Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Spirituell.

Calendar
Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Kategorien

Archiv der Kategorie Spirituell

Unbewusstes Wissen wirkt bewusst

Auch unbewusste Erfahrungen leiten unsere Entscheidungen

Bern - Unsere Entscheidungen werden auch von unbewussten Gedanken beeinflusst. Das haben der Berner Psychologe Thomas Reber und sein Team an der Universität Bern http://unibe.ch herausgefunden. Die unbewussten Abläufe laufen demnach ohne unser Wissen im Bewusstsein ab. Bisher wurden in der Psychologie bewusste und unbewusste Entscheidungen unterschiedlich eingeschätzt. “Eine neuere Theorie würde nicht mehr unterscheiden zwischen bewussten und unbewussten Gedächnissystemen”, sagt Reber gegenüber uns.

Hippokampus speichert Unbewusstes

Die Forscher des Centers for Learning, Memory and Cognition http://www.cclm.unibe.ch konnten zeigen, dass unbewusst erlebte Situationen auch unbewusst analysiert, miteinander verglichen und abgespeichert werden. Das unbewusst erworbene Wissen kann sogar in bewusst erlebten Situationen wieder hervorgeholt werden. Unbewusstes Wissen beeinflusst unser Entscheidungsverhalten ebenso wie bewusstes Wissen.

Das bewusste Gedächtnissystem, der Hippokampus, ermöglicht komplexes Lernen und Erinnern. Die Wissenschaftler machten ein Gedächtnis-Experiment mit Versuchspersonen. Den Probanden wurden verschiedene Situationen dargestellt: “Wir sehen unseren jungen Nachbarn in einem neuen Sportwagen vorbeirauschen. Später sehen wir einen uns unbekannten älteren Herrn am Steuer desselben Sportwagens sitzen”, lautet etwa eine Beschreibung innerhalb des Experiments.

Gängige Gedächtnistheorien erweiterbar

Die Versuchspersonen verbinden im Gedächtnis diese beiden Situationen - das passiert bewusst. Deswegen reagieren die Probanden nicht überrascht, wenn der “Nachbar” später neben dem älteren Herrn im Kino sitzt. In dieser Weise wirken bewusst erinnerte Situationen auf unser bewusstes Verhalten. Nun kann das Ganze auch unbewusst ablaufen - aber dennoch unser bewusstes Verhalten beeinflussen. Dafür zeigten die Experten den Versuchspersonen die Situation “Nachbar im neuen Sportwagen” und “Nachbar mit älterem Herren” nur unterschwellig.

Das Bild wird den Versuchspersonen nur in einigen Tausendstel einer Sekunde gezeigt. Dadurch konnten die Probanden die Situationen nur unbewusst erfassen. Die Situation “Nachbar mit älterem Herren im Kino” wurde hingegen normal lange gezeigt. Diese Situtation verlangte von den Versuchspersonen eine bewusste Entscheidung. Die Situation wurde bewusst und unbewusst gleich beurteilt. “Diese Ergebnisse erweitern gängige Gedächtnistheorien und relativieren die Bedeutung des Bewusstseins beim Lernen”, meint Reber. (Ende)

Umgang mit Tod macht lebenslustig

Bewusstsein über eigenes Ende fördert Menschlichkeit

Wien - Beschäftigung mit dem Tod deprimiert nicht, sondern macht glücklicher und sozialer. Zu diesem Schluss kommt Kenneth Vail von der University of Missouri http://missouri.edu . Mit seinem Team hat er Studien gesammelt, die bestätigen, dass sich die Auseinandersetzung mit dem Tod positiv auf das Leben auswirkt.

Tod bringt Toleranz und Pazifismus

Die Analyse der aktuellen Literatur zum Thema zeigt, dass sogar die unbewusste Beschäftigung mit der Endlichkeit förderlich für den Umgang mit den Problemen des Lebens sein kann. So ist ein Spaziergang über den Friedhof nicht etwa gruselig oder betrüblich, sondern fördert sogar die körperliche Gesundheit. Zudem sind Menschen, die sich mit dem Tod beschäftigen - ob bewusst oder unbewusst - sozialer zu Mitmenschen.

“Andere Feldversuche und Laborexperimente haben diese und ähnliche Befunde repliziert. Das Bewusstsein des Todes erhöht die Toleranz, die Mitmenschlichkeit, die Empathie und sogar den Pazifismus”, sagt Vail. Wenn sich Menschen an ihre Endlichkeit erinnern, entscheiden sie sich auch für eine gesündere Ernährung, rauchen weniger und treiben mehr Sport.

Mehr Bejahung des Lebens

Jörg Bauer, Sprecher von Aspetos http://aspetos.at , ein von Bestattern finanziertes soziales Netzwerk, kann die Ergebnisse aus eigener Erfahrung bestätigen. “Leute, die sich intensiv mit dem Thema befassen, sind lebensbejahender”, sagt Bauer gegenüber der Presse. Alltägliche Probleme verlören an Relevanz. “Würden 100 Prozent der Menschheit ihre Endlichkeit erfassen, gebe es Weltfrieden. Wenn sich die Menschen bewusst machen, dass das Leben endlich ist, wird niemand jemandem weh tun wollen.”

Nur laufe unser Wirtschaftssystem nicht auf der Basis von Mitmenschlichkeit. “Das Bewusstsein über das eigenen Ende wäre schlecht für die Wirtschaft in ihrer jetzigen Form. Aber diese Wirtschaft ist schlecht für den Menschen - was wir brauchen, ist eine gesunde Wirtschaft”, so das Credo Bauers. (Ende)

glaube, Gedanken, Ideen: Neue Internetplattform zu religiösen Themen

Auseinandersetzung mit Gott, Staat und der Kirche

Baden-Baden - Der Verleger und Autor von Fachpublikationen, Dieter Brinzer, bietet jetzt eine neue Informationsplattform. Die Religionen unserer Umwelt und der Glaube werden hier hinterfragt, ebenso die Existenz des Teufels und Gottes. Die völkerrechtlich verbriefte Medien- und Religionsfreiheit sind Themen, genauso wie die Trennung von Kirche und Staat. Die Auseinandersetzung mit jüngsten Koranverbrennungen durch US-Truppen in Afghanistan ist auch Inhalt der Plattform, zu finden unter http://www.glaube-gedanken-ideen.de

Folgende Standpunkte und Fragestellungen werden auf der Webseite www.glaube-gedanken-ideen.de thematisiert:

Die Auseinandersetzung mit Gott und dem Teufel sind zentrale Inhalte der Plattform. Eine zentrale Aussage: Beide “Partner” des christlichen Denkens sind imaginäre Vorstellungen, die es nie gab.

Die verschiedenen christlichen, islamischen und jüdischen Religionen gehen gemeinsam auf das als Informationsbasis geltende Alte Testament als Quellengeber zurück. Auf der Suche danach, woher wir kommen und wohin wir später gehen, gibt es keine Antwort.

Der Teufel und Gott sind Hauptdarsteller in dem Auflagenbeststeller “Die Bibel”. Dieses Buch, einstmals nur in Griechisch und Lateinisch vorgestellt, erscheint inzwischen in vielen Sprachen. Mehr als zwei Dutzend Autoren haben darin über Jahrtausende mitgeschrieben und Ihre Gedanken und Vorstellungen eingebracht. Die Geschichte des Buches haben Kinder sowie erwachsene Christen inspiriert. Atheisten bezeichnen dies als das größte Märchenbuch aller Zeiten, räumen jedoch ein, dass hierin viele interessante Gedanken enthalten sind. Das alte Testament ist mit guten aber auch grausamen Geschichten die Quelle und Inspiration für die großen Religionen.

Die christlichen Kirchen verlieren immer mehr Mitglieder. Eine Revolution des Denkens und des Nachdenkens ist eingeleitet. Das Bildungsniveau der Menschen ist mit Hilfe der modernen Informationsvermittlung und nicht zuletzt durch das Fernsehen und Internet gestiegen. Schon Martin Luther sprach davon, dass man “Gebildete” nicht so leicht führen kann - oder meinte er “verführen”?

Hat sich der Zeitgeist verändert?

Die alten Römer bekämpften zunächst die Christen und opferten sie ihren Göttern. Die spätere Staatsreligion wurde weltweit verbreitet. Folgt jetzt die Trendwende im ersten Viertel des neuen Jahrhunderts?

