war für den Fotomacher ein ideales Projekt um zeigen zu können, wie man Szenen effektiv festhält und nachhaltig eine Stimmung einfängt, die den besonderen Charakter des Augenblicks erkennen lässt. n der Sonderkategorie „Das Thema der Woche“ hatten Profis – und Hobbyfotografen die Möglichkeit, Ihre Flexibilität als Fotograf zu testen. Zu dem von der Redaktion vorgegebenen Thema durften Sie innerhalb einer Woche bis zu fünf Fotos hochladen. Die Jury wählte jede Woche aus den besten Fotos den Gewinner, der eine SIGMA DP1 (Wert: 499 Euro) erhält!

MILO http://www.fotograf-hallbergmoos.de/ wird diesen 1.Preis einer Schule in Hallbergmoos stiften. Der Profi sieht das ganze ganz nüchtern, „ich habe einfach das gemacht was ich am besten kann“ gesteht er ZAROnews im Interview. „Der Siegerpokal kommt ins Studio, eine Auszeichnung die meine Arbeit bestätigt, das freut einen kreativen immer“ so Michael Lowrie weiter. „Nach Tausenden von aufregenden Bildern und spannenden Shootings steht eines fest, ich mach selten “nur” FOTOS (das können andere besser), bei mir entstehen Bilder. Das Aufzählen meiner Ausrüstung wie: mein Haus, mein Auto, mein Boot, erspare ich mir, für mich zählt das Endergebnis, denn schlechte Fotografen, machen schlechte Bilder, auch mit guten Kameras!! Mit Minimalismus maximale Aufmerksamkeit erreichen, was mir mit dem „Eisbach-München“ gelungen ist. Ich mag insbesondere kreative und progressive Projekte, gerne verwirrend, auch mal verstörend, aber subtil. Andeutung und Kopfkino. Illusion und Vision“.

Zur Person: Michael Lowrie wurde 1960 in Dahn, Deutschland, geboren. Die mehrjährige fotografische Ausbildung mit Schwerpunkt auf künstlerischer Fotografie sowie der Besuch von Vorlesungen an der Universität München (Fachbereich elektronische Medien), bilden das Fundament für seinen Beruf. Ab 2003 arbeitet er zwei Jahre lang als „On & Backstagefotograf sowie als Pressefotograf“ für nationale/internationale Musikproduktionen (Pro7 MC Chartshow) sowie für Printmedien (BRAVO) als freischaffender Fotograf. Michael Lowrie ist seit 2001 Selbständig, hatte bereits Stars/Promis wie US5, Scorpions, No Angels, Horst Seehofer, Michael Cromer, sowie Papst Benedikt XVI vor der Kamera. Ausgedehnte reisen und starke Eindrücke aus Asien, liessen Fotoarbeiten und Fotoserien entstehen, seine Fotos, Fotoserien wurden unter anderem in Magazinen und Zeitschriften wie der BILD und in BRAVO publiziert.

MILO Studio & Galerie
85399 Hallbergmoos, Theresienstrasse 82, Im Innenhof
Telefon: 0811.130 190 53

Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit

Zunehmend sind auch Entwicklungsländer betroffen

New York/Hamburg - Krebs ist die weltweit teuerste Krankheit und ist auch eine der häufigsten Todesursachen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der American Cancer Society, die bei einer weltweiten Krebskonferenz in China präsentiert wird. Krebserkrankungen kosten durch Produktivitätsverlust und Tod mehr als Aids, Malaria, Influenza und andere übertragbare Krankheiten.

Chronische Erkrankungen inklusive Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes machen rund 60 Prozent aller Todesfälle aus. “Allerdings fließen weniger als drei Prozent der öffentlichen und privaten Gelder, die für die globale Gesundheit verwendet werden, in diese Erkrankungen”, so Rachel Nugent vom Center for Global Development http://www.cgdev.org, einem in Washington DC ansässigen Forschungsgruppe.

Chronische Erkrankungen vernachlässigt

“Dass die chronischen Erkrankungen global zunehmen, ist eindeutig und dass sie vernachlässigt werden auch”, bestätigt Wolfgang Hein vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien http://www.giga-hamburg.de und Autor der Global Health Studie Kompass 2020 gegenüber uns. Ob die finanzielle Gewichtung auch tatsächlich so verteilt ist, sei unklar, meint der Forscher. “Fest steht, dass in der internationalen Kooperation zu wenig finanzielle Mittel für chronische Erkrankungen vorhanden sind.”

2008 haben Krebserkrankungen weltweit 895 Mrd. Dollar gekostet - das sind rund 1,5 Prozent des weltweiten BIP. Dabei sind aber nur die Kosten der Behinderungen und der verlorenen Lebensjahre mitberechnet. Behandlungskosten sind darin nicht erfasst. 2008 starben nach WHO Berechnungen rund 7,6 Mio. Menschen an Krebs, jährlich werden 12,4 Mio. Neuerkrankungsfälle diagnostiziert.

Tabak und Fettleibigkeit tragen Hauptschuld

Tabak und Fettleibigkeit sind zunehmend schuld an der Zunahme der chronischen Erkrankungen. Impfstoffe und bessere Behandlungen haben zu einem Rückgang mancher Infektionskrankheiten geführt. Viele Gesundheitsgruppen fordern seit Jahren mehr Aufmerksamkeit wegen der zunehmenden Sterberaten bei nicht-infektiösen Krankheiten.

Nicht nur in den reichen Industriestaaten, sondern auch in Ländern der Dritten Welt steigen die Zahlen der Krebsopfer. Einer Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zufolge entfallen fast zwei Drittel der Krebstoten auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch Hein kann die Ergebnisse bestätigen. “Es ist offensichtlich, dass Krebserkrankungen mit der urbanen Lebensweise einhergehen.”

