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Archiv der Kategorie Wirtschaft

Gentech-Pflanzen verseuchen Milch und Tiere

Futtermittel hinterlassen Spuren in Ziegen, Fischen und Schweinen

München - Immer häufiger werden Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen in tierischen Produkten gefunden. Zu diesem Schluss kommt eine Recherche von Testbiotech http://www.testbiotech.org, dem Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie. Nachgewiesen werden konnten erst kürzlich Gene von gentechnisch veränderter Soja in Ziegenmilch.

Bereits vor einigen Jahren wurde über Funde von spezifischen Genabschnitten bei Schweinen berichtet. In jüngerer Zeit gelang auch der Nachweis bei verschiedenen Fischarten wie Forellen und Tilapia. “Wir haben alle Studien nochmals genau durchforstet und in den Untersuchungslabors erneut die Ergebnisse nachgefragt”, meint Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech, gegenüber pressetext.

Kritik an EU-Lebensmittelbehörde

“Die aktuellen Befunde könnten Befürwortern einer Kennzeichnung von Produkten wie Fleisch, Milch, Eier und Fisch neuen Auftrieb geben”, so Then. “Schon länger wird gefordert, Lebensmittel zu kennzeichnen, die von mit transgenen Pflanzen gefütterten Tieren stammen.” Bei verbesserten Untersuchungsmethoden kann man entsprechende Rückstände immer leichter nachweisen,” erklärt der Experte. “Bisher gelingt dieser Nachweis allerdings längst nicht in jedem Fall.”

“Verschiedene Wissenschaftler und auch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA http://www.efsa.europa.eu hatten bisher abgestritten, dass man entsprechende Genabschnitte finden kann”, erklärt Then. “Es ist allerdings schon seit Jahren bekannt, dass pflanzliche Erbsubstanz bei der Verdauung nicht vollständig abgebaut wird, sondern im Blut und inneren Organen gefunden werden kann.” Forscher konnten sie sogar bei Nachkommen von Mäusen noch aufspüren. “Trotzdem gab es bisher eine kontroverse Debatte darüber, ob man auch die spezifischen Genabschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen finden kann”, erklärt Then.

Verpflichtende Kennzeichnung dringend nötig

Nach Ansicht von Testbiotech würde eine verpflichtende Kennzeichnung von tierischen Produkten in erster Linie für die Verbraucher wichtig, die sich mehr Transparenz über den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft wünschen. Gentech-Soja wird derzeit als Futtermittel an Schweine, Hühner und Rinder verfüttert.

Nach Ansicht von Testbiotech sind gesundheitliche Risiken beim Verzehr von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden, eher unwahrscheinlich. “Allerdings besteht weiterer Forschungsbedarf, da beispielsweise bei den Zicklein, bei denen die Genabschnitte gefunden wurden, auch die Aktivität bestimmter Enzyme erhöht war”, erklärt Then abschließend gegenüber pressetext.

Link zur EFSA-Stellungnahme: http://www.efsa.europa.eu/en/scdocs/scdoc/744.htm (Ende)

Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit

Zunehmend sind auch Entwicklungsländer betroffen

New York/Hamburg - Krebs ist die weltweit teuerste Krankheit und ist auch eine der häufigsten Todesursachen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der American Cancer Society, die bei einer weltweiten Krebskonferenz in China präsentiert wird. Krebserkrankungen kosten durch Produktivitätsverlust und Tod mehr als Aids, Malaria, Influenza und andere übertragbare Krankheiten.

Chronische Erkrankungen inklusive Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes machen rund 60 Prozent aller Todesfälle aus. “Allerdings fließen weniger als drei Prozent der öffentlichen und privaten Gelder, die für die globale Gesundheit verwendet werden, in diese Erkrankungen”, so Rachel Nugent vom Center for Global Development http://www.cgdev.org, einem in Washington DC ansässigen Forschungsgruppe.

Chronische Erkrankungen vernachlässigt

“Dass die chronischen Erkrankungen global zunehmen, ist eindeutig und dass sie vernachlässigt werden auch”, bestätigt Wolfgang Hein vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien http://www.giga-hamburg.de und Autor der Global Health Studie Kompass 2020 gegenüber uns. Ob die finanzielle Gewichtung auch tatsächlich so verteilt ist, sei unklar, meint der Forscher. “Fest steht, dass in der internationalen Kooperation zu wenig finanzielle Mittel für chronische Erkrankungen vorhanden sind.”

2008 haben Krebserkrankungen weltweit 895 Mrd. Dollar gekostet - das sind rund 1,5 Prozent des weltweiten BIP. Dabei sind aber nur die Kosten der Behinderungen und der verlorenen Lebensjahre mitberechnet. Behandlungskosten sind darin nicht erfasst. 2008 starben nach WHO Berechnungen rund 7,6 Mio. Menschen an Krebs, jährlich werden 12,4 Mio. Neuerkrankungsfälle diagnostiziert.

Tabak und Fettleibigkeit tragen Hauptschuld

Tabak und Fettleibigkeit sind zunehmend schuld an der Zunahme der chronischen Erkrankungen. Impfstoffe und bessere Behandlungen haben zu einem Rückgang mancher Infektionskrankheiten geführt. Viele Gesundheitsgruppen fordern seit Jahren mehr Aufmerksamkeit wegen der zunehmenden Sterberaten bei nicht-infektiösen Krankheiten.

Nicht nur in den reichen Industriestaaten, sondern auch in Ländern der Dritten Welt steigen die Zahlen der Krebsopfer. Einer Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zufolge entfallen fast zwei Drittel der Krebstoten auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch Hein kann die Ergebnisse bestätigen. “Es ist offensichtlich, dass Krebserkrankungen mit der urbanen Lebensweise einhergehen.”

“Dennoch sollte man nicht vergessen, dass in ländlichen Gebieten vieler Dritte-Welt-Staaten teilweise massive Gesundheitsrisiken durch schlecht belüftete Räume mit offenen Feuerstellen bestehen”, so Hein. Krebserkrankungen der Lungen und Atemwege schlagen sich mit insgesamt 180 Mrd. Dollar jährlich zu Buche. Das geht vor allem auf das Konto von Rauchern. Sie sterben rund 15 Jahre früher als Nichtraucher. (Ende)
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Kommentar: Was wäre die Pharmaindustrie ohne den geliebten Krebs, glückliche Vorstände und Geschäftsführer, glückliche Aktionäre, der Krebs ist so etwas wertvolles, wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden …. R. Zach (Red.)