Brauchen wir eine neu entwickelte Philosophie und Ethik? Ist Humanismus ein Weg nachdem Kommunismus, Nationalsozialismus und - wie es aussieht - auch der Kapitalismus gescheitert sind, bzw. der Letztere dabei ist, sich anzupassen und zu verändern?

Der Glaube an die Hilfe von Göttern, Orakeln oder die Wirkung von Opfergaben und Zauberei war der Anfang. Der Teufel als Gegenspieler von Gott und Höllenwärter ist ganz unten angesiedelt, während der liebe Gott, ob er nun Allah, Jehova oder sonst einen Namen hat, im Himmel, im Paradies, in der Belletage zuhause ist. Um es kurz zu sagen: Der Teufel ist praktisch pensioniert und spielt als Drohung nicht mehr die große Rolle. Lucifer ist “out” und Aussprüche wie “Geh zum Teufel!” oder “Fahr zur Hölle!” sind kaum noch im Sprachgebrauch.

Mit Trost und Kraft aufgeladen! - 11/11

Eine nicht alltägliche Idee hatte der ehemalige Fernsehpfarrer Jürgen Fliege.

Bekannt wurde der 64-Jährige durch seine flapsigen Äußerungen. Vor kurzem hat die Evangelische Kirche im Rheinland gegen Fliege ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Es bestehe der Verdacht, dass Fliege als “Pfarrer im Ruhestand” gegen seine Amtspflichten verstoßen habe. Unter anderem geht es um die Vermarktung seiner sogenannten” Fliege -Essenz”. Dabei handelt es sich um eine Flüssigkeit von 95 ml, die für 39,95 Euro plus Versandkosten verkauft wird. Laut Produktwerbung werden durch Flieges Handauflegen auf diese Essenz “Trost und Kraft” aufgeladen, “die der Seele ordnende Informationen” zusenden.

Für die Hamburger Sektenexpertin Ursula Caberta ist Fliege vom Pastor zum Esoteriker mutiert. Aus der Kirche kam der Vorwurf, Fliege verkaufe den Segen Gottes.”Mein Segen ist kostenlos”, sagt Fliege, und die Kirche handele nicht anders. Das Weitergeben dieses Segens ist selbstverständlich käuflich zu erwerben. Denn, so Fliege, “ohne steuerpflichtiges Mitglied in der Kirche zu sein, gibt es keinen kirchlichen Segen bei Trauung und auch keine Beerdigung”.

Die unter den vier Buchstaben GOTT verstandene und angebetete, imaginäre Symbolfigur gibt es nicht, sagen die Atheisten, können dies aber nicht beweisen. Ebenso wenig können die an Gott Glaubenden seine Existenz belegen. Der Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden wird nach Ablauf seiner Lebens- und damit seiner Amtszeit immer wieder neu gewählt. Der derzeitige deutsche Papst gilt wie alle seine Vorgänger als heilig, unfehlbar und wird verehrt und angebetet. Er kann Personen seiner Wahl zwar nicht in den Adelsstand versetzen, jedoch heilig sprechen. Als Menschen hat der jetzige Papst Homosexuelle und Lesben anerkannt, erlaubt jedoch nicht, dass diese ihren Neigungen nachgehen. Nach dem katholischen Kirchenrecht besteht noch die Todesstrafe nachdem viele Länder diese abgeschafft haben. Das Leben seiner Mitarbeiter, auch in hohen kirchlichen Ämtern ist reglementiert. Kindermissbrauch und sexuelle Ausschweifungen erregen Aufsehen und Kirchenaustritte nehmen rapide zu.

Die christliche Welt scheint aus den Fugen zu fallen und eine Revolution des Denkens bahnt sich an. Diese Revolution kommt jetzt von Unten. Immer mehr Menschen betrachten alle Religions- und Glaubensfragen nüchterner und realistischer. Anderen Religionen gegenüber wird mehr Toleranz sichtbar.

“Blinder” Glaube und ein oft damit verbundener Fanatismus, ist zurückgegangen. In der zurzeit noch üblichen, christlichen Praxis, werden Babys getauft und damit einer christlichen Kirchengemeinschaft zugeordnet. Immer mehr vernünftige Eltern warten ab, wie sich ihre Kinder entwickeln und stufen sie nicht schon im Kleinkindalter in eine Glaubensgruppe ein.

Der jüdische Philosoph Jesus Christus, Prediger und Auslöser des christlichen Glaubens, wurde später als Sohn Gottes auf Erden bezeichnet. Seine Geburt durch eine Jungfrau und viele der ihm nachgesagten Wunderheilungen und seine Fahrt in den Himmel gehören in den Bereich der Fabeln. Auch George W. Bush hatte nach eigenen Angaben vor dem Irakkrieg eine Aufforderung von Gott erhalten, dass er so handeln müsse, wie er es tat. Der Krieg brachte Tausenden den Tod und ein verschlechtertes Weiterleben.

Mit einem starken Glauben kann man einiges erreichen. Der Glaube an die biblischen Geschichten ist jedoch eine andere Sache. Hier geht es um Überlieferungen und Fantasien der verschiedensten Autoren, welche vorwiegend in einer Region lebten, in welcher man sich schon immer Geschichten und Märchen erzählt hat.

Die Wissenschaft kann aufgrund der Evolutionsforschung, Erfahrungen und Beweisen manches widerlegen. Die Paradiesgeschichte mit Adam und Eva, wie auch die Erschaffung der Frau aus einer Rippe des Adam hört sich gut an. Die Himmelfahrt Christi nach seinem Tod zu seinem Vater im Himmel ist eine interessante Story und wird alljährlich groß gefeiert.

Es ist nicht die Absicht von www.Glaube-Gedanken-Ideen.de jemanden in seinen religiösen Gefühlen zu verletzen, zu beleidigen oder herab zu würdigen. Über Gott und den Teufel, über den Erzengel und die Verwandtschaft von Jesus Christus sowie seine Jünger und Nachfolger, aber auch über die Verbrechen im Namen des Glaubens und der Kirche gibt es noch viel zu berichten. Die unter der Generalbezeichung “Christliche Religionen” vereinten, kirchlichen Kreise, haben vielen unsicheren und verzweifelten Mitbürgern geholfen. Tausende von Helfern sind ehrenamtlich tätig. Auch die Götter oder Götzenbilder der unterschiedlichsten Epochen, in den verschiedensten Kulturkreisen haben ihren Zweck erfüllt. Alles geht immer weiter und eines ergibt das andere. Für das eigene Seelenheil muss jeder selbst sorgen. Vielleicht in Gemeinschaft der Gleichgesinnten oder mit Hilfe einer neu zu schaffenden, humanistisch ausgerichteten Denkweise.

Gott und den Teufel gibt es nicht

Diese Erkenntnis, dass keiner dieser konträren Amtsinhaber ihre Existenz beweisen kann, ist das Gemeinsame der Beiden. Dass der Höllenteufel ausgedient hat, wird leichter anerkannt. Aber dass es Gott nicht mehr geben soll, ist für viele eine bittere Medizin, schwer vermittelbar und nicht so leicht zu verdauen.

Glaube, Gedanken, Ideen 1/2011 finden Sie unter
http://www.Glaube-Gedanken-Ideen.de
Ansprechpartner: Dieter Brinzer (Ende)

Trauma kann Leben positiv verändern

Psychologe: Katastrophen ermöglichen neue Perspektiven

Nottingham - Todesfälle, Scheidungen, Krankheiten, Kriege, Terror und Katastrophen lösen bei Betroffenen oft schwere psychische Probleme aus. Doch langfristig können traumatische Ereignisse das Leben auch in positive Richtung steuern. “Vielen Opfern des Schicksals gelingt es, ihre Banden zu Familie oder Freunden zu stärken, sich selbst besser zu kennen, besser an anderen Anteil zu nehmen und neue Perspektiven zu finden”, berichtet der britische Psychologe Stephen Joseph von der Universität Nottingham http://nottingham.ac.uk im Interview.

Was uns nicht umbringt…

In seinem Buch “What doesn’t kill us” fasst Joseph 20 Jahre Erforschung des “posttraumatischen Wachstums” zusammen. Er untersuchte Überlebende eines 1987 versunkenen Fährschiffes, der “MS Herald of Free Enterprise”. Fast alle zeigten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, kamen mit ihrem Schicksal kaum zurecht und waren im Job und in ihren Beziehungen stark beeinträchtigt. Bei einer erneuten Untersuchung drei Jahre später bemerkte er jedoch mit Überraschung, dass viele auch Positives berichteten: 46 Prozent bezeichneten ihr Leben nach der Katastrophe als schlechter denn zuvor, fast ebensoviele (43 Prozent) jedoch als besser.