“Dennoch sollte man nicht vergessen, dass in ländlichen Gebieten vieler Dritte-Welt-Staaten teilweise massive Gesundheitsrisiken durch schlecht belüftete Räume mit offenen Feuerstellen bestehen”, so Hein. Krebserkrankungen der Lungen und Atemwege schlagen sich mit insgesamt 180 Mrd. Dollar jährlich zu Buche. Das geht vor allem auf das Konto von Rauchern. Sie sterben rund 15 Jahre früher als Nichtraucher. (Ende)
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Kommentar: Was wäre die Pharmaindustrie ohne den geliebten Krebs, glückliche Vorstände und Geschäftsführer, glückliche Aktionäre, der Krebs ist so etwas wertvolles, wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden …. R. Zach (Red.)

Ein kleiner Streit hier und da ist gesund

Experte: Streiten hat nur Sinn, wenn man Streitkultur beherrscht

San Diego/Iserlohn - Ein kleiner Streit zur rechten Zeit ist ganz gut - vor allem dann, wenn es um gute Gründe geht. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam es Institute for Social Research an der University of Michigan http://www.isr.umich.edu beim jährlichen Treffen der American Psychological Society http://www.apa.org in San Diego. Unterdrückter Ärger ist nämlich - egal ob in der Partnerschaft, beim Chef oder beim Kind - schlecht für die Gesundheit.

Dem stimmt auch der Psychocoach Andreas Winter http://www.derpsychocoach.de zu. “Es ist wichtig, die Themen auf das Tablett zu bringen. Denn schwelende Konflikte, die ungeklärt bleiben, führen zu Stresssymptomen”, erklärt der Experte. “Streit hat aber nur Sinn, wenn man eine Streitkultur beherrscht, bei der die Harmonie nicht zerstört wird. Und diese haben die wenigsten”, warnt Winter. “Im Streit geschieht es leider zu oft, dass man persönlich wird und den anderen angreift.”

Vermeidungstaktik nicht zielführend

Studienleiterin Kira Birditt hat Daten von mehr als 1.800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren analysiert. Demnach führen unterdrückte Konflikte zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. “Beziehungen haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns tagtäglich fühlen - vor allem Probleme in unseren Beziehungen”, so die Studienleiterin. “Wie wir mit unseren Problemen umgehen, schlägt sich demnach auf unser Wohlergehen nieder.”

Vorhergehende Studien haben gezeigt, dass verheiratete Paare, die Streitigkeiten vermeiden, früher sterben als jene, die expressiv sind. Eine andere Studie hat gezeigt, dass der Ausdruck von Ärger zu einem Gefühl der Selbstkontrolle und zu Optimismus führt. Bei jenen Menschen, die ängstlich reagieren, ist das nicht der Fall.

Streit eskaliert sehr schnell

Winter warnt indes vor allfälligen Eskalationen beim Streiten. “Im Prinzip geht es darum, die Argumente des andern zu verstehen. Niemand tut oder sagt etwas, was er in diesem Augenblick für falsch hält”, so der Experte. Doch sei die Gefahr groß, den anderen anzugreifen und ihn zu verletzen. “Daher ist es wichtig, die Standpunkte zu erklären, denn das ist entlastend und erhält die Harmonie.”

“Für den Streitfall bedeutet das, Vorwürfe zu vermeiden und anstatt dessen mitzuteilen, wie man sich fühlt”, so Winter. Ein Satz wie “Ich fühle mich verletzt”, erlaube dem anderen darauf zu antworten und zu reagieren. Daher ist eine Aussprache und eine Diskussion einem Streit vorzuziehen, erklärt Winter. “Die Tatsache, dass gestritten wird, geht auf ein Minus-Konto.” (Ende)

Depressive verlieren Geruchssinn

Psychologische Störungen führen zum Schrumpfen des Riechkolbens

Dresden - Ein Forscherteam der Technischen Universität Dresden http://www.tu-dresden.de hat entdeckt, dass Depressive ihren Geruchssinn verlieren. Dieser Verlust basiert den jüngsten Untersuchungen zufolge auf Veränderungen im Gehirn, denn das dortige Riechzentrum bildet sich zurück. Das könnte auch erklären, warum so viele psychologische Störungen den Geruchssinn stören. In Zukunft könnte diese Erkenntnis für die Entwicklung neuer Therapien oder Medikamente verwendet werden.

“Wir haben entdeckt, dass bei Depressiven die Riechkolben (Bulbus olfactorius) am Ende der Riechnerven deutlich vermindert waren und weniger pluripotente Zellen im Mittelhirn vorhanden waren. Das bedeutet auch, dass diese Hirnregion weniger plastisch war als bei Nicht-Depressiven”, so Studienleiter Thomas Hummel vom Arbeitsbereich Riechen und Schmecken gegenüber uns. Neben Geruchstests hatten die Forscher auch im Magnetresonanztomographen MRT Untersuchungen an insgesamt 42 Probanden gemacht.

Auch Geschmackssinn beeinträchtigt

“Bei den 21 akut Depressiven war der Geruchssinn deutlich vermindert”, so der Forscher. Ihre Geruchskolben waren um rund 15 Prozent kleiner als jene der 21 gesunden Probanden. “Die Größe des Geruchskolbens nahm mit der Stärke der Depression ab.” Die Einnahme von Antidepressiva hatte keine Auswirkung auf den Geruchssinn. “Ein verminderter Geruchssinn bedeutet auch gleichzeitig, dass der Geschmacksinn beeinträchtigt ist”, erklärt der Wissenschaftler. Das könnte vielleicht ein Hinweis darauf sein, warum Depressive auch häufig an Appetitmangel leiden.

“Das Interessante an unserer Untersuchung war, dass man bei Depressionen den Geruchssinn verliert und Menschen mit schlechterem Geruchssinn zu Depressionen neigen”, erklärt Hummel. “Nicht bekannt ist, ob der Riechkolben wieder wachsen kann, oder weiter klein bleibt.”