Kauft Rechtsanwalt Gerhard Hermann weitere Zeugen gegen LR-Gründer Helmut Spikker?

Die Anwälte von Dr. Jens Abend schrecken vor nichts zurück, redselig gab sich RA Hermann und nannte Ross und Reiter und zukünftige Spionagepläne gegen Spikker.

Kufstein/Tirol – Es ist fast unglaublich und doch es ist war, es kann sogar beeidet werden, in einer unglaublich redseligen Stimmung am schönen Hechtsee bei Kufstein, redet sich der Rechtsanwalt Gerhard Hermann aus dem Anwaltsteam von LR, so einiges von der Seele. Ob das nun Dr. Jens Abend gefällt oder nicht, sein Anwalt nannte sogar Personen die gegen gute Bezahlung jede Menge Schmutzwäsche vor Gericht auf den Tisch bringen wollen. Der frühere Fahrer steht da wohl auf der Gehaltsliste und gibt bereitwillig zur Kenntnis dass dem guten Herrn Spikker schon mal kräftig die Hand ausrutscht, wenn Damen im Fond des Autos nicht so wollen wie der Herr Spikker das gerne hätte. Das wird bestimmt noch interessanter wenn man nach den Auskünften von Gerhard Hermann weitere „dicke Fische“ aus dem Umfeld von Spikker rekrutiert um den Herrn fertig zu machen, so Hermann im Gespräch. Das die LR-Führung nun auch mit Spionen in das Unternehmen von Spikker vordringen wollen, ist da nur ein weitere Komponente im MLM-Krieg der Superlative. Das dabei ein Anwalt nun aus der Rolle fällt und anfängt zu quatschen erscheint unglaublich und doch war Herr Hermann ungebremst bereit, in dieser lauen Sommernacht am Hechtsee seine Geschichten zum Besten zu geben. Denn jetzt sollen nach den Konzepten der LR-Anwälte, ganz bestimmte Vertriebsprofis ins Netz etabliert werden, um dann wiederum bestimmte Strukturhöchste auszuspionieren und brisante Informationen zu besorgen. Da werden von LR Stundensätze von bis zu 50,00 € bezahlt, so Hermann und es gibt gern noch ein Auto dazu. Coole Nummer, man könnte denken wir sind im Wilden Westen gelandet.

Also man stelle sich das mal vor, zwei Multis schlagen sich um die Krone im MLM-Vertrieb, es ist auf beiden Seiten genug Geld da und Anwälte treiben, nun zumindest auf Seiten von LR, das Spiel in die Höhe um ihren Schnitt zu machen, koste es was es wolle, Hauptsache Spikker wird vernichtet. Dabei gibt Gerhard Hermann vom Anwaltsteam von LR zu, dass er Spikker’s Konzept richtig gut findet, es sei perfekt strukturiert und und und. Schön für Herrn Hermann endlich verdient er als Anwalt nun Geld und fängt gleich mal damit an, illegale Methoden anzuwenden, denn laut seiner Aussage zählt für ihn nur der Sieg und da ist ihm jedes Mittel recht. Als Anfang Juni, Herr Hermann dieses Gespräch führte, bei dem auch Zeugen anwesend waren, war die Tragweite der Aussagen vom siegreichen LR-Anwalt schwer einzuschätzen, nur reine Angeberei oder faktische Tatsachen? Aber es scheint nun doch so, dass es hier um Tatsachen geht. Tatsachen die Anwaltskammer und Staatsanwälte auf den Plan rufen müssten, denn wenn Anwälte Zeugen kaufen, Spione rekrutieren mit finanzieller Unterstützung ihrer Mandanten, dann ist das schlicht und ergreifend kriminell.

Es wird spannend bleiben, vor allem kann Dr. Jens Abend diese Anwälte überhaupt weiter beschäftigen, wie werden Gerichte reagieren und wie lange sehen Staatsanwälte da noch zu, ohne einzugreifen. MLM, wird oft als schmutziges Geschäft deklariert, aber es kommt vor, dass Anwälte das schmutzige Spiel um ihrer Einnahmen willen, gern noch etwas schmutziger gestalten. Gute Menschen gibt es bei diesem Spiel nicht, denn es geht um Macht und Geld, Prestige und Gier, da haben gute Manieren, Anstand und Charakter nichts zu suchen. Herr Hermann macht dabei auch vor Morddrohungen keinen halt, denn wenn dieser Bericht publiziert werden sollte, dann lässt er den Schreiber „wegmachen“, wir werden ja sehen, was noch kommt.

Krebserregender Industrieruß auf der Prüfbank

Gesundheitsrisiko von Kohlenstoff-Nanopartikeln untersucht

Hannover - Seit einigen Jahren stehen Kohlenstoff-Nanopartikel als potenzielle Krebserreger unter Verdacht. Der Forschungsverbund “Carbon Black” (Industrieruß), an dem auch das Fraunhofer ITEM http://www.item.fraunhofer.de in Hannover beteiligt ist, wird in den kommenden drei Jahren die toxikologischen Wirkungen dieser Kohlenstoff-Nanopartikel testen. Dabei wird in erster Linie an menschlichen Lungenzelllinien und Lungenschnitten geforscht.

Industrieruß wird in großen Mengen in der Produktion von Autoreifen verwendet, dient aber auch zur Herstellung von Lacken und Tonern. Er besteht aus kleinsten Nanopartikeln. “Kohlenstoff-Nanopartikel können an ihrer Oberfläche einen hohen Gehalt an Oxiden aufweisen oder auch andere Schadstoffe anlagern”, erklärt Projektkoordinatorin Tanja Hansen gegenüber uns. “Von der WHO werden die Partikel als potenziell krebsauslösend eingestuft. Allerdings ist unklar, ob das Gefährdungspotenzial von den Kohlenstoff-Nanopartikeln selbst ausgeht oder auf eine der genannten Oberflächenfunktionen beschränkt ist. Die von uns gemachten Untersuchungen sollen Klarheit bringen”, erklärt die Forscherin.