Ähnliches zeigten auch die Überlebenden der New Yorker Terroranschläge von 2001 oder jener von Madrid 2004. “Die meisten Menschen wissen, dass sie ihr Leben nicht so weise, verantwortungsvoll, mitfühlend und reif führen, wie sie könnten. Ein Trauma ist wie ein Weckruf zur Reflexion und erlaubt, neue Perspektiven zu sehen. Viele können nicht mehr dort weitermachen, wo sie zuvor waren - was auch gut sein kann”, erklärt Joseph. Der US-Radfahrer Lance Armstrong schrieb in seiner Autobiografie sogar “Krebs war das beste, was mir je passiert ist”: Nachdem er Hodentumor überlebt hatte, gewann er die Tour de France als bisher Einziger siebenmal in Folge.

Nur negativ ist zu wenig

Auf eigene Faust schafft man es allerdings kaum, durch posttraumatischen Stress zu wachsen. “Wer weinen muss, braucht einen, der daneben sitzt. Wer sprechen muss, einen Zuhörer und wer Hilfe sucht, Hilfeleistende”, so Joseph. Traumaopfern rät er, sich mit anderen auszutauschen. “Oft hilft es zu wissen, dass man mit der schlimmen Erfahrung nicht alleine ist.” Zweitens solle man Trauma als Reise verstehen, die trotz allem auch gut verlaufen kann, weshalb man die Augen auch für das Positive offen halten müsse. Freilich gelingt es vielen Traumatisierte nicht, im Sozialleben und Beruf wieder zu funktionieren. Hier sei es wichtig, ärztliche und psychologische Hilfe zu suchen und anzunehmen.

Der britische Psychologe würdigt es als großen Fortschritt, dass in den vergangenen 30 Jahren das Bewusstsein und Angebot für professionelle Traumabehandlung stark gewachsen ist. Dennoch übt er auch Kritik an der eigenen Zunft, die er als “posttraumatische Industrie” bezeichnet. “Wer nur nach der posttraumatischen Belastungsstörung sucht, hilft damit nicht, sondern schafft damit eher eine selbsterfüllende Prophezeiung. Ausgewogene Unterstützung muss auch der Möglichkeit Platz geben, dass am Ende des Tunnels Licht ist.”

Leben neu denken

Und für alle, die das Schicksal verschont hat: Fürs Leben lernen kann man auch ohne Tragödie, betont Joseph. “Man braucht kein Trauma als Weckruf, um sein Leben sinnvoller zu gestalten. So wie der Geizhals Ebenezer Scrooge in Dickens ‘A Christmas Carol’ nach dem Besuch nächtlicher Geister die Welt anders wahrnimmt und ein weiches Herz zeigt, kann schon die Vorstellung von Schicksalsschlägen und Verlusten sowie Anteilnahme zu besserer Reflexion verhelfen.” Leicht sei dieser Weg allerdings nicht - denken doch viele bei drohenden Gefahren bloß an den Abschluss einer Versicherung.

Link zum Buch: http://www.whatdoesntkillus.com

Erwachsenen-Gehirn lernfähiger als vermutet

Hoffnung auf bessere Schlaganfall-Rehabilitation durch Neurofeedback

Boston/Münster - Die primäre Sehrinde im Gehirn ist auch im Erwachsenenalter noch plastisch genug, um die visuelle Wahrnehmung weiterzuentwickeln. Das berichten japanische und US-amerikanische Forscher in der Zeitschrift “Science”. “Schon früher wurde gezeigt, dass Verbesserungen der visuellen Leistung und Veränderungen im frühen visuellen Kortex zusammenhängen. Dass bei diesem visuelles perzeptuelles Lernen noch möglich ist, konnte aber erst jetzt gezeigt werden”, erklärt Studienleiter Takeo Watanabe von der Boston University http://www.bu.edu .

Tomograf als Lehrer

Zum Nachweis der Plastizität erhoben die Forscher bei einer geschulten Person die Muster der Gehirnaktivität, die der visuelle Kortex beim Anblick eines bestimmten Bildes entstehen lässt. Dasselbe wiederholte man bei einer zweiten Person und berechnete in Folge die Unterschiede der beiden Aktivitätsmuster. Schließlich aktivierte man bei der zweiten Person die entsprechende Gehirnregion mittels dem sogenannten dekodierten Neurofeedback durch funktionelle Magnetresonanz-Tomografie - und zwar wiederholt über mehrere Tage, bis sich das Aktivitätsmuster von alleine bildete.

Gehirn reparieren

Die Forscher konnten bestätigen, dass sich die visuelle Wahrnehmung bei der zweiten Person tatsächlich verbesserte. Dieses Lernen erfolgte unbewusst, denn man hatte ihr nicht mitgeteilt, worin genau der Lernprozess bestand. “Besonders für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall ist das eine wichtige Botschaft. Fehlende und gestörte Funktionen könnten durch dieses Training wieder hergestellt werden”, urteilt der Arzt und Gehirnforscher Thomas Grüter http://thomasgrueter.de auf pressetext-Anfrage.

Unbewusstes Sprachenlernen

In einem Ausblick für die Zukunft glauben die Studienautoren an Potenziale dieser Feedback-Methode, die weit über den beschriebenen Vorgang hinausreichen. So könnte es eines Tages möglich sein, dass eine Person einen Bildschirm beobachtet und gleichzeitig die Muster der Gehirnaktivität modifiziert, um dadurch seine körperliche oder mentale Leistung zu steigern. Die Erholung nach einem Unfall oder einer Krankheit könnte davon profitieren, doch sogar neuen Sprachen oder das Fliegen eines Flugzeuges könnte man auf diese Weise lernen

Link zur Studie: http://www.sciencemag.org/content/334/6061/1413.full
Video unter http://www.nsf.gov/news/news_videos.jsp?cntn_id=122523&media_id=71600
(Ende)

Li - Raish, die Bewusstseinsformel für eine neue Welt

Der Transformationsprozess der Erde und unseres Bewusstseins beschleunigt sich zunehmend, die Auflösungssignale der alten Materie-Ordnung sind spürbar und sichtbar, die Geburtswehen des neuen multidimensionalen Bewusstseins können stabilisiert werden.

Engelberg/Schweiz – Mit Ende des Jahres 2011 geht die Dynamik der Bewusstseinserweiterung unseres Lebens, unserer Erde und unseres Sonnensystems in seine entscheidende Phase. Die Systeme die auf Materie, Geld und Macht basieren werden kollabieren, die ewige gestrigen Gesellschaftsordnungen und ihre Konzepte stehen vor dem Zusammenbruch. Die Religionen in ihrer geistigen Blindheit, haben nichts mehr anzubieten, die spirituelle Erneuerung wird mit ihrer Transformationsenergie nicht halt machen vor dem wirren Verirrungsthesen der egomanischen Gottesprojektionen. „In meiner Arbeit mit Quantenphysik und Bewusstsein, ist mir klar geworden, ‚wir können uns nicht dagegen wehren uns zu verbessern’, indem wir unseren göttlichen Wesenskern erkennen und dieses vollkommenes Wesen zum Ausdruck bringen, so Robert Zach im Presse-Interview.

Im Jahre 1989 kam im Zusammenhang mit der bevorstehenden drastischen Transformation unseres Lebens, eine bedeutende mediale Durchgabe durch „Wolfgang Zönnchen“ (1947 - 2008) einem Medium und Entwickler der „Harmopathie“ http://esowatch.com/ge/index.php?title=Harmopathie zu uns Menschen. Leider wurde dem Buch „Im Zeichen des Fisches“ (ISBN: 3-927110-15-9) wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch das Buch ist ein hochspiritueller, genialer Wegweiser durch die weltweiten Krisen die den Glauben an die Allmacht der Materie erschüttern. Der geistig erwachte Mensch weiß längst dass der Wahnsinn nicht zu retten ist. Aber wie verhält man sich wenn der Wahnsinn tobt, und Politiker, Wissenschaftler, Gurus, und Religionshüter nicht mehr wissen wie sie den Krisen Herr werden sollen. Die Menschen die beginnen aus ihrer Tiernatur zu ihrem kosmischen Lichtwesen zu erwachen und die bereits erwachten Bewusstseinträger (des göttlichen Wesens im Menschen), sind der Schlüssel zum Transformationserfolg und zum beruhigen der massiven zerstörerischen Kräfte. Das Zauberwort dazu wurde uns im Buch „Im Zeichen des Fisches“ übergeben, es heißt: LI-RAISH.