Auch bei Alzheimer schrumpft der Riechkolben

Vor einem Jahr haben Forscher der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg festgestellt, dass ein schrumpfender Riechkolben im Gehirn schon früh auf eine Alzheimer-Erkrankung hindeutet. Je stärker der Riechkolben geschrumpft war, desto schwerer war die Erkrankung. “Schon bei geringen kognitiven Defiziten zeigt sich im MRT, dass der Riechkolben signifikant an Volumen verloren hat”, so der Heidelberger Psychiater Philipp Thomann

Die Forscher sehen in der Volumenmessung des ersten Hirnnerven einen hilfreichen zusätzlichen Biomarker für eine frühzeitige Alzheimer-Diagnose sowie einen Indikator für die Schwere der Erkrankung. (Ende)

Kauft Rechtsanwalt Gerhard Hermann weitere Zeugen gegen LR-Gründer Helmut Spikker?

Die Anwälte von Dr. Jens Abend schrecken vor nichts zurück, redselig gab sich RA Hermann und nannte Ross und Reiter und zukünftige Spionagepläne gegen Spikker.

Kufstein/Tirol – Es ist fast unglaublich und doch es ist war, es kann sogar beeidet werden, in einer unglaublich redseligen Stimmung am schönen Hechtsee bei Kufstein, redet sich der Rechtsanwalt Gerhard Hermann aus dem Anwaltsteam von LR, so einiges von der Seele. Ob das nun Dr. Jens Abend gefällt oder nicht, sein Anwalt nannte sogar Personen die gegen gute Bezahlung jede Menge Schmutzwäsche vor Gericht auf den Tisch bringen wollen. Der frühere Fahrer steht da wohl auf der Gehaltsliste und gibt bereitwillig zur Kenntnis dass dem guten Herrn Spikker schon mal kräftig die Hand ausrutscht, wenn Damen im Fond des Autos nicht so wollen wie der Herr Spikker das gerne hätte. Das wird bestimmt noch interessanter wenn man nach den Auskünften von Gerhard Hermann weitere „dicke Fische“ aus dem Umfeld von Spikker rekrutiert um den Herrn fertig zu machen, so Hermann im Gespräch. Das die LR-Führung nun auch mit Spionen in das Unternehmen von Spikker vordringen wollen, ist da nur ein weitere Komponente im MLM-Krieg der Superlative. Das dabei ein Anwalt nun aus der Rolle fällt und anfängt zu quatschen erscheint unglaublich und doch war Herr Hermann ungebremst bereit, in dieser lauen Sommernacht am Hechtsee seine Geschichten zum Besten zu geben. Denn jetzt sollen nach den Konzepten der LR-Anwälte, ganz bestimmte Vertriebsprofis ins Netz etabliert werden, um dann wiederum bestimmte Strukturhöchste auszuspionieren und brisante Informationen zu besorgen. Da werden von LR Stundensätze von bis zu 50,00 € bezahlt, so Hermann und es gibt gern noch ein Auto dazu. Coole Nummer, man könnte denken wir sind im Wilden Westen gelandet.

Also man stelle sich das mal vor, zwei Multis schlagen sich um die Krone im MLM-Vertrieb, es ist auf beiden Seiten genug Geld da und Anwälte treiben, nun zumindest auf Seiten von LR, das Spiel in die Höhe um ihren Schnitt zu machen, koste es was es wolle, Hauptsache Spikker wird vernichtet. Dabei gibt Gerhard Hermann vom Anwaltsteam von LR zu, dass er Spikker’s Konzept richtig gut findet, es sei perfekt strukturiert und und und. Schön für Herrn Hermann endlich verdient er als Anwalt nun Geld und fängt gleich mal damit an, illegale Methoden anzuwenden, denn laut seiner Aussage zählt für ihn nur der Sieg und da ist ihm jedes Mittel recht. Als Anfang Juni, Herr Hermann dieses Gespräch führte, bei dem auch Zeugen anwesend waren, war die Tragweite der Aussagen vom siegreichen LR-Anwalt schwer einzuschätzen, nur reine Angeberei oder faktische Tatsachen? Aber es scheint nun doch so, dass es hier um Tatsachen geht. Tatsachen die Anwaltskammer und Staatsanwälte auf den Plan rufen müssten, denn wenn Anwälte Zeugen kaufen, Spione rekrutieren mit finanzieller Unterstützung ihrer Mandanten, dann ist das schlicht und ergreifend kriminell.

Es wird spannend bleiben, vor allem kann Dr. Jens Abend diese Anwälte überhaupt weiter beschäftigen, wie werden Gerichte reagieren und wie lange sehen Staatsanwälte da noch zu, ohne einzugreifen. MLM, wird oft als schmutziges Geschäft deklariert, aber es kommt vor, dass Anwälte das schmutzige Spiel um ihrer Einnahmen willen, gern noch etwas schmutziger gestalten. Gute Menschen gibt es bei diesem Spiel nicht, denn es geht um Macht und Geld, Prestige und Gier, da haben gute Manieren, Anstand und Charakter nichts zu suchen. Herr Hermann macht dabei auch vor Morddrohungen keinen halt, denn wenn dieser Bericht publiziert werden sollte, dann lässt er den Schreiber „wegmachen“, wir werden ja sehen, was noch kommt.

Krebserregender Industrieruß auf der Prüfbank

Gesundheitsrisiko von Kohlenstoff-Nanopartikeln untersucht

Hannover - Seit einigen Jahren stehen Kohlenstoff-Nanopartikel als potenzielle Krebserreger unter Verdacht. Der Forschungsverbund “Carbon Black” (Industrieruß), an dem auch das Fraunhofer ITEM http://www.item.fraunhofer.de in Hannover beteiligt ist, wird in den kommenden drei Jahren die toxikologischen Wirkungen dieser Kohlenstoff-Nanopartikel testen. Dabei wird in erster Linie an menschlichen Lungenzelllinien und Lungenschnitten geforscht.