Innovatives Model zur Toxizitätsprüfung
“In unserem Verbundprojekt werden gezielt Kohlenstoff-Nanopartikel mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen hergestellt und deren toxische Wirkung an Zellen und Geweben aus mehreren Lungenregionen untersucht”, so Hansen. Am ITEM werden dazu menschliche Lungenzelllinien und Lungenschnitte eingesetzt und die Ergebnisse anschließend im Tiermodell überprüft.

“Die Lungenschnitte bieten entscheidende Vorteile im Vergleich zu anderen In-vitro-Methoden”, erklärt die Forscherin. Das in den vergangenen Jahren entwickelte Modell ermöglicht Tests an einem Gewebe, das verschiedene Zelltypen, Interaktionen von Zelle zu Zelle sowie Polarität von Zellen aufweist. Auch in anderen Toxizitätsprüfungen - etwa zur Untersuchung von inhalierbaren Chemikalien - wird das Testsystem eingesetzt.

Weniger toxischen Industrieruß entwickeln

“Ziel ist es, ein fertiges mehrstufiges Testsystem zu entwickeln, mit dem die toxischen Wirkungen von verschiedenen Carbon-Black-Nanopartikeln auf Lunge und Atemwege des Menschen bestimmt werden können.” Letztlich wollen die Forscher Modifikationen der Carbon Black-Nanopartikel finden, die gesundheitlich unbedenklich sind und somit zugelassen werden kann. (Ende)

Wasser spült saftige Renditen in Anlegerkassen

Steigender Bedarf sorgt für starkes Marktwachstum

Zürich - Dem Wassermarkt steht in Zukunft ein überdurchschnittliches Wachstum bevor. Davon können nicht nur Unternehmen und Betriebe der Öffentlichen Hand, sondern auch private Investoren und Anleger profitieren. Wie die Vermögensverwaltung SAM Sustainable Asset Management http://www.sam-group.com aufzeigt, umfasst das globale Marktvolumen 2010 bereits 480 Mrd. Dollar. Den Experten zufolge wird das jährliche Wachstum in den kommenden fünf Jahren zudem bei über sechs Prozent liegen. Durch den kontinuierlich steigenden Wasserbedarf eröffnet sich ein entsprechend hohes Renditepotenzial.

“Es gibt in allen Bereichen der Wasserwertschöpfungskette interessante Unternehmen als Investmentmöglichkeiten”, sagt Dieter Küffer, Senior Portfolio Manager des SAM Sustainable Water Fund, im Gespräch mit uns. So sind etwa in vielen Metropolen Investitionen in die Infrastruktur zur Wasserversorgung und deren Erneuerung überfällig. Darüber hinaus ergeben sich Wachstumschancen beispielsweise bei Anbietern innovativer Produkte und Lösungen in den Bereichen Wasseraufbereitung und -Recycling sowie beim größten Verbraucher Landwirtschaft.

Risiko vs. Performance

“Wasser-Investments bergen ein ähnliches Risiko wie die globalen Aktienmärkte”, erläutert Küffer. “In der Vergangenheit haben sie aber eine deutlich bessere Performance gezeigt.” So hat sich der SAM Sustainable Water Fund seit 2001 mit einer Steigerung von 43 Prozent gut entwickelt. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist der weltweite Wasserverbrauch von 3.840 auf rund 4.500 Mrd. Kubikkilometer (km³) gestiegen. Bis 2030 wird der Bedarf laut SAM auf etwa 6.500 km³ anschwellen. Sowohl in Industrie- als auch Schwellen- und Entwicklungsländern ist der Investitionsbedarf enorm.

Bevölkerungswachstum und zunehmende Verstädterung erhöhen den Versorgungs- und Qualitätsbedarf von Wasser. In der Wirtschaftskrise wurden angesichts von Finanzierungsengpässen jedoch zahlreiche Investitionen in regionale Infrastruktursysteme redimensioniert oder verschoben. Mit einem Investitionspaket in Höhe von 14 Mrd. Dollar im Rahmen des Konjunkturpakets hat die Krise etwa in den USA aber auch zu positiven Impulsen geführt. Private Gesellschaften werden SAM zufolge am Trink- und Abwassermarkt in Zukunft noch stärker Teil haben. (Ende)

Ölkatastrophe: Horror für Familien vor Ort

Küstenbewohner im Golf: Viele überlegen Umzug

Washington DC - Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat verheerende Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung. Forscher der Mailman School of Public Health an der Columbia University http://www.mailman.hs.columbia.edu haben mehr als 1.200 Menschen befragt, die innerhalb von zehn Meilen von der Küste entfernt leben. Das Ergebnis ist erschreckend, denn für die Menschen der Region ist kein Stein auf dem anderen geblieben.

Mehr als 40 Prozent der Befragten litten an Hautirritationen und Atemproblemen - eine unmittelbare Folge des Ölaustritts bzw. der Beseitigung der Spuren. Mehr als ein Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Kinder entweder unter physischen oder psychischen Symptomen nach der Katastrophe litten. Die meist ohnehin ärmliche Bevölkerung entlang der Küste Louisianas und Mississippis erlitt durch die Ölkatastrophe zusätzliche finanzielle Einbußen. Acht Prozent von ihnen verloren den Job.

Armenhaus der Nation

Mehr als 26 Prozent der Befragten gaben an, aus der betroffenen Region wegziehen zu wollen. Jene Kinder, deren Eltern ernstlich überlegten umzuziehen, zeigten deutlich häufiger Stresssymptome als jene, die nicht über einen Ortswechsel nachdachten. Dass die Lage vor Ort vor allem für Kinder dramatisch ist, bestätigt auch der Kinderarzt Irvin Redlener von der Mailman School. Da es an Fachärzten in der Region mangelt, werden mobile Gesundenuntersuchungszentren für Kinder eingerichtet.