Nicht Geld und Politik vermögen zu helfen. Nur die Energie der Liebe. Deren Kraft ist Trillionen mal Trillionen des ganzen Alls, sie vermag dies. „In den stillen meditativen Momenten der letzten Monate des Jahres 2011, wurde mir bewusst, dass die reinen unverwirrten geistigen Menschen helfen können und müssen damit der Prozess der Transformation in das neue Zeitalter, nicht zu viel Leid erzeugt, fährt Robert Zach fort. Die fortgeschrittenen Lichtwesen dieser Erde haben eine große Verantwortung, sie können mit ihrer Schwingung aus der Herzensliebe, die Katastrophen entschärfen, dazu braucht es die LI-RAISH Energiemeditation.

Buchauszug: Der Schwingung des Li-Raish könnt ihr keinen Wert geben, denn Li-Raish ist in seiner Buchstabenkombination für Euch noch ohne Bedeutung. Li-Raish bleibt für Euch neutral. Die Kombination des Li- und die Kombination des Raish haben jedoch einen erhabenen Wert aus der Urkraft der Liebe, der Kraft und der Weisheit. So ihr also LI-RAISH als Wortkombination nicht werten könnt und ihr dieses LI-Raish dennoch in Euch schwingen lasst, so wird sich LI-RAISH in Euch manifestieren. So werdet ihr Wert (los)lassen und dadurch Wert (er)halten.

Die LI-RAISH Mediation

Li-Raish ist der Orkan der Erneuerung.
Li-Raish ist die Sturmflut die das Land wieder reinigt.
Li-Raish ist das Feuer das alles Unkraut verbrennt.
Li-Raish ist das Licht das Keinen Schatten kennt.
Li-Raish ist Liebe, Li-Raish ist Kraft, Li-Raish ist Weisheit.
Li-Raish ist die unbesiegbare Macht der Liebe, das Feuer des Lebens,
die Energie der Kraft und die Ruhe der Weisheit.
Li-Raish ist diem Glut unter der Asche und gleichzeitig der Sturm der die Glut befreit.
Li-Raish ist die Spirale ins ICH und ein Weg in das Licht.
Li-Raish ist die Schwigung des Wassermannes, der seine Zeitqualität kennt.
Li-Raish ist verbinden, umarmen, lieben.
Li-Raish ist die Kraft den Weg zu beschreiten.
Li-Raish ist der Sog der Erneuerung.
Li-Raish ist das gehen in die Stille.

Praktische Erklärungen zum effektiven Nutzen

Li-Raish ist kein Geheimnis, sondern ein Weg zum „Geh-heim-ins-Ist“. Li-Raish kann man immer machen, doch gemeinsam praktiziert verstärkt es die multidimensionale Wirkung durch das kollektive Bewusstsein, im Buch wird vorgeschlagen am Donnerstag und zwar abends zwischen 22:00 und 22:20. Ungestört bequem machen Augen schließen und schwingen lassen, Einatmend = Liii – Raish = ausatmen, langsam einatmen und ein wenig schneller ausatmen. Das ganze drei oder viermal wiederholen. Jeder der Li-Raish praktiziert sollte es dringend weitergeben, Freunde dazu einladen, Kopien dieses Textes weitergeben, Facebook, Twitter, u. ä. nicht vergessen, die eigene Trägheit überwinden kostet nichts ….

Du willst der Welt und Deinen Brüdern und Schwestern helfen, dann geh’ in Dich und transformiere deine Gedanken zu schöpferischen „Wundern“ gib Deinem Erschaffen Form - und bedenke dabei, das keine Hassgefühle gegen Banker, Politiker und dogmatische Demagogen der Dunkelheit sinnvoll sind, es zählt nur die reine Liebe, selbst zur verruchtesten, abartigsten Person auf diesem Planeten, diese der Tiernatur ergebenen und ihr dienenden verirrten Seelen, sind nicht mit Hass zu erlösen sondern nur durch Liebe.

Zur Person: Robert Zach, http://www.facebook.com/profile.php?id=1707737853&ref=tn_tnmn lebt in Engelberg in der Schweiz, er berät in Bewusstseinsfragen, der 1961 in Bayern geborene Autodidakt, Techniker, entwickelt, realisiert und produziert, Wellnessartikel (Eclypsi), Nahrungsergänzungen, Wasserbelebungssysteme unter http://www.zarobiotec.com man findet Texte und Konzepte über ihn in der int. Presse, bei Facebook, http://www.facebook.com/zarobiotec , der erfolgreiche Unternehmer, ist Forscher, Erfinder, Designer, Fotograf etc. und wer wissen will was ein echter Lebenskünstler tatsächlich ist, der darf gerne Kontakt aufnehmen zaro@zarobiotec.com , oder den Namen einfach mal googlen. (Ende) R.Wastl

Träume lindern schmerzvolle Erinnerungen

Hoffnung auf neue Therapien für posttraumatisches Stresssyndrom

Berkeley - Wissenschaftler der University of California http://berkeley.edu haben mit Scans untersucht, wie das Gehirn mit der Erinnerung an unangenehme oder traumatische Ereignisse während des Schlafes umgeht. Das Team um Matthew Walker hat Freiwilligen emotionale Bilder gezeigt und scannte sie, als sie diese Bilder mehrere Stunden später wieder sahen. Jene Teilnehmer, denen erlaubt worden war zu schlafen, wiesen in Regionen des Gehirns, die mit Gefühlen in Zusammenhang stehen, weniger Aktivität auf. Stattdessen war jener Bereich aktiver, der mit rationalem Denken in Verbindung steht.

REM-Schlafphase wichtig

Die in Current Biology http://cell.com/current-biology veröffentlichten Studienergebnisse stellen Zusammenhänge zwischen Träumen und dem Gedächtnis her. Die meisten Menschen sind irgendwann in ihrem Leben mit traumatischen Ereignissen konfrontiert. Bei manchen führt diese Erfahrung zu einem posttraumatischen Stresssyndrom. Dieses führt häufig dazu, dass sie auch noch lange nach diesem Erlebnis emotional gestört sind. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass der sogenannte REM-Schlaf eine Rolle bei der Verarbeitung von neueren Erinnerungen spielt.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein besseres Verständnis dieses Vorganges auch Patienten mit posttraumatischem Stresssyndrom helfen könnte. Für die aktuelle Studie wurden 30 Freiwillige in zwei Gruppen aufgeteilt. Nachdem ihnen insgesamt 150 Bilder gezeigt wurden, die eine emotionale Reaktion auslösen sollten, durfte eine Gruppe ruhig schlafen. Innerhalb des MRI-Scanners wurden die Bilder ein zweites Mal gezeigt. Jene, die geschlafen hatten, verfügten über weniger Aktivität in der Amygdala und über mehr Aktivität im präfrontalen Kortex.

Klarer Blick am Morgen danach

Jene, die nicht geschlafen hatten, berichteten über sehr viel emotionalere Reaktionen beim zweiten Ansehen der Bilder. Die Forscher gehen davon aus, dass chemische Veränderungen während des REM-Schlafes die Ursachen dafür erklären könnten. Laut Walker ist bekannt, dass während des REM-Schlafes die Noradrenalinwerte deutlich absinken. Diese Gehirnchemikalie steht in direktem Zusammenhang mit Stress. “Durch das erneute Aufarbeiten von emotionalen Erfahrungen in diesem neurochemisch sicheren Umfeld, wachen wir am nächsten Tag auf und diese Ereignisse haben etwas von ihrer emotionalen Wirkung verloren. Wir glauben, dass wir eher damit umgehen können.” (Ende)

Krisen sind auch Chancen

Buch übersetzt Viktor Frankls Thesen in die Praxis

Wien - Leben gelingt dort, wo sinnvolle Antworten auf zentrale Fragen gegeben werden. Krisen stellen derartige Fragen und sind deshalb eine Chance des sinnvollen Antwortens, lautet die Botschaft von Johanna Schechner und Heidemarie Zürner im bei Braumüller erschienenen Buch “Krisen bewältigen. Viktor Frankls Thesen in der Praxis”. Die beiden Leiterinnen des Viktor Frankl Zentrum Wien http://franklzentrum.org illustrieren zentrale Aussagen des Begründers der Logotherapie durch Fallbeispiele. Im Presse-Interview schildert Schechner, wie man durch Sinnerfahrung Leid und Frustration bewältigen und sogar Streit und Gewalt konstruktiv begegnen kann.