Industrieruß wird in großen Mengen in der Produktion von Autoreifen verwendet, dient aber auch zur Herstellung von Lacken und Tonern. Er besteht aus kleinsten Nanopartikeln. “Kohlenstoff-Nanopartikel können an ihrer Oberfläche einen hohen Gehalt an Oxiden aufweisen oder auch andere Schadstoffe anlagern”, erklärt Projektkoordinatorin Tanja Hansen gegenüber uns. “Von der WHO werden die Partikel als potenziell krebsauslösend eingestuft. Allerdings ist unklar, ob das Gefährdungspotenzial von den Kohlenstoff-Nanopartikeln selbst ausgeht oder auf eine der genannten Oberflächenfunktionen beschränkt ist. Die von uns gemachten Untersuchungen sollen Klarheit bringen”, erklärt die Forscherin.

Innovatives Model zur Toxizitätsprüfung
“In unserem Verbundprojekt werden gezielt Kohlenstoff-Nanopartikel mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen hergestellt und deren toxische Wirkung an Zellen und Geweben aus mehreren Lungenregionen untersucht”, so Hansen. Am ITEM werden dazu menschliche Lungenzelllinien und Lungenschnitte eingesetzt und die Ergebnisse anschließend im Tiermodell überprüft.

“Die Lungenschnitte bieten entscheidende Vorteile im Vergleich zu anderen In-vitro-Methoden”, erklärt die Forscherin. Das in den vergangenen Jahren entwickelte Modell ermöglicht Tests an einem Gewebe, das verschiedene Zelltypen, Interaktionen von Zelle zu Zelle sowie Polarität von Zellen aufweist. Auch in anderen Toxizitätsprüfungen - etwa zur Untersuchung von inhalierbaren Chemikalien - wird das Testsystem eingesetzt.

Weniger toxischen Industrieruß entwickeln

“Ziel ist es, ein fertiges mehrstufiges Testsystem zu entwickeln, mit dem die toxischen Wirkungen von verschiedenen Carbon-Black-Nanopartikeln auf Lunge und Atemwege des Menschen bestimmt werden können.” Letztlich wollen die Forscher Modifikationen der Carbon Black-Nanopartikel finden, die gesundheitlich unbedenklich sind und somit zugelassen werden kann. (Ende)

Vorurteile machen gefräßig

Negative Folgen auch langfristig sichtbar

Halle - Menschen leiden länger an negativen Vorurteilen als sie diese selbst verspüren. Das haben Forscher der Universität Toronto http://www.utsc.utoronto.ca gezeigt. Nachdem sie ihre Testpersonen mit Stereotypen konfrontierten, zeigten diese mehrere negative Verhaltensweisen. Sie aßen deutlich mehr, waren aggressiver und unkonzentrierter als die Vergleichsgruppe und besaßen auch geringeren Selbstwert. Dieser Effekt war sogar dann gegeben, wenn die am Vorurteil beteiligten Menschen längst entfernt wurden, berichtet das “Journal of Personality and Social Psychology”.

Furcht vor Stereotypen lähmt

“Zwar sehen wir uns selbst nicht allein so, wie uns andere sehen. Doch wir übernehmen viele der Zuschreibungen von außen”, erklärt der Psychologe Lars-Eric Petersen von der Universität Halle-Wittenberg http://www.psych.uni-halle.de gegenüber pressetext. Gefährlich ist dabei die Furcht, bekannte Stereotypen zu erfüllen. “Werden Vorurteile aktiviert, etwa dass Frauen schlecht in Mathematik sind oder nicht einparken können, so erzeugt das Angst, die ablenkt und Anstrengungen lähmt”, erklärt der Experte. Zur Folge hat dies oft schlechtere Leistungen und manchmal auch übermäßiges Essen oder andere Verhaltensänderungen.

Für die Betroffenen ist die Abwehr dieser negativen Folgemechanismen sehr schwierig. “Wichtig ist, sich auf eine Meta-Ebene zu begeben und Vorurteile als solche zu durchschauen. Diese hohe Herausforderung gelingt am ehesten Menschen, die ständig Stereotypen ausgesetzt sind - wie etwa Migranten oder Minderheiten”, so der Experte. Erst durch solches Vorgehen könne es gelingen, die Ruhe zu bewahren und der selbsterfüllenden Prophezeihung aus dem Weg zu gehen.

Ruhig bleiben oder konfrontieren

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Petersen an einem Beispiel. “Ruft jemand bei einem Wissenschaftler an mit der Einstellung, Forscher seien stets arrogant, so ist er vielleicht auch in seiner Frage kurz angebunden und unhöflich. Reagiert der Wissenschaftler entsprechend gekränkt und legt auf, bestätigt er damit nur das Vorurteil. Bleibt er freundlich wie immer, kann er sich zumindest individuell aus dem Stereotyp herausziehen.”

Eine andere Strategie ist es, andere direkt damit zu konfrontieren, dass sie durch ihre Vorurteile Menschen bloß schikanieren. Das gelingt am ehesten denen, die an eine Einstellungsänderung durch Zureden glauben, schreibt die Psychologin Carol S. Dweck von der Stanford University http://www.stanford.edu in der Zeitschrift “Psychological Science”. Dieses Vorgehen ist zwar aufwändig, steigert aber das Wohlbefinden des Opfers und kann im Idealfall sogar die soziale Realität verändern. “Wer jemandem widerspricht, der stereotyp handelt, zeigt Hoffnung auf Wandel”, so die Psychologin. (Ende)

Horrorszenarien durch Schlafmangel

US-Studie: Wer zu wenig schläft, wird krank

Madison/Graz - Vier Stunden Schlaf pro Tag über eine ganze Woche hat im Gehirn die gleichen Auswirkungen wie ein totaler Schlafentzug. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Chiara Cirelli von der University of Wisconsin Madison http://www.wisc.edu. Die Psychiaterin warnt im Wissenschaftsmagazin PNAS davor, dass Schlafmangel für die menschliche Gesundheit deutlich dramatischere Folgen hat als bisher angenommen.