Haushalte mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25.000 Dollar sind von der Katastrophe am schlimmsten betroffen. Das gilt für Erwachsene wie für Kinder. “Ebenso wie Hurrikan Katrina die Ärmsten am schlimmsten getroffen hat, trifft nun auch die Ölpest jene, deren finanzielle Situation ohnehin empfindlich ist”, meint der Sozialmediziner David Abramson, Forschungsdirektor am National Center for Disaster Preparedness NCPD. In einer Region, die sich gerade erst vom Hurrikan Katrina 2005 erholt hat, ist die Ölkatastrophe ein weiterer Test für die Belastbarkeit der lokalen Bevölkerung.”

Von BP im Stich gelassen

Was die Menschen in den Küstenregionen auch noch weiterhin stark belastet, sind die eingeschränkten Aktivitäten am Meer. Das betrifft zu einem großen Teil die Kinder. Nicht nur der direkte Aufenthalt am Wasser - wie etwa Bootfahren, am Strand spielen oder zu schwimmen - sind massiv eingeschränkt, sondern generell das Spielen im Freien. Selbst die Entwarnung der Behörden, Öl sei nicht mehr an der Wasseroberfläche sichtbar, ändert an der Situation nichts.

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben auch an, dass sie sich von BP und von US-Präsident Obama im Stich gelassen fühlen. Vertrauen haben sie lediglich in die lokalen Behörden und in die US Coast Guard. (Ende)

Suchmaschinenoptimierung über Online-Presse bringt garantiert Erfolg im Internet-Business

Das Internet ist eines der wichtigsten Medien unserer Zeit, unzählige Homepages dominieren den Raum, doch nur wer gefunden wird und bei Google & Co bestens gelistet ist, macht erfolgreiche Geschäfte via Web.

Kufstein/Tirol – Mit Google und allen anderen bekannten Suchmaschinen kann man seine Webseiten, Shops zu einem wahren Magneten machen und Umsätze und Gewinne in Millionhöhe machen. Das ist Fakt. Und es ist eine Wahrheit die den meisten Internet-Usern und Eigentümern von Homepages bestens bekannt ist. Wer bei Google gut gelistet ist und sich auf der ersten Seite bei Google & Co. Einen attraktiven Platz sichern konnte der segelt in sicheren Gewässern und kann sich bedenkenlos zurücklehnen und den Wind genießen. Der Wind der das Boot antreibt, ist eine effektive Suchmaschinenoptimierung. Damit werben viele Unternehmen, es geht um „Tags“ also relevante Suchmaschinenbegriffe die innerhalb der Suche im Web nun zum erfolgreichen „Finden“ führen sollen. Ebenso interessant sind für intelligente Suchmaschinen aber auch Videoclips, kostenlose eBooks und wissenswerte Inhalte. Jetzt während dieser Bericht entsteht, finde ich unter dem Suchbegriff „Suchmaschinenoptimierung folgendes Google-Ergebnis: „Ungefähr 4.490.000 Ergebnisse (0,20 Sekunden)“, was nicht mehr bedeutet als das diese Thema gegenwärtig und in Zukunft den Erfolg von Web-Business ausmachen wird.

Für ein gutes Google-Ranking sind genau vier Faktoren wichtig!

1. Content - Die Website braucht gute, lesenswerte- und verlinkungswürdige Inhalte!
2. Optimierung - Die Site muss suchmaschinen- und benutzerfreundlich programmiert sein!
3. Links – Die Homepage muss optimal ins Netz eingebunden und gut verlinkt sein!
4. Zeit - Ein gutes Ranking braucht eine gewisse Zeit. Das ist wie im richtigen Leben: Wer noch zu jung ist, wird nicht allzu ernst genommen. Google’s Ranking baut auf Vertrauen und das steigt mit dem Alter, dies gilt für Domains, Websites und für alle Links!

Jeder dieser einzelnen Bausteine leistet seinen speziellen Beitrag zur Verbesserung des Ranking’s bei Google & Co.. Um ein sehr gutes Ranking zu erreichen sollten Sie minimum drei davon berücksichtigen, aber am besten wäre - von allem etwas.

Eine effektive Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization - SEO) ist im Marketing einer Webseite zu einem unverzichtbaren und äußerst effizienten Erfolgsfaktor geworden: Nur wer mit den richtigen Keywords auf der ersten Seite der Suchmaschinen platziert ist, erhält die größtmögliche Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und kann damit den Traffic auf der eigenen Webseite signifikant steigern. Zur Steigerung Ihrer Google-Platzierung ist es wichtig große Wellen durch das gesamte Internet laufen zu lassen, es ist wichtig die richtigen Instrumente zu benutzen um die ersehnte Aufmerksamkeit zu erlangen. Profis nutzen dazu fundierte Presseberichte die in Online-Pressestellen veröffentlicht werden. ZAROnews, http://www.zaronews.com hat dazu
ein ausgeklügeltes System erarbeitet, das Kunden eine extrem hohe Präsenz (Suchmaschinenoptimiert) gewährt und für Tausende von erstklassigen Links sorgt. Es ist eben nicht das Einstellen einer Pressemeldung bei einer Presseagentur sondern das publizieren eines Pressetextes bei über 120 Agenturen. Das ist eine massive Aktion die massenhaft effektive Links erzeugt und damit klettert eine Website schon mal innerhalb von wenigen Stunden auf die erste Seite bei den Suchmaschinen.

Mit über 120 kooperierenden Partnern ist die Tiroler Presseagentur in Kufstein gut vertreten im Alpenraum, der Schweiz und Deutschland. Im deutschsprachigen Raum (D.A.CH) ist ZAROnews (www.zaronews.de) eine mächtige Kraft, die erstklassigen Kunden erhalten einen sichtbaren, spürbaren Erfolg zu einem vernünftigen Preis. Wer heute Geschäfte machen will, regional oder international, der braucht das Internet und damit auch die Presse im Internet. Richtige gute Online-Presse bedeutet Links und Links bedeuten Power für den Web-Auftritt. Mit unserer Public Relation (PR-Kampagnen) machen wir Marken, Markenbewusstsein und Image, Online-Presse ist dabei die wohl bessere Werbung, denn der Erfolg von Aktionen wird in der Suchmaschine erkennbar.

Wer Wellen, echte Wellen schlagen will im Internet, muss viel Wind machen, der richtige Wind wird einen Sturm losbrechen, einen Sturm auf die Websites die bekannt sind und bekannt ist wer überall zu finden ist.