Suche nach der besten Antwort

“Krisen entstehen häufig dort, wo ein egozentrischer Blick auf Macht und Habenwollen den Blick aufs Ganze verdrängt”, erklärt Schechner. Wenn Menschen in einer Krise resignieren, verkennen sie das Potenzial der geistigen Stellungnahme, zu der die Krise herausfordert. Denn der auf geistiger Ebene kann der Mensch ganz verschieden Stellung beziehen: “Er kann flüchten, sich betäuben, alles verdrängen - oder er kann nach eigenen Ressourcen suchen und diese mobilisieren. Je nachdem, wie er sich entscheidet, mehrt er das Leid oder die Hoffnung”, so die Expertin.

Ressourcen und Möglichkeiten der Bewältigung besitzt jeder, hat Viktor Frankl überzeugend in seinen zehn Thesen zur Person dargelegt. “Entscheidend ist, dass in jeder Person ein Gewissen wohnt. Dieses lässt sie spüren, was gerade Not tut, was sinnvoll ist und was nicht.” Jede Person sei prinzipiell frei, dieser inneren Stimme zu folgen. Mitunter kann die Wahrnehmung der Gewissensstimme verschüttet sein und muss frei gelegt werden. “Das geschieht zum Beispiel durch Stille, durch Meditation oder durch gezielte Fragen eines Therapeuten oder eines guten Freundes, die den Menschen auf seine eigene Spur bringen”, erklärt die Wiener Logotherapeutin.

Jeder kann zum Wohle aller beitragen

Frankl war nicht nur Arzt, sondern auch Philosoph, der das Bild menschlicher Würde entscheidend geprägt hat. Die “geistige Wesenheit” des Menschen kann Frankl zufolge nicht erkranken und steht für die Einzigartigkeit und Einmaligkeit jeder Person. “Es ist eine pädagogische Aufgabe, schon bei Kindern die geistige Entfaltung zu fördern”, so Schechner. Erziehung zur Hellhörigkeit des Gewissens sei wichtiger als Erziehung zum blinden Gehorsam und liefere zudem die “beste Krisenprävention”.

Was man nicht unterschätzen dürfe, ist die Wirkkraft des Einzelnen. “Wer mitten in einer Krise nach bestem Wissen und Gewissen handelt, trägt zum eigenen Wohle und zum Wohle aller Beteiligten bei”, zitiert Schechner Frankl. Vorbildliche Persönlichkeiten haben infolge von Krisen ihre persönliche Aufgabe entdeckt, wie etwa Mikrokredit-Erfinder Muhammad Yunus. Ein Vorbild könne jedoch jeder sein. “Auch die Kassierin im Supermarkt, verantwortungsvolle Führungskräfte, engagierte Lehrer, die Schüler für das Leben vorbereiten, gewissenhafte Eltern sowie Ärzte und Pflegende, die Patienten respektvoll und feinfühlig in ihrer geistigen Suche begegnen und ebenso Menschen, die Krankheit und unabänderliches Leid tapfer tragen.” (Ende)

Gehirn: Aufmerksamkeit und Bewusstsein getrennt

Primär-Sehrinde ist Eingang zur visuellen Verarbeitung in Großhirnrinde

Tübingen - Aufmerksamkeit und Bewusstsein sind zwei grundlegend verschiedene Prozesse im Gehirn. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik http://kyb.mpg.de zusammen mit japanischen Kollegen aus einer Reihe von Verhaltensbeobachtungen geschlossen. Sie liefern den ersten experimentellen Nachweis, dass die primäre Sehrinde nur durch Aufmerksamkeit, nicht aber durch das Bewusstsein aktiviert wird. Die primäre Sehrinde ist der Eingangsbereich zur visuellen Informationsverarbeitung in der Großhirnrinde.

Nervenzellen agieren nie gleich

Dieses Ergebnis bekräftigt die Hypothese, dass Nervenzellen unterschiedlich auf Aufmerksamkeit und Bewusstsein reagieren. “Es geht um die genaue Erforschung des Gehirns”, erklärt Masataka Watanabe von der University of Tokyo http://www.u-tokyo.ac.jp gegenüber pressetext. Bei der funktionellen Magnetresonanztomografie wird die Aktivität verschiedener Hirnbereiche über den Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen und bildlich dargestellt.

Gastwissenschaftler Watanabe, Forscher des Max-Planck-Instituts und weitere Experten des Riken Brain Science Institute haben nun genauer untersucht, was die Aktivität im Eingangsbereich der Sehrinde beeinflusst. “Wir wussten aus früheren Experimenten, dass visuelles Bewusstsein ohne Aufmerksamkeit möglich ist und Aufmerksamkeit ohne Bewusstsein”, sagt Watanabe. Die Ergebnisse der Experimente erstaunten die Wissenschaftler. “Ich war selbst überrascht über die Befunde, sie haben mich dazu gebracht umzudenken”, so Watanabe.

Reaktionsunterschiede bedürfen Erforschung

Die Ergebnisse der Experimente könnten sogar Auswirkungen auf Philosophie und Psychologie haben: Bisher gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass das Bewusstsein Teil aller anderen Gehirnbereiche und untrennbar mit anderen geistigen Funktionen verknüpft ist. Darauf deuteten auch frühere Experimente hin. Dies muss jedoch nach den neuen Ergebnissen in Frage gestellt werden.

“Dies ist das erste Experiment, bei dem Reaktionsunterschiede in der primären Sehrinde zwischen Bewusstsein und Aufmerksamkeit festgestellt wurden. Erstmals wird der Schluss nahe gelegt, dass Aufmerksamkeit und Bewusstsein die Aktivität der Nervenzellen zumindest teilweise getrennt voneinander anregen. Die Ergebnisse müssen in Folgestudien mit anderen Reizen, Messmethoden und Arten noch abgesichert werden.” (Ende)

Kunst des Wartens schon im Kindesalter sichtbar

Selbstregulation ist angeboren, kann aber trainiert werden

New York/Ulm - Schon als Kind zeigen Menschen, wie gut sie sich später unter Kontrolle haben. Das konnten US-Psychologen anhand des berühmten “Marshmallow-Tests” beweisen. “Die Fähigkeit zur Selbstregulation bestimmt in hohem Ausmaß, wie sich Menschen entwickeln. Wer sie besitzt, hat bei den exekutiven Funktionen sowie bei der Lernleistung die Nase vorne und produziert weniger Stresshormone”, erklärt Sabine Kubesch vom Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen der Universität Ulm http://znl-ulm.de gegenüber der Presse.

Der “Marshmallow-Test” aus den 60er-Jahren gehört zu den bekanntesten Experimenten der Psychologie. Forscher um Walter Mischel platzierten damals die Süßigkeit vor vierjährigen Kindern und stellten ihnen zur Wahl, entweder den Marshmallow sofort zu essen oder später einen zweiten zu bekommen, falls sie der Versuchung widerstehen konnten. Dieser Belohnungsaufschub gelang einigen Kindern, anderen hingegen nicht. Der Test und dessen Folgebeobachtungen waren Grundlage für die Erforschung der Selbstregulation.

Aus Hänschen wird Hans

Die Teilnehmer der Studie - damals Vorschulkinder, inzwischen erwachsene Mittvierziger - wurden nun noch einmal zu einem ähnlichen Versuch eingeladen. Statt Marshmallows zeigten ihnen die Forscher Gesichter am Computer, wobei sie bei Bildern glücklicher Gesichter einen Knopf drücken sollten. Da Menschen andere gerne fröhlich sehen, drücken viele bei dieser Aufgabe auch dann den Knopf, wenn sie dies nicht tun sollten. Das Ergebnis: Genau jene, die einst vor Marshmallows kapituliert hatten, taten dies nun auch vor den Gesichtern.