“Es gibt ein immer größer werdendes Interesse daran, Schlafmangel und seine Wirkung zu erforschen”, meint Cirelli. Die Studienergebnisse sind nämlich auch ein Warnsignal für all diejenigen, die täglich nur wenig Zeit zum Schlafen haben. Die negativen Folgen- von kognitiven Störungen bis hin zu erhöhter Insulinresistenz - machen sich bereits nach wenigen Tagen bemerkbar. Für ihre Untersuchung wurden sowohl Freiwillige als auch Laborratten, die ähnliche Reaktionen auf Schlafentzug haben wie Menschen, herangezogen.

Schlaf-Aufholen am Wochenende reicht nicht

“Anstatt am Abend bei Müdigkeit schlafen zu gehen, bleiben Menschen auf, sehen fern oder haben ein sehr aktives soziales Leben”, schreibt Cirelli. “Dabei versuchen sie den unter der Woche verlorenen Schlaf am Wochenende nachzuholen, indem sie die Stunden hochrechnen.” Das sei allerdings unmöglich. “Selbst ein zehnstündiger Schlaf in einer Nacht kann das Defizit nicht aufholen”, betont die Forscherin.

“Einen Rucksack voller Schlaf gibt es nicht”, bestätigt auch Manfred Walzl, Neurologe und Psychiater der Landesnervenklinik Graz http://www.lsf-graz.at, gegenüber uns. Das bedeutet, dass man weder “vorschlafen”, noch ein “Schlafdefizit” aufholen kann. “Es ist sinnvoll, ein möglichst ausgewogenes und gleichbleibendes Schlafpensum einzuhalten.”

Unregelmäßiges Schlafen macht krank

“Das so genannte Schichtarbeitersyndrom, das auf unregelmäßige Schlafzeiten zurückzuführen ist, führt zu einer ganzen Reihe an Krankheiten”, erklärt der Mediziner. “Dazu gehören vor allem eine höhere Herzinfarktrate aber auch Krebserkrankungen, die mit dem Hormonhaushalt zu tun haben wie etwa Brust- oder Prostatakrebs.” Nach 17 Stunden Wachzeit am Stück reagiert der Mensch so, wie wenn er 0,5 Promille Alkohol im Blut hätte, nach 24 Stunden sogar wie bei einer Promille.

Studien bei LKW-Fahrern mit dem Pupillometer haben gezeigt, dass jeder zweite ein Schlafdefizit hatte. Walzl geht davon aus, dass jeder vierte tödliche Verkehrsunfall auf Schläfrigkeit zurückzuführen ist. (Ende)

Gehirn funktioniert wie das Internet

Erstmals Schleifen zwischen Gehirnregionen sichtbar gemacht

Los Angeles - Das Gehirn ist offenbar ein stark verbundenes Netzwerk wie das Internet. Zu diesem Ergebnis kommen Larry Swanson und Richard Thompson von der University of Southern California http://www.usc.edu. Damit widersprechen die Forscher der gängigen Theorie aus dem 19. Jahrhundert, wonach das Gehirn von “oben nach unten” organisiert ist.

Darstellung des Nervensystems

Ein neues Verfahren zur Verfolgung von Signalen in winzigen Gehirnregionen hat Verbindungen zwischen Bereichen erkennbar gemacht, die mit Stress, Depressionen und Appetit in Zusammenhang stehen. Details der Studie, die eines Tages zu einer vollständigen Darstellung des Nervensystems führen könnte, wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht.

Die beiden Wissenschaftler isolierten einen kleinen Teil des Gehirns einer Ratte im Nucleus accumbens, einer Gehirnregion, die lange mit Glücksgefühlen und Anerkennung in Zusammenhang gebracht wird. Ihr Verfahren beruht auf der Injektion von sogenannten Tracern an bestimmten Punkten im Gehirngewebe. Diese Moleküle beeinflussen die Bewegung der Signale im Gewebe nicht, können aber zum Leuchten gebracht und unter dem Mikroskop identifiziert werden.

Neuer Ansatz

Neu ist, dass die Forscher zwei Tracer gleichzeitig am gleichen Punkt injizierten. Der eine zeigte, wohin sich die Signale bewegten, der andere woher sie kamen. Dieser Ansatz kann bis zu vier Ebenen von Verbindungen sichtbar machen. Verfügte das Gehirn über eine hierarchische Struktur wie ein großes Unternehmen, wie von der Neurologie lange angenommen wurde, dann würden die Diagramme direkte Linien von unabhängigen Gehirnregionen in Richtung einer zentralen Datenverarbeitungseinheit zeigen, dem “Chef” des ganzen Unternehmens.

Die Wissenschaftler entdeckten aber Schleifen zwischen unterschiedlichen Gehirnregionen, Rückmeldungen und direkte Verbindungen zwischen Bereichen, von denen bisher nicht bekannt war, dass sie miteinander kommunizieren. Die Kommunikation im Gehirn entspricht also eher der des Internets mit seinen unendlichen Querverbindungen als der eines klar strukturierten Unternehmens.

Laut Modell gewinnt der Verstand seine Antriebskraft aus einem sehr stark ineinandergreifenden Netzwerk. Hypothesen darüber gibt es bereits seit einiger Zeit. Bis jetzt war es jedoch nicht gelungen, diese Annahme im Experiment nachzuweisen. Swanson erklärte gegenüber BBC News, dass es faszinierend sei, wie viel der derzeitigen Literatur zur Neurowissenschaft und vor allem in der Neurologie noch immer von dem alten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden, Ansatz ausgeht.