Laborbericht bestätigt die biologische Reinigungskraft der Wasserenergetisierung durch das „eClypsi“ von ZARO Biotec

Das staatlich anerkannte Labor von RIVIERA Pharma in Tulln bestätigt den dauerhaften Anstieg des Wasser-pH-Wertes durch das des „Putzwunde-eClypsi“, damit ist bewiesen Lichtpartikel reinigen chemiefrei.

Kufstein/Tirol – Es liegt mit seiner elliptischen Form gut in der Hand, strahlt in einer schneeweiß schimmernden Oberfläche und verfügt über ganz besondere Fähigkeiten. Es ist das kleinste Produkt der Firma ZARO Biotec (http://www.zarobiotec.com), es nennt sich „eClypsi“ und überträgt die in ihm enthaltene Photonen-Energie auf Wasser und reinigt durch diese Licht-Schwingung alles mit reinem unverfälschtem Wasser, ohne chemische Reiniger. Das klingt spannend und unglaublich, aber das formschöne Teilchen macht das bereits seit 1997 ohne Unterlass und ohne an Reinigungskraft zu verlieren. Der Wasservitalisierer hat eine unglaublich große Fangemeinde in den letzen Jahren erschlossen und ist zu einem echten Bio-Haushaltshelfer mit CULT-Status geworden. Nun hat das staatlich anerkannte Labor von RIVIERA Pharma http://www.riviera.at in Tulln, das ganze mal genauer untersucht, es ging um den pH-Wert, also den Wert der im basischen Bereich für die Reinigungswirkung sorgt. So hat Kernseife einen pH-Wert von ca. 8,2 und jedes Kind weiß das Kernseife das Wasser so verändert dass es zum Reinigungseffekt kommt. Doch wie soll ein Kunststoffteil den pH-Wert so verändern das es zum putzen dient?

Dazu Robert Zach, der Erfinder des unglaublichen Phänomens: „Lichtpartikel-Energie oder auch Nullpunkt-Energie (Photonen, Quantenphysik) wirken auf beinahe jeden lebendigen oder organischen Stoff, ohne die elementare Struktur negativ zu verändern. Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass Materie lediglich die Kondensation aus einem vibrierenden universellen, subtilen Energiesubstrat ist, welches das virtuelle Stadium oder auch Nullpunkt-Energie genannt wird. Materie entsteht einfach dadurch, dass Nullpunkt-Energie sich zu Photonen-Energie verfestigt, die dann durch subtile organisierende Energiefelder (SOEF) in Schwingung umgewandelt wird und Formen aller Art hervorbringt. Nichts ist fest, alles ist in Bewegung wir leben in einem schwingenden organisierten, von atomaren und Lichteilchen bestimmten Raumzeit-Gefüge, dessen Qualität von unsrem Bewusstsein mitbestimmt wird, dieses vollkommene Lebenskonzept ist reiner Geist, der die Materie stets neu entwickelt und verbessert“.

Robert Zach, der Visionär der ZARO-Entwicklungen auf diesem Gebiet, kann nachweislich die einzigartigen Veränderungen von lebendiger Materie durch Nullpunkt-Energie, nicht nur unter Laborbedingungen unter Beweis stellen, sondern auch praktisch unter normalen Bedingungen. In Workshops mit der Humboldt-Universität in Berlin wurden schwingungsenergetische Phänomene mit unglaublichen Effekten aufgezeigt. Im Labor konnte nun nachgewiesen werden das ein „eClypsi“ Leitungswasser immer basisch bleibt und der basische Wert bis zum extrem von 8,66 ansteigen kann, was deutlich höher ist als Kernseife. Damit verfügt das vitalisierte oder energetisierte Wasser nicht nur über eine optimale Reinigungswirkung; Nein - es ist damit auch ideal geeignet zur gesunden basischen Ernährung.

Zur gesunden Ernährung gehört eine Balance im Säuren-Basenbereich, ideal wäre ein neutraler Wert bei 7,0. Eine Übersäuerung des Körpers führt dazu, dass sich die pH-Werte der Flüssigkeiten im Körper verändern. Darunter leidet letztlich der gesamte Stoffwechsel. Viele Stoffwechselfunktionen können in einem sauren Milieu (pH-Wert unter 7) nicht stattfinden. Ein gesunder Organismus benötigt zum überwiegenden Teil basische pH-Wert (pH- Wert über 7). Schätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Europäer übersäuert. Zur Entsäuerung benötigt der Körper eine ausreichende Menge an Mineralstoffen. Diese Basen sind in der Lage, die Säuren zu neutralisieren, damit diese den Organen nicht schaden. Erhält der Organismus über die Nahrungszufuhr zu wenig Basen, entnimmt er die benötigte Menge seinen inneren Basendepots. Nach den vorliegenden Resultaten wäre es ein sinnvoller Aspekt bei der Entsäuerung große Mengen (min. drei Liter pro Tag) stark basisches Wasser zu trinken, um den Säuren-Basen-Haushalt nachhaltig zu regulieren.

Fakt ist, dass ein Wasserenergetisierungsteil aus Kunststoff hervorragend reinigt (weit über 50.000 Haushalte nutzen den Bioreiniger) und mit 10 Jahren Garantie eine günstige Reinigungskraft darstellt und das dieses wertvolle Basen-Wasser für die Gesunderhaltung des Körpers einzigartige, gute Dienste leisten kann. Den gesamten Testbericht gibt es zum Download unter: http://www.zarobiotec.com/resources/Laborprotokoll.pdf

Golf von Mexiko wird unfreiwillig zum Labor

Öl und Lösungsmittel sorgen für Super-Gau

Washington DC - 700 Mio. Liter Öl und sieben Mio. Liter Lösungsmittel bedrohen die einzigartige Umwelt im Golf von Mexiko. Nachdem das Leck vorerst gestopft wurde, ist eine Armee von Ökologen darum bemüht, die Schäden zu erfassen. Zudem wird erhoben, ob und wie sich die Umwelt davon erholt. “Der Golf ist damit zum größten Wissenschaftsexperiment geworden”, meint Kim Withers, Umweltforscher der Texas A&M University http://www.tamu.edu. “Unglücklicherweise ist es ein komplett unkontrolliertes Experiment.”