“Der Persönlichkeitszug der Selbstkontrolle ist auffallend konstant - von der frühen Kindheit bis zum Erwachsenenalter”, so das Resümee von Studienleiterin B.J. Casey vom Sackler Institute http://www.sacklerinstitute.org in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences”. Als sie das Experiment nochmals im Gehirnscan wiederholte, stellten sie in zwei Regionen des Großhirns - im präfrontalen Kortex und im ventralem Striatum - Unterschiede je nach Grad der Selbstregulierung fest. Hier ist also die Fähigkeit des Wartenkönnens verortet.

Viel Übung macht den Meister

Auch Kubesch sieht die Selbstregulierung als Merkmal der Persönlichkeit. Zum Vorschein komme es in Situationen, in denen man Bedürfnisse hinten anstellt, auf Belohnungen wartet oder Impulse kontrolliert. Die Grundlage ist genetisch beeinflusst, doch auch das Lernen bestimmt die Ausprägung mit. “Um Selbstregulation zu entwickeln, braucht man nicht nur Bewusstsein dafür, sondern auch viele Gelegenheiten des Einübens”, so die Expertin.

Erziehung, Strukturen, klare Regeln oder auch Rituale fördern die Selbstregulierung, wobei besonders Eltern, Kindergärten und Schulen gefordert sind. Pionier in der schulischen Vermittlung ist die kanadische Hawn Stiftung http://thehawnfoundation.org . “Sie vermittelt Kindern und Jugendlichen, dass sie einen Geist haben und diesen auch pflegen müssen. Das geschieht durch Atem-, Aufmerksamkeits- und Achtsamkeitsübungen”, berichtet Kubesch. In Deutschland leistet bisher das Programm “Fex” http://znl-fex.de Vorarbeit. (Ende)

Narzissten sind schlechte Chefs

Ego-Veranlagung macht Teamarbeit unmöglich

Amsterdam/Hünenberg - Narzissten führen Arbeitsteams zu objektiv schlechten Ergebnissen. Das beweisen holländische Forscher in der Zeitschrift “Psychological Science”. “Menschen glauben, dass Narzissten aufgrund ihres Selbstwertes, Selbstvertrauens und Dominanz gute Führungskräfte sind. Doch genau das Gegenteil ist der Fall”, so Studienleiterin Barbora Nevicka von der Universität Amsterdam http://www.uva.nl .

Gutes Feedback, miese Ergebnisse
Die Forscher stellten 150 Versuchspersonen die Aufgabe, jeweils in Dreiergruppen über die Anstellung fiktiver Bewerber zu entscheiden. Jeder sollte mitbestimmen, wobei einer nach dem Zufallsprinzip zum Gruppenleiter ernannt wurde und die Verantwortung für den Entscheidungsprozess trug. Einige der insgesamt 45 Informationen zu jedem Kandidaten wurden teils allen in der Gruppe mitgeteilt, einige nur jeweils einem Mitglied. Um den optimalen Kandidaten zu finden, war die gesamte Information nötig.

Nachdem man den Gruppenleiter per Fragebogen hinsichtlich seiner narzisstischen Veranlagung getestet und auch die anderen Gruppenmitglieder über ihn befragt hatte, zeigte sich ein interessantes Bild: Narzisstische Gruppenleiter wurden als besonders erfolgreich bewertet, lieferten aber gleichzeitig die schlechtesten Lösungen der Bewerbungs-Aufgabe. “Narzissten wirken sich schlecht auf die Leistung eines Teams aus. Durch ihre Ego-Zentriertheit und Dominanz verhindern sie die Kommunikation”, so die Forscher.

Geblendete Entscheider
Eine Erkenntnis, die bei Personaltrainern kaum für Verwunderung sogt. “Typische Narzissten sprechen lange, predigen gerne und meiden es, Fragen zu stellen oder gar anderen zuzuhören. Sie reagieren allergisch auf Kritik und Vorbehalte und gehen kaum auf alternative Vorschläge ein. Lässt man ihrem Größenwahn freien Lauf, kann das zu Katastrophen führen, wie das Beispiel der Hypo Real Estate zeigt”, berichtet der Therapeut und Unternehmenscoach Werner Berschneider, Autor des Buches “Wenn Macht krank macht”, gegenüber der Presse.

Viele Führungsetagen sind von Narzissten besetzt, betont der Experte. Und das, obwohl sich Personaler in der Regel vor grandiosen, skrupellosen Narzissten hüten. Weit häufiger sei jedoch der Typ des sozial gut angepassten Narzissten, der anfangs sehr angenehm wirkt, später aber - Studien zufolge bei der siebten Begegnung - seine rein egoistische Veranlagung durchgehen lässt. “Er punktet oft, da er mit Eloquenz und Perfektionismus überzeugt und sich gut verkauft. Insgesamt schadet seine Haltung jedoch dem Unternehmen”, so Berschneider.

Rechtzeitig Bremse ziehen
Ist es nicht gelungen, präventiv bei der Personaleinstellung auf die Persönlichkeit zu achten, sind Schutzmechanismen nötig. “In großen Unternehmen ist es Aufgabe des Aufsichtsrates, Narzissten in Top-Positionen zu zügeln und notfalls abzusetzen. Ein Warnhinweis kann sein, dass die Kommunikation der Vorstandsmitglieder miteinander oder mit der nächsten Ebene falsch läuft”, so der Experte. Der Einsatz von Mediatoren oder Moderatoren, die Konferenzen begleiten und das Kommunikationsverhalten strukturieren, sei ein gängiges Mittel.

“Manche Psychotherapeuten bezeichnen Narzissmus als die schwierigste Störung. Aufgeben sollte man Betroffene jedoch nie”, betont Berschneider. Die beste Chance für Narzissten zur eigenen Kehrtwende bringe oft der Leidensdruck bei Problemen mit Partner oder Kindern. Auch die eigene Alterung ist ihnen unerträglich, da die Grandiosität am Spiel steht, wenn Potenz und Schönheit ihren Zenit überschritten haben. “Narzissten sollten vorbeugen, damit das Leben nicht mit totalem Rückzug, Realitätsverlust oder Selbstmord endet. Wichtig ist dabei es rechtzeitig zu sehen, wenn nur noch Claqueure und beruflicher Erfolg Selbstwert einbringen.” (Ende)

ZARO Vitaltechologie: Cleanergizer, eClypsi sind keine Wunder

Die Entwicklung des Universums basiert auf der Quantenphysik und subtilen organsierenden Energiefeldern und reinem Bewusstsein, das sind auch die Zutaten um daraus bioenergetische Haushaltshelfer zu entwickeln, meint Robert Zach dessen Lichtträger wundersam wirken.

Kufstein/Tirol – Die allumfassende Lebensenergie, seit Jahrhunderten bekannt als Chi, Qi, Prana, oder Odem, galt immer als ein undurchsichtiges und vages Konzept religiöser, theologischer Paradigmen. Aus wissenschaftlicher Sicht wurden die Anhänger und deren Vorstellungen darum sehr oft als Spinner bezeichnet und bewusste Lebenskraft als nicht fassbar verworfen, denn würde man daran festhalten dürfe man nicht mehr an einem bewussten Schöpfer zweifeln. Und doch alles Sein, alles Leben ist Energie. Alles strahlt, schwingt, vibriert, baut Felder auf, pulsiert, knotet und gibt Impulse ab. Max Planck stellte kurzerhand fest: „Es gibt nichts Festes an sich“.

Robert Zach, Forscher und Entwickler (http://www.zarobiotec.com) in Sachen Quantenphysik, beschäftigt sich u.a. seit Jahren mit Photonen, Quanten, Schwingungen, Frequenzen und Kybernetik. Die Quantenphysik, ein Teilgebiet der Physik, befasst sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen. In den Größenordnungen von Molekülen, Quarks, Myonen und noch darunter liefern experimentelle Messungen von Wechselwirkungen, phänomenale Ergebnisse, die der klassischen Physik widersprechen. Dabei sind bestimmte Phänomene quantisiert, sie laufen nicht kontinuierlich ab, sondern treten nur in bestimmten Portionen auf – den „Quanten“. Es ist auch keine sinnvolle Unterscheidung zwischen Teilchen und Wellen möglich, da das gleiche Objekt sich je nach Art der Untersuchung entweder als Welle oder als Teilchen verhält (Welle-Teilchen-Dualismus). Die Quantenphysik sucht Erklärungen für diese Phänomene, um unter anderem die Berechnung der physikalischen Eigenschaften im Bereich sehr kleiner Längen- und Massenskalen zu ermöglichen. Robert Zach ist davon überzeugt das Lichtpartikel mit dem menschlichen Verstand, eine bewusste Symbiose bilden, das man sich so vorstellen sollte, eine allgegenwärtige umfassende intelligente göttliche Lebensenergie wartet darauf vom Menschen zur Schöpfung benutzt zu werden, mit dem Ziel sich zu einem irdisch materiellen selbstbewussten Superbewusstsein innerhalb der Materie und darüber hinaus zu entwickeln, zum absoluten Superpotential.