Schaltkreise bisher noch nie sichtbar

Die jetzt nachgewiesenen Schaltkreise, diese spezifischen strukturellen Verbindungen, wurden laut Swanson noch nie zuvor sichtbar gemacht. Obwohl nur ein winziger Teil der Verbindungen im Gehirn eines kleinen Säugetieres untersucht wurde, könnte durch gezielte Überlappungen der gewonnenen Daten ein viel größeres Bild entstehen.

“Dieses Verfahren kann sinnvoll wiederholt werden und damit werden neurale Netzwerke vollständig nachvollziehbar. Am Ende steht dann ein vollständiges Diagramm der Vernetzungen des menschlichen Gehirns.” Ein derartiges Diagramm wäre unendlich komplex und könnte helfen schwierige Fragen zu Bewusstsein und Kognition zu beantworten, die heute teilweise noch immer unbeantwortet sind. (Ende)

Kinder: Weltweit herrscht die Prügelstrafe

US-Studie zeichnet tristes Bild mittelalterlicher Erziehungsmethoden

Chapel Hill/Wien - Drei Studien zum Thema Prügelstrafe bei Kindern haben Forscher des Injury Prevention Center an der University of North Carolina in Chapel Hill (UNC) http://www.unc.edu nun veröffentlicht. Trotz eines solchen Verbots in 24 Staaten ist diese Art der Kindererziehung weltweit immer noch gang und gebe. In den USA hat die Zahl der prügelnden Eltern zwar abgenommen, dennoch werden immer noch fast 80 Prozent der Kinder im Vorschulalter körperlich gezüchtigt.

“Die Forschungsergebnisse sprechen für sich. Brutales Vorgehen gegen Kinder zieht sich wie eine Epidemie durch alle Gesellschaftsschichten in allen untersuchten Ländern”, so Studienleitautor Desmond Runyan, Professor für Sozialmedizin an der UNC. Demnach lagen die Raten von tatsächlich angewandter physischer Gewalt gegen Kinder überall höher als in offiziellen Statistiken. Mütter mit schlechterer Erziehung neigen eher dazu, ihre Kinder zu züchtigen. Einen Hinweis darauf, dass Kinder in ärmeren Ländern häufiger geschlagen werden als in reicheren, gibt es allerdings nicht.

Erziehungsmaßnahmen kaum verändert

Eine zweite UNC-Studie von Adam Zolotor, Professor für Familienmedizin, hat gezeigt, dass die Zahl der geschlagenen Kinder in Pflege in North und South Carolina zwischen 1975 und 2002 um 18 Prozent zurückgegangen ist. Zolotor sieht darin bestätigt, dass es keine Veränderung in den Erziehungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren gegeben hat. “Das betrifft jedoch nicht nur die USA, sondern auch andere Länder”, schreibt der Experte. Einzig positiv zu bemerken sei die Tatsache, dass schwerere Formen physischer Gewalt leicht abgenommen haben.

In einer weiteren Untersuchung von Zolotor im Fachmagazin Child Abuse Review stellt der Autor fest, dass nur 24 Staaten von 193 - davon 19 in Europa - die UN-Konvention über die Rechte der Kinder ratifiziert haben. Darin wird jegliche körperliche Gewalt gegen Kinder unter Strafe gestellt. “Das zeigt ganz deutlich, dass mehr als 30 Jahre nach der Verurteilung der körperlichen Gewalt in der Konvention nur eine minimale Zahl der Staaten darauf reagiert hat”, erklärt der Forscher.

Prügeln macht dumm

Erst im Vorjahr haben Forscher der University of New Hampshire http://www.unh.edu darüber berichtet, dass prügelnde Eltern die geistige Entwicklung ihrer Kinder schädigen. Je öfter Kinder geschlagen werden, desto langsamer verläuft ihre geistige Entwicklung.

“Gewaltanwendung oder Misshandlung bringen Unsicherheit oder Desorganisation in diese Beziehung und führen zu einem Stress, der Lernprozesse hemmt”, meint die Wiener Gesundheitspsychologin Claudia Rupp gegenüber der Presse. “Schädlich ist Gewalt in der Erziehung nicht nur dort, wo sie körperliche Verletzungen hinterlässt. Allein die Tatsache, dass ein im Vergleich riesiger, älterer und mächtiger Mensch, der noch dazu als Elternteil wichtigste Quelle für Sicherheit und Geborgenheit ist, zuschlägt, ist für ein Kind schrecklich.” (Ende)

Naturheilkunde: Den ganzen Menschen im Blick

Ganzheitlich den Menschen betrachten

Bonn - Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Problemen der Naturheilkunde zu. Grund genug, einmal einen Blick in die tägliche Arbeit eines Heilpraktikers zu werfen. Warum wird man überhaupt Heilpraktiker? Diese Frage beantwortet der Münchner Heilpraktiker und langjährige Dozent Lothar Ohlhäuser so: “Ich wollte weiter denken, ganzheitlich und meine Patienten auch in diesem Sinne behandeln und das möglichst ohne Nebenwirkungen”, begründet er seine Ende der 70er Jahre getroffene Berufswahl.

Das Tätigkeitsfeld und die angewandten Naturheilverfahren sind breit gefächert: Augen- und Dunkelfelddiagnose, Darmsanierung, und Ernährungsanamnese mit Nahrungsmitteltest - um nur einige zu nennen. In seiner Praxis bestätigt sich immer wieder seine wichtigste Erkenntnis aus rund 30 Jahren Berufserfahrung: “Erst kommt die Säure, dann die Krankheit. Egal, ob Osteoporose, Rheuma, Muskel-, Gelenk-, Sehnen- oder Hautbeschwerden (wie Mykosen, Pilzbefall) und selbst psychische Probleme: meist steckt eine Säure-Basen-Verschiebung im Darm als elementares Übel dahinter. Unserer heutigen Lebensweise und der damit verbundenen Summe von Ernährungsfehlern haben wir dies zu verdanken. Die überschüssige Säure greift dann am genetischen Schwachpunkt des Menschen an.”