Die Forschungsansätze im Golf sind vielseitig. Neben den Auswirkungen der Ölkatastrophe auf die Marsch- und Küstenregionen, stehen auch die Auswirkungen auf bodenlebende Meerestiere im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses. Öl im Meer ist verheerend - vor allem in diesen Mengen.

Katastrophal sind aber auch nährstoffreiche Abwässer, die über Flüsse dorthin gelangen und regelmäßig für die Bildung so genannter Todeszonen sorgen. Für die Forscher um Michael Roman vom Horn Point Laboratory der University of Maryland http://hpl.umces.edu stellt sich nun die Frage, was geschieht, wenn die Todeszone im Golf von Mexiko und die Ölkatastrophe zusammentreffen.

Riesige Todeszone im Golf

Roman wird den Golf im September mit einem speziellen Messgerät namens ScanFish erforschen. Dabei können in der Wassersäule in verschiedenen Tiefen Temperatur, Sauerstoffgehalt sowie die Mengen an organischem Material und Zooplankton gemessen werden. Noch vor der Ölkatastrophe hatten Forscher prophezeit, dass die Todeszone im Golf in diesem Jahr die fünftgrößte seit 1985 sein wird.

Unklar ist auch, welche Auswirkung die Ölkatastrophe auf die Tiefseekorallen im Golf von Mexiko hat. Seit Mai haben Wissenschaftler des US-Geological Survey drei Mal dieses Habitat besucht. Nun soll der erste Tauchgang nach der Katastrophe zeigen, was mit den Korallen geschehen ist. Ein Forscherteam der University of South Florida untersucht, wie sich die Ölkatastrophe auf jene Fische ausgewirkt hat, die in den mittleren Tiefen des Golfs leben. Sie sind Nahrung für große Räuber wie Tunfische, aber auch für Delfine.

Bedrohte Krustentiere

Weibliche Blau-Krabben, die in den Südstaaten auch kommerziell gefischt werden, wandern von den Küstenzonen ins Meer, um dort ihre Eier abzulegen. Nach rund vier Wochen kommen die Larven von der offenen See wieder in die Küstenregionen zurück. Bereits jetzt wiesen einige Larven dunkle Flecken auf, die wahrscheinlich vom Öl stammen. Neben der Krabbenfischerei sind die Jungtiere selbst auch Nahrung für zahlreiche Lebewesen.

Joe Griffiths und sein Forscherteam von der University of Mississippi in Hattiesburg http://www.usm.edu untersuchen Meerestiere nach dem Gen CYP1A. Dieses wird aktiviert, wenn die Lebewesen mit Öl in Kontakt kommen. CYP1A ist in der Lage, die meisten giftigen Kohlenwasserstoffe in harmlose Bestandteile aufzulösen. Griffiths vergleicht die CPY1A-Werte von Austern, Fischen und Krabben, die vor der Ölkatastrophe gefangen wurden, mit jenen, die die Tiere nun in sich tragen. (Ende)
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BP: die mit dem netten “Grünen Blumen-LOGO” sind das, die Chefetage könnte man auch mal in Öl einlegen, als Forschungsprojekt sozusagen, Hmm Ratt-ellen in Öl. Wir tanken da jetzt nicht mehr ….. (Red.)

Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?

Wir von ZAROnews tanken da nicht mehr, eher gehen wir zu Fuß, wer die Welt bewusst zerstört, hat nach unserer Auffassung sein Existenzrecht verwirkt. Vielleicht sollten eben wir, das “VOLK”, den Herren Zerstörern den Geldhahn zudrehen, selbst wenn dadurch Tankstellenpächter in Schwierigkeiten kommen, aber die müssen sich eben dann bei den Verantwortlichen beschweren.

Die Redaktion

Politiker zu feige für Aktionen gegen Klimafolgen

Bevölkerungsbefragung: Umwelt wichtiger als Wirtschaft

Duisburg - Das Thema Klimawandel und seine unmittelbaren Folgen dominieren die Medien seit einigen Jahren. Eine aktuelle Befragung der Universität Duisburg-Essen http://www.uni-duisburg-essen.de hat deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung des Ruhrgebiets den Klimawandel einen hohen Stellenwert einräumt. Allerdings geben nur 18,9 Prozent der Befragten Politik und Verwaltung gute oder sehr gute Noten für ihr Informationsmanagement zum Thema.

“In der Politik wird Klimawandel an sehr prominenter Stelle behandelt”, so Armin Keivandarian vom Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), der an der Studie mitgearbeitet hat, gegenüber uns. Allerdings mangelt es nach einer Wahl an der tatsächlichen Durchsetzung. “Das bedeutet, dass die vorher getroffenen Aussagen unverbindlich bleiben und der Raubbau an der Umweltverwaltung weiter fortgesetzt wird.” Die Politik nimmt auf, realisiert aber nicht.

Realistische Einschätzung und keine Hysterie

“Umweltpolitik wird von den Befragten noch vor der Wirtschaftspolitik gereiht”, so Keivandarian. Als Ursachen für den Klimawandel sehen die Befragten vor allem den Verkehr (83,2 Prozent), die Industrie (79,7 Prozent) und die Energieerzeugung (72,9 Prozent). “Fast 59 Prozent machen auch das Konsumverhalten der Bevölkerung mitverantwortlich”, erklärt der Forscher.

“Die Einschätzung des Themas ist sehr ernsthaft und kaum hysterisch”, meint Keivandarian. Es herrsche eine Betroffenheit, allerdings mit einem realistischen Hintergrund. “Das legt nahe, dass es eine sehr differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema gibt. 87,6 Prozent rechnen mit einem Temperaturanstieg, 81,6 Prozent mit Starkregenereignissen und 71,2 Prozent mit wachsenden gesundheitlichen Risiken für ältere Menschen, Schwangere und Kleinkinder. Der Forscher geht davon aus, dass auch in anderen Regionen Deutschlands und in Österreich ähnliche Trends vorherrschen.