Der sich entwickelnde Mensch wird sich bewusst
Informationen werden schneller, Wahrnehmungen werden schneller, genauer, objektiver, die Übertragungsgeschwindigkeit von Daten nimmt zu Milliarden von Botschaften in einem immer weiter wachsenden Kommunikationsnetz schwirren hin und her und vernetzen den Geist von Milliarden von Menschen zu einem einzigen System. Die alten Muster zerbrechen, das weltumspannende Konzept des Geldes zerbricht, Zinssysteme kollabieren, während ewig gestrige immer kränker werden, kommen immer jüngere wirkende Supergesunde als Lebenskonzepte zum tragen. Angstkonzepte gehen den Bach runter, Versicherungen, Banken, Parteien und Rechtskonzepte werden sich auflösen. Diese Saurier werden aussterben, einige liegen schon am Boden und röcheln nur noch ein paar letzte Atemstöße hervor. Gleichzeitig gehen wir in die nächste Phase über, in der der Geist von Milliarden von Menschen in einem einzigen integrierten Netzwerk zusammenwächst. Je komplexer unsere Telekommunikationskapazitäten werden, desto mehr gleicht die menschliche Gesellschaft einem planetaren Nervensystem. Das globale Gehirn beginnt zu arbeiten.

Dem müssen wir uns bei ZARO anpassen, wir müssen hellwach sein um die energetischen Bewusst-seinsstrukturen der Menschen zu verstehen und diesen neuen kreativen Ideologien zu folgen. Nicht wir haben den „Cleanergizer“ (http://www.cleanergizer.com) entwickelt, das Bewusstsein von tausenden Menschen hat diese Produkt erschaffen, ähnlich wie bei Vorgänger dem „eClypsi“, geht es um die Entwicklung von dem was Menschen kollektiv wollen. Menschen wollen chemiefrei, biologisch, natürlich leben, dieses Signal haben wir vor Jahren verstanden und dann begann die Entwicklung dieser Produkte, dabei ist das Hintergrundwissen universell übertragen worden. Wenn man so will, aus der reinen Geistsubstanz, so Zach im Gespräch. Das sich dann auch aus der geballten Ladung Schöpfungspotential die Menschen finden, die den Erfolg des Produktes ausmachen, ist nur ein Indiz dafür das sich Bewusstsein aus sich Selbst erschafft und seine Ziele auch selbst erzeugt. Was es dazu braucht ist ein offener Geist, Meditation und den Glauben daran das es funktioniert. Die ZARO-Produkte sind also entstanden aus dem geistigen Potential der Menschheit, es steht nach materiellen Regeln jedem zur Verfügung und kann über wirtschaflich, kaufmännische Systeme erworben werden, wie beispielsweise in unserem Shop, http://www.clixa.de . Wir von ZARO horchen nun einfach weiterhin in das menschliche Bewusstsein hinein und entwickeln aus Licht, Atomen, Molekülen und diversen materiellen Zutaten interessante, strahlende bioenergetische Produkte.

Vorurteile verhindern: Druck bewirkt Gegenteil

Vorteile von Toleranz zeigen ist besser als “Du sollst nicht”

Toronto - Wer andere dazu anregen will, weniger stereotyp zu denken und zu handeln, verzichtet besser auf “Du sollst nicht”. Denn Druck und Androhungen von negativen Folgen verringern Vorurteile nicht, sondern verstärken sie nur, zeigen Forscher der Universität Toronto http://www.utsc.utoronto.ca in der Zeitschrift “Psychological Science”. Zielführender ist vielmehr zu erfahren, welche guten Seiten das Überwinden von Vorurteilen hat.

Sensible Freiheit

Deutlich wurde das, als die kanadischen Psychologen um Lisa Legault Versuchspersonen Texte einer Kampagne gegen Vorurteile vorlegten. Diese leiteten ihre Leser teils an, wie sie sich benehmen sollten. Andere Texte erklärten die Vorteile eines nicht-stereotypisierenden Verhaltens für den Leser und das Opfer der Vorurteile, wieder andere enthielten keine derartigen Botschaften. Nach dem Lesen kontrollartiger Texte sind die Vorurteile am höchsten, stellte sich heraus, bei jenen zur Stärkung der persönlichen Motivationen hingegen am niedrigsten.

Nimmt man Menschen ihre Freiheit, Unterschiede nach eigenen Maßstäben zu beurteilen, kann nach hinten losgehen, warnen die Forscher. “Kontroll-Maßnahmen verlocken, da sie schnell und leicht anzuwenden sind. Man braucht nur sagen, wie jemand anderer denken und sich verhalten soll und betont dabei, welche negativen Konsequenzen ein Nichtbefolgen bringt. Feindseligkeit speziell gegen die Opfer der Vorurteile wachsen dadurch aber oft noch an”, so die Studienleiterin Legault.

Eigenen Antrieb stärken

Günstiger sei immer, Menschen dabei zu helfen, aus eigenem Antrieb zu entscheiden statt dazu gezwungen zu werden, erklärt die Expertin. “Am besten man zeigt, warum sich Vielfalt und Gleichheit sowohl für Angehörigen sowohl der Mehr- als auch der Minderheit lohnen.” Andere Forscher haben sich darauf konzentriert, wie Vorurteils-Opfer mit der Situation am besten umgehen. Hier hilft am ehesten, entweder freundlich zu reagieren oder dem Stereotyp handelnden direkt zu widersprechen. (Ende)

Clixa, bioenergetische ZARO-Vitalisierer für Schönheit, Gesundheit und Jugendlichkeit

Wenn die Quantenphysik nicht wäre, würden die Realisten unter den Menschen es gerne weiter belächeln, aber mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass Frequenzen, Schwingungsfelder, Photonen wahre Wunder vollbringen können.
Luzern/Schweiz – Wenn er einem gegenüber sitzt kann man sich schwer vorstellen das dieser Mann wohl ein Stück Geschichte schreiben wird, Robert Zach ist der Mann der es schaffte Photonenstrahlung in Kunststoff einzupacken. Alles im Verstand wehrt sich dagegen, dass so etwas gehen kann? Wie soll das gehen? Wie soll sich ein realistisch veranlagter Mensch das vorstellen? Ein Stück Plastik, das rund 15mal mehr Lebensenergie in sich gespeichert hat als der menschliche Körper zum perfekten funktionieren bräuchte, und diese Power abgebend ausstrahlt um diverse lebendige Substanzen zu vitalisieren. „Es verändert durch die Quanten und deren Schwingungsbewegungen die Photonenstrahlung und dadurch werden elementare lebendige Stoffe positiv verwandelt,“ so Robert Zach im Gespräch. Ja aber, möchte ich sagen, aber da ist der Querdenker bereits am reden und das kann der erfahrene Vortragsredner bekanntlich sehr gut. „Es geht um Licht. Lebensenergie, Atome, Moleküle und das Kommunikationssystem zwischen diesen Teilchen, es geht um Bewusstsein und dem Leben das hinter dem Bewusstsein die Energie liefert um daraus Lebenskonzepte zu formen. Der Mensch ist dabei der Mittelpunkt des irdischen Kosmos, der Mensch kann durch sein bewusstes geistiges Öffnen seiner mentalen Strukturen, das Implantat seines universellen Selbst stimulieren, bis dieses Implantat durch Anerkennung seines wahrhaften Seins, die Aktivität des Menschen und seines Körpers steuert und aus dem vollkommenen Selbst das Menschenwesen in allen Bereichen optimiert. Diese Stimulanz der inhärent anwesenden Superpersönlichkeit kann über Meditation, Kontemplation und zusätzlich durch die positive Stimulierung durch Lichtpartikelschwingungen erreicht werden. Aber diese kosmoenergetische Wirkprinzip der Lebensenergie und deren Strahlungskonzept funktioniert auch andersrum“, so Zach. Wenn ein unbedarfter Mensch mit starken Lichtpartikel-Frequenzmustern zusammentrifft ist es durchaus möglich, dass diese Schwingungsfelder das menschliche Bewusstsein beeinflussen bis hin zu einer dynamischen Transformation des Geistes. Die Stimulierung der Psyche wiederum ist in der Lage wundersam anmutende Konzepte im Körper zu realisieren, die durch die neue Geisteshaltung und der daraus entstehenden Schöpfung, diverse real fassbare Veränderungen im Organismus bewirkt“, erklärt der Fundamentalist in Sachen „Leben“.