Was der Heilpraktiker erschreckend findet: “Mit psychischen Problemen, wie z. B. Burn Out-, oder Stress-Syndromen kommen heute immer jüngere Patienten zu mir, Berufsanfänger, Studenten und sogar Schüler. Da gilt es zuerst den Stoffwechsel wieder in die richtigen Bahnen zu lenken”.

Zur Behandlung seiner Patienten, zu denen Otto Normalverbraucher ebenso zählen wie bekannte Fernsehschauspieler, setzt Ohlhäuser auf Basen als Gegengewicht zur unheilvollen Säure im Körper. Er empfiehlt basische Mineralstoffe auf Citratbasis, wie das seit 80 Jahren bewährte rezept- und nebenwirkungsfreie Basica (Apotheke) und zwar “weil Citrate nicht durch die Magensäure verpuffen oder neutralisiert werden. Sie kommen vielmehr da an, wo Basen benötigt werden, im Bindegewebe! Der Grund besteht darin, dass Citrate im Gegensatz zu Bicarbonaten nicht im Magen, sondern erst im Dünndarm resorbiert werden. Also greift auch eine regelmäßige Einnahme die Magenschleimhaut überhaupt nicht an”.

Doch das ist nicht der einzige Tipp des 64-jährigen Heilpraktikers mit der enormen Berufserfahrung:

Probleme mit der Haut
Häufig wirkt die Haut trocken und faltig - auch ein Zeichen dafür, dass überschüssige Säure über die Haut nach außen entsorgt wird, den Körper und somit auch die Haut belastet. Dies ist oft ein Tribut an unseren heutigen stressigen Lebensstil. Auch Cellulite, die so sehr gehasste “Orangenhaut” an Po, Hüften und Oberschenkeln, die unserem Schönheitsideal - gerade im sommerlichen Bikini oder Badeanzug - so sehr widerspricht, wird übrigens durch Übersäuerung begünstigt. Wer die belastende Säure abbauen und damit einen “sichtbaren” Erfolg für seine Haut erreichen will, wird mit einer mehrwöchigen Entsäuerungskur mit basischen Citraten guten Erfolge erzielen.

Diät zum Wohlfühlen
Eine “3-Tage-Wohlfühldiät” nach Lothar Ohlhäuser kann z.B. so aussehen: Zu essen gibt es nur Reis mit Apfelmus (ohne Zucker), dazu ein Basendrink und viel Wasser ohne Kohlensäure.

Variante
3 Tage lang 3 x täglich 1 - 1 ½ kg Kartoffeln mit etwas Meersalz essen, dazu ebenfalls ein Basendrink und viel Wasser ohne Kohlensäure.

Wer auf unkomplizierte Weise etwas abnehmen möchte, dem rät unser Heilpraktiker: “einfach eine Woche lang auf das Abendessen verzichten, was je nach Stoffwechsel-Veranlagung zwischen 1 ½ und 2 kg weniger auf der Waage bringt”.

Wer weitere Informationen benötigt, kann sich mit der Naturheilpraxis Lothar Ohlhäuser in Verbindung setzen. Die Adresse im Internet: http://www.naturheilpraxis-ohlhaeuser.de

So wird eine Übersäuerung erkannt
Müdigkeit, nachlassende Konzentration, fehlende Energie: Wenn der Körper durch einen Überschuss an Säure belastet wird, schafft Basica den Ausgleich. Ein Zuviel an Säure entsteht oft durch falsche Ernährung und Stress. Die Kombination aus basischen Mineralstoffen und wertvollen Spurenelementen in Basica (feiert in diesem Jahr 80 jähriges Jubiläum!) neutralisiert belastende Säure und sorgt für neue Energie. Hochwertige basische Nahrungsergänzungsmittel (Einnahme ohne zeitliche Begrenzung möglich) gibt es nur in Apotheken: als Granulat zum Einrühren ins Essen, als Tabletten, als lösliches Getränkepulver oder als Mineralgetränk für Sportler. Ganz innovativ im Sortiment sind basische Mikroperlen zur direkten Einnahme ohne Wasser. Weitere Informationen: http://www.saeure-basen-forum.de.

Meningitis-Anfälligkeit geht auf Gene zurück

Fehler bei Codierung von Protein Faktor H entscheidend

London - Eine Reihe von Genen, die Menschen anfälliger für Meningitis machen, hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Imperial College London identifiziert. Das Team um Michael Levin hat die DNA von 1.400 Patienten mit bakterieller Meningitis und 6.000 gesunden Personen verglichen.

Laut Nature Genetics http://www.nature.com/ng fanden sich Unterschiede in einer Familie von Genen, die bei der Immunreaktion eine Rolle spielen. Sie scheinen Menschen mehr oder weniger anfällig für eine Infektion zu machen. Die Forscher hoffen, dass diese Entdeckung auch einen Beitrag zur Entwicklung neuer Impfstoffe leisten kann.

Die Forscher konzentrierten sich auf eine Form der Krankheit, die durch Neisseria meningitidis hervorgerufen wird. Dabei handelt es sich um ein Bakterium, das eine Schwellung der Schleimhaut des Gehirns sowie Blutvergiftung verursacht. Die aktuelle Studie ist nicht die erste, die versucht, Menschen zu identifizieren, die aufgrund ihrer Gene anfälliger für eine Meningitis sind. Die bisherigen Ergebnisse waren laut BBC nicht eindeutig. Verantwortlich dafür könnte die geringe Anzahl der getesteten Personen sein.