Eigener Einsatz gefragt

“Um den Klimawandel aufzuhalten und die Folgen zu beherrschen, wollen die befragten Bürger auch selbst etwas beitragen”, meint Projektleiter Joachim Liesenfeld. Zu den bevorzugten Ansatzpunkten für eine Verbesserung gehören Energiesparen, erneuerbare Energien und öffentlicher Nahverkehr. Zur Förderung erneuerbarer Energien würden Bürger sogar höhere Stromkosten akzeptieren.

Mehr als 1.000 Bürger haben an der Umfrage im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes “Dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe Region teilgenommen. (Ende)

Klimawandel: Schuldige sollen zahlen

Philosophen suchen Weg zur gerechten Emissionsverteilung

Graz - Grazer Philosophen http://www.uni-graz.at/praktphil/ versuchen zu klären, wie die verbleibenden erlaubten Emissionen über den Erdball fair verteilt werden können und wer für Schäden durch veränderte Klimabedingungen zur Verantwortung gezogen werden kann. Auf die Frage, wie sich Länder wie Österreich dabei verhalten sollen, kommen Lukas Meyer und Alexa Zellentin im Presse-Interview zum Schluss, dass sie als reiches OECD-Land Vorreiter beim Klimaschutz sein sollten, zumal sie dadurch Wettbewerbsvorteile haben.

“Es kann aber nicht ausreichen, wenn jeder Staat nur sein eigenes Projekt in Sachen Klimaschutz durchzieht”, meint Zellentin. “Um schlimme Konsequenzen des Klimawandels zu vermeiden, ist internationale Kooperation notwendig.” Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch eine Erwärmung um global zwei Grad für einige Regionen dramatische Konsequenzen hat.

“Ein Knackpunkt bei den derzeitigen Verhandlungen ist die Frage, wie der frühere CO2-Ausstoß bei der Verteilung der neuen Emissionsrechte berücksichtigt wird”, meint Meyer. Die ärmeren Länder des Südens sind Hauptleidtragende des Klimawandels. Sie fordern das Recht auf Emissionen, die ihre industrielle Entwicklung erfordert, denn die reichen Länder verdanken ihren Reichtum zum Großteil der Industrialisierung. Bisher jedenfalls gingen hohe Emissionen mit hoher Wohlfahrt einher. “Unser Forschungsprojekt soll zur Klärung und damit zur Lösung dieses Konflikts beitragen”, so Zellentin.

Die Frage, wer zahlt

“Frühere und heutige Emissionen werden größtenteils von Menschen in den OECD Ländern verursacht, schädigen aber vor allem künftig lebende Menschen in den Entwicklungsländern. Ein offensichtliches Gerechtigkeitsproblem”, meint Meyer. Wer nun für die Kosten der Schäden aufzukommen hat, ist aber durchaus strittig. “Hierbei ist unter anderem zu klären, ab wann wir oder unsere Vorfahren um die schädlichen Auswirkungen der Emissionen wissen konnten”, erklärt der Philosoph.

Meyer geht davon aus, dass nur für einen Teil der Konsequenzen “Schuldige” zur Verantwortung gezogen werden können. “Für den Umgang mit den übrigen Folgen werden wir alle nach unseren Möglichkeiten einstehen müssen, wenn wir die Rechte zukünftiger Generationen respektieren wollen”, schildert der Wissenschaftler einen Lösungsansatz.

Grazer als Leitautor des IPCC-Berichts

Meyer und sein Oxforder Kollege John Broome sind als erste Philosophen zu “Lead Authors” des nächsten Berichts des Weltklimarats IPCC ernannt worden. “Erstmals soll diese internationale Publikation, die der Politik als Entscheidungsgrundlage dient, auch ethische Aspekte berücksichtigen”, erklärt der Forscher, der das Kapitel zur Klimagerechtigkeit verantworten wird. Das Forschungsprojekt wird vom Forschungsförderungsfond FWF gefördert. (Ende)

Konsumenten kaufen nichts von Umweltzerstörern

Investitionen in Artenvielfalt zahlen sich für Unternehmen aus

London/Berlin - Etwa die Hälfte aller europäischen und US-amerikanischen Konsumenten lehnt Produkte von Unternehmen ab, die den Artenschutz ignorieren. Nach dem aktuellen Report “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB)http://www.teebweb.org können Unternehmen daher eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Verlust der Artenvielfalt spielen.

Doch auch seitens der führenden Wirtschaftsbosse gibt es klare Ansagen. Einer Umfrage des weltweit agierenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) http://www.pwc.de zufolge ist in manchen Regionen mehr als die Hälfte der CEOs der Meinung, dass der Artenverlust große Nachteile für die Wachstumschancen der Unternehmen darstellt. “Mit der Veröffentlichung des Reports heute, Dienstag, in London, wird sich die Prozentzahl noch weiter erhöhen”, so Kristina Jahn, PwC-Expertin für das Thema Biodiversität, gegenüber pressetext.

Biodiversitätsverlust tut sofort weh

“Bei einer Umfrage unter CEOs im Vorfeld des Wirtschaftsgipfels in Davos im Jänner 2010 schätzten 27 Prozent der 1.200 befragten Unternehmenslenker den Rückgang der Artenvielfalt als Risiko für das Wachstum ihres Unternehmens ein”, erklärt Jahn. “Doch seither hat sich ersten Schätzungen zufolge vieles geändert und die Zahl ist weiter angestiegen.” Im TEEB-Bericht wird beispielsweise deutlich, dass die Nachfrage nach zertifizierten Waren stark angestiegen ist.

Jahn sieht darin positive Signale. “Die Ölkatastrophe im Golf ist in dieser Bilanz noch nicht miteinbezogen. Diese wird nochmals zu einem Umdenken führen”, zeigt sich Jahn überzeugt. “Vielen Entscheidungsträgern in Unternehmen ist sehr schnell klar geworden, dass der Verlust der Artenvielfalt sehr rasch vor sich geht - wesentlich schneller als etwa die Auswirkungen der Klimaerwärmung.”