Erst der Geist, dann der Körper

Oder anders ausgedrückt, erstmal mehr bioenergetische Photonenenergie für die Zellen, daraus ein neuer beschwingter Geist und dann die Realisierung von körperlichen Höchstleistungen. Diese Höchstleistungen sind einfach zu definieren: Schönheit, Gesundheit, Jugendlichkeit, geistige Klarheit, Fitness und Vitalität. In hunderten Vorträgen predigte das Multitalent seine Erfahrungen in den vergangenen Jahren, doch damit ist nun erstmal Schluss und das hat seinen guten Grund. „Die Menschen wollen einfach nicht begreifen das sie göttlich, geistige Wesen sind, sie leben in ihren Ängsten, Nöten, sorgen und Kümmernissen. Sie haben die Verantwortung für ihren Geist und ihren Körper an Regierungen abgetreten, dies wiederum füttern aus eigener Unkenntnis die Pharma-Industrie, die nutzt den staatlichen Geldregen, macht Menschen abhängig und noch kränker, bis der Zirkus aus Angst, Wahn und Unfinanzierbarkeit kollabiert. Erst selber denken, dann selber vorsorgen, dann biologisch und energetisch Leben, dann das Glücklich-Sein lernen und mit einer Portion Selbstliebe die Ängste über Bord werfen, sich erinnern das nicht der Körper atmet sondern Gott in uns atmet uns, wir bestimmen nicht über unseren Atem. Mit jedem Herzschlag sollten wir uns daran erinnern das wir das Licht vom Lichte in uns tragen, wir sind Photonen-Generatoren, molekulare atomare Trägersubstanz des universellen Superbewusstseins, wir sind die Schöpfer der Erde und des Universums, der Ausdruck des Superpotentials Gottes auf Erden. Deshalb sage ich dem Menschen: „Mensch werde was Du bist – Licht vom Lichte Gottes“, jedes andere Konstrukt das man dem Homo Sapiens unterjubeln wollte ist Blasphemie, so Zach im Gespräch.

Was kann ich für mich tun?
Eine gute Frage, meint dazu Robert Zach. Erstens, darüber nachdenken wer Du bist und was Du sein könntest, denke positiv, bleib klar im Geiste, erschaffe deine Welt. Zweitens, alles Nachrichten, Meldungen, Konzepte überdenken, alles hinterfragen, interessiert sein am eigenen Leben, interessiert sein an Verbesserung im Innen wie im Außen. Drittens, lebe geistig, spirituell gesund, gönne dir, nur Gutes (Essen, Trinken, Vitamine, Mineralstoffen, ausreichend Schlaf, reines Wasser, Sport, Bewegung) werde für Dich selbst richtig GUT. Viertens, lass Dich von nichts und niemanden verarschen, mach Dein Ding, liebe Dich und Deine Welt mit all den unterschiedlichen Menschen, ihr seid untrennbar Eins. Wer nicht in Deine Welt und zu Deinem Lebenskonzept passt, kriegt die „rote Karte“ und darf dein Spiel aus der Ferne beobachten. Fünftens, verändere deine Glaubensvorstellungen, denke mal etwas frecher (ICH BIN – gesund, schön, ewige Jugend, fit, reich, charismatisch, erfolgreich usw.), mache diese Liste zu deiner täglichen Gebetsformel. Sechstens, Geduld und Glaube - die Wunder werden kommen …

Zu Robert Zach: Der Autodidakt lebt cosmopolitisch, parteilos, konventionslos, er betreibt den News-Blog http://www.zaronews.de, entwickelt seit 1997 bioenergetische Produkte unter dem Label „ZARO“ http://www.zarobiotec.com die Produkte werden weltweit vertrieben, unter anderem auf http://www.clixa.de . Wer mehr privates erfahren möchte, clickt http://www.facebook.com/home.php#!/profile.php?id=1707737853 .

Psychiater: Religion wird befeindet, da sie verletzt

Existenzfrage, Schuld und Heimatlosigkeit entfachen Aggressionen

Wien - Religionsfeindlichkeit geht häufig auf Verletzungen zurück. Eine Tagung in Wien http://rpp2011.org untersucht diese Hypothese erstmals am Beispiel des Islams. “Religion zu kritisieren oder für falsch zu erklären ist sicherlich nicht krankhaft. Aber im Gegensatz zu reflektierter Kritik reagieren im Alltag viele auf Religion mit überzogen feindlichen, unkontrollierten Emotionen, deren Ausmaß sich jeder Rationalität entzieht. Die Ursache dürfte in einer narzisstischen Kränkung liegen”, so Tagungsleiter Raphael Bonelli vom Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie http://rpp-institut.org , im Interview.

Angst vor der Blöße
Jüngste Ergebnisse der Neurobiologie bestätigen, dass jede Aggression auf eine bewusste oder auch unbewusste Kränkung zurückgeht. “Bei narzisstisch veranlagten Menschen besteht dieser Schmerz darin, dass sie selbst etwas als wahr verspüren, was sie jedoch nicht wahrhaben wollen. Sie fürchten, ihr konstruiertes Selbstbild könnte an der Realität zerbrechen. Das schmerzt”, erklärt der Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut. Stellt etwas oder jemand die eigene Position in Frage, gilt dies als Bedrohung und wird mit Aggression erwidert.

Letzter Maßstab
Religion kränkt gleich auf dreifache Weise, behauptet der Wissenschaftler. Die erste davon sei der Zwiespalt, dass der moderne Mensch Religiosität zwar als minderwertig erklärt habe, während diese jedoch weiter “natürlicher Teil jedes Geschöpfes” bleibe. “Anstoß nimmt man dann an Aufbrüchen wie etwa im europäischen Islam oder in Strömungen der katholischen und evangelischen Welt”, so Bonelli. Weiters könne auch das Fehlen einer Instanz für Geborgenheit Eifersucht und Neid gegenüber jenen auslösen, die sich in einer Religion beheimatet fühlen.

Eine dritte Verletzung sei die eigene Schuld, die heute oft verdrängt werde. “Viele sehen sich selbst als letzten Maßstab. Sie schaffen somit Fehlerhaftigkeit ab oder wälzen sie ab auf andere, deren Forderungen als zu hoch empfunden werden.” Eltern und Glaubensgemeinschaften bezeichnet Bonelli als derartige Sündenböcke, Letztere aufgrund ihrer Moralanspruchs, der anders als bei vielen Ethikangeboten nicht verhandelbar sei. “Die Angst vor dem Auffliegen des Selbstbetrugs aufgrund der unmanipulierbaren Normengebung der Religion löst Abwehr aus”, erklärt der Psychiater.

Glaubenskriege sind politisches Kalkül
Ressentiments und Gewalt gegenüber Angehörigen anderer Religionen sind nicht religiös begründbar. “Religionen sind friedlich. Sie werden aber oft missbraucht, wenn Menschen sie nur zur Mobilisierung anderer für eigene Interessen benutzen statt sie zu leben.” Als Beispiele nennt Bonelli einerseits radikale islamische Fundamentalisten, andererseits fanatische Islamkritiker. “Moderne Kreuzzügler verteidigen oft die Idee eines christlichen Abendlandes, blenden dabei aber Glaubensinhalte ihrer eigenen Religion aus.”

Anhand des Beispiels des Terrorismus bestätigt dies eine Studie im Springer-Journal “Gender Issues”. Der Einsatz muslimischer Selbstmordattentäterinnen ist rein politisch und militärisch motiviert statt Ausdruck von Religiosität, urteilt Margaret Gonzalez-Perez von der Southeastern Louisiana University http://selu.edu . Rechtfertigungsversuche durch islamisches Recht seien eine klare Fehlinterpretation seitens des radikalen Islams. Denn weder der Koran noch andere Grundlehren des islamischen Gesetzes wie die Hadithsammlung böten dafür Rückhalt. (Ende)