Genetischer Code gescannt

Beim erneuten Versuch wurde zuerst der gesamte genetische Code von 475 britischen Patienten und 4.700 gesunden Personen gescannt. Bei den für die Immunreaktion verantwortlichen Genen zeigte sich ein deutlicher Unterschied. Als die Tests bei Patienten zwei weiterer europäischer Länder wiederholt wurden, kam es zu den gleichen Ergebnissen. Diese genetischen Unterschiede bedeuten, dass das Bakterium bei manchen Menschen das Immunsystem angreifen und eine Infektion verursachen kann. Bei anderen Menschen ist das Immunsystem jedoch in der Lage, die Infektion abzuwehren.

Die Gene codieren das Protein Faktor H und damit in Verbindung stehende Proteine. Kommt es in diesem Bereich zu Fehlern, können sich die Bakterien an die Proteine anbinden. Das Immunsystem erkennt sie in der Folge nicht und es kommt zu keiner Abwehrreaktion. Levin betonte, dass diese Forschungsergebnisse vor allem für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Meningitis B sehr nützlich sein könnten. Gegen Meningitis C gibt es bereits einen wirksamen Impfstoff. (Ende)

Wasser spült saftige Renditen in Anlegerkassen

Steigender Bedarf sorgt für starkes Marktwachstum

Zürich - Dem Wassermarkt steht in Zukunft ein überdurchschnittliches Wachstum bevor. Davon können nicht nur Unternehmen und Betriebe der Öffentlichen Hand, sondern auch private Investoren und Anleger profitieren. Wie die Vermögensverwaltung SAM Sustainable Asset Management http://www.sam-group.com aufzeigt, umfasst das globale Marktvolumen 2010 bereits 480 Mrd. Dollar. Den Experten zufolge wird das jährliche Wachstum in den kommenden fünf Jahren zudem bei über sechs Prozent liegen. Durch den kontinuierlich steigenden Wasserbedarf eröffnet sich ein entsprechend hohes Renditepotenzial.

“Es gibt in allen Bereichen der Wasserwertschöpfungskette interessante Unternehmen als Investmentmöglichkeiten”, sagt Dieter Küffer, Senior Portfolio Manager des SAM Sustainable Water Fund, im Gespräch mit uns. So sind etwa in vielen Metropolen Investitionen in die Infrastruktur zur Wasserversorgung und deren Erneuerung überfällig. Darüber hinaus ergeben sich Wachstumschancen beispielsweise bei Anbietern innovativer Produkte und Lösungen in den Bereichen Wasseraufbereitung und -Recycling sowie beim größten Verbraucher Landwirtschaft.

Risiko vs. Performance

“Wasser-Investments bergen ein ähnliches Risiko wie die globalen Aktienmärkte”, erläutert Küffer. “In der Vergangenheit haben sie aber eine deutlich bessere Performance gezeigt.” So hat sich der SAM Sustainable Water Fund seit 2001 mit einer Steigerung von 43 Prozent gut entwickelt. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist der weltweite Wasserverbrauch von 3.840 auf rund 4.500 Mrd. Kubikkilometer (km³) gestiegen. Bis 2030 wird der Bedarf laut SAM auf etwa 6.500 km³ anschwellen. Sowohl in Industrie- als auch Schwellen- und Entwicklungsländern ist der Investitionsbedarf enorm.

Bevölkerungswachstum und zunehmende Verstädterung erhöhen den Versorgungs- und Qualitätsbedarf von Wasser. In der Wirtschaftskrise wurden angesichts von Finanzierungsengpässen jedoch zahlreiche Investitionen in regionale Infrastruktursysteme redimensioniert oder verschoben. Mit einem Investitionspaket in Höhe von 14 Mrd. Dollar im Rahmen des Konjunkturpakets hat die Krise etwa in den USA aber auch zu positiven Impulsen geführt. Private Gesellschaften werden SAM zufolge am Trink- und Abwassermarkt in Zukunft noch stärker Teil haben. (Ende)

95 Gene beeinflussen Cholesterinwerte

Hoffnung auf neue Behandlungsansätze

Ann Arbor - Ein internationales Wissenschaftlerteam hat 95 verschiedene Gene identifiziert, die die Cholesterinwerte im Blut beeinflussen. Untersucht wurden die genetischen Informationen von mehr als 100.000 Menschen, die an 46 früheren Studien teilgenommen hatten. Hohe Werte “schlechten” Cholesterins können zu Herzerkrankungen führen.

Details der Studie wurden in Nature http://www.nature.com veröffentlicht. Experten wie Peter Weissberg von der British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk erklärten, dass diese Forschungsergebnisse Hoffnung auf die Entwicklung neuer Behandlungsansätze machten.

Die genetischen Varianten, die unter vielen anderen auch Wissenschaftler der University of Michigan http://www.umich.edu identifizierten, verteilen sich auf den Cholesterin-Stoffwechsel und jene, die bereits bekannte Ziele von Medikamenten sind. Diese Varianten scheinen bei Europäern und Nichteuropäern gleichermaßen von Bedeutung zu sein. Eine der ausgewerteten Studien war die Herz-Studie der British Heart Foundation und des Medical Research Council. An dieser Studie nahmen 2.000 Familien teil, die unter fühzeitig auftretenden Herzerkrankungen litten.

Komplexität des menschlichen Körpers

Weissberg betonte laut BBC auch, dass die Identifizierung dieser 95 Gene deutlich macht, wie komplex die Biologie des menschlichen Körpers ist. Es sei noch viel Arbeit zu leisten, bis erforscht ist, welche genauen Funktionen diese Gene haben und wie sie interagieren. Für Weissberg ist die aktuelle Studie ein erster wichtiger Schritt auf dem langen Weg zum besseren Verständnis, wie die Cholesterinwerte im Körper wirklich kontrolliert werden. (Ende)