Zwei Billionen Dollar Schäden erwartet

“Die volkswirtschaftlichen Verluste aus dem Verlust Rückgang der Artenvielfalt liegen nach Schätzungen der TEEB-Studie zwischen zwei und viereinhalb Billionen US-Dollar jährlich”, erklärt Jahn. “Kluge Unternehmer verstehen, dass Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen, wenn sie in der Wertschöpfung integriert sind, einerseits Kosten einsparen und andererseits neue Einnahmen generieren”, meint Joshua Bishop, Chef-Ökonom der Artenschutzkonvention IUCN und Koordinator des aktuellen TEEB-Reports.

Ehemalige Umweltsünder wie etwa das Bergbauunternehmen Rio Tinto, das in der Vergangenheit für zahlreiche Umweltschäden einen schlechten Ruf genoss, hat mit einem “Net Positive Impact”-Programm ein Bekenntnis zur Artenvielfalt abgelegt. In diesem Programm wird in einigen Gebieten der Abbau von Bodenschätzen ausgesetzt. Zudem gibt es ein Renaturierungsprogramme für Regionen, in denen der Bergbau Schäden verursacht hat.

Kalkulierter Wert von Ökosystemen

Forscher stehen Berechnungen zum ökonomischen Wert der Biodiversität häufig kritisch gegenüber, da sie eine solche Hochrechnung als problematisch erachten. “Solche Berechnungen des ökonomischen Wertes von komplexen Ökosystemen sind wohl aus der Schwierigkeit entstanden, Entscheidungsträgern in der Politik den ökologischen Wert eines Ökosystems zu vermitteln”, meint der Korallenexperte Christian Wild, Leiter der Coral Reef Ecology Arbeitsgruppe am GeoBio-Center München http://www.palmuc.de/core gegenüber der Presse. (Ende)

Qwitter: Bittere Wahrheit über Twitter-Entfolger

Service listet täglich neu davongelaufene Verfolger auf

Houston - Twitter-Nutzer sind stets darum bemüht, ihre Follower-Zahlen zu steigern und mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Immer wieder laufen aber auch wieder Verfolger davon - die Gründe dafür sind so zahlreich wie jene, einen Account in die eigene Timeline zu holen. Kaum ein Entfolger verabschiedet sich mit großen Worten, die Entscheidung fällt zumeist im Verborgenen. Mit neuen Services wie Qwitter http://useqwitter.com oder Goodbye, Buddy! http://www.goodbyebuddy.com erhalten Twitter-Nutzer nun mehr Einblick.

Die Dienste zeigen täglich aktualisiert an, wer sich als Follower verabschiedet hat. Zur bitteren Wahrheit werden den mutigen Usern, die sich selbst diesen Einblick zutrauen, auch zusätzliche Infos geliefert - etwa für wie lange jemand gefolgt ist.

E-Mail-Benachrichtigung

Qwitter schickt den Usern täglich eine E-Mail mit dem Betreff “Your latest Twitter Qwitters!”. Darin steht dann geschrieben, wie viele und welche Follower sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden verabschiedet haben. Die Entfolgerlisten rufen natürlich auch neue Fragen hervor. So wundern sich Nutzer darüber, wieso bestimmte Accounts ihnen überhaupt gefolgt sind. Noch brennender erscheint aber die Frage, was man denn gesagt haben könnte, dass das Entfolgen verursacht hat. Dazu geben die Dienste keinen Aufschluss.

Obwohl das Entfolgen in den seltensten Fällen auf persönlicher Ebene begründet ist, versetzt das digitale Verlassenwerden den meisten Nutzern dennoch immer wieder einen kleinen Stich. Niemand verliert gerne an Aufmerksamkeit. Zurückweisung schmerzt auch in der Onlinewelt. (Ende)
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Biolandbau: Artenvielfalt ersetzt Insektizide

Erhalt des Lebensraums als Grundansatz

Washington DC/Wien - Forscher der Washington State University und der University of Georgia haben festgestellt, dass ökologischer Landbau die Artenvielfalt von natürlichen Nutztieren erhöht. In Kartoffelfeldern hatte das den Effekt, dass es weniger Insektenfraß und zudem größere Kartoffel gab. Die Studie wurde vom National Institute of Food and Agriculture (NIFA) http://www.csrees.usda.gov durchgeführt und im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

“Es war bis jetzt immer ein Rätsel, wie Ökobauern hohe Erträge ohne synthetische Insektizide erzielen konnten”, meint Studien-Koautor Bill Snyder, Professor für Entomologie an der Washington State University http://www.wsu.edu. “Unsere Studie kommt zum Schluss, dass der Erhalt der Artenvielfalt ein Schlüssel zum Erfolg ist.” Ökosysteme mit einer größeren Anzahl von Arten halten die Schädlinge fern bzw. sorgen dafür, dass sie nicht überhand nehmen.

Anderes Denkschema im Biolandbau

“Der Grundansatz des Ökolandbaus ist der Erhalt der Vielfalt der Lebensräume”, so Reinhard Geßl, vom Forschungsinstitut für ökologischen Landbau (FIBL) http://www.fibl.org im Interview. Das bedeutet, dass man so schonend vorgeht wie nur möglich. “Mit der Schaffung eines möglichst stabilen ökologischen Gleichgewichts werden Schädlinge von Nützlingen unter Kontrolle gehalten.”

Der Ansatz im Ökolandbau sei völlig anders, denn hier stellt sich der Bauer nicht die Frage “Wie bekomme ich den Schädling weg”, sondern “Warum ist der Schädling da”. Eine gewisse Anzahl von Schädlingen in einem Feld sei nicht problematisch. Feldversuche haben beispielsweise gezeigt, dass Kartoffelkäfer im Biolandbau nicht über Hand nehmen. Aus welchem Grund die Kartoffel größer wachsen, sei nicht ganz klar, meint der Experte.

Nützlinge als gute Schädlingsbekämpfer

Auch die US-Studie kommt zum Schluss, dass Ökosysteme mit einer höheren Anzahl verschiedener Lebewesen die gesündesten sind. Die Verwendung von Insektiziden verringert die Biodiversität, weil sie die Vielzahl der Spezies verändert und dadurch zu einer Ungleichgewichtung führt. In der konventionellen Landwirtschaft fallen auch Nützlinge den Insektiziden zum Opfer. Versuche haben gezeigt, dass Nützlinge die besseren Schädlingsvertilger waren.